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Unfall mit mähmaschine

  1. #1
    ffdd1210

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    Standard Unfall mit mähmaschine


    Hallo!

    Wir hatten vor ca. 3 Wochen ein ganz schlimmes Erlebnis.
    Einer unser Kater kam nicht wie üblich Abends heim, er war schon öfter mal weg für eine Nacht das war dann aber meistens erklärbar.
    Wir suchten 3 Tage bis wir bei der Nachfrage bei Nachbarn erfuhren das in der Nähe gemäht wurde (lt. Aussage mit einem Ungetüm nach Recherche Mähwerkbreite 9m - Fahrgeschwindigkeit knapp 25-30km/h)
    Uns war das mit dem mähen zu beginn als Problem bewusst. an dem besagten Tag waren wir aber auch nicht zu Hause-erst spät Abends wieder zuHause. Es hatte bisher auch immer gut geklappt das unsere Katzen Angst haben vor großen Fahrzeugen und
    geflüchtet sind weil wir dieses Verhalten probiert haben Ihnen anzutrainieren.
    Nach etlichen Telefonaten konnten wir den mähenden Bauern ausfindig machen - da nicht der Pächter sondern ein Externer Betrieb für den Pächter gemäht hat.
    Fazit- er hat unsere Katze erwischt- dies jedoch nicht gleich gemerkt und beim wenden und retourmähen hat er die leidende Katze gesehen und ist einfach nochmal drübergefahren und hat Sie an die Grundstückgrenze zum Nachbargrundstück geworfen damit der Bauer nicht beim Heuwenden den Kadaver im Heu hat.
    Abgesehen das ich bei den 2 Telefonaten mit den Landwirten einiges hören musste das man da nix machen könne, es ihnen natürlich leid täte aber man halt nix machen kann und auch einige "Heldentaten" beim übermähen von Katzen und Rehkitzen mir erzählt wurden.
    Aber das tut nix zur Sache für mich ist einfach die Frage ob solche sogenannten Mähaufbereiter-Selbstfahrer mit Schnittbreiten von 9m überhaupt in Wohngebieten zulässig sind-das Feld war 0,6ha groß und grenzt direkt an Wohnhäuser und dann noch mit eher hoher Geschwindigkeit gemäht wurde.
    Inzwischen gibt es ja auch gute Hilfsmittel (Infrarotsensoren die Wärme und Wassergehalt erfassen und damit Rehkitz, Hasen und Katzen erkennen) ist sowas dann verpflichtend in einem solchen Gerät mitzuführen? Muss der Bauer Maßnahmen treffen bevor er mäht oder kann er einfach "loslegen"? Hat der Bauer eine Meldepflicht wenn er ein Tier übermäht? immerhin war es ja nicht sein eigener Grund sondern er hat für einen anderen Bauer gemäht und hat gar niemanden etwas gemeldet!?
    Mir ist klar das immer was passieren kann und das man Unfälle nicht immer vermeiden kann, was uns einfach brutal weh tut wir haben gar nix gewusst, die Katze wurde dann vermutlich Nachts noch von einem Fuchs weggeschleppt, also wir stehen praktisch mit nix da (konnten das Tier nicht beerdigen) nur mit der Erkenntnis das er umgekommen ist und einfach ohne auszusteigen und nachzuschauen nochmals überrollt wurde mit der Annahme das ihm damit geholfen ist.

    SG
    F

  2. #1
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    Hast du schon mal einen Blick in den Ratgeber geworfen? Dieser vermittelt jungen Katzen-Erstbesitzern die Basics der Katzenhaltung - ohne erhobenen Zeigefinger und mit witzigen Fotos. Vielleicht hilft dir das ja weiter!?

  3. #2
    Züchter009

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    Hast du schon deine gewünschten Antworten ich könnte dir die ganzen Fragen gerne beantworten . Weil der Beitrag schon etwas älter ist

  4. #3
    AndreaManuela

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    Mich würde das alles auch interessieren! Wir wohnen auf dem Land und mich gruselt immer, wenn ich solche Mähmaschinen bei der Arbeit sehe. Wenn die keine Sensoren haben, macht es soviel Mühe das Feld einmal abzugehen bzw. Tiere zu verscheuchen? Nimmt man das einfach so in Kauf, ein Leben zu nehmen?

  5. #4
    Yacco

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    Zitat Zitat von AndreaManuela Beitrag anzeigen
    Mich würde das alles auch interessieren! Wir wohnen auf dem Land und mich gruselt immer, wenn ich solche Mähmaschinen bei der Arbeit sehe. Wenn die keine Sensoren haben, macht es soviel Mühe das Feld einmal abzugehen bzw. Tiere zu verscheuchen? Nimmt man das einfach so in Kauf, ein Leben zu nehmen?
    Mal eine Gegenfrage macht es soviel Mühe die Katze während dieser Zeit im Haus zu halten?
    Das mit dem Feld abgehen war doch nicht ernst gemeint ?

  6. #5
    AndreaManuela

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    Nein, natürlich war das nicht ernst gemeint. Würde viel zu viel Mühe machen und wertvolle Zeit kosten - man muss ja schließlich schnell und effektiv arbeiten, um zu ernten, um dann die Hälfte zu entsorgen, weil die Marktbedingungen eh nicht mehr verkraften. Und was macht das schon, ein Kitz zu zerstückeln oder ne Katze zu überfahren? So what? Auch wenn es ein im Feld schlafender Mensch ist, kommt schon mal im Sommer vor, das steht dann auch nur zwei Tage in der Zeitung und damit ist die Sache erledigt.

  7. #6
    Yacco

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    Du hast doch keine Ahnung wovon du spricht.
    Weißt du was mittlerweile alles versucht wird?
    Das man mit Drohnen und Warmekameras versucht diese Kitze , die entgegen einer Katze keinen Fluchtinstinkt haben, aufzuspüren?
    Ich glaube nicht.
    Aber Hauptsache deine Katze kann streunen,
    ist ja egal ob in der Nähe ein Straße ist?
    Das nimmt man billigend in Kauf.
    Aber die pöse Mähmaschine die auch dafür sorgt das man selber Futter hat ( und das möglichst billig)
    Ein Feld abgehen!
    Welch laienhafte Vorstellung !

    Nä Leute , So auch nicht.
    Ich muß meinen Hund auch sichern überall.
    Warum kannst du deine Katze nicht einmal sichern , wenn es zu gefährlich für dich scheint.
    Ich denke die Nahrungsbeschaffung der Bevölkerung steht Wertmäßig über dem Leben eines Haustieres ( hier Katze ).
    Und eine Frage, wieviele Katzen versterben durch Mähdrescher.
    Ich sehe täglich zwei hier auf den Straßen! bn

  8. #7
    Galadriel

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    Also das mit dem Feld abgehen ist auch extrem unrealistisch, abgesehen davon das ausser Kitze alle Tiere in Bewegung sind und eh kaum zu orten geschweige denn zu vertreiben sind. Schonmal versucht ein Feld abzusuchen mit dem bloßem Auge?.....viele finden da ihre Köter nichtmal wieder, wenn der nicht will.

    Ja er muss tatsächlich arbeiten der Landwirt und das nicht zu wenig...

    An dem Tag des Mähens würde ich die Katze drin lassen und gut, vorher den Bauern fragen und das sind ein paar Stunden, das war es.

  9. #8
    Yacco

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    Zitat Zitat von Galadriel Beitrag anzeigen
    Also das mit dem Feld abgehen ist auch extrem unrealistisch, abgesehen davon das ausser Kitze alle Tiere in Bewegung sind und eh kaum zu orten geschweige denn zu vertreiben sind. Schonmal versucht ein Feld abzusuchen mit dem bloßem Auge?.....viele finden da ihre Köter nichtmal wieder, wenn der nicht will.

    Ja er muss tatsächlich arbeiten der Landwirt und das nicht zu wenig...

    An dem Tag des Mähens würde ich die Katze drin lassen und gut, vorher den Bauern fragen und das sind ein paar Stunden, das war es.

    Kurz und gut gesagt!

  10. #9
    ffdd1210

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    in erster Linie ging es mir nicht darum die Bauern im allgemeinen anzuprangern, mir ist klar das Effektivität dazugehört und es viel arbeit für die Landwirte zu erledigen gibt.
    Es wird aber bei uns für den Tierschutz nichts unternommen
    für mich stellt sich einfach die frage warum wehren sich so viele Landwirte gegen diese "Hilfsmittel" wie Akustiksensor am Mähwerk, Infrarotsensoren, Meldung an Haustierbesitzer und Jäger am Vortrag, …
    Wenn meine Katze vermäht worden wäre, der Bauer ein Akustiksensor oder Infrarotsensor am Mähwerk gehabt hätte und einfach beim Nachbarn geläutet hätte und gefragt hätte wem das Tier gehört oder gehören könnte (alles in allem 5 Minuten arbeit für ihn) dann hätte ich einen gewissen Respekt gespürt aber jetzt musst noch aufpassen das in einem landwirtschaftlich geprägten Umfeld nicht als Vollhuscher wegen so eine Katze hingestellt wirst. Die Maschinen werden gerechtfertigter Weise immer grösser - die Sicherheit und der Artenschutz stehen aber hintenan - und wenn man was sagt dann kommt man immer mit dieser Welternährermentalität - Traktoren mit Mähwerken um 300000 Euro kaufen aber keine 1500 Euro für einen IR Sensor haben oder 70 Euro für einen Akustischen Warner lieber nochmal 50PS mehr und 2 Liter mehr Sprit je Hektar benötigen.
    Schaut mal auf Youtube wieviele Agrarhelden ihre tollen Traktorvideos posten aber keiner postet ein Video wie er ein junges Rind hochzieht oder wie Weizen oder Mais sauber gepflanzt werden - es geht immer nur um die "geilen" Traktoren - und wenn mal ein negatives Kommentar im Channel gepostet wird dann kommen Sie gleich mit der "wer liefert euch die Eier, Milch und Brot Story" - sorry aber das ist einfach nicht authentisch und wenn ihnen ihre Kühe und Schafe so viel Wert sind dann sollten Sie auch vor Fasanen, Rehen und eben auch Katzen Respekt haben.
    Sobald ein Wolf ein Schaf reisst will man seitens der Landwirtschaft den Abschuss - dann auch für jeden Landwirt der ohne Vorkehrungen ein Tier zusammenmäht auch eine Abschussforderung?
    Ums auf den Punkt zu bringen- Unfälle passieren, aber Unfälle einzukalkulieren unter "kann man nix machen" und blind eine Wiese zu mähen mit 9-14m breiten Mähwerken wenn es Möglichkeiten gibt was zu unternehmen finde ich nur schäbig.

  11. #10
    Züchter009

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    Die wenigsten Bauern besitzen solche Sensoren weil sie im Lieferumfang nicht enthalten sind. So ein solcher sensor kostet zwischen 10.000 - 15.000 Euro Aufpreis und das ist nartürlich für einen Bauern unwirtschaftlich. Meines Erachtens auch verständlich

  12. #11
    ffdd1210

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    das sind die topgeräte das stimmt... aber akustische wildschrecke gibts ab 75 euro... über socialmedia katzenbesitzer oder jäger informieren kostet gar nix... wie gesagt es muss schon aufwand und nutzen für die landwirte passen aber überhaupt nix machen geht halt gar nicht

  13. #12
    ffdd1210

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    ich denke aber sogar das wenn Kühe an Botulismus (durch Kadaver kontaminiertes Heu) sterben und die Versicherung den Schaden nicht bezahlen würde weil Fahrlässigkeit in der Heuerzeugung vorliegt ganz schnell solche Geräte Standart werden würden

  14. #13
    Yacco

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    Ich denke, wer hier solch tolle Vorschläge macht, sollte sich einmal vor Ort begeben, ob seine Ideen überhaupt realieserbar sind.
    Ein Billigprodukt für schwersten Einsatz?
    Schlage dem Landwirt doch einmal vor, das Feld wie früher mit der Sense zu mâhen!
    Vlt. Findest du noch ein paar Gleichgesinnte !
    Ach so der Lohn ist natürlich angepasst.

    Sorry aber diese Klugschxxxx von Ahnungsbefreiten, geht mir als " Bauernfreund " sowas von auf den Geist.

    Bauern äh Landwirte sind auch Menschen und glaub mal keiner, die machen eine Grillfete wenn sie ein zerstückeltes Kitz herausziehen!
    Das ist ein bissl anders , als bei dem Kollegen mit dem Kanin!

    Abgesehen davon führen Knochen oft zu erheblichen Schäden an den Maschinen.
    Der Ausfall einer Maschine kann den Verlust der ganzen Ernte bedeuten.
    Schon allein aus diesem Grund versucht man dies zu verhindern.

  15. #14
    Rewana

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    Wenn meine Katze vermäht worden wäre, der Bauer ein Akustiksensor oder Infrarotsensor am Mähwerk gehabt hätte und einfach beim Nachbarn geläutet hätte und gefragt hätte wem das Tier gehört oder gehören könnte (alles in allem 5 Minuten arbeit für ihn) dann hätte ich einen gewissen Respekt gespürt aber jetzt musst noch aufpassen das in einem landwirtschaftlich geprägten Umfeld nicht als Vollhuscher wegen so eine Katze hingestellt wirst
    Du solltest bedenken das die Landwirte in der Erntezeit oft 36 und mehr Stunden durcharbeiten um die Ernet vor dem nächsten Regen einzubringen und zu sichern, da habe die nicht auch noch die Nerven durch die Nachbarschaft zu rennen und überall zu schellen dass die Leute ihre Katzen einfangen. Außerdem sind das auch oft Lohnunternehmen die von Feld zu Feld eilen weil alle Bauern ja ihre Ernte im Trockenen einbringen müssen.

    Ganz im Ernst, mein Mann kommt aus der Landwirtschaft und wieviele Stunden der in einem Monat arbeitet bringst du wahrscheinlich nicht mal im halben Jahr zustande und wenn die auf dem Feld sind haben die auch keine Möglichkeit irgendwo anzurufen und ich bin mir sicher das auch du nicht erfreut wärst wenn morgens um 4.00 Uhr jemand bei dir anruft.

    Die Landwirte haben es heute sehr schwer und müssen soviel beachten, Umweltschutz, Tierschutz, dazu noch die ganze Bürokratie usw. Was meinst du warum soviele Bauern aufgeben und ihre Höfe abgeben, kein Samstag, kein Sonntag, kein Feiertag, kein Urlaub. Wenn es gar keine Bauern mehr in Deutschland gibt sind wir kpl. vom Ausland abhängig und dann? Die Bauern tun was sie können und keiner tötet ein Tier zum Spaß oder aus Leichtsinn. Jede weiß wann Erntezeit ist und da muß jeder auf seine Tiere aufpassen. Die Lohnunternehmer sind bestellt und kommen sobald das Getreide oder Gras den richtigen Trockengrad erreicht hat und mähen, das mitunter auch bevor der Bauer da ist weil es schnell gehen muß und keine Zeit ist.

  16. #15
    Yacco

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    Zitat Zitat von Rewana Beitrag anzeigen
    Du solltest bedenken das die Landwirte in der Erntezeit oft 36 und mehr Stunden durcharbeiten um die Ernet vor dem nächsten Regen einzubringen und zu sichern, da habe die nicht auch noch die Nerven durch die Nachbarschaft zu rennen und überall zu schellen dass die Leute ihre Katzen einfangen. Außerdem sind das auch oft Lohnunternehmen die von Feld zu Feld eilen weil alle Bauern ja ihre Ernte im Trockenen einbringen müssen.

    Ganz im Ernst, mein Mann kommt aus der Landwirtschaft und wieviele Stunden der in einem Monat arbeitet bringst du wahrscheinlich nicht mal im halben Jahr zustande und wenn die auf dem Feld sind haben die auch keine Möglichkeit irgendwo anzurufen und ich bin mir sicher das auch du nicht erfreut wärst wenn morgens um 4.00 Uhr jemand bei dir anruft.

    Die Landwirte haben es heute sehr schwer und müssen soviel beachten, Umweltschutz, Tierschutz, dazu noch die ganze Bürokratie usw. Was meinst du warum soviele Bauern aufgeben und ihre Höfe abgeben, kein Samstag, kein Sonntag, kein Feiertag, kein Urlaub. Wenn es gar keine Bauern mehr in Deutschland gibt sind wir kpl. vom Ausland abhängig und dann? Die Bauern tun was sie können und keiner tötet ein Tier zum Spaß oder aus Leichtsinn. Jede weiß wann Erntezeit ist und da muß jeder auf seine Tiere aufpassen. Die Lohnunternehmer sind bestellt und kommen sobald das Getreide oder Gras den richtigen Trockengrad erreicht hat und mähen, das mitunter auch bevor der Bauer da ist weil es schnell gehen muß und keine Zeit ist.
    Vollkommen richtig geschrieben.
    Ich habe sehr viele Freunde bei den Landwirten ( ich darf sie Bauern oder Burn nennen ) ich habe erlebt wie sich Zugezogene über den Gestank der Gülle, das Geräusch der Mähdrescher am Sonntag ( die WM wurde ausgetragen ) beschwerten und die Polizei riefen.
    Ja sowas gibt es .
    Ich wette von diesen Klugrednern war nicht ein einziger einmal in der Nähe eines landwirtschaftlichen Wirtschaftsbetriebes.

    Aber es kommt die Zeit, da werdet ihr feststellen das man Geld nicht essen kann!

  17. #16
    ffdd1210

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    danke leute ihr seid selber in die falle getappt - die letzten kommentare gingen alle in die richtung keine zeit 10 sekunden zu investieren ich muss die welt ernähren - genau das hab ich gemeint und es lief wieder so ab.
    das teil ans mähwerk
    http://www.luxkraft.at/shop/themes/k...herstellerid=1

    den jäger am Vorabend anrufen damit er
    https://www.naturtech-oberland.de/pr...kr01-mit-akku/
    aufhängen kann
    naja und wenn dann was passiert dann mei ists halt so aber man hat was gemacht....schon alleine für sein gewissen...

    und noch 2-3 Statements...wieviel stunden man arbeite muss man niemanden erzählen, das mach man oder auch nicht
    und war schon oft genug selber beim mähen und heuen dabei denke daher ich kann das gut einschätzen. es gibt echt sehr viele bauern-ich darf die auch so nennen- die massnahmen wie auch zB.: mähen von innen nach aussen praktizieren und die jäger am vortag kitzretter aufstellen lassen- die mähen auch mal eine katze oder ein kitz - aber nicht bei jedem 2ten schnitt sondern alle 3-4 Jahre und da sagt dann auch niemand was- die sagen auch selber tut mir nicht weh ein bisschen was zu investieren in diese massnahmen aber das gehört einfach dazu das man was unternimmt.
    fakt ist auch gesetzlicher weise das wenn nix unternommen wird es strafbar ist und sich niemand wundern muss wenn er dann vor gericht muss und da lässt er dann mehr stunden liegen als 10 Minuten ultraschallsensor montieren 1mal im jahr und im mai/Juni/juli die jäger informieren am Vorabend.

  18. #17
    Yacco

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    Somit bin ich aus dem Thema raus!
    veräppeln laß ich mich nur von Pferden!

  19. #18
    eis

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    Ich bin vom Land, Heu und Stroh liegt oben im Heuboden - und zwar ohne dass ein Kitz oder eine Katze sterben mußte oder schwer verletzt wurde.

    Bei uns gilt: vor der Mahd wird der Jäger informiert, der schickt seinen Hund durch. Denn weder Bauer noch Jäger haben Interesse daran, dass Tiere umgemäht werden. Sicher kann es sein, dass eine Katze hinten rausschleicht und vorne wieder in der Wiese verschwindet. Aber Rehkitze werden so vor Schlimmerem bewahrt.

    Und warum ist das so? Weil vor vielen Jahren ein Katerchen von mir unter ein Mähwerk geriet. Und ich ihn noch lebend fand. Und 20 (!) Rehkitze wurden in unserer Gemarkung in dieser Zeit auch angemäht. Da brannte hier die Hütte. Denn bei jedem Mähwerk - bei uns ist es noch in normalem Rahmen, in Bayern haben wir nur Schrebergärten oder wie ich sage Handtücher als Felder - wird ein Schutz mitgeliefert. Diesen anzubringen dauert ca. 30 Minuten. Das Mähen selber ist in 10 Minuten erledigt. Aber es ist Pflicht mit Schutz zu mähen. Egal ob Lohnunternehmen oder nicht. Genauso wie es Pflicht ist, das Mähwerk eines Mähdreschers auf öffentlichen Straßen abzumontieren. Hat hier nie einer gemacht, bis es vor einigen Jahren zu einem tödlichen Motorradunfall kam. Seither halten sich hier komischerweise ALLE wieder an die Vorschriften.

    Aber warum muß immer erst etwas passieren oder jemand auf die Palme gehen? Erzählt mir nichts von Zeit, ich kenne das Problem. Aber unterm Strich ist Zeit und Ärger gespart, wenn alles richtig gemacht wird.

  20. #19
    ffdd1210

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    finde diesen post echt toll.. danke dafür und das du das so vorbildlich handhabst- nämlich genau darum gehts- ein paar schritte setzen und wenn dann was passiert dann kann jeder damit leben- 100% Sicherheit gibts niemals wenn man arbeitet, aber man sollte zumindest grundlegend etwas unternehmen das man Unfälle oder Tod von Tieren verhindert - ich persönlich könnte auch nicht auf gut glück ein Feld ummähen und nicht wissen ob ich jetzt ein grösseres Lebewesen erwische!
    Ich habe auf den Unfall hin probiert eine Whatsapp Gruppe mit dem Landwirten zu initieren damit Katzenhalter informiert werden wann gemäht wird damit die Tiere drinnen gelassen werden können- resonanz 4 Monate später nada kein Feedback... also ist es anscheinend sehr vielen egal wenn sie was zusammenmähen

  21. #20
    eis

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    Das Problem bei Heu und Getreide ist, dass die Halme ziemlich dich aneinander stehen und dadurch der Schall nicht richtig übertragen wird. Bedeutet, die Tiere können nicht orten, aus welcher Richtung die Gefahr droht. Anders sieht es bei Mais aus, hier können sie i.d.R. früh genug das Feld verlassen.

    Bodenbrüter haben die gleichen Probleme, deren Verschwinden ist nicht den Katzen sondern dem Menschen anzulasten. Wenn der Jagdhund durchgeht, kann auch der eine oder andere Vogel gerettet werden. Es sind nicht nur die Säugetiere, die dabei verletzt werden oder sterben.

  22. #21
    galudaga

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    wann schlägt die revolution endlich auf die agrarwirtschaft und ihre maschinen - erweiterung ist hier das stichwort

 

 
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