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Stall im Wintergarten & Einstreu

  1. #1
    ZwergRabbit

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    Standard Stall im Wintergarten & Einstreu

    Hallo zusammen,

    bald ist es soweit. Wir (Familie mit Kind) möchten uns zwei Zwergkaninchen anschaffen.
    Wir haben uns bereits an verschiedenen Stellen belesen und der Weihnachtsmann hat bereits eine Grundausstattung gebracht. ;-)
    Unter anderem haben wir bereits einen Stall, der den 2 Tieren ausreichend Platz bieten sollte.
    (http://www.amazon.de/Hasenstall-Kani...sr=1-1-catcorr)

    Einziges Problem des Stalls: Wir können die
    empfohlene Einstreuhöhe von 5 cm nicht einhalten, da die Streu durch das Gitter der Stalltüren rieseln würde. Wir haben zwar an diverse Kriterien bei der Stallauswahl gedacht, aber dieses Thema haben wir übersehen.
    Hat jemand einen Tipp, wie wir jetzt handeln sollten? Herausrieseln in Kauf nehmen oder gibt es einen Trick, den Ihr anwenden würdet?

    Da unser Haus einen Kaltwintergarten mit Fliesenfußboden hat, erscheint uns dieser als ideal für die Unterbringung der Zwergkaninchen während des Winters. Dieser ist zwar nicht geheizt, bleibt jedoch auch bei Minusgraden noch ca. 9 Grad über Außentemperatur.
    Zusätzlich zum Stall möchten wir noch ein Auslaufgehege im Wintergarten einrichten, damit die Tiere auch den Käfig verlassen können und etwas Auslauf haben.
    Müssen wir bei der Unterlage, die auf die Fliesen kommt, spezielle wärmeisolierende Maßnahmen ergreifen?
    Was würdet Ihr in diesem Fall als Unterlage verwenden?

    Vielen Dank für ein paar Tipps und Erfahrungen. :-)
    Bevor wir die Tiere anschaffen, soll die Unterbringung optimal vorbereitet sein.

    VG
    ZwergRabbit

  2. #1
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    Ich kann dir empfehlen, mal einen Blick in den Ratgeber von Sonja zu werfen. Vielleicht hilft dir das ja weiter.

  3. #2
    Petunia

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    Hallo liebe Familie ZwergRabbit!
    Ich hoffe sehr, ich habe euren Beitrag nicht zu spät entdeckt, bin selber noch nicht solange im Forum.

    Ich finde es ganz toll, dass Ihr Euch VOR der Anschaffung von Kaninchen informieren wollt. Nun will ich versuchen, euch dabei zu unterstützen:

    Zuerst habe ich mir den Stall mal angesehen und möchte gleich zu Beginn sagen:
    Dieser Stall, auch wenn der Hersteller dies betont, bietet keinem Kaninchen ausreichend Platz. Ein Kaninchen braucht 24h am Tag und 365 Tage im Jahr mindestens 2, besser 3qm Platz - und zwar auf einer Ebene! Da man Kaninchen nicht einzeln halten darf, und Ihr Euch ja auch von Anfang an zwei Tiere halten wollt, wird das also mehr als eng.
    Auch ein stundenweiser Zusatzauslauf kann dafür leider nicht entschädigen.

    Nun die gute Nachricht: Der Kauf des Stalls war trotzdem nicht umsonst. Ihr könnt ihn super in ein Kaninchengehege integrieren, da kann er als Futterstelle und als Rückzugsort dienen. Wenn Ihr nun um diesen Stall herum ein festes Gehege baut (6qm), zu dem die Tiere ständig Zugang haben und dieses Gehege noch schön einrichtet (Versteckmöglichkeiten, Tunnel, Buddelkiste, Kloschalen ein Wabenstein zum Einstecken frischer Zweige...) habt Ihr eine wirklich gute Grundausstattung.

    Um das Herausrieseln der Einstreu zu verhindern könntet ihr evtl. außen noch eine Holzleiste anbringen, ca. 7cm hoch. Oder Ihr beschließt, das Gehege so zu bauen, dass es komplett eingestreut werden kann, so wäre es ja egal, wenn aus dem Stall was dazurieseln würde. Eine spezielle Wärmeisolierung halte ich nicht für notwendig. Als Schutz für die Fliesen könntet Ihr das Gehege mit Teichfolie auslegen und wie gesagt Einstreu darauf geben. Bitte dabei darauf achten, dass die Ränder der Folie außerhalb des Geheges liegen, die werden sonst schnell benagt.

    Wo wollt Ihr Eure Kaninchen holen? Wenn diese an Zimmertemperaturen gewöhnt sind, ist es wichtig, dass der Temperaturunterschied nicht zu krass ist. Vielleicht erstmal bei Temperaturen um die 18 Grad unterbringen und dann langsam runterkühlen lassen (jeden Tag 1-2 Grad weniger).

    Ich hoffe sehr, ich konnte ein wenig helfen. Wenn Ihr noch fragen zu anderen Kaninchenthemen habt, meldet euch hier.

    Viel Spass mit Euren Langohren!!

  4. #3
    ZwergRabbit

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    Hallo und vielen Dank für Deine Antwort.
    (Ich hatte schon gar nicht mehr mit einer Rückmeldung gerechnet...)

    Inzwischen habe ich es genauso gemacht, wie Du vorgeschlagen hast. Nämlich ein Innengehege gebaut (Dachlatten, Volierendraht, OSB-Platten) und da den Stall hineingestellt. Als Bodenbelag habe ich mich für PVC mit Holzoptik entschieden.
    Diverse Einrichtungsgegenstände sind noch geplant (Buddelkiste, Tunnel, Sitzplätze aus Holz).
    Die Zwergkaninchen bekommen wir Anfang Februar. Da unser Wintergarten nicht geheizt ist und dort praktisch Außentemperaturen herrschen, sind wir im Tierheim leider nicht fündig geworden, da die Tiere dort kein Winterfell haben.
    Stattdessen kaufen wir zwei junge Kaninchen von einer Züchterin (Rammler und Häsin), die ihre Tiere ganzjährig draussen hält.

    Ansonsten haben wir uns bereits aus vielen Quellen recht gut informiert und freuen uns schon auf die neuen Mitbewohner.

    Viele Grüße
    ZwergRabbit

  5. #4
    Petunia

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    Das klingt ja alles ganz toll! Ich finde es super schön, dass es Leute wie Euch gibt, die ganz und gar nach den Bedürfnissen der Tiere planen.

    Wie groß ist denn das Gehege jetzt? Wird der Rammler denn schon kastriert sein? Wenn nicht, es gibt die Möglichkeit der Frühkastration. Da werden die Tiere schon vor Erreichen der Geschlechtsreife kastriert und müssen daher nicht die 6-wöchige Kastra-Frist absitzen. Aber leider führt nicht jeder Tierarzt diese Art Kastration durch.

    Ich wünsche Euch ganz viel Spaß bei der weiteren Vorbereitung und natürlich auch mit den neuen Mitbewohnern!!

    Übrigens, ich habe eine 5-köpfige Langohrengruppe. Ihr habt Euch da für wirklich tolle Haustiere entschieden

  6. #5
    ZwergRabbit

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    Hallo nochmal,
    für die Kastration müssen wir selbst sorgen. Wir werden auf jeden Fall eine Frühkastration machen lassen. Ein 6-wöchige Isolation will ich den beiden Kaninchen nicht zumuten. Tierärzte, die das durchführen haben wir bereits gefunden. Wir werden aber nochmal etwas weitersuchen, weil ich den Preis von 80€ für sehr überzogen halte.

  7. #6
    Petunia

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    Ja, sechs Wochen "Einzelhaft" wären wirklich schlimm für diese sozialen Tiere, auch wenn manche Leute behaupten, das wär halb so wild. Ich finde, wenn es sich vermeiden lässt, muss es nicht sein.
    Zu dem Preis für die Kastration kann ich so nicht viel sagen, da ich meine Rammler damals schon frühkastriert übernommen habe. Aber ich denke, bei der Summe lohnt sich doch ein Vergleich.
    Bin gespannt, was Ihr hier noch so berichtet in der nächsten Zeit.
    Viele Grüße
    Petunia

  8. #7
    Luder

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    Lieber 6 Wochen allein als nie erwachsen werden dürfen

  9. #8
    Bea

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    Ich würde auch keine Frühkastration durchführen lassen. Man sollte ihnen wegen 6 Wochen Kastrationsquarantäne nicht die Chance nehmen sich körperlich vernünftig zu entwickeln. Die Epiphysenfugen können sich nicht richtig schließen und es kommt zu Wachstumsstörrungen. Diese sind zwar für Laien optisch nicht unbedingt sichtbar, aber wenn man ein gutes Auge hat erkennt man in einer reinen Rammlergruppe immer die Frühkastraten am Gangbild und an der Körperhaltung/-form. Zudem ist es ein erheblicher Eingriff in den Hormonhaushalt und wenn du eine sehr potente Häsin hast weiß ein Frühkastrat rein gar nichts damit anzufangen und dann treten häufig die ersten Probleme auf...

  10. #9
    Petunia

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    Also ich habe in meiner Gruppe zwei frühkastrierte Rammler und kann wirklich keine Nachteile feststellen. Ich habe auch den direkten Vergleich mit spätkastrierten (aus früherer Haltung)
    In meiner jetzigen Gruppe befindet sich auch eine sehr potente und dominante Häsin und auch in dieser Hinsicht gab es bisher keine Probleme. Wachstumsstörungen kann ich selbstverständlich als Laie nicht beurteilen. Weiß ja nicht, ob sie spätkastriert noch mehr gewachsen wären... Aber was das Verhalten angeht, das Gangbild und die Körperhaltung/form sind sie absolut nicht von anderen Rammlern zu unterscheiden.
    Ich würde immer wieder frühkastrieren, hab damit noch keine negativen Erfahrungen gemacht und bin der Meinung, dass die Vorteile für die Tiere überwiegen!

  11. #10
    Luder

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    Es ist ein Vorteil für dich nicht wirklich erwachsen zu werden? *kopfschüttel* Nur wegen ein paar Wochen allein sitzen?

    In meiner jetzigen Gruppe befindet sich auch eine sehr potente und dominante Häsin und auch in dieser Hinsicht gab es bisher keine Probleme
    Du hast ja auch noch später kastrierte Rammler dabei

    Das ist ja auch nochmal was anderes wie eine potente Häsin die NUR mit einem Frühkastrat zusammensitzt

  12. #11
    ZwergRabbit

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    Zitat Zitat von Petunia
    ...Weiß ja nicht, ob sie spätkastriert noch mehr gewachsen wären...
    Soweit ich gelesen habe, wachsen die Frühkastraten eher länger, da Ihnen das Testosteron fehlt, welches unter anderem das Schließen der Epiphysenfugen bewirkt.
    Die frühkastrierten Tiere könnten also u.U. größer als die spätkastrierten sein.

    Aber: ich bin Anfänger und kann mich nur auf Informationen stützen, die ich aus der Literatur und den Erfahrungen Anderer erhalte.

    Was den Kastrationszeitpunkt angeht, gehen die Meinungen wohl sehr auseinander.
    Für und Wider gibt es sicherlich. Nach allem was ich bisher gelesen und gehört habe, überwiegen bei der Frühkastration insgesamt die Vorteile.
    Von expliziten Nachteilen habe ich bisher kaum etwas gehört.

  13. #12
    Luder

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    Glaub ich gern, vor allem bei Diebrain und den zig Kaninchenschutzforen Da sind fast alle Fan davon, eben weil sie dann ja nicht in die sog. Einzelhaft müssen

    Muss natürlich jeder selber wissen

  14. #13
    Petunia

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    Später kastrierte hab ich nicht mehr, die hatte ich früher.

    Und ich glaube nicht, dass ein Kaninchenböckchen ein richtiges "erwachsenes" Verhalten lernt, wenn es spätestens ab der 10. Woche für mind. 6 Wochen alleine sitzt. Die körperliche Entwicklung würde weiterlaufen, keine Frage. Aber Jungtiere lernen ein richtiges Sozialverhalten doch nur, wenn sie Kontakt zu Artgenossen haben. Und gerade diese Zeit ("Kindheit/Jugend") ist dafür so wichtig. Ich würde in dieser Zeit kein Kaninchen einzeln halten wollen!

  15. #14
    ZwergRabbit

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    Zitat Zitat von Luder Beitrag anzeigen
    ...Muss natürlich jeder selber wissen...
    Also ist es mehr "Philosophie" als "Sachlage"?

  16. #15
    Luder

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    Zitat Zitat von ZwergRabbit Beitrag anzeigen
    Also ist es mehr "Philosophie" als "Sachlage"?
    Nein. Ich habe nur diese Diskussionen satt Und vorschreiben kann ich dir das wohl kaum

    Daher binsch raus hier

  17. #16
    discomedusa

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    Ich finde diese Diskussionen wie bei allen Kastrationsfragen sehr wichtig.
    Ich habe im Laufe meines Tierhalter-Daseins meine Meinung zur Kastration immer wieder geändert, zum Teil, weil ich selber Erfahrungen gemacht habe, aber auch, weil ich immer mehr dazu gelesen und gehört habe. Mittlerweile sehe ich Kastrationen als kritischer an als früher. Man kann immer nur versuchen, nach bestem Wissen und Gewissen zu handeln …


    Muss es eigentlich zwanghaft sein, dass ein unkastriertes junges Böckchen bis zu seiner Kastration (gehen wir mal davon aus das man nicht frühkastrieren will) alleine sitzt oder gibt es da Kombinationen, die gehen (können)?

    Vielleicht weiß Bea ja hierzu was?

  18. #17
    Petunia

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    Unkastrierte junge Böckchen kann man am ehesten noch zu einem sterilisierten/kastrierten Weibchen setzen. In dieser Kombi würde das Weibchen aber extrem bedrängt werden. Das ist also nur mit Einschränkung zu empfehlen. Kann auch zu Kämpfen führen und damit zu Verletzungen.

    Nachtrag: Und eine Häsin würde ich nur dann sterilisieren/kastrieren lassen, wenn sie oft scheinschwanger ist oder andere gesundheitliche Probleme hat! Der Eingriff birgt mehr Risiken als die Kastration von Männchen.

  19. #18
    Bea

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    Man könnte ihn zu einen Altkastraten setzen, obwohl mir persöhnlich zwei Vergesellschaftungen in kurzen Abständen zuviel Stress in kurzen Abständen wäre. Zudem könnte das Jungtier dem Altier stark unterlegen sein.
    Wildkaninchen sind in freier Wildbahn auch oft wochenlang allein unterwegs, bis sie sich einem Verband anschließen können.

    Ich kann gerade nicht so ausführlich antworten, habe Telefonstress , aber ich habe gerade während eines Gespräches mal die Suchfunktion betätigt und einen alten Fred zum Thema Frühkastration rausgesucht: https://www.dashaustierforum.de/kani...on-t19973.html

  20. #19
    discomedusa

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    Oh, schön, da kann man ja wirklich gut nachlesen

    Ich würde es wohl auch so machen, wie du damals beschrieben hast, so um die 16. Woche kastrieren …

  21. #20
    ZwergRabbit

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    Sorry, dass ich nochmal nachfrage... Der Rammler ist mit 16 Wochen doch schon längst geschlechtsreif oder ?
    Wie verhindere ich bis dahin, dass er die Häsin berammelt? Doch nur, indem ich die beiden getrennt voneinander halte, oder ?

    Bitte korrigiert mich, wenn ich falsch liege.

    Wenn ich hier als privater Tierhalter keine Kaninchengruppe sondern nur ein Pärchen habe, würde das bedeuten, dass ich die Tiere vor und nach der Kastration isoliert halten müsste ?
    Angenommen ich bekomme die Tiere mit 10 Wochen. Dann wäre die Tiere 6 Wochen vorher und 6 Wochen nachher voneinander getrennt und isoliert zu halten um eine Befruchtung sicher zu verhindern???
    Ich bin zwar Anfänger, aber nach allem was ich bisher gelesen habe kann eine 12-wöchige Isolation von so jungen Kaninchen für die Tiere und Ihr Sozialverhalten langfristig doch nur schlecht sein.

    Oder habe ich hier was falsch verstanden?
    Dazu hätte ich gern auch mal einige Meinungen.

    Vielen Dank und viele Grüße
    ZwergRabbit

  22. #21
    Petunia

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    Mit 16 Wochen kann ein kleiner Rammler durchaus schon zeugungsfähig sein und wenn du keinen Nachwuchs willst, musst du ihn konsequent von der Häsin fernhalten! Solltest du auf die Frühkastration verzichten, wären das mindestens 12 Wochen Einzelhaltung. Wie schon gesagt, in meinen Augen schadet dies der gesunden Entwicklung mehr als eine Frühkastration (bei der ich noch niemals körperliche Nachteile feststellen konnte geschweige denn abnormales Verhalten als Folge).
    Kaninchen sind nun mal sehr soziale Gruppentiere. Sie brauchen den Artgenossen wie die Luft zum Atmen!! Auch wenn sie keine sichtbaren Schäden durch "die paar Wochen" Einzelhaltung davontragen, ist es doch eine Tatsache, dass sie in dieser Zeit leiden und permanent unter Stress stehen - wochenlang!! Selbstverständlich muss jeder Kaninchenhalter das mit seinem Gewissen vereinbaren - ich könnte es nicht verantworten! Vor allem nicht, wenn es sich vermeiden lässt.

  23. #22
    Bea

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    Was verstehst du denn unter Sozialverhalten? Sie leben zwar in Verbänden zusammen, aber es sind keine sozialen Tiere. Nimm beispielsweise eine Wildkaninchen-Häsin die gerade einen Wurf Junge aufgezogen hat. Wenn die Jungen vier Wochen alt sind, werden sie aus der Wurfhöhle vertrieben, denn der nächste Wurf steht an. Wenn die Jungen Glück haben, werden sie vom Verband geduldet, wenn nicht, werden sie direkt verjagdt. Spätestens aber wenn die jungen Rammler geschlechtsreif werden und auch mal eine Häsin für sich beanspruchen wollen, werden sie verjagdt. Halten sie die Füße still oder halten sich nur an die rangniedrigsten Häsinnen kommt es auf den Cheframmler an, ob er sie duldet oder nicht. Sozial ist das also nicht Ebenso ist es nicht sozial, wenn kranke Tiere aus dem Verband ausgestoßen werden.

    Der Mensch neigt dazu, Kaninchenverhalten falsch zu interpretieren. Legt beispielsweise zusammenliegen als kuscheln aus, es ist aber kein Kuscheln sondern Kontaktliegen, das der Wärmeabgabe dient.

    Sozialverhalten lernen Kaninchen nicht, viele müssen im Alter von 4 Wochen allein zurecht kommen.

    Muss es denn unbedingt ein Pärchen sein? Was hälst du von zwei Rammlern, die du nach einer Eingewöhnungszeit dann zusammen kastrieren lässt und danach auch direkt wieder zusammen setzt. Das klappt in den meisten Fällen sehr gut Oder du holst aus dem Tierheim Kaninchen, die bereits kastriert sind. Winterfell benötigen sie keines. 9 Grad sind für Kaninchen nicht kalt. Ich habe auch schon Kaninchen bei Minusgraden ohne Winterfell ins Aussengehege gesetzt. Sie hatten dann nur eine Schutzhütte mit Stroh ausgepolstert und das Winterfell siehst du innerhalb von zwei bis drei Tagen wachsen

  24. #23
    ZwergRabbit

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    Zitat Zitat von Bea Beitrag anzeigen
    Was verstehst du denn unter Sozialverhalten? Sie leben zwar in Verbänden zusammen, aber es sind keine sozialen Tiere.... Der Mensch neigt dazu, Kaninchenverhalten falsch zu interpretieren. Legt beispielsweise zusammenliegen als kuscheln aus, es ist aber kein Kuscheln sondern Kontaktliegen, das der Wärmeabgabe dient. ...
    Sozialverhalten lernen Kaninchen nicht, viele müssen im Alter von 4 Wochen allein zurecht kommen.
    Wie gesagt, ich bin Anfänger und kann nicht auf eigene Erfahrungen zurückgreifen.

    Aber zum Thema Sozialverhalten liest man aber vielerorts etwas anderes. Nur beispielhaft möchte ich die die folgende Quellen nennen und für sich sprechen lassen.

    Quelle: http://www.diebrain.de/k-sozial.html

    ...
    Kaninchen haben ihren Artgenossen gegenüber ein sehr ausgeprägtes Sozialverhalten, sie kuscheln und putzen sich gegenseitig, geben sich Sicherheit und spielen miteinander. Es ist eine Freude, zwei Kaninchen dabei zuzusehen, wie sie hintereinander herlaufen, zusammen die Wohnung erkunden, zusammengekuschelt in ihrer Lieblingsecke liegen oder sich liebevoll die Ohren abschlecken. Wie traurig hingegen ist der Anblick eines einzelnen Kaninchen, welches in der Ecke vom Käfig seine Zeit absitzt, bis "sein" Mensch einmal am Tag für wenige Minuten oder Stunden kommt, um es zu füttern und zu streicheln. Wie traurig ist ein einzelnes Kaninchen, das lustlos umherhoppelt und beim Auslauf nur mit einem Menschen spielen kann, der es nicht versteht, der seine Spiele nicht spielen kann und der ganz bestimmt keine Fellpflege nach Kaninchenart bei ihm macht....
    ...
    ...Nicht selten werden allein gehaltene Weibchen sogar angriffslustig und aggressiv ihrem Menschen gegenüber. ...
    und
    ...
    Einzelhaltung sollte nur ein Kompromiss sein, z.B. bei kranken Tieren oder bei Rammlern, die frisch kastriert sind. Die Einzelhaltung sollte nicht lange dauern und Sie müssen sehr viel Zeit für das Tier aufwenden!
    ...
    und
    Im Allgemeinen versteht sich ein Pärchen am besten.
    Wenn Sie nur zwei Tiere halten möchten, dann sollten Sie sich also von vornherein für ein Kaninchenpaar entscheiden und den Rammler frühkastrieren lassen.
    Im Tierheim hat man mir ganz ausdrücklich und mit einer auführlichen Begründung davon abgeraten, die Tiere ohne Winterfell bei Außentemperaturen zu halten.
    Krankheit oder gar Erfrieren sei ganz sicher die Folge. Es dauere mehrere Wochen, bis sich ein dichtes Winterfell gebildet habe, sagte man mir.
    Das hat mir eingeleuchtet, zumal wir den richtigen Winter sicher noch vor uns haben. Ich möchte da nichts riskieren.

    Auch dass hier habe ich nochgefunden:
    Quelle: http://www.vet-dent-lazarz.de/kaninchen.htm
    ...

    Der Vorteil der FRÜHKASTRATION besteht darin, dass Rammler sofort wieder mit Weibchen zusammengebracht werden können, da die Spermienproduktion noch nicht eingesetzt hat, und die bei geschlechtreifen Böcken etwa 6-wöchige Wartezeit, in der noch befruchtungsfähige Spermien vorhanden sind, entfällt.

    Die Sozialisation wird nicht gestört.
    All diese Aussagen decken sich mit fast allen anderen mir bekannten Quellen.

  25. #24
    Petunia

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    Kaninchen sind soziale Gruppentiere, die eindeutig soziales Verhalten an den Tag legen und dieses auch ausleben wollen - mit Artgenossen!! Selbstverständlich ist innerhalb dieser sozialen Verbände nicht immer alles Friede, Freude, Eierkuchen. In der Natur eben so wie bei unseren "Hauskaninchen". Dieses Wissen sollten wir aber nicht dazu nutzen, um eine Einzelhaltung - und sei es auch nur über eine kurze Zeit - zu rechtfertigen.

    Und gewisse "Ungerechtigkeiten" im Verhalten der Tiere untereinander als Beweis dafür zu nehmen, Kaninchen seien keine sozialen Tiere, finde ich schon sehr bedenklich!!

    Wer einmal erlebt hat, wie ein Kaninchen sich in der Gruppe verhält, sieht ihm auch an wie es leidet, wenn es dieses Verhalten nicht ausleben kann!!

    Und bitte kein Kaninchen ohne Winterfell ins Kalte setzen. Das kann schlimme Folgen haben und schadet in jeder Hinsicht der Gesundheit, ganz besonders von Jungtieren!!

    ZwergRabbit: Alle Texte die du hier mit einbezogen hast, kann ich aus zwanzigjähriger Erfahrung befürworten und absolut bestätigen. (Das Thema Frühkastration aus 4-jähriger Erfahrung).

  26. #25
    *Diva*

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    Hallo!

    Habe jetzt viel mitgelesen und möchte Euch meine Erfahrungen gern mitteilen.

    Ich hatte zwei Kaninchen Weiber die sich gut verstanden, da ein süßer kleiner Rammler mich um ein Zuhause frage und der Platz da war habe ich ihn aufgenommen. Er war nicht Kastriert und kam aus einer Gruppenhaltung. Natürlich kam erstmal die Quarantänezeit, nach zwei Wochen wurde er kastriert (keine Frühkastration!) also nochmal 6 Wochen warten. Er ist ein Prachtkerl geworden und vor allem hat er seine normale Größe erreicht, mein TA hat mir die Folgen einer Frühkastration erklärt wie Bea und discomedusa schon schrieben kann es sein das dein Kaninchen mit seiner Körperlichen Entwicklung hinterher hingt.
    Sein Sozialverhalten ist völlig normal auch wenn er bei mir 8 Wochen alleine saß. Mit einem schönen Gehege und vielen Spielmöglichkeiten (Snackball, Futter verstecken, Buddelkisten mit verschieden Sand, Äste, große Heu oder Strohhaufen zum durchstöbern usw.) und Streicheleinheiten hat er es meiner Meinung nach gut überstanden
    Meiner Meinung nach ist es schlecht für Kaninchen wenn sie immer alleine gehalten werden (über Jahre), die Trennung nach der Kastration ist einfach notwendig.
    Zudem trennst du Kaninchen auch wenn sie schwer Krank sind und wenn man nur zwei Kaninchen hat und eines Stirbt steht auch niemand am nächsten Tag mit einem neuen Kaninchen vor der Tür (übertrieben gesagt).
    Meine Dame musste nach dem letzten Partner auch 6 Wochen alleine Leben da ich kein passenden Partner gefunden habe.

    So doch mehr geschrieben als gedacht

    Liebe Grüße
    Nadin

  27. #26
    Bea

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    @ ZwergRabbit

    die Seiten von diebrain enthalten viel Wissen, aber auch viel Unsinn. Darauf wurde hier im Forum schon oft hingewiesen und einiges auch gezielt angesprochen. Daran hat sich nach wie vor nichts geändert.

    Für erste Hinweise mag Dein Link-Verweis gut sein, doch Wissensvermittlung sieht für mich anders aus und darum sollte es doch schließlich gehen.

    Fakt ist, dass Kaninchen in Verbänden leben, also keine reinen Einzelgänger sind. Ebenso ist Fakt, dass Kaninchen kleine soziale „Ar…löcher“ sind und jedes sich selbst das nächste ist.

    Trotzdem leben sie im Verband, aber nicht, weil sie sich sooo fürchterlich lieb haben und sie sooo sozial sind, sondern weil es für sie überlebenswichtig ist! Nicht aus sozialer Sicht sondern weil sie Beutetiere sind und im Verband eher eine Chance zum überleben haben wie allein auf weiter Flur.

    Diebrain ist eine Seite für Kaninchen-Anfänger und möchte gerne erste Hilfestellungen geben. Das ist löblich, kann aber, je nach Darstellung, auch für Verwirrungen sorgen,
    wie man nun auch bei dir sieht. Diebrain schreibt von sehr ausgeprägtes Sozialverhalten, sie kuscheln und putzen sich gegenseitig, geben sich Sicherheit und spielen miteinander. Ich schreibe das Gegenteil. Warum wird es also so dargestellt, wie diebrain es macht?

    Weil diebrain gegen Einzelhaltung ist. Bin ich auch, obwohl ich es differenzierter sehe. Sie macht sich die Fehlinterpretationen des Menschen zu nutze, damit Kaninchen in Haushalten nicht alleine leben müssen. Nicht mehr und nicht weniger. Und schließlich ist es ja nicht schlimm, wenn Kaninchen unsozial sind


    Du zitierst Dr. Lazarz aber leider nur den Absatz, der dir am besten gefiel ;-)

    Hier also noch mal ausführlich:

    Das beste Alter zur Kastration ist für beide Geschlechter kurz vor oder nach der Geschlechtsreife. Diese beginnt abhängig von der Rasse mit 4 bis 6 Monaten bei Zwerg- und mittelgroßen Rassen und mit bis zu 9 Monaten bei Riesenrassen.

    Sollten Weibchen und Männchen gemeinsam gehalten werden, bietet sich für die Rammler die sogenannte FRÜHKASTRATION mit ca. 8 Wochen Alter an.

    Der Vorteil der FRÜHKASTRATION besteht darin, dass Rammler sofort wieder mit Weibchen zusammengebracht werden können, da die Spermienproduktion noch nicht eingesetzt hat, und die bei geschlechtreifen Böcken etwa 6-wöchige Wartezeit, in der noch befruchtungsfähige Spermien vorhanden sind, entfällt.

    Die Sozialisation wird nicht gestört.
    Quelle: http://www.vet-dent-lazarz.de/kaninchen.htm


    Lese dir den ersten Absatz bitte genau durch in Bezug auf das beste Alter zur Kastration. 4 – 6 Monate!

    Nun kommen wir zum zweiten und dritten Absatz. Aha. Die Frühkastration bietet sich an. Es steht aber nichts davon, ob sie empfehlenswert ist. Andererseits schreibt er ja schon im ersten Absatz, wann das beste Kastrationsalter ist und wir wollen doch alle nur das beste für unsere Tiere, oder? Immerhin wird ein Vorteil erwähnt, aber ich möchte (ganz besonders von Ärzten) nicht nur über Vorteile aufgeklärt werden (und es gibt nur diesen einen Vorteil...wie können da die Vorteile überwiegen?) , sondern auch über Nachteile. Denn nur dann kann man sich eine Meinung bilden, ob eine Frühkastration wirklich „nötig“ bzw. angebracht ist.
    Frühkastrierte Meerschweinchen bekommen zum Beispiel häufig "O-Beine"...überleg mal warum das wohl so ist.

    Vielleicht verdeutlicht dir etwas nicht Kaninchenbezogenes es mehr, wie weit Frühkastrationen in die körperliche Entwicklung eingreifen.

    Denk mal an die frühkastrierten Eunuchen. Bei ihnen blieb das Wachstum der Stimmbänder zurück, sie schossen in die Länge (dafür sind die Knochen aber nicht ausgelegt), dem Körper fehlten in der entscheidenden pubertären Entwicklungsphase der wichtige Anstieg des in den Hoden gebildeten männlichen Geschlechtshormons Testosteron und somit auch die damit verbundenen körperlichen Veränderungen ( z.b. kein Bartwuchs, Achsel- oder Schamhaar, Stimmbruch)

    Genauso greift eine Frühkastration auch in die körperliche Entwicklung von Kaninchen ein (oder Hunden, Katzen, Meerschweinchen….). Man sieht es nur nicht so deutlich und mitteilen können sie sich nicht. Muss man das seinen Kaninchen wirklich antun wegen einigen Wochen Einzelhaft? Ich denke, das man sie vor Frühkastrationen verschonen sollte, denn einige Wochen Einzelhaft gehen vorrüber aber körperliche Fehlentwicklungen bleiben ein Leben lang bestehen.

    Im Tierheim hat man mir ganz ausdrücklich und mit einer auführlichen Begründung davon abgeraten, die Tiere ohne Winterfell bei Außentemperaturen zu halten.
    Krankheit oder gar Erfrieren sei ganz sicher die Folge. Es dauere mehrere Wochen, bis sich ein dichtes Winterfell gebildet habe, sagte man mir.
    Das hat mir eingeleuchtet, zumal wir den richtigen Winter sicher noch vor uns haben. Ich möchte da nichts riskieren.
    Es dauert nicht mehrere Wochen bis sich Winterhaar bildet. Das geht innerhalb von wenigen Tagen. Kaninchen sind saisonale Tiere, die müssen sich anpassen können, sonst haben sie keine Überlebenchance. Ich habe viele Jahre eine Notstation für Kaninchen und Meerschweinchen gehabt und war gezwungen die Tiere auch bei Minusgraden rauszusetzen. Du kannst quasi dabei zusehen, wie das Winterhaar wächst. Ebenso stoßen sie Winterhaar auch schnell wieder aber, wenn nach einer frostigen Periode plötzlich ein Wärmehoch mit Plusgraden kommt. Wird es wieder kalt…ratzfatz wächst das Haar wieder nach. Überlege mal, wenn das tatsächlich mehrere Wochen dauern sollte und es kommt kein kalter Winter, die würden ja an Kreislaufversagen sterben. Weihnachten waren in München 20,7 Grad plus. Das sind so schon warme Temperaturen für Kaninchen, ein Kaninchen mit Winterfell könnte das gar nicht überleben.


    Und bitte kein Kaninchen ohne Winterfell ins Kalte setzen. Das kann schlimme Folgen haben und schadet in jeder Hinsicht der Gesundheit, ganz besonders von Jungtieren!!
    Sorry, aber das ist kappes, das kann man so pauschal und undifferenziert nicht sagen! Jungtiere werden bei Züchtern auch bei Minus 20 Grad in Aussenhaltung geboren. Nackt, ohne Winterhaar. Klar, sie haben ein kuscheliges warmes Nest, aber wenn sie dieses verlassen, haben sie auch kein Winterhaar, gerade mal das feine dünne Babyhaar. Stell dir vor: Die erfrieren nicht und sie nehmen auch keinen gesundheitlichen Schaden. Denen wächst lediglich das Winterhaar.

    Ein Kaninchen würde jedoch Schaden nehmen, wenn man es aus einer 20 Grad warmen Wohnung direkt nach draussen in Minusgrade setzt, das ist dann ein zu plötzlicher, zu großer Temperaturunterschied. Aber innerhalb von 5 Tagen kann man sie heraussetzen durch langsames herabsetzen der Temperatur. Wie man das am besten macht können Interessierte gerne bei mir nachfragen.

    Aber warum liest man das so wie von dir geschriebene immer wieder, wenn es doch gar nicht stimmt? Na, damit niemand ein Kaninchen aus einer 20 Grad warmen Wohnung einfach ins - 20 Grad kalte Aussengehege setzt. Da macht man sich Unwissen zu nutzen ( hatten wir das nicht weiter oben schon mal ). Für mich ist das keine Art von Wissensvermittlung.

  28. #27
    Petunia

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    Mit dem "bitte nicht ins Kalte setzen" meinte ich selbstverständlich, dass man kein Tier aus der warmen Wohnung bei Minusgraden ins Freie setzt - von jetzt auf gleich. Das man sie innerhalb kurzer Zeit an kühlere Temperaturen gewöhnen kann, habe ich ja weiter oben schon erklärt. Nur einen "Temperaturschock" sollte man auf jeden Fall vermeiden. War nicht korrekt ausgedrückt, sorry.
    Meine Erfahrung mit Frühkastration und Sozialverhalten will ich hier nicht nochmal wiederholen - die hat sich nicht geändert. Letztendlich muss jeder Kaninchenhalter das für sich entscheiden, mit der Absicht, das Beste für seine Tiere tun zu wollen. Natürlich nicht ganz einfach, wenn man so verschiedene Sichtweisen dargeboten kriegt und man selbst absoluter Kaninchen-Anfänger ist.
    @ZwergRabbit: Ich wünsche Euch - egal wie Ihr Euch nun entscheidet - nochmals viel Freude mit Euren Tieren.

  29. #28
    Bea

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    Mit dem "bitte nicht ins Kalte setzen" meinte ich selbstverständlich, dass man kein Tier aus der warmen Wohnung bei Minusgraden ins Freie setzt - von jetzt auf gleich. Das man sie innerhalb kurzer Zeit an kühlere Temperaturen gewöhnen kann, habe ich ja weiter oben schon erklärt. Nur einen "Temperaturschock" sollte man auf jeden Fall vermeiden. War nicht korrekt ausgedrückt, sorry.
    Na ja, eben..du hast es einmal so und einmal so geschrieben Was du wirklich meinst kann man nur erraten

    Letztendlich muss jeder Kaninchenhalter das für sich entscheiden, mit der Absicht, das Beste für seine Tiere tun zu wollen. Natürlich nicht ganz einfach, wenn man so verschiedene Sichtweisen dargeboten kriegt und man selbst absoluter Kaninchen-Anfänger ist.
    Findest du es denn besser, wenn man nur eine Sichtweise dargestellt bekommt? Da kann man sich weder eigene Meinungen bilden noch eigene Erfahrungen machen Das ist doch gerade das tolle an Diskussionsforen. Ich habe durch die vielen Foren und Internetseiten gelernt, vieles zu Hinterfragen und habe zu vielen Dingen eine andere Sichtweise bekommen. Ich finde es sehr wertvoll unterschiedliche Meinungen und Sichtweisen zu bekommen.

  30. #29
    Petunia

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    Werde in Zukunft darauf achten, mich deutlicher auszudrücken. Wollte hier niemanden verunsichern. Nochmal: Tut mir leid.

    @ Bea: Natürlich ist es immer gut, wenn man verschiedene Sichtweisen dargestellt bekommt. Aber sicher wirst du mir zustimmen, wenn ich sage: Einen Anfänger kann das verunsichern! Ist einfach so. Letztendlich muss ZwergRabbit jetzt mit diesen recht unterschiedlichen Ansichten entscheiden, was für sie und ihre Kaninchen in Frage kommt. Und um diese Entscheidung beneide ich sie nicht. Ich persönlich finde es spannend, dass es solche und solche Ansichten gibt. Das ich momentan anderer Ansicht bin als du, heißt ja nicht, dass ich diese Ansicht niemals hinterfrage. Wer weiß, vielleicht denke ich schon in naher Zukunft anders über Frühkastration....

  31. #30
    Bea

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    Für die Tiere wäre es

    Und klar, unterschiedliche Ansichten führen fast immer zu Verunsicherungen. Nicht nur bei Anfängern

 

 
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