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3-er WG

  1. #1
    Bommi

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    Standard 3-er WG

    Nach langer Zeit habe ich auch mal wieder eine Frage. Seit fast genau einem Jahr haben wir 2 Damen und einen Rammler (natürlich kastriert) zusammen. Cinderella ist 4 1/2 und kam als Baby aus dem Tierheim zu uns und Flocke soll 4 sein und wurde von einer "Züchterin" in einer Garage
    gehalten und hatte wohl sehr oft Würfe. Die 3 leben drinnen und haben ca. 25 qm zur Verfügung. Die Damen gingen sich bisher aus dem Weg, lieben sich nicht, haben aber auch nicht gestritten. Am Montag waren wir wegen starker Blutungen mit Flocke beim TA. Verdacht: Gebärmutterrtumor. Sie bekam AB und dann war kein Blut mehr zu sehen. Nun der Hammer: Gestern lagen alle 3 zusammen in einer Ecke (!). Wir haben uns sehr gefreut (nach einem Jahr). Eine Stunde später flogen so die Fetzen, das war nicht mehr harmlos. Die beiden Damen haben sich richtig verbissen. Wir haben das eine Weile angeschaut und dann entschieden Flocke in den Käfig zu tun. Heute morgen nächster Versuch: Flocke raus, Cinderella auf sie los, Fell fliegt usw. Es hat keiner Bisswunden, aber so schlimm war nichtmal die VG. Merkt Cinderella, dass Flocke krank ist und regelt die "Hackordnung" neu? Sollen wir sie erstmal trennen?
    Tierische Grüße
    Bommi

  2. #1
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    Ich kann dir empfehlen, mal einen Blick in den Ratgeber von Sonja zu werfen. Vielleicht hilft dir das ja weiter.

  3. #2
    discomedusa

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    Gebärmuttertumor ist böse, da sollte eigentlich kastriert werden. Gibt es Gründe, damit zu warten? Meine Friede wäre daran fast gestorben, nur eine Operation konnte sie retten.
    Ich kann mir vorstellen, dass Cinderella Schmerzen hat oder die Hormone wegen des Tumors verrückt spielen. Ich würde nicht mit der Operation warten.

  4. #3
    Bommi

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    Es ist Flocke, die den Verdacht auf Tumor hat. Er hat uns aber eher abgeraten, weil sie verbluten könnte? Wir haben nach der Gabe von AB (und sie blutet ja nichtmehr) eigentlich entschieden nicht zu operieren? Sollen wir sie jetzt erstmal separat setzen und nächste Woche nochmals zum TA gehen?

  5. #4
    discomedusa

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    Sorry, habe das verwechselt.

    Ich bin da auch nicht sicher was besser ist, trennen oder nicht.

    Aber wenn es mein Tier wäre, würde ich so schnell wie möglich zu einem kaninchenerfahrenen TA gehen und eine Ultraschalluntersuchung der Gebärmutter machen. Und wenn da wirklich etwas ist würde ich operieren lassen. Und ja, dafür würde ich dann auch trennen bis sie wieder gesund ist und dann eine neue VG machen.

    Aber ich bin keine erfahrene Kaninchenhalterin, habe meine beiden erst seit einem Dreivierteljahr.

    Aber ich finde, du solltest schnell Gewissheit erlangen, was mit ihr nun wirklich ist. Gebärmuttertumore sind meistens sehr aggressiv und befallen Lunge und Leber. Je länger du wartest, desto größer wird das Risko.

    Hast du einen erfahrenen TA? Ich habe leider die Erfahrung gemacht, dass die meisten TAs den Ernst der Lage nicht erkennen bzw. einfach von Kaninchen keine Ahnung haben. Frieda wäre fast gestorben, erst der dritte TA hat ihr wirklich geholfen.

    Wenn du mir sagst, wo du herkommst kann ich in einem anderen Forum fragen, welche TAs dort empfohlen werden.

  6. #5
    Bommi

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    Ganz lieben Dank. Wir sind aus Mannheim und haben eine prima Tierklinik in Ludwigshafen. Er ist Kaninchenspezialist. Habe nun für morgen einen Termin ausgemacht. Da das AB angeschlagen hat, könnte es auch eine Blasenentzündung sein. Er meint, wir klären das morgen, ob OP oder nicht. Er sieht es auch so wie ich: Flocke ist geschwächt und Cinderella will nun die "Oberhand" haben. Wir haben sie nun getrennt und lassen sie im Wechsel zu Felix. Der arme Kerl ist mit den beiden Damen total überfordert und wird auch kräftig gescheucht. Ich hoffe nun kommt Ruhe. Was wurde bei Friede genau gemacht und wie war es dann nach der OP? Hat die Genesung lange gedauert?

  7. #6
    discomedusa

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    Frieda hat eine lange Leidensgeschichte. Ich habe sie gefunden, zuerst Bestand ein Verdacht auf Myxomatose (waren aber zum Glück wohl nur Zeckenstiche). Sie hat nicht gefressen und wurde dann gegen Aufgasung und Darmgeschichten (erfolglos) behandelt, TA äußerte schon "besser einschläfern". Erst der dritte TA, ein mir empfohlener Spezialist für Kaninchen, diagnostizierte dann per Ultraschall einen großen Gebärmuttertumor. Er meinte, entweder OP oder einschläfern. Sie hatte auch blutigen Ausfluss und wohl ziemliche Schmerzen. Du wirst es nicht glauben, aber ihr ging es schon einen Tag nach der OP BESSER als vor der OP und sie hat wieder gefressen (was sie etwa 2 Wochen kaum getan hatte). Wir hatten Glück, dass der Tumor noch nicht (sichtbar) in Lunge und Bauchraum gestreut hatte (sonst hätte ich sie aus der OP nicht mehr aufwachen lassen). Frieda ist wohl schon älter, wir schätzen sie auf etwa 5-8 Jahre. Sie hat die OP super weggesteckt und ist danach richtig aufgeblüht.

    Übrigens bekommen Kaninchenmädels sehr sehr häufig Gebärmutterveränderungen und Gebärmuttertumore wenn sie etwas älter werden. Ich hab die Zahlen nicht mehr im Kopf aber ich glaube so ab 5 Jahren sind es schon die Hälfte der Weibchen.


    Übrigens, meinst du, es ist wirklich gut, beide Mädels nun abwechselnd zum Bock zu lassen? Ich glaube, das ist zuviel Stress für alle drei.


    Edita: Mit "OP" meine ich übrigens eine Kastration, bei der neben den Eierstöcken auch die Gebärmutter komplett entfernt wird.

  8. #7
    Bommi

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    Ach die Arme, aber schön, dass sie in so guten Händen gelandet ist. Wir haben 5 Zwerge. Die 3 zusammen und dann nochmals ein Paar in einem anderen Zimmer. Dort haben wir Paula (die schwarz weiße auf dem Bild). Sie ist ca. 6 - 8 Jahre und hat einen tastbaren Tumor. TA sagt OP ist zu heftig für sie. Sie futtert, saust rum und hat nur hin und wieder Blut im Urin. Er meint, wenn es ihr schlecht geht oder sie Schmerzen hat, merkt man es, dann kann man immernoch einschläfern. Ich dachte, das wäre bei Flocke nun auch so. Die hat jedoch sehr heftig geblutet. Ich möchte nicht, dass Felix die Flocke vollkommen aus den Augen verliert, deshalb der Wechsel. Außerdem sind unsere Zwerge keine Käfighaltung gewöhnt. Nicht dass es dadurch dann noch übler wird. O.K. das wollte ich wissen, ob es eine "Total-OP" war bei Frieda. Danke nochmals!

  9. #8
    discomedusa

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    Was ist das denn für ein Tumor? Auch Gebärmutter?

    Ich bin immer etwas skeptisch, wenn ein TA bei Tumoren nur zum Abwarten rät. Ein zweite Meinung kann da angebracht sein.

    Nun, ich hoffe das lässt sich bald klären mit Flocke. Ich drücke euch die Daumen.

  10. #9
    Bommi

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    Er meint ja?! Aber anscheinend ist er schon zu groß und sie zu alt, um etwas zu tun. Und sie fühlt sich ja nicht schlecht (ich meine die Paula). Wir sollten halt immer darauf vorbereitet sein, dass sie nichtmehr lange zu leben hat. Ginge es ihr richtig übel, würde sie auch nichtmehr rumlaufen und auch nichts essen. Morgen gehe ich mit Flocke hin, dann weiß man (hoffentlich) mehr. Bis denne.....

  11. #10
    Bommi

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    Ich war nun gestern mit Flocke beim TA und er meinte, dass es nicht sicher ist, aber eher auf eine Blasenentzündung deutet. Sonst hätte das AB nicht so schnell gewirkt. Er hat ihr nochmlas AB und Cortison gespritzt. Sollte es aber nochmals kommen, rät er zu einer OP. Sie ist fit, futtert gut und hat auch keinen Druckschmerz. Hoffe es bleibt so. Wünsche nun allen ein frohes Fest und Gesundheit für Mensch und Tier.

  12. #11
    Bea

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    Eine Blasenentzündung lässt sich ruckzuck durch ein wenig Urin nachweisen. Merkwürdig, dass da dann mehr oder weniger ins Blaue diagnostiziert wird.

    Frohe Weihnachten :-)

  13. #12
    Bommi

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    Das habe ich mir ehrlich gesagt auch gedacht und somit gibt es einen Wechsel des TA, falls nochmals was sein sollte. Auch frohe Weihnachten :-)

  14. #13
    Bommi

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    Nachdem wieder eine leichte Blutung anfing, bin ich heute mit Flocke in die Klinik. Sie wurde geröntgt und auch Ultraschall wurde gemacht. Nichts! Uff! Ist wohl eine Art Infekt und sie bekommt nun AB. Außerdem würden die "Damen" auch schon den Frühling schnubbern und da könnten die Hormone durchgehen. Leider musste ich auch Günter mitnehmen. Der kann seit gestern nichtmehr laufen und kippt um. Frisst auch nicht. Seit gestern critical care und Babykarotte. Diagnose: Schiefhals. Werde mich nun mal "schlau lesen". Weiss aber, dass ich bisher nicht viel Gutes gehört habe :-(

  15. #14
    discomedusa

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    Öh, mit Schiefhals meint der Dock E.c. (Encephalitozoonose mit E. Cuniculi)? Dann hat er dir hoffentlich alle Medikamente für die Behandlung mitgegeben (Panacur, hirngängiges AB, Vitamin B1, B6, B12).

    Wurde auf EC getestet?

    Auch bei Verdacht auf EC sollte Panacur und die Vitamine SOFORT gegeben werden. Je nach Schwere der Infektion auch das AB. Der Behandlungserfolg ist von einer frühestmöglich Medikamentengabe abhängig.

  16. #15
    Bommi

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    So wie es aussieht, war es wohl doch eine "Art" Infektion. Er ist auch Schnupfer. Er bekam zwei mal die Woche AB und Cortison für das Hirn. Nach 2 Tagen war alles weg. Er frisst, er läuft, keine Schwankungen mehr. Gott sei Dank! Der TA meinte, dass es sehr aufwendig wäre EC nachzuweisen und da es ihm so schnell wieder gut ging, brauchen wir das nicht. Er meinte auch, dass Kaninchen öfter mal so Orientierungsschwieirgkeiten hätten. Sollte es aber nochmals auftreten, dann würde ich auf einen EC Test bestehen. Momentan bin ich nur froh, dass er wieder fit ist.

 

 
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