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hilfe: agressive häsin

  1. #1
    2morrow

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    Ausrufezeichen hilfe: agressive häsin

    hallo zusammen,

    ich hab ein problem mit unserer häsin und hoffe, dass mir hier jemand weiterhelfen kann.

    seit mitte april haben wir 2 kleine hasen, die wir aus der zoohandlung geholt haben. ein minizwerg, weiblich, und ein löwenköpfchen, männlich und bereits kastriert.

    die beiden haben einen „doppelstockkäfig“ und in meinem arbeitszimmer eine separate eigene ecke, in der wir einen teppich gelegt haben, damit sie auf dem laminat nicht so schwierigkeiten mit dem hoppeln haben. es sind kleine häuschen vorhanden, ein heutunnel und immer etwas pappiges, was sie zerlegen können. sie dürfen auch eigentlich so gut wie den ganzen tag draußen hoppeln.

    beide waren von anfang an echt neugierig. das männchen lässt sich mittlerweile auch echt gern und lange streicheln. das weibchen allerdings von anfang an nicht – sowohl im käfig, als auch draußen.

    als wir mit den beiden beim impfen waren, hatten wir echt problem, das weibchen in die transportbox zu bekommen. auch als wir beim tierarzt waren, hat sie nen riesen rabatz gemacht und geknurrt und gezappelt. der tierarzt meinte daraufhin, dass man sich die beiden jeden tag mal für 10 minuten auf den schoß nehmen sollte und sie quasi „zwangsstreicheln“ soll, damit sie merken,
    dass ihnen nichts passiert. ich persönlich fand die idee doof, schließlich gehe ich auch nicht auf die straße, schnappe mir den nächsten menschen, der an mir vorbeigeht, und nehm ihn in den schwitzkasten, um ihm durchs haar zu wuscheln… aber da der arzt meinte, dass er seine hasen so auch zahm bekommen hätte, hat mein freund das mal in die tat umgesetzt. das weibchen hat nen riesen terz gemacht und er hat sie kaum zu fassen bekommen. irgendwann hat er sie dann bekommen und sie dann eben nach 10 minuten wieder runtergelassen… da saß sie dann für nen moment völlig verstört in der ecke und wollte nicht mehr rauskommen. nicht mal ihre heißgeliebten joghurtdrops wollte sie haben. seitdem hat er verbot bekommen, sie wieder hochzunehmen.

    etwas scheu war sie ja von anfang an. vor meinem freund hat sie seitdem panische angst, sobald er sind zimmer kommt, klopft sie und ist ganz fix im häuschen. wenn er dann doch im gehege ist, wenn sie draußen ist, knurrt sie ihn sogar an, klopft immerzu und rennt wie eine bekloppt durch die gegend. von mir lässt sie sich auch nicht streicheln, ist aber durchaus neugierig und hüpft mir auch mal auf den schoß. wenn ich ihr die hand hinhalte, schnuppert sie dran, aber anfassen findet sie eben nicht so toll. auch aus der hand frisst sie mir. letztens hat sie jedoch meine hand richtig angeknurrt und hat sie mit beiden pfötchen weggedrückt. ich hab mir da nichts weiter bei gedacht – hat schließlich jeder mal nen schlechten tag. meine freund hat sie dann mittlerweile toleriert. er darf ins gehege, ohne, dass sie total ausrastet. sie spielen gern mit leeren klopapierrollen. mein freund hat ihr eine leere küchenrolle hingehalten. daraufhin ist sie total ausgerastet. sie hat das ding angeknurrt, reingebissen, dran gekratzt – so richtig aggressiv und das nicht nur kurzzeitig, sondern durchaus auch länger. auch an den gitterstäben knabbert sie ab und an. nun habe ich sie heut morgen rausgelassen und sie ist wie ne rakete raus aus dem käfig und hat sofort geklopft und das nicht nur einmal.

    ich bin nun echt besorgt und frage mich, ob das mit dem einen mal „zwangsstreicheln“ zusammenhängt, wobei ich das fast nicht glaube, weil sie ja mittlerweile auch mich nicht immer lieb hat. sie kommt zwar trotzdem noch auf meinen schoß, aber angeknurrt hat sie mich früher nicht, genauso wenig hat sie geklopft, wenn ich dabei war. nun habe ich das dumme gefühl, dass sie irgendwie gefrustet oder sonst irgendwie unglücklich ist und ich möchte ja, dass es der kleinen maus gut geht. eigentlich glaube ich auch nicht, dass es an den äußeren gegebenheiten liegt, denn sonst würde ja das männchen genauso stinkig werden.

    mit unserem männchen versteht sie sich eigentlich recht gut, wobei er ihr vllt nicht immer die aufmerksamkeit gibt, die sie gern hätte. sie schleckt ihn voll oft ab und hält ihm den kopf hin oder ähnliches, aber er interessiert sich da eher wenig für. dann hat sie einige male versucht, ihn zu rammeln, aber er ist getürmt. vllt ist dies deshalb frustiert? (könnte ich als frau durchaus nachvollziehen).

    oder liegt dieses zickige in der natur der rasse? ich hatte als kind mal einen minizwerg. der war ebenfalls weiblich und vom verhalten doch recht ähnlich.

    nun ja, jetzt hab ich euch einige eckdaten gegeben. langer text, kurze message: hilfe!!! wenn ihr aus den ganzen infos irgendetwas filtern könnt, was schief läuft oder was dafür sorgt, dass sie so ist bzw was man besser machen kann: immer raus damit.

  2. #1
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    Hast du schon mal hier im Ratgeber von Sonja aus der Heimtierpraxis geschaut? Dort findest du sicherlich Hilfe und einige Tipps zu deinem Problem.

  3. #2
    2morrow

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    oh nein, wie peinlich.... ich weiß natürlich, dass man aggressiv mit doppel-g schreibt

  4. #3
    Luder

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    Ist er ein Frühkastrat?

    Oft gibt es solche Probleme mit Häsinnen bei Innenhaltun. Da spielen die HOrmone etwas verrückt da Kaninchen, was ihre Sexualität anbelangt, sehr witterungsabhängig sind. Häsinnen hält man am besten draußen.

    Weiterhin sind Häsinnen viel revierbezogener wie Rammler und verteidigen dieses auch mit Zähnen und Klauen, ich weiß wovon ich rede, hatte selber mal so eine Hasinatorin

    Ich kann dir nur den Tipp, lass dich nicht beeindrucken von ihr, zeig so wenig Angst wie möglich und setzt die Beiden, wenn irgendwie möglich, raus

  5. #4
    2morrow

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    hey,

    vielen lieben dank für deine schnelle antwort.

    ja, wir haben ihn recht fix kastrieren lassen, weil ich gelesen habe, dass kaninchen recht schnell geschlechtsreif werden und uns zwei erstmal gereicht haben

    davor hat er sie nie gerammelt… aber sofort als er von tierarzt wieder kam, gings los… nur… welche seite man dafür eigentlich nehmen sollte, wusste der kleine nicht :-P

    du meinst also, dass es eher ne art „sexuelle frustration“ ist? ich habe irgendwo gelesen, dass man auch hasinatorinnen kastrieren lassen kann – bzw wird das wohl beim weiblichen geschlecht vermutlich anders heißen. würde das vllt sinn ergeben?

    mit dem draußen hoppeln lassen ist leider soeine sache. wir haben hier lediglich einen balkon, über dem aber leider nichts mehr kommt, sodass da pralle sonne ist. noch dazu hätte ich dann nen bissl angst, dass sie vogelfutter werden. ich kann sie höchstens mal zu meinen eltern in den garten mitnehmen, nen freilaufgehege haben wir sogar – dient der absperrung im arbeitszimmer, damit ich auch n bissl platz hab wobei ich fast vermute, dass die autofahrt und das verfrachten in die transportbox den beiden dann mehr stress macht, als das draußen sein freude, oder?

    angst habe ich eigentlich keine vor ihr, zumal sie – noch – nicht gebissen hat. ich finde es halt nur schade, weils einem, insbesondere meinem freund, ein wenig den spaß am tier nimmt und ich eben das gefühl habe, dass wir vllt was falsch machen bzw, dass es der kleine maus nicht gut geht.

  6. #5
    Petunia

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    Hallo,
    dann will ich doch auch mal versuchen zu helfen.
    Die Antwort von Luder ist schon der richtige Ansatz. Aber wenn ich mir deinen "Hilferuf" im Ganzen so durchlese, könnte ich mir auch noch andere Ursachen für das aggressive Verhalten der Häsin denken.
    Du schreibst, dass die Tiere "so gut wie den ganzen Tag" aus dem Käfig dürfen. Das reicht für solch bewegungsfreudige Tiere wie Kaninchen aber bei weitem nicht aus!! Käfighaltung, auch stundenweise, sollte man gänzlich vermeiden. Gerade in der Dämmerung und auch Nachts brauchen sie Bewegung. Kurz gesagt: Die Tiere brauchen 24 h am Tag mindesten 6 qm Lauffläche. Den Doppelstock-Käfig darfst du als Fläche nicht mitrechnen. Außerdem ist es immer gut für genügend Versteckmöglichkeiten zu sorgen, ebenso für Beschäftigung. Papprollen zernagen mag mal ganz interessant sein, aber Naturäste ersetzen sie nicht.
    Und noch etwas nicht ganz unwichtiges: Wenn ein Kaninchen keine Lust auf menschliche Nähe hat, dann sollte man das akzeptieren. Kaninchen sind keine Kuscheltiere! Die wenigsten lassen sich gerne streicheln, wenn sie genügend Platz zum Ausweichen haben. Solange sich die Häsin dem Kaninchen-Partner gegenüber verträglich zeigt, würde ich mir nicht allzu viele Gedanken machen. Und in die Transportbox bekommt man sie einfacher, wenn man diese ständig im Gehege lässt und sie bei Bedarf mit Futter reinlockt.
    Apropos Futter: Joghurtdrops sind für Kaninchen kein geeignetes Leckerlie, auch wenn die Hersteller etwas anderes behaupten und die Tiere darauf abfahren. Diese Dinger können die Verdauung der Kaninchen empfindlich stören. Zum Verwöhnen lieber etwas frische Kräuter hinhalten, oder ein Stück Möhre.

    So, ich hoffe, ich war jetzt nicht allzu "streng", wollte nur behilflich sein

  7. #6
    2morrow

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    hallo,

    mit "streng" habe ich absolut kein problem - wie gesagt ich bin für jeden hilfe echt dankbar.

    ich muss zugeben, dass ich sie ungern völlig unbeaufsichtigt draußen rumhoppeln lasse. wenn ich mal kurz einkaufen bin oder so, dann ok, aber wirklich die ganze zeit während ich arbeiten bin oder auch nachts?! ich weiß nicht. die kleine macht sich an dem gehegegitter schon immer verdächtig lang, um mal abzuchecken wie hoch das ist und sie ist sogar schon mal auf den doppelstockkäfig gesprungen und hat sich dabei auch das pfötchen wehgetan - soll heißen: sie ist durchaus in der lage, da locker drüberzuspringen und dann bekommen wir die nie wieder bzw sie wirdunswohl alle kabel im arbeitszimmer zerlegen und sich dabei schlimmstenfalls noch weh tun.

    versteckmöglichkeiten habe ich eigentlich genug, bin ich der meinung... die haben 3 brücken, ein großes holzhaus, ein kleineres im käfig und noch einen riesen pappkarton. oder hast du vllt noch kreative tipps bzw meinst, dass das zu wenig ist?

    das mit den joghurtdrops weiß ich auch, jedoch fand mein früheres kaninchen die so toll, dass es dafür alles getan hätte... daher hab ich die da um sie ggf mal in die transportbox zu locken oder ähnliches. seit wir sie haben, hab ich die tüte und es fehlen vllt 3 oder 4 drops.

    ich will aus ihr auch kein kuscheltier oder ähnliches machen, da liegt wohl ein missverständnis vor. ich akzeptiere es durchaus, wenn sie an meiner hand schnuppert und dann desinteressiert weghoppelt... mir macht eher sorgen, dass sie halt manchmal wirklich aggressiv reagiert, wie eben mit der küchenrolle, die sie angeknurrt hat und richtig drauf losgegangen ist oder eben, dass ich sie aus dem käfig rauslasse und sie dann direkt klopft (ich war deiner meinung, dass klopfen ja etwas mit bedrohung zu tun hat - also fühlt sie sich durch mich bedroht und das möchte ich ja nicht) außerdem bekomme ich schon graue haare, wenn ich nur dran denke, dass wir ihr mal die krallen schneiden müssen. ich vermute nicht, dass sie da still hält.

    wie gesagt, das ist echt phasenweise... mir gegenüber erst neuerdings, wobei sie zu mir zwischendurch eben auch auf den schoß kommt oder sich auf meinen rücken setzt. wenn ich im gehege liege... aber bei meinem freund klopft sie häufiger und knurrt ihn auch auch und mich eben neuerdings auch ab und an.

    ihm gegenüber ist sie meist verträglich... sie will ihn halt öfter rammeln... komischerweise ins gesicht.. und er hat da weniger bock drauf... außerdem schleckt sie ihn öfter ab und hält ihm mal ihren kopf hin, was ihn eher weniger interessiert.

    ich bin auch öfter bei meinen eltern im garten und bring von dort kram mit, mit dem sie sich beschäftigen können ibs äste und eben auch frisches gras oä.
    soll heißen: sie haben nicht nur die papprollen... auch soeinen weideball habe ich letztens mitgebracht, in den ich mal nen frisches stück möhre stecke, damit sie die grauen zellen mal anstrengen müssen.

    meinst du, dass ihr immer noch zu langweilig ist? weil dann wundert es mich, dass er so tiefenentspannt ist -er müsste sich doch dann auch langweilen, oder?!

  8. #7
    2morrow

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    eine freundin von mir, die recht kaninchenerfahren ist, hat vorgeschlagen, noch ein drittes kaninchen dazuzukaufen. am besten ein widderchen, weil die wohl grds entspannter und ruhiger wären. wie siehts damit aus? ich persönlich stell mir das aus 2 gründen durchaus schwierig vor... zum einen wird sonen widderchen ja schon recht groß - soll heißen, dass sie als minizwerg da durchaus nen problem bekommen könnte und voll untergebuttert wird... noch dazu ist da einer mehr, der gern platz hätte... und zweitens haben sich ja die 2 schon eine weile... wenn da jetzt plötzlich nen dritter kommt, vermöbeln die sich doch gegenseitig total - ich erinnere mich da böse dran, wie sie auf iohn los ist, weil er nach tierarzt gerochen hat - seitdem gibts die beiden nur im doppelpack beim arzt...

  9. #8
    Petunia

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    Also, Versteckmöglichkeiten und Beschäftigungsideen hast du ja schon ganz tolle aufgezählt.

    Nun noch einmal zum Thema Platzbedarf: Dass Kaninchen sehr hoch springen können, ist tatsächlich immer mal wieder ein Problem. Aber das sollte man nicht lösen, in dem man die Tiere einsperrt. Diese Abtrenngitter aus dem Zoofachhandel sind niemals hoch genug. Wenn es in deinem Bekanntenkreis Leute gibt, die handwerklich begabt sind, dann bitte die doch eine Abtrennung zu zimmern. Das Holz dafür kann man im Baumarkt bereits auf Wunsch zusägen lassen. Rahmen zimmern (mindestens 160 cm hoch), mit Draht bespannen und damit einen schönen Bereich für die Tiere abtrennen. Wenn ihr dann noch unsicher seid, könnt ihr von oben mit einem Katzennetz absichern, gegen besonders sprunggewaltige Hoppler.

    Übrigens, dass euer Männchen so friedlich ist, heißt nicht, dass es alles super findet. Es scheint nur einfach ein ruhiger Vertreter seiner Art zu sein.

    Das Berammeln von Seiten des Weibchen soll die Rangordnung klären. Das dies hin und wieder von der "falschen" Seite geschieht ist völlig normal.

    Ein drittes Kaninchen dazu setzen, halte ich zu diesem Zeitpunkt nicht für klug. Das würde am Temperament des Weibchens auch nicht unbedingt etwas ändern. Im Hinblick auf die Größe sehe ich da kein Problem. Ich habe eine 5-er Gruppe und in der ist die kleinste der Chef im Ring! Aber du hast schon richtig erkannt: Eine Dreiergruppe braucht auch entsprechend mehr Platz (dauerhaft). Und nur wenn der gegeben ist, kann es auf Dauer harmonisch zugehen. Aber einfach dazu setzen kann man einen Neuling natürlich nicht. das müsste man schon richtig vorbereiten...

    Nur mal so aus Neugier: Wieviel Platz haben deine Kaninchen momentan (im Auslauf) zur Verfügung?

  10. #9
    Luder

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    Was soll das dritte Tier denn bewirken ausser Stress in das, bis jetzt funktionierende, Pärchen zu bringen?

    Häsinnen reagieren oft so aggressiv, eben weil sie revierbezogener sind und dieses auch verteidigen. Ob nun gegen dich, deine Hand oder eine Klopapierrolle ist denen völlig schnuppe.

    Was Petunia bzgl. des Platzangebotes sagt ist schon richtig. Auslauf, Auslauf, Auslauf, kein Käfig, nix. Und wie ich schon erwähnte am besten in Außenhaltung. Dazu zählt auch ein Balkon.

  11. #10
    2morrow

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    hallo,

    ich hab heute mal nachgemessen… es sind ziemlich genau 5,5 qm… was also eure angaben angeht zu wenig… größer bekomme ich das gehege an sich jedoch leider nicht. auf dem balkon haben wir solche holzpanele, meint ihr, dass das grundsätzlich gehen würde als untergrund? da sind auch lücken zwischen, nicht dass da mal nen pfötchen drin verschwindet.

    was haltet ihr von der idee sie mal mit zu meinen eltern in den garten zu nehmen? sind von hier 10 minuten mit dem auto. oder ist es dann so, wie ich vermute, dass dann der transportstress die freude über den neuen auslauf überschattet?

  12. #11
    2morrow

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    achso und zu dem dritten kaninchen… das war nicht direkt meine idee, sondern die von einer freundin, die eben auch schon recht lange kaninchen hat und ich wollte mal andere meinungen dazu hören…

    also ziehe ich jetzt als fazit: das knurren richtet sich nicht gegen mich, sondern dient der revierverteidigung. ich muss geduldig sein und, wie vorher auch schon, weiter warten, bis sie auf mich zukommen. ich schicke meinen freund in den baumarkt und sage ihm „los… bau ne vernünftig hohe abtrennung“ und ich sorge dafür, dass sie auch mal auf den balkon kommen.

  13. #12
    Galadriel

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    Wieso kann ein Böckchen keine Ruhe in die Beiden bringen? Ich dachte das wäre Idealer?

  14. #13
    2morrow

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    Zitat Zitat von Galadriel Beitrag anzeigen
    Wieso kann ein Böckchen keine Ruhe in die Beiden bringen? Ich dachte das wäre Idealer?



    hmmmm, das verwirrt mich jetzt irgendwie… ich glaube du hast mich missverstanden – die beiden sind miteinander durchaus ruhig. nur das weibchen ist ziemlich stinkig und knurrt meinen freund und mich gern mal an, wenn wir ins gehege kommen oder fängt an zu klopfen und rennt dann wie eine bekloppte durche gehege.sie lässt sich auch nicht anfassen oder ähnliches, was für ein späteres krallenschneiden mal ziemlich problematisch werden kann.

    mir geht’s in erster linie darum, die gründe für das stinkigsein herauszufinden und zu beheben. dass sie eben nicht mehr klopft oder knurrend gegen unsere hände stößt oder völlig panisch durch gehege hetzt.

  15. #14
    Luder

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    Zitat Zitat von 2morrow Beitrag anzeigen
    achso und zu dem dritten kaninchen… das war nicht direkt meine idee, sondern die von einer freundin, die eben auch schon recht lange kaninchen hat und ich wollte mal andere meinungen dazu hören…

    also ziehe ich jetzt als fazit: das knurren richtet sich nicht gegen mich, sondern dient der revierverteidigung. ich muss geduldig sein und, wie vorher auch schon, weiter warten, bis sie auf mich zukommen. ich schicke meinen freund in den baumarkt und sage ihm „los… bau ne vernünftig hohe abtrennung“ und ich sorge dafür, dass sie auch mal auf den balkon kommen.



    Gala, da ist ja ein Böckchen bei

    Zu den Eltern würde ich sie nciht bringen. Ist nur Stress für die Beiden da es für sie ja ein komplett fremdes, neues Revier ist. Und da dann immer rein und raus ist nicht gut.

    Balkon wäre ideal. Ich würde allerdings einen Rasenteppich oder ähnliches drauflegen wegen der Fugen

  16. #15
    Petunia

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    Den Ausflug zu den Eltern würde ich auch nicht in Betracht ziehen. Das bedeutet für diese sehr revierbezogenen Tiere viel zuviel Stress. Erweitere ihr gewohntes Revier, evtl wird es dann besser.
    Mitunter muss man aber auch einfach den Charakter eines Tieres akzeptieren. Deine Häsin ist nun mal offensichtlich sehr dominant. Dass solltest du ihr aber zugestehen. Ich meine, sie ist ja kein Grizzly, der jeden Besucher zur Begrüßung zerfleischt. Und wenn du im Gehege hantieren musst, kannst du zur Not auch Handschuhe tragen.

    Kleiner Tipp zum Thema Krallenschneiden: Richte für die beiden doch eine Buddelkiste ein und lege auf deren Boden eine Steinplatte. Diese Platten verteilst du am besten auch noch an anderen Plätzen im Gehege. Meine Tiere haben sowas auch. Und das Schneiden der Krallen ist seit Jahren nicht mehr notwendig!!

  17. #16
    2morrow

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    hallöchen,

    ich noch mal

    ich hab das ganze jetzt mal nen bissl beobachtet…

    sie rennt ihm dauernd brummend (nicht knurrend oder ähnliches, sondern wirklich brummend, wie ich mir das bei nem kleinen bärchen vorstelle) hinterher und will auf ihn drauf. er rennt dauernd weg und legt sich ganz nah an die wand, damit sie nicht so wirklich auf ihn drauf kommt. außerdem schiebt sie ihm auch öfter mal den kopf quasi schon zwischen die pfötchen vorne und macht sich ganz flach. der arme kerl weiß glaub ich gar nicht wirklich, wohin mit sich. nach ner weile flieht er dann unter die kleine holzbrücke, die relativ flach ist, da ist er relativ geschützt.

    weil sie da eben erfolglos bleibt, zwickt sie ihn dann öfter, damit er unter der brücke vorgehoppelt kommt und rennt ihm weiterhin brummend hinterher.

    das würde ja eher zur vermutung „sexuell frustriert“ passen, oder?

    sonnige grüße

  18. #17
    2morrow

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    hm... also irgendwie tut der mir voll leid...

    sie rennt ihm jetzt wirklich die ganze zeit brummend hinterher… und zwackt ihm sogar fell raus… was jetzt im gehege rumliegt… das einzige, wohin sie ihm nicht hinterherrennt, ist das klo und da sitzt er jetzt die meiste zeit. sobald er wieder raus ist, klebt sie wieder an ihm… nicht mal in ruhe fressen kann er. das gleicht ja schon fast einer kleinen hetzjagd… der rennt weg wie nen bekloppter und sie immer hinterher o.o

    ich überleg jetzt ernsthaft, ob ich ihn in den käfig setze, damit er mal seine ruhe hat.

  19. #18
    2morrow

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    so, ich noch mal...

    also... ich hab jetzt eine vernünftige "tür" gebastelt, die hoch genug ist, damit die beiden permanent den vollen auslauf zur verfügung haben. allerdings rennt sie ihm immer noch hinterher, rammelt ihn, brummt dabei und rupft ihm dabei das fellt aus, weil er eben immer wegrennt (oben beschriebenes Problem). ich habe zwar das gefühl, dass es ein wenig abgenommen hab (den ersten tag ging das ja fast durchgängig so), aber ich habe bedenken, dass ich bald n nackthasen hab.

    habe jetzt auch für noch mehr abwechslungsreiche spielmöglichkeiten gesorgt, aber Thema nummer 1 bei ihr ist immer noch er.
    kann mir biiiiitteeeee jemand sagen wieso um alles in der welt sie das macht? ist das "normales" dominanzverhalten? ich hab ihn gestern mal "durchgecheckt" also ich ihn n bissl gestreichelt hab – er scheint zumindest keine wunden zu haben oder so, aber er tut mir eben schon leid.

    heißt das jetzt abwarten und tee trinken? woher kommt das? wie kann ich dem armen untergebutterten häufchen was gutes tun?

  20. #19
    Luder

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    Sie will gedeckt werden und animiert ihn mit ihrem Verhalten

    Wenn er ein Frühkastrat ist, wird er wahrscheinlich nicht wissen was sie von ihm will

    Mein Rat ist immer noch, raus mit den Beiden an die Luft. Dauerhaft

 

 
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