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Pferd ja, oder Pferd nein??? Wie viel Zuwendung braucht ein Tinker????

  1. #1
    Jasmin25

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    Standard Pferd ja, oder Pferd nein??? Wie viel Zuwendung braucht ein Tinker????

    Hallo Leute,

    wir überlegen uns seit ner Weile vielleicht ein Tinker zu uns zu holen. Von den Finanzen wäre alles klar... ich hab im Monat ca. 400 Euro zur freien Verfügung. Der Offenstall würde 140 Euro
    kosten... und die Pferdekrankenversicherung+Pferdehaftplicht kostet im Monat 50 Euro. Der Rest wäre also für alles was sonst noch so anfällt.
    Das was ich mich jetzt frage ist... hab ich genug Zeit für das Pferd (einen Tinker)????
    Der Offenstall wäre 18 km von uns entfernt... heißt 3x die Woche zum Pferd sollte kein Problem sein. Ist das zu wenig?
    Ich hatte immer Pferde, und nun schon seit vielen Jahren nicht mehr... und es fehlt mir sehr.
    Meine Pferde hatte ich aber direkt hinterm Haus, im angrenzenden Stall... da war das etwas anderes... wann ich wollte konnte ich zu ihnen...

    Würde mich über Antworten freuen.

    Viele Grüße und schönes WE

    Jasmin

  2. #1
    Anzeige

    Standard

    Ich kann dir empfehlen, mal einen Blick in den Ratgeber von Susanne zu werfen. Vielleicht hilft dir das ja weiter.

  3. #2
    Pegasus

    Beiträge
    1.171

    Standard

    Also, wenn du für die anderen Tage eine Reitbeteiligung hast, sollte es kein Problem sein. Nur allein dreimal die Woche reiten, fände ich zu wenig, es sei denn er stünde im Herdenverband auf der Weide, oder käme täglich auf die Weide, dann ist es ausreichend. Auch ein Offenstall ist ziemlich langweilig, wenn man vier Tage lang ununterbrochen darinnen steht. Keine Eindrücke, nichts neues.
    Bei uns im Stall steht ein Tinker, der ist richtig Dressur ausgebildet, sie wird täglich mind einmal geritten, oft eher zweimal, einmal morgends und einmal abends.
    Die Pferde haben bei uns zwar einen großen Paddock und Gesellschaft, aber immer darinnen zu stehen, ist auch für die Pferde langweilig.

  4. #3
    _Luna_

    Standard

    Hallöchen....
    Also dreimal die Woche fänd ich persönlich auch zu wenig. Die meisten Pferde fangen ja an "Blödsinn" zu machen wenn sie nicht ausreichend beschäftigt werden etc. und gerade bei Tinkern wirds dann schwierig denn die haben MEISTENS einen ganz schönen Dickkopf, auch wenn sie als Kinderponys gelten. Ich bin auch schon einige Tinker geritten und hatte zuletzt eine RB an einem. Allesamt waren sehr kinderlieb und ließen sich betüddeln, waren im Umgang einfach ware Schätze, aber sobald jemand drauf saß gab es oft gekämpfe
    Aber gerade wegen ihres tollen Charakters liebe ich diese Rasse

    Die Idee mit einer RB ist gut, wenn du jemanden findest der dann noch 2 Mal in der Woche kommt ist es vollkommen in Ordnung.

  5. #4
    Jasmin25

    Beiträge
    242

    Standard

    Hallo Ihr Beiden,

    danke für die Rückmeldung.
    Unser Tinker würde natürlich in einer kleinen Herde gleich großer Pferde stehen. Da wären zwei Isis, ein Isi-Hafi-Mix und eine Haflinger.
    Reitbeteiligung hab ich mir auch schon gedacht. Wäre eine gute Idee.
    Aber nach vielen Gesprächen mit Freunden und Familie... glaube ich, dass ich es wohl besser lassen sollte - so schwer es mir auch fällt. ;( ;( ;( ;( ;(
    Jeder sagt das man für drei Tage in der Woche sich kein eigenes Pferd holen soll. Niemand glaubt das ich genug Zeit für ein Pferd hab.... da ich vollzeit-berufstätig bin... als selbstständige Grafik-Designerin und Illustratorin kann ich diese Vorwürfe, oder Bedenken natürlich nicht von mir weisen. ;(
    Ich werde nunmal nur nach Stunden, oder Projekten bezahlt... und für ein Pferd muss ich auch arbeiten gehen... da kann ich einfach nicht mehr als drei bis vier Tage geben... und meine Familie glaubt nicht das ich das im Winter wos so früh dunkel wird auch durchhalte.... ;( und ich weiß es eben auch nicht sicher.... jetzt denke ich schon das ich das machen würde... aber nach viel anstrengender Arbeit... in den kalten Schnee oder Regen raus zum Pferd... bei Dunkelheit? Ich weiß es auch nicht.... ;( ;( ;( ;( dem Pferd zuliebe lasse ich das ganze dann wohl besser.

    Viele Grüße

    Jasmin ;( ;( ;( ;( ;(

    P.S. Das wäre er gewesen - mit seiner derzeitigen Besitzerin






  6. #5
    _Luna_

    Standard

    Hui süßer Bursche aber auch noch nicht alt oder?? Scheint ziemlich überbaut auf dem ersten Foto.

    Naja man muss sich das schon gut Überlegen. Ich stand auch schon einmal vor dieser Entscheidung. Es ist wirklich massig viel Arbeit. Ich seh da bei meiner Freudnin die auch ein eigenes Pferd hat. Arbeitet jeden Tag bis abends achte und muss dann noch zum Pferd. Sehr anstrengend.
    Mir war zuletzt sogar die Arbeit bei einer Rb zu viel.

  7. #6
    Schrecker82

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    Tiere
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    Es ist erstens viel Arbeit (wenn mans richtig machen will) - und es können so schnell hohe Kosten entstehen (trotz Versicherungen).

    Also ich hab seit der Arbeit in der Pferdeklinik für mich entschieden erst ein Hotta zu kaufen, wenn ich irgendwo gut 5000 €aufm Konto habe und ordentlich verdiene (also so in 15, 20 Jahren*lach*).

    Und grad mit nem Tinker hat man ja Pflegebedingt noch ein paar mehr Stündchen am Stall zu verbringen (denn der Behang etc. will gepflegt werden - ich als Friesentante kann da ein Lied von singen*hehe*).

  8. #7
    Terrior

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    Standard

    Ich würde mir eine nette RB für mind. 1 Jahr suchen, wo ähnliche Voraussetzungen herrschen, wie Du sie einem eigenen Pferd bieten würdest. Da kannst Du schauen, ob es für Dich gut funktioniert und Du trotzdem noch "Luft" übrig hast. Denn beim eigenen Pferd kann immer mal was sein, wo man selber täglich vorbeischauen und etwas behandeln muss. Da kommt man dann auch mit RB manchmal ganz schön ins schleudern.

  9. #8
    Schnucke

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    Standard

    Also ich würd auch sagen: Wenn du nur 3Tage die Woche Zeit hast such dir doch ein Reitbeteiligung, wo du jemand anderem bei seinem Pferd helfen kannst.
    Zum einen sind die Kosten gut zu kalkulieren ( wenn es krank wird usw. ist das die Aufgbe des Besitzers) und zum anderen denke ich, dass tinker eher aufwendige Pferde sind, eben wg. Behang , Mähne usw. und du es vielleicht nicht schaffen könntest dem allem gerecht zu werden..und zuverlässige Reitbeteiligungen zu finden ist auch nicht immer ganz einfach (ich spreche da aus eigenen Erfahrungen). D.H du müsstest, bis du eine gefunden hast..falls mal eine abspringt oder vielleicht einfach nur krank ist auch die Zeit haben dein Pferd alleine zu machen...
    Gruß Schnucke

  10. #9
    Jasmin25

    Beiträge
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    Standard

    Hallo Leute,

    danke für Euren Rat. Ihr gebt meiner Familie und meinen Freunden Recht, und ich weiß ja auch das das richtig ist. MIt drei Tagen die Woche meinte ich auch wirklich das absolute Minimum an Zeit... sonst hatte ich eigentlich schon vor, wann immer es geht zum Stall zu fahren... wenigstens für zwei drei Stunden.
    Bin ständig hin und her gerissen... mal denk ich so, und dann mal so. Die Vernunft sagt mir das was ihr sagt, mein Herz sagt etwas anderes.
    Aber gut.
    Reitbeteiligung zu finden ist verdammt hart. Versuche schon seitdem wir vor vier Jahren unsere Pferde hergeben mussten eine RB zu bekommen... und seit einem Jahr nun wieder relativ verstärkt.
    Im erreichbaren Umkreis von München kosten die RBs so dermaßen viel das einem echt alles vergeht... da gehts bei 100 Euro los, und hört bei 170 Euro auf... und weiter raus braucht mans wegen dem Hohen Zeitaufwand, und den Benzinkosten überhaupt nicht mehr versuchen. : ( Dazu kommt auch noch das in jeder verdammten Anzeige steht: "...gute Dressur und Springkenntnisse erwünscht/vorrausgesetzt..."
    Ich bin aber ein reiner Freizeitreiter, der sein Pferd nicht als Sportgerät sieht, sondern als Freizeitpartner.

    In diesem Sinne also!

    WENN jemand eine RBT zu vergeben hat...
    ...die im Umkreis von 20 km um München ist, die nicht gleich 100 Euro kostet...
    ...und wo man kein Sportbesessener sein muss....
    ...BITTE melden - ich freu mich.



    Viele Grüße und noch einen schönen Abend!

  11. #10
    Sherlockline

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    Standard

    Also wegen Pferd usw. kann ich dir nicht weiterhelfen, hab ich viel zu wenig Ahnung von. So weit ist es bei mir echt nicht.

    Aber bzgl. RB muss ich sagen, dass ich sogar als totaler Anfänger (Stallmisten ist schon so ne Sache, wenn die Routine fehlt *gg*) sogar das geschafft habe. Ich kann dir das grad im Münchner Raum www.lokalisten.de sehr empfehlen, oder schalte ne Anzeige bei www.kijiji.de (kostenlos) schreib genau was du suchst.

    Ich hab auch gezielt geschrieben, Anfänger, suche RB oder Reitunterricht auf gut ausgebildetem Pferd, wo ich auch als Anfänger gut klarkomme oder eben halt Option RU nehmen zu können am Stall oder vom Besitzer selber. Und ich habe echt ganz viele Anfragen bekommen. Auch preislich von 40-100 Euro, je nach Mithilfe im Stall bzw. je teurer der Stall war (also Komplett-Paket musste bezahlt werden) desto teuer auch die RB.

    Ich bin (wohne im Lkr. FFB) nun in einem Stall, der auch so 15/20 km von mir weg ist (Jesenwang) , und zahle 60 Euro für 2 mal die Woche. Ich muss allerdings misten. Dafür ist die Besitzerin ne super liebe, wir verstehen uns total gut.

    Versuchs einfach. Wenn du direkt aus München bist, ist es bissel schwieriger mit dem nah dran, aber es gibt so viele Pferde. Wenn dir Jesenwang/FFB net zu weit weg ist, frag ich auch gern mal nach, evtl. ist ne 2. RB auch möglich. (Sie haut auch noch mehrere Pferde)

  12. #11
    Pegasus

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    1.171

    Standard

    Auch bei uns sind Reitbeteilugungen teuer und es reiten hier viele Snobs, die alle meinen, jeder andere könne nicht reiten. Eine Reitbeteiligung kostet hier auch ab €100.-.
    Trotzdem habe ich über eine Anzeige,die ich im Inserat geschaltet habe eine RB bekommen. Das Pferd kann zwar nichts, außer laufen, aber das reicht mir ja-mehr kann ich ja auch nicht. Für diese RB zahle ich €50.-.
    Mir war es aber erst mal auch nicht wichtig ein wirklich reitbare Pferd zu bekommen, hätte auch ein nicht reitbares genommen, zum Longieren und Bodenarbeit, hatte ich auch mit in der Anzeige geschrieben. habe trotzdem ein reitbares Pferd bekommen.

 

 
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