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Außenkäfig verbessern - Wie?

  1. #1
    CesareMontini

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    Standard Außenkäfig verbessern - Wie?

    Hallo,

    ich habe im letzten Frühjahr einen schönen Außenkäfig für meine Hoppler gebaut (siehe Bild).

    Leider sind meine süßen alle diesen Winter und leider sehr mysteriösen Umständen gestorben. Anhand dessen, wie ich sie gefunden habe, denke ich nicht, dass es am Käfig lag.

    Nachdem ich den Schmerz mittlerweile wenigstens einigermaßen verkraftet habe, habe ich mir Gedanken gemacht, wie es nun weiter geht. Ich kann mir ein Leben ganz ohne Hoppler leider nicht vorstellen, daher würde ich gerne dieses Frühjahr ein Pärchen bei mir aufnehmen. Auch wenn ich nicht denke, dass es am Käfig lag, weiß ich aber genau,
    dass ich nächsten Winter nicht ruhig schlafen kann. Ich habe daher schon viel überlegt, was ich noch machen kann, um den Käfig zu vebessern.

    Wie der Käfig aussieht, seht ihr ja auf den Bildern. Trotzdem Frost, war es oben im geschützen Bereich (der der komplett zu ist) doch recht warm, d.h. wenn man die Tür aufgemacht hat, kam einem jetzt nicht gerade ein Hitzeschwall entgegen, aber man hat es schon gemerkt, dass dort mehr Wärme vorhanden ist. Natürlich habe ich sehr dick Einstreu (Stroh) darein getan (wenns festgetreten war, warens ca. 8cm).

    Meine Idee wäre nun folgendes:
    Ich verkleide den oberen geschlossenen Teil von außen mit Styropor und das dann nochmal mit Holz. Dass ich sozusagen eine doppelte Wand habe. Zusätzlich mache ich darunter wo das Gitter ist (also unter dem geschlossenem Teil) den Draht auf einer (oder ggf.) zwei Seiten weg und mach das auch noch mit Brettern zu.

    Meine Bedenken hierbei sind allerdings, dass sich dadurch im Sommer vll. doch zuviel Hitze oben drin staut. Es sind recht kleine Lüftungsschlitze vorhanden und im letzten Sommer wars ok für meine Süßen. Tagsüber war es denen wohl zu heiß (an den richtig warmen Tagen) und da haben sie unten im Schatten gelegen. Aber sobald die Sonne weg war und es langsam auskühlte, haben sie sich doch oben reingelegt.

    Natürlich können sie auch nachts unten bleiben, wenn es ihnen im Sommer oben zu warm ist. Allerdings ist unten eben kein Bereich der von allen vier Seiten vor Wind und Regen geschützt ist. Das max. mögliche unten wäre eben an zwei Seiten Bretter an zu bringen, damit sie eine teilweise geschütze Ecke haben.

    Was haltet ihr davon? Oder habt ihr noch andere Ideen?

    Vielen Dank.

    LG steffi

    P.s.: Die Bilder sind direkt nach dem Bau des Käfigs.
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  2. #1
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    Ich kann dir empfehlen, mal einen Blick in den Ratgeber von Sonja zu werfen. Vielleicht hilft dir das ja weiter.
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  3. #2
    Bea

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    Natürlich habe ich sehr dick Einstreu (Stroh) darein getan (wenns festgetreten war, warens ca. 8cm).
    Dann haben sie zwar "warme Pfoten", aber das nutzt nicht allzuviel. Stroh mache ich immer bis unter das Dach, dann wärmt es auch.

    Meine Idee wäre nun folgendes:
    Ich verkleide den oberen geschlossenen Teil von außen mit Styropor und das dann nochmal mit Holz. Dass ich sozusagen eine doppelte Wand habe.
    Verwerf die Idee wieder.Dennh so kann es zu Schwitzwasserbildung kommen und die Kaninchen können im schlimmsten Fall versterben.

    Ordentlich Stroh bis unter das Dach ist Isolierung genug.

  4. #3
    siwind

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    Dein Stall sieht klasse aus.
    Warum du isolieren willst, kann ich nicht so recht nachvollziehen. Wenn der Unterschlupf trocken und winddicht ist genügt das. Schön kuschelig haben es die Hasen mit viel Streu.
    Im Sommer darf es nicht zu Hitzestau kommen, dafür musst du sorgen. Wenn dir sogar bei Frost warme Luft entgegenkommt ist dort nicht genug Luftzirkulation. Du solltest unbedingt für Frischluft sorgen.
    Kaninchen erfrieren nicht so leicht, wenn sie das ganze Jahr über draußen sind.

    Warum sind deine 3 denn gestorben? Hab gelesen, dass sie im Sommer arg mager waren und du dir deshalb Sorgen gemacht hast.

    Grüßle Siwind

  5. #4
    CesareMontini

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    Hallo,

    vielen Dank.

    Also wegen der Luft:
    Da ist ja son Spitzdach drauf und zwischen dem Dach und den Seiten teilen sind schlitze. Ich denk, dass das reicht. Wie gesagt, wenns im Sommer warm war, haben die drei sich unten aufgehalten und da gerne auf die Steine gelegt. Da ist ja immer Schatten. Nur im Auslauf dran eben nicht.
    Aber sobald die Sonne weg war, haben sie auch gerne oben gelegen. Von daher denk ich mal, dass es da von der Luftzirkulation ok ist.

    Wegen dem Stroh:
    Also wie gesagt, das war wenns platt getrampelt war. Wenn ich den Käfig sauber mache, stopf ich soviel Stroh rein, wies geht. Wenns dann kälter wurde, bin ich dann am nächsten Tag nochmal hin und hab nachgestopft und am Tag danach nochmal. War also schon reichlich drin.
    die haben sich dann in einer Ecke immer ne Art Nest daraus gebaut wo sie sich reingekuschelt haben. Der Rest war eben Plattgetrampelt. War ca. so ein halber bis dreiviertel von so einem Strohballen drin, den man im Fressnapf kaufen kann (der große).
    Ist das noch zu wenig? Oder war das was ich zuerst geschrieben hab, nur missverständlich?

    Also das mit dem Magersein hatten wir ganz gut wieder in den Griff bekommen. Ich hab erst etwas mit Hafer zugefüttert bis alle mal wieder etwas mehr auf den Rippen hatten. Danach wars dann auch recht stabil vom Gewicht her.

    Wo es kälter wurde, haben alle sogar etwas zugelegt. Sie waren nicht fett, aber schon was moppliger als vorher. Ich habe mir das so erklärt, dass die wo es kälter wurde, die meiste Zeit oben im geschützen Bereich verbracht haben und dementsprechend auch recht faul waren. Aber ich hab mir auch gedacht, ne zusätzliche Speckschicht für den Winter schadet auch nicht.

    Wo sie dran gestorben sind, weiß ich ehrlich gesagt nicht. Es war sehr seltsam. Am Abend vor ihrem Tod war ich abends noch unten am Käfig und hab den wöchentlichen Gesundheitscheck gemacht. da waren alle ok und noch Quicklebendig.
    Am nächsten Nachmittag hab ich alle drei Tod im Käfig gefunden. Allerdings sehr seltsam. Sie lagen nicht oben, sondern unten. Das ist schon das erste seltsame. Die haben die ersten drei Nächte nach dem Einzug unten verbracht. Danach haben sie herausgefunden, dass es oben ja viel schöner und wärmer nachts ist und haben daraufhin jede Nacht oben gepennt. Und wie gesagt, jetzt wo es kälter wurde, waren sie auch tagsüber die meiste Zeit oben.

    Dazu haben sie eben sehr seltsam da gelegen. Ninchen und Balu lagen beide auf dem Bauch. Die Vorderpfoten nach vorne weggestreckt und den Kopf locker drauf. Die Hinterläufe waren lang zu Seite weggestreckt. Die beiden haben dann mit den Köpfen zusammengelegen, aber nicht mit dem Körper. So kalt wie es war, find ich das sehr seltem. Hätte sie gefroren, hätten sie sich dochzusammen gekuschelt und die Pfoten angezogen. Aber sie lagen eher so, als wäre ihnen sehr warm gewesen. Aber zumindest scheinen sie einfach eingeschlafen zu sein.
    Pauline lag auf dem Rücken, alle Pfoten von sich gestreckt und total verkrampft und in sich verdreht. Der Kopf war soweit nach hinten abgestreckt, dass sie quasi mit ihrem eigenen Rücken drauf gelegen hat.

    Na ja, nachgeguckt woran sie gestorben sind, hat der Tierarzt nicht. Ich wollte nicht, dass sie noch aufgeschnitten werden und der Tierarzt meinte, es würde eh nichts ändern. Aber die Ungewissheit macht mir doch echt zu schaffen.
    Da alle in derselben Nacht verstorben sind und vorher noch fit waren, tippt der Tierarzt auf Gift.
    Aber ich kanns mir nicht vorstellen. Wir haben einen großen Garten und theoretisch kann da auch jeder rein. Aber man kommt nur rein, wenn man wirklich direkt am Haus vorbei und damit auch an den unteren WOhnungen vorbei geht. Und egal wie man zu den Kanickeln wollte, man musste auch an der Terrasse von meinem Nachbarn vorbei. Dann einmal quer über die Wiese. Ich denk da so unbemerkt hin zu kommen ist schon recht schwierig.
    Dazu die Frage: Wer sollte das machen? Ich komme mit allen meinen Nachbarn sehr gut klar. Habe mit keinem hier Ärger.
    Und was die Kanickel angeht: Da hat sich auch nie einer beschwert. Eher im Gegenteil, die meisten fanden die ganz witzig.
    Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass denen einer unwissentlich was gegeben hat. Von den Nachbarn hier, sind zwei dabei (ein Kind und ein Opa), die die gerne füttern. Aber die sind regelmäßig zu mir gekommen und haben mich gefragt, ob sie denen das geben dürfen. Beide haben sich sogar Bücher über Kaninchen bei mir ausgeliehen. Und ich habe am Käfig auch nen Zettel hängen, dass man die bittenicht füttern soll und auch drauf stehen, was ganz schlecht für die Tiere ist.

    Na ja, ich denk so wirklich dahinter kommen werd ich nicht. Momentan ists es ja eh zu kalt um da ein Tier reinzusetzen, was es draußen nicht gewöhnt ist. Von daher dauerts noch gut 3 Monate bis der Käfig wieder bewohnt wird. Ich wollte ihn dann vorher mal komplett desinfizieren, falls es doch eine Krankheit gewesen sein sollte. Die Inneneinrichtung aus Holz usw. habe ich auch schon entsorgt. Da würd ich dann neue holen.

    LG steffi

  6. #5
    siwind

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    Oh je, das war ja furchtbar. Das tut mir sehr sehr leid.

    Sicher hast du das Gehege nach kleinen Löchern untersucht. Für mich hört sich das sehr nach Mardern an. Die kommen durch den kleinsten Spalt. Saugen die Tiere aus und hinterlassen sie ohne von außen erkennbare Wunden. Ich hatte selber mal einen Marder im Stall, der mir 2 Meerschweinchen liegen gelasen hat. Er kam durch einen 5 cm Spalt am Dach.

    Erfrohren sind deine 3 sicher nicht. Das Streu reicht.

  7. #6
    Trofu

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    Ich würd ja auch fast an ein Raubtier denken. Das muss noch nicht mal drinnen gewesen sein. Ich hab schon Kaninchen vor Schreck sterben sehen.

    An eine Krankheit mag ich fast nicht glauben, das wäre schon sehr ungewöhnlich dass 3 auf einmal sterben ohne jegliche Sympthome zu haben.

    Was ich noch machen würde , wenn der Käfig wieder bewohnt wird, dass ich unten 2 Seiten mit Wind und Sonnenschutz versehen würde. Stroh oder Bastmatten fänd ich da gut.

  8. #7
    CesareMontini

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    Hallo,

    Raubtiere zweifel ich ehrlich gesagt auch an. Wir haben hier recht viele Marder in der Gegend und ich hab die auch Nachts schon öfter am Käfig gesehen. Ninchen und Pauline haben sich da im Hintergrund gehalten, aber mein Balu ist sogar noch fröhlich auf die zugehoppelt.

    Den Stall hab ich untersucht. Da war kein Loch oder ähnliches. Hatten es auch extra mardersicher gebaut. Auch von unten kann keiner reinkommen. Den Auslauf haben wir vorher 1,5m tief ausgehoben und da Draht verlegt der mit den Steinplatten oben verankert ist. Und dann eben wieder Erde drauf (deswegen ist da auf dem Bild auch keine Wiese.
    Und auch unterm Käfig liegt Draht, da ist allerdings nur Erde so hoch wie die Steinplatten drauf, damit die Kanickel den Käfig nicht untergraben konnten.

    Na ja, ich werd wohl nie dahinter kommen, was es war. Ich hoffe nur, dass so etwas nicht nochmal passiert und dass meine drei keine Schmerzen hatten. Bei Balu und Ninchen denk ich wirklich, die sind eingepennt. Aber bei Pauline hab ich da zweifel, dass ihr Tod Schmerzfrei war, da sie so gekrümmt da gelegen hat.

    Wie meinst du das mit den Bastmatten? Meinst unterm Käfig (also wo es offen ist, nur Draht) da zwei Wände mit? Hatte ich auch überlegt, aber schimmelt das nicht? Ich mein wenns ein Jahr oder so hält ist es ja nicht das Ding, aber wenns ichs jeden Monat austauschen muss, ist auch blöd. Da würd ich dann doch lieber ein Brett dran nageln. Das hält zwar auch nicht ewig, aber zumindest länger. Und durch die Steinplatten untern drunter sollte es auch nicht zu schnell morsch werden.

    LG steffi

  9. #8
    CesareMontini

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    Hallo,

    also ich hab mal nach diesen Bastmatten geschaut. 6m gibts im Baumarkt für 13€. Die Ecke wo ich die anbringen würde sind ca. 2m. Laut den Männern im Baumarkt halten die Matten mindestens ein Jahr vll auch länger. Wenn ich das aber alle halbe Jahre bis järhlich austauschen muss, das noch voll in Ordnung :-) Werd dann im Frühjahr kurz bevor wieder wer einzieht die Matten holen und anbringen.

    Außerdem hab ich jetzt mal etwas Salat, Möhren und Thymian im Auslauf angepflanzt. Mal sehen ob da was wächst. Ist dann sozusagen ein Willkommensgeschenk für die neuen Bewohner. Außerdem hoffe ich, dass die dann auch mal auf die Idee kommen da zu buddeln. Haben meine alten Kanickel leider nicht gemacht, aber die haben ja auch Jahre in der Wohnung gelebt. Wenn die jetzt aber merken, dass da Möhren im Boden stecken, buddeln sie vll. ja doch mal und haben dann auch spass dran ohne Möhren weiter zu graben. Haben den Boden ja damals extra ausgehoben und mit den Boden mit Draht ausgelegt, damit sie da auch buddeln können :-)

    Ich hab dann aber noch zwei Fragen:
    An einigen Stellen fängt das Holz an zu schimmeln. Ist ja derzeit auch sehr nass draußen. Ich war im Baumarkt und hab mich da erkundigt. Da hieß es, dass das eigentlich kein Problem sein sollte, denn sobald es trocken und wärmer wird, geht das wieder weg. Wäre bei Holz draußen normal. Da es nicht an Stellen ist, wo die Kanickel dran rumnagen können, wäre das damit ok.
    Oder er meinte ich soll da son Schimmelspray drauf machen. Na ja, Chemie und Kanickelstall passt meiner Meinung nach nicht ganz zusammen.
    Was meint ihr? Kann das einfach so bleiben oder muss ich das austauschen? Oder kann ich sonst noch was dagegen tun?

    Und dann habe ich im Bereich unter dem Häuschen etwas an Erde rausgenommen. Die sah irgendwie eklig aus. Jetzt ist da natürlich ein Loch, dass aufgefüllt werden muss. Die erste Idee wäre jetzt einfach nen Sack Erde kaufen und drauf tun.
    Aber ich habe noch eine andere Idee: Ich hatte bis jetzt das Problem, dass meine Kanickel immer oben reingepinkelt haben. Ist natürlich nicht so schön, weil das ja eigentlich der Schlafplatz sein soll. Die waren halt so erzogen, dass sie immer ins Kanickelklo gepinkelt haben, das war auch das einzige wo ich früher Einstreu drin hatte. Ich vermute, dass es daher kommt.
    Meine Idee wäre jetzt das ganze mit Holzpellets aufzufüllen. vll. lernen die neuen dann flott, dass man besser draußen pinkelt. Allerdings kann ich das da mit den Holzpellets nicht wirklich richtig sauber machen. Kanns zwar grob wegmachen, aber eben nur grob.
    Ist das ne gute Idee oder eher schlecht, weils dann vll vor sich hin modert? (es geht um den Bereich wo sie eh nicht buddeln können, da ist die Erdschicht generell nur ca. 5cm dick, haben wir extra gemacht, dass sie den Käfig nicht untergraben und der absackt).

    Vielen Dank.
    LG steffi

  10. #9
    CesareMontini

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    Hallo,

    ich brauche nochmal dringend eure Hilfe. Ich wollt den Käfig jetzt startklar für den Auszug bzw. den Einzug der zwei Damen machen. Als ich gestern so schön dabei war, hab ich zwei Kugeln entdeckt, die im Frostgeschützenbereich hängen. In etwa so groß wie ein 5DM Mark Stück, vll etwas größer. NA ja, habs für nen Pilz oder sowas gehalten. Aber als ich den Pilz mit nem Stock abkratzen wollte, hab ich ein Loch reingepiekst und bin dann lautschreiend und verfolgt von einem kleinem Schwarm Wespen durch den Garten gerannt.

    Was kann ich nun machen?
    - Also drin Hängen lassen geht nicht. Ich hab im Internet gelesen, dass die Dinger auch sehr schnell größer werden. Die hängen jetzt schon in einer Höhe, wo die Kanickel ohne Probleme dran kommen. Und wie ich die zwei kenne, sind die auch neugierig genug dazu. Außerdem muss ich ja auch den Käfig zwischendurch sauber machen und wenn die weiter wachsen, wird das nicht mehr gehen, ohne die Dinger zu berühen.
    - Geld für den Kammerjäger hab ich nicht. Nach dem ich letzten Monat unverhofft mehrmals zum Tierarzt musste, musste ich mir schon das Geld für die Miete leihen. Daher fällt das leider auch komplett weg.
    - Gift sprühen geht auch nicht, ist ja der Kanickelstall und wer weiß wo sich das Gift dann alles festsetzt.
    - Na ja und allgemein: Ich bin als Kind mal von nem Schwarm Wespen angegriffen worden und kam mit 13Stichen ins Krankenhaus und musste auch längere Zeit da bleiben. Dementsprechend steigt in mir schon beim Gedanken an die Dinger Panik auf.

    Wir hatten jetzt überlegt, die Nester nass zu machen damit die Wespen nicht fliegen können und dann ab zu schlagen. Dann fallen die eh auf die Metallwanne. Wenn wir dann merken, dass die durchs Wasser nicht fliegen können, wollen wir die ein paar Meter entfernt in einen quasi Miniwald bringen, wo sie an sich ungestört wären. Vll. gründen die sich ja da ein neues Nest. Da stören sie keinen.
    Allerdings weiß bzw. glaub ich nicht, dass wir das Nest nass genug kriegen, damit die Wespen ne Zeitlang flugunfähig sind. Das ist der "Haken" am Plan.

    LG steffi

  11. #10
    Bea

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    Ruf mal bei der Feuerwehr an und schilder ihnen das ganze

  12. #11
    CesareMontini

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    Hallo,

    also das ganze war halb so wild. Hatte bei der Feuerwehr angerufen, da hieß es dann nur, dass die das nicht mehr machen und auch keine Beratung mehr geben dürfen. Ich soll beim Kammerjäger anrufen. Der Mann war aber total nett und hat mir dann einen "freundschaftlichen Rat" gegeben (war nebenbei sehr witzig ;-)).

    Na ja, hab den Käfig dann offen stehen lassen, damit es für da sowieso sehr unangenehm ist. Hab mir dann so ein Wespenschaumzeugs geholt. Gab Spray und Schaum. Der Schaum ist etwas teurer (15€), aber der klingt etwas humaner. Beim Spray sollen die am Gift ersticken. Beim Schaum sollen die erst gekühlt und betäubt werden und dann sterben sie. Dazu soll man den Schaum in die Einflugsöffnung sprayen, dann können die einen wohl nicht angreifen. Na ja, die Öffnung war für uns nicht erreichbar, aber die Nester waren ja nicht so groß. Und der Vorteil vom Schaum ist dazu noch: Man kann ihn recht gezielt anwenden, d.h. der klebte dann nur da wo die Nester waren und hat nicht den kompletten Käfig von innen "verpestet".

    Haben uns dann schön einen Schutzanzug gebastelt (mein Nachbar hat mich mit dem Wäschenetz gesehen und gefragt, ob ich Imkerin spielen will) und sind dann zu den Nesten. Waren dann doch etwas überrascht, die Nester schienen verlassen zu sein. Sie waren etwas kleiner als vorher und verschrumpelt. War auch keine Wespe in der Nähe. Habens dann das erste eingesprüht, aber passierte nichts. Das zweite Nest hatte dabei schon was abbekommen, aber auch da kam keine Wespe raus. Haben dann das zweite eingesprüht. Das ganze zwei Tage zu gelassen und konnten es dann mit nem Spachtel abkratzen und habens in nem Wassereimer plumpsen lassen. Haben auch mal kurz reingeguckt. Es waren in beiden zusammen nur 3 Wespen drin und die waren einfarbig schwarz. Wir vermuten daher, dass die Wespen vll. von alleine umgesiedelt sind und die drei vll. nur welche waren, die gerade frisch geschlüpft waren (ka ob die da noch einfarbig schwarz sind). Es tat uns um die drei zwar leid, aber besser drei als ein ganzes Volk. Haben auch mal geguckt, ob wir das neue Nest irgendwo finden, wir vermuten es ist in einem nahegelegenem Waldstück. Bei uns im Garten haben wir keine Wespen mehr gesehen, aber da am Waldrand sind jetzt recht viele. Aber da stören sie ja keinen. Dieses Waldstück ist zwar nicht groß, aber recht ruhig. Man kommt nur von unserem Grundstück aus hin, es gehört aber der Stadt. Haben nur dem Nachbarn das gesagt, weil letzten Sommer seine Kinder da zwischendurch mal gespielt haben, weil er da in der Nähe ein Trampolin aufgebaut hatte. Er hats jetzt einfach in eine andere Ecke im Garten gestellt.

    Ist also alles gut gegangen.

    Vielen Dank nochmal.

    LG steffi

  13. #12
    CesareMontini

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    Standard AW: Außenkäfig verbessern - Wie?

    Hallo,

    ich bins nochmal.

    Meine Süßen haben sich sehr gut eingelebt. Allerdings muss ich gestehen, dass ich immer noch etwas Bauchschmerzen wegen dem Winter habe, vor allem wenn ich Bedenke wie der Sommer war und wie kalt es jetzt schon ist. Deswegen hab ich mir gedacht, ich kaufe so ein kleines Thermometer und befetige das in dem frostgeschützenden Bereich. Dann kann ich zwischendurch nachts mal runter gehen und schauen, wie warm es denn da nun drin ist und ob das auch ausreicht. Wenn es doch zu kalt wird, kann ich noch rechtzeitig die Notbremse ziehen und die Kanickel doch noch rein zu mir holen. Wäre zwar nicht so ideal, da ich mein Zimmer dann natürlich arg runterkühlen muss und eigentlich auch nicht den platz für die Tiere da habe, aber so wärs mir dann doch lieber als das meine Lieblinge erfrieren.

    Mein Problem dabei ist: Welche Temperatur ist da im Winter ok? Also wie kalt darf es nachts in dem frostgeschützen Bereich werden? Und ab wann sollten da bei mir die Alarmglocken schellen?

    Vielen Dank!

    LG steffi

  14. #13
    Luder

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    Standard AW: Außenkäfig verbessern - Wie?

    Woher willst du anhand eines Thermometers wissen ob es für die Tiere zu kalt ist?

    Ich kann nur aus Erfahrung sagen das bei -15 Grad noch fröhlich im Schnee gesessen wurde und die Schutzhütte mit dem Popo nicht angeschaut wurde

    Denk nicht so menschlich Kaninchen kommen mit Kälte bedeutend besser klar wie mit Hitze

  15. #14
    Galadriel

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    Standard AW: Außenkäfig verbessern - Wie?

    Bis zu -10 Grad werden die sie sicher immer lieber draussen bleiben.
    Unsere haben auch im Schneeregen bei - 5 Grad noch draussen gedöst.

    Ich meine gelesen zu haben das Kaninchen in Gruppenhaltung bis zu - 15 Grad abkönnen, also bei -10 Grad würde ich nur nervös werden wenn kein Stall zur freien Verfügung steht der isoliert ist, wenn sie das haben werden sie schon lieber darein gehen als zu frösteln.

    Lg

  16. #15
    Bilo

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    Standard AW: Außenkäfig verbessern - Wie?

    Unsere Kaninchen sind schon viele Jahre ganzjährig draußen und haben alleTemperaturen mit entsprechenden Schutzmöglichkeiten erlebt. Sie haben ständig geöffnete Ställe und Schutzhütten, in die im Winter reichlich Stroh kommt und im Sommer hänge ich bei Hitze nasseTücher rein, auf die sie sich manchmal auch setzen(sie zuppeln diese dann runter). Außerdem steht unser großes Gehege unter einem Walnußbaum, der im Sommer eigentlich immer schön kühlt(ich sitze da auch selbergerne drunter...) und im Winter lässt er dann die Sonne rein (da sitze ich dann ehernicht so drunter.... Wenn es schneit sind einige dabei, die mit den Schneeflockenspielen...Nach einem heftigen Schneeschauer hatte ich gefüttert und mich gewundert, wo die ganzen weißen Kaninchen auf einmal herkommen *lol*.

  17. #16
    zappa

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    Standard AW: Außenkäfig verbessern - Wie?

    Hm, ich erkenne da auch so eine ängstliche, fürsorgende Hasenmama, wie ich es auch bin.
    Also diesen Winter war es wirklich seeehr kalt. Manchmal -20 Grad. Unsere saßen dann schön zusammengekuschelt im Stall. Nachts decken wir aber Decken über den Stall. Ist glaub ich besser - für mein Gewissen auf jeden Fall

  18. #17
    CesareMontini

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    Standard AW: Außenkäfig verbessern - Wie?

    Hallo,

    ja da hast du Recht. Letztes Jahr bin ich die Sache eigentlich ganz locker angegangen. Aber seit ich meine Kanickel Tod im Stall gefunden hab, bleibt mir jedes Mal das Herz stehen, wenn ich zum Stall komm und sich nicht sofort was regt. Meine beiden kommen an sich auch flott zu mir, aber lassen sich meistens schon ne Minute Zeit und machen das, was sie gerade machen, erstmal zu Ende. Und da stockt mir jedes Mal der atmen. Ich weiß, dass die letzten nicht erfroren sind, aber dennoch...
    Am liebsten würd ich meine beiden packen und rein holen. Aber für die wärs natürlich echt blöd. Draußen haben sie nen großen Käfig mit Auslauf wo sie rumtollen und buddeln können und hier drinnen hätten sie nen Handelüblichen kleinen Käfig und nur wenig Auslauf. Aber für meinen Schlaf wärs eindeutig besser.
    Ich denk, wenn der Winter überstanden ist, bin ich nächsten Winter auch ruhiger.

    Also den ersten dicken Frost haben sie nun hinter sich und beide sind fit. Hatten heute morgen schon richtig Spass auf dem gefrorenen Rasen :-P

    Also ich hab nun im frostgeschützten Bereich erstmal ne Schicht Holzpellets, damit die das Pipi aufsaugen. Ich hoffe, dass der Frost so nicht so gut rein kommt. Leider kann ich denen nicht abgewöhnen oben rein zu machen. Ich hab sogar das Gefühl, dass ist die einzige Toilette für die zwei. Darüber ist ne dicke Schicht Stroh. Wenns platt getrampelt ist, sind es ca. 30cm hoch. Reicht das?
    Ab November wollt ich dann noch zusätzlich ne Fleecedecke mit reintun. Das kennen die noch aus ihrer Innenhaltung. Ist das ok? Oder soll ich die Fleecedecke lieber übers Stalldach legen?

    Dann fütter ich die gerade stark zu, d.h. die kriegen viel Obst und dazu jeden Tag ein Schälchen mit Kümmel- und Fenchelkörnern und ein bisschen Sonnenblumenkerne oder ein paar Haferflocken. Das meiste sind aber die Gewürze (in ganz). Natürlich zum normeln Futter (Salat) und Heu. Von der Figur her sind die an sich ok, aber ich möchte gerne, dass die noch ne Spreckschicht für den winter anlegen. Die Äpfel und Birnen können sie mittlerweile nicht mehr sehen, aber die Ölsaaten werden gerne genommen :-)

    Dazu sind nun beide kräftig im Auslauf am Buddeln. an sich find ichs sehr schön. Wir haben damals unterm Käfig extra ein Loch ausgehoben und das mit Draht ausgelegt, damit die sich nicht frei buddeln können. Muss ich nun angst haben, dass die sich in die Gänge legen und da erfrieren? Ich hab die Gänge jetzt erstmal gelassen. Es macht den beiden ja Spass und war ja auch dafür gedacht, dass sie das machen können. Ich trau denen jetzt einfach zu, dass die, wenn sie frieren auch hoch ins Häuschen gehen. Ich war jetzt auch mehrmals nachts unten und da lagen sie auch schön zusammengekuschelt oben drin.

    Kann ich noch was machen?

    LG steffi

    Ach so: Ich fütter weiterhin im Außengehege des Stalls, also da wo ein Dach drüber ist und der von einer Seite her auch zu ist. Ist das ok, oder soll ich lieber oben im geschützen Bereich füttern?

  19. #18
    Luder

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    Standard AW: Außenkäfig verbessern - Wie?

    Was ist denn für dich normales Futter? Das habe ich, glaub ich jedenfalls, falsch verstanden.

    Du sagst viel Obst und Trockenkrams wie Samen und Haferflocken? Und Salat? Mehr nicht? Ausser Heu, was ich nicht zur Nahrung zähle, da es eher eine Notnahrung ist.

    Gibt es keine größere Auswahl an Kräutern (Wild- wie Küchenkräuter)? Oder Wiese, Blattgemüse und -Salate?

    Wenn dem so ist, dann ist die Auswahl und Menge zu gering. Kaninchen fressen über den Tag verteilt in mehreren kleineren Portionen. Wichtig ist, das immer was da ist und das auch in größerer Auswahl, damit sie nicht gezwungen sind an nur eine Sorte zu gehen

    Obst würde ich auch gar nicht in diesen Massen anbieten, warum auch? Ein gutes Gewicht erhalten die Tiere wenn sie so natürlich wie möglich gefüttert werden. Sie wissen selber wieviel sie brauchen

  20. #19
    CesareMontini

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    Standard AW: Außenkäfig verbessern - Wie?

    Hey,

    ne das hast du falsch verstanden. Die Samen usw. kriegen sie nur momentan, damit sie etwas Winterspeck ansetzen. Das gibts zum normalen Futter. "Normales Futter" ist für mich halt Salat, Möhren, Gurke, Fenchel, Sellerie usw. Also schön frisch alles. Dazu gibt es halt immer Heu. Mehrmals die Woche geh ich auch sammeln, dann gibts noch Wiese, Blumen und andere Sachen wie Schafgabe oder Haselnusszweige (gut das wird langsam alles recht rar). Küchenkräuter kriegen sie auch mal, aber das ist nicht so regelmäßig. Dann natürlich auch die frischen und nicht die getrockneten ;-)
    Obst ist an sich auch eher die Ausnahme, gibts nur momentan etwas mehr.

    Futter gibts normal zweimal am Tag. "Normal" heißt für mich da an sich jeden Tag, aber es gibt natürlich auch mal Tage wo ich es zeitlich nicht hinkrieg. Dann gibts nur einmal und halt was mehr. Dazu kriegen sie vor allem an solchen Tagen das Futter auch so, dass sie es sich erarbeiten müssen, d.h. aufgehangen im Käfig oder versteckt in nem Eierkarton (natürlich nur ein Teil vom Futter). Aber wie gesagt einmal täglich ist eher die Ausnahme und "Spielzeug" gibts da schon öfter :-)

    LG steffi

  21. #20
    CesareMontini

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    Standard AW: Außenkäfig verbessern - Wie?

    Hallo,

    ich mal wieder.

    So das "mästen" hat ein Ende. Beide haben etwas Speck angesetzt, dasm müsste reichen. Den Rest kriegen sie jetzt mal als Leckerbissen, aber nicht mehr so oft.

    Ich hab heute im Fressnapfkatalog was gesehen:
    Heizkissen "Snuggle Safe"
    - ideale Wärmequelle im Außengehege
    - Bezug aus kusschligem Fleece
    - einfaches Erhitzen in der Mikrowelle
    - bleibt bis zu 12Stunden warm
    - Durchmesser ca. 18cm

    Kennt jemand sowas? Ist das ein stinknormales Körnerkissen? Kann ich sowasbenutzen? Oder ist das Schwachsinn oder gar schädlich?

    LG steffi

  22. #21
    Luder

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    Standard AW: Außenkäfig verbessern - Wie?

    Für mich ist das nichts als Schwachsinn, der an uninformierte oder übervorsichtige Halter für viel Geld verhökert wird.

    Wenn ich sehe das hier bei -15 Grad mitten im Schnee gesessen wird, die Schutzhütte so gut wie nie aufgesucht wird, zeigt mir das einfach das die Tiere mit der Kälte keine Probleme haben.

    Ich kenne keinen einzigen Aussenhalter der so etwas benutzt

    Nimms mir nicht übel, ist nicht bös gemeint. Aber das sind Tiere die nach draußen gehören. Dementsprechend kommen sie auch mit den Temperaturen klar

  23. #22
    Bea

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    Tiere
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    Standard AW: Außenkäfig verbessern - Wie?

    Ich drück es mal platt aus:

    Tiere, die verhätschelt werden, neigen dazu, eher zu erkranken als Tiere, die unter naturnahen Umständen leben dürfen.

    Hast du dir mal die Frage gestellt, warum Kaninchen Winterhaar bekommen? Weil "der liebe Gott" wollte, dass sie auch mit Minusgraden zurecht kommen. Kein Wildkaninchen hat Wärmequellen in irgendeiner Form...sie haben lediglich ihr Winterhaar und kommen damit auch prima zurecht.

    Lass deine Kaninchen doch einfach mal Kaninchen sein und mach dir nicht so einen Kopp. Damit schadest du eher, als das du hilfst.

  24. #23
    CesareMontini

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    Standard AW: Außenkäfig verbessern - Wie?

    Hallo,

    ich nehms keinen bösen, warum auch :-) Das mit dem Wärmekissen hab ich mir fast gedacht. Habs auch nicht gekauft.

    Die beiden haben jetzt gut 2 Wochen Frost hinter sich und seit heute liegt auch dick Schnee.
    Ich hab die letzten Wochen immer abends ne Decke über den frostgeschützen Bereich gelegt, auch so, dass die Lüftungslöcher zu sind. Morgens nehm ich die dann ab und häng die im Keller zum trocknen auf. Jetzt wo der Schnee liegt, lass sie mal tagsüber liegen, geh nur ab und an hin und schüttel den Schnee mal runter. Ich hab aber noch ne Decke in reserve, so dass ich die mal zum trocknen austauschen kann.

    Innen sieht es leider etwas blöd aus. Ist zwar sehr hoch Stroh drin, leider baggern die zwei sich ne Ecke komplett frei, wo sie dann schlafen. Da bringt dann der Haufen Stroh auch nicht mehr soviel, wenn die sich an die nackte Außenwand kuscheln. Ich geh jetzt einmal täglich hin und durchwusel denen das Stroh, aber bis jetzt nur mit mindererfolg. Ich hoffe und denke aber, dass die da noch auf den Trichter kommen, dass das nicht so sinnvoll ist.
    Die Decke innen hatte ich erst weggelassen, hab sie nun aber doch einige Nächte reingelegt, weils hier echt schon sehr kalt nachts ist. Klappt aber besser als gedacht. Die nehmen sich die und kuscheln sich wirklich rein. Die pinkeln auch nicht drauf. Son bisschen hab ich ja die Hoffnung, dass das so bleibt und die dann vll auch generell nicht mehr so oft oben rein machen. Hab die sonst auch immer morgens rausgeholt und abends rein getan. Jetzt hab ich sie zum ersten Mal tagsüber drin. Mal sehen wie die morgen aussieht.

    Aber seitdem es kälter ist, pennt auch keine von den beiden mehr unten im Gang, sondern nur noch oben. die letzten Tage waren die zwei fast den kompletten Tag oben. Heute ist dann zum ersten Mal der schnee tagsüber liegen geblieben. Cleo ist da nicht so begeistert von. Die traut sich nicht aus dem überdachten Bereich raus. Sie hat sich dann mal an die Kante zum nichtüebrdachten Bereich gesetzt und ein paar Mal den Schnee gebissen, dann ist sie schnurstracks wieder hoch ins Warme. Bella dagegen hat Spass am Schnee. Erst ist sie regelrecht dadurch getänzelt. Danach hat sich sich dauernd geschüttelt und geputzt, sobnald sie eine Schneeflocke abbekommen hat. Und zum Schluss ist sie hakenschlagend durch den Schnee geflitzt. Einmal ist sie dabei ausgerutscht und auf die Seite gefallen, hat sich aber sofort wieder aufgerappelt und weiter gemacht. Ist echt schön ihr dabei zu zu schauen.

    Ich werd auch langsam etwas ruhiger ;-)

    LG steffi

  25. #24
    Bilo

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    Standard AW: Außenkäfig verbessern - Wie?

    Hallo!

    Ich habe schon seit vielen Jahren meine Kaninchen ganzjährig draußen. Sie haben ein großes Gehege und die Möglichkeit, sich in Ställe zurückzuziehen. Stroh ist im Winter immer reichlich drin, was sie aber am liebsten total zerpflücken, und sie sitzen alle am liebsten draußen. Wenn es schneit - da mußte ich gestern so lachen - "spielen" sie richtig mit den Schneeflocken. Die meisten sind dann noch nicht einmal unterm Dach. Und Littlefoot, mein freilaufendes Kaninchen, der ja nun den kompletten Garten, Gartenhaus, Terrasse und jede Unterschlupfmöglichkeit hat, der sitzt mitten im Garten, mitten im Schnee und lässt sich einschneien. Und sie haben alle relativ warme Ohren, also keine eiskalten.

  26. #25
    CesareMontini

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    Standard AW: Außenkäfig verbessern - Wie?

    Hallo,

    also das mit den Ohren hab ich jetzt mehrmals überprüft. Die sind schon recht kalt bis sehr kalt. :-(

    Wobei die zwei momentan aber den ganzen Tag draußen rumhängen, auch noch abends wenns dunkel ist. Nur wenn ich wirklich nachts (z.B. um 1Uhr) oder morgens (z.B. 8Uhr) zum Stall komme sind beide oben drin. Ich denk dann schlafen sie auch. Wenn ich sie dann rufe dauert es schon was bis ne Reaktion kommt (wo mir immer vor schock das Herz stehen bleibt).

    Donnerstag hatten wir hier abends um 21Uhr -12°C. Da war ich auch unten gucken und selbst da haben sie draußen gesessen.

    Ich bau jetzt einfach mal drauf, dass die schon erstmal den geschützen Bereich im Käfig aufsuchen bevor sie draußen erfrieren. Seit es selbst tagsüber unter 0°C ist gehen sie auch nicht mehr in die Gänge, die sie gebuddelt haben (hab ich zumindest nicht gesehen und sonst waren sie viel da und ich geh momentan ja zick mal am Tag unten schauen).

    Und der kälteste Tag der Woche sollte eh der Donnerstag sein. Ab Sonntag solls tagsüber wieder über 0°C werden. Wenn sie dann noch ihren ersten Blitzfrost überstanden haben, werd ich wohl auch ruhiger. Es ist jetzt schon besser geworden.

    Lieben Dank nochmal.

    LG steffi

  27. #26
    CesareMontini

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    Standard AW: Außenkäfig verbessern - Wie?

    Hallo ihr Lieben,

    also bis jetzt lief alles soweit gut. Meine zwei verstecken sich jetzt eigentlich sobald es dunkel (und daher deutlich kälter) wird. Leider hocken sie dann meistens in ihren Gängen. Da die aber nicht so in die Tiefe gehen, halte ich das für suboptimal. Ich geh jetzt immer nachts zwischen 23 und 1Uhr runter und lock beide aus den Gängen. Morgens find ich die zwei dann auch immer oben im geschützen Bereich vor.

    Letzte Woche haben wir dann auch mal einen Schneeausflug gemacht, weil das Gitter selbst im nicht überdachten Bereich sehr viel schnee hält, so dass die max. nen halben cm Schnee im Käfig haben. Das fanden beide auch super. Ich häng mal Bilder an.

    Heute Nachts gabs dann leider nen Schneesturm. Dadurch ist der ganze Käfig, selbst im überdachten Bereich und auch da wo ich die Seitenwände zu gemacht habe, voller schnee. Im Nichtüberdachten Bereich ist er nun auch ca. 5cm hoch. Ich denk mal, dass diesmal mehr durch gefallen ist, wegen dem Sturm. War gestern echt ekelig.

    Allerdings hab ich nun ein Problem. Ich hab jetzt Frost in dem Frostgeschützen Bereich. Ich schau eigentlich jeden Tag danach, aber heute ists das erste Mal. Meinen beiden süßen gehts gut. Aber die unterste Schicht des Strohs ist gefroren. Zum Glück machen die zwei nur noch wenig rein, aber ganz verhindern kann ichs eben nicht. Außerdem ist oben ja noch ne Plexisglasscheibe drin, da sind von innen Eiskristalle dran. Noch mehr Stroh rein machen geht eigentlich nicht, das quillt schon oben aus den Lüftungsschlitzen raus. Ich wollte morgen eh nochmal alles sauber machen, ich denke das verschieb ich dann auf heute, damit ich den Frost vll raus krieg oder etwas eindämme. Kann ich denn sonst noch was tun?
    Ach so, ich deck halt immer abends das Dach vom frostgeschützen Bereich mit ner Wolldecke ab und stopf damit auch die Lüftungsschlitze zu. Tagsüber nehm ich die Decke weg. Nur wenns schneit (wie jetzt mal wieder) lass ich die Decke auf tagsüber liegen, mach dann aber die Lüftungsschlitze frei und tausch die Decke zwischendurdch gegen ne andere, damit die Decke selbst mal auftauen und trocknen kann.
    Und vom Rest des Daches entfern ich den Schnee mehrmals täglich.

    LG steffi
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  28. #27
    CesareMontini

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    Standard AW: Außenkäfig verbessern - Wie?

    Hallo ihr Lieben,

    ich wollte mich nochmal bei euch melden und für die Geduld und vielen Tipps danken. Letzte Woche war es wieder recht kalt bei uns, aber diesmal hat mich das nicht aus der Fassung gebracht. Ich denke nun wird es auch in Zukunft so bleiben. Meinen beiden Hopplern geht es gut und das ist die Hauptsache. Also vielen lieben Dank euch allen nochmal.

    LG steffi

  29. #28
    bunnylove

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    Standard AW: Außenkäfig verbessern - Wie?

    Hey !
    Also ich habe mein Gehäge für meine Lieblinge auch gerade erst verbessert !
    ich habe mir die sachen bei einem Onlineshop geholt !
    Also reingucken lohnt sich wirklich !

    lg

 

 
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