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E.C. Diagnose - was tun??

  1. #1
    Rainy

    Beiträge
    4

    Standard E.C. Diagnose - was tun??

    Hallo ihr Lieben!

    Ich habe ein ganz großes Problem und hoffe etwas auf Unterstützung und Tipps von euch...

    Heute morgen, nach dem Aufstehen kam mein kleines Ninchen (Dante, der Mann der beiden, er ist ca 5 1/2 Jahre alt) an das Gitter gehoppelt und hatte mich angeschaut als wolle er sagen, dass irgendetwas nicht stimmt. Im Käfig sah ich dann Sia (das Mädchen, sie ist ca 5 Jahre alt) mit einem sehr stark angewinkelten Kopf sitzen, den sie versuchte wieder grade zu halten, was sie aber nicht schaffte. Ihre Augen verdrehten sich dazu auch noch. Ich habe direkt die Transportbox geholt, meine zwei Zwerge rein gesetzt
    und bin zum Tierarzt gefahren.
    Vor einigen Wochen erst hatte ich mich über diverse Kaninchenkrankheiten schlau gemacht und hatte direkt große Panik, ob es sich um diese Parasiten oder vielleicht um einen Schlaganfall handelt. Beim Tierarzt wurde ich zum Glück nach einer kurzen Wartezeit in das Behandlungszimmer gerufen und die Ärztin hat kurz darauf E.C. festgestellt. Super, genau das, wovor ich so angst hatte...(Sie sagte, dass bei diesen Sympthomen entweder E.C. oder eine Ohrenentzündung in frage kommt. Da die Ohren soweit aber sauber waren...)
    Ich hätte die Kleine mit Heim nehmen können, entschied mich aber dagegen, weil die Ärztin sagte, dass sie auch leicht unterkühlt war und bis wahrscheinlich morgen früh noch in der lebensbedrohlichen Phase ist.
    Meinen kleinen Kerl habe ich bei ihr gelassen, er hat sich so rührend um sie gekümmert, ist immer um sie rum gehoppelt und beide zu trennen brachte ich nicht übers Herz.
    Wenn sich die Klinik bis morgen nicht meldet, hat sich ihr Zustand nicht verschlechtert und ich kann sie dann hoffentlich morgen beide abholen.

    Nur was dann?
    Ist es ratsam, dass ich mir eine Wärmelampe besorge? Soll ich ein weiches Bett für sie in den Käfig legen?
    Soll ich schon bestimmtes Futter besorgen, oder erst einmal abwarten was die Ärztin morgen sagt?
    Und was ist mit ihm? E.C. ist ansteckend, soll ich ihn direkt mit behandeln lassen? Muss ich angst haben, dass er auch noch krank wird?? Sollte ich beide vorerst voneinander trennen? Das würde sie aber vermutlich nur noch mehr unter Stress setzen...
    Ich habe noch eine Katze zu Hause, sie kommt zwar nicht direkt an die Kaninchen ran, aber manchmal steckt sie ihre Nase durch die Gitter und schnuppert an den entgegengestreckten Ninchennasen...Muss ich jetzt auch Angst um sie haben?

    Wird sie vermutlich für immer ein Pflegefall bleiben? Solange es ihr mit der Krankheit gut geht, und sie damit leben kann werde ich alles tun, damit sie bleiben kann.

  2. #1
    Anzeige

    Standard

    Ich kann dir empfehlen, mal einen Blick in den Ratgeber von Sonja zu werfen. Vielleicht hilft dir das ja weiter.

  3. #2
    Petunia

    Beiträge
    165

    Standard

    Hallo Rainy! Erstmal will ich dich willkommen heißen, auch wenn dein erster Beitrag gleich ein sorgenvoller ist.

    Nun will ich aber auch versuchen, dich bei diesen Sorgen zu unterstützen: Die Erreger für E.C. (eine intrazelluläre Mikrosporidienart) schlummern in ca. 50 % aller Heimtier-Kaninchen. Zum Ausbrauch der Krankheit kommt es allerdings nur bei einem geschwächten Immunsystem oder bei großem andauernden Stress.
    Ich selbst hatte auch schon einmal ein erkranktes Kaninchen in meiner Gruppe. Aber bei keinem der anderen Kaninchen ist die Krankheit ebenfalls ausgebrochen. Das Risiko ist gegeben, aber die Chance eines gleichzeitigen Ausbruches bei einem weiteren Tier ist eher gering.

    Eine Wärmelampe anzubieten ist sinnvoll. Aber sie sollte so angebracht werden, dass das Kaninchen selbst entscheiden kann, ob es die Wärmequelle nutzen will oder nicht. Ein weiches Bett muss nicht sein, aber eine Rückzugsmöglichkeit in Form eines Häuschens oder ähnliches.
    Futter würde ich in dieser Phase weiterhin das gewohnte geben. Auf neues Futter müssen Kaninchen langsam eingestellt werden und so eine Umstellung würde ich bei einem kranken Tier nicht vornehmen. Allerdings solltest du darauf achten, dass das Tier überhaupt etwas zu sich nimmt. Falls nicht, musst du päppeln. Dafür eignet sich eine Mischung aus Schmelzflocken (angerührt mit Wasser) und ein Karottenbabybrei. Außerdem gibt es beim Tierarzt eine Mischung, um einen Päppelbrei anzurühren. Den gibst du einfach mit einer Einwegspritze (natürlich ohne Nadel) seitlich ins Mäulchen. Das Tier dabei nicht in Rückenlage bringen.

    Ob die Katze gefährdet ist, kann ich dir so nicht sagen, dazu kenne ich mich mit Katzen zu wenig aus. Vom Gefühl her denke ich aber nicht, dass sie sich anstecken kann.

    Ich wünsche dem kleinen Patienten gute Besserung!

  4. #3
    stella eileen

    Standard

    Tut mir sehr Leid für euch :-( Ich wünsche deinem Kaninchen alles Gute !!! Leider kenne ich mich mit der Krankheit nicht aus und kann deine fragen nicht beantworten.... aber hier ist ein link : http://www.diebrain.de/k-cuni.html

  5. #4
    kitty kat

    Beiträge
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    Tiere
    2

    Standard

    Hallo!Ersteinmal ganz Ruhig !!!!!!!!!!!!!!!Die Unruhe hilft dir jetzt auch nicht also warte die Ergebnisse ab und sieh dann weiter,nimm dir irgendwas zum Lesen und bleib ganz ruhig.Ich wünsche dir gaaanz viel Glück für deine Hasen!

  6. #5
    Rainy

    Beiträge
    4

    Standard

    Danke euch für die Antworten!

    @Petunia: Das mit dem Babybrei ist eine gute Idee...ich werde mich morgen mal auf die Suche nach den Zutaten machen und dann mal gucken, wie meine Maus das annimmt! Und vielen Dank für die Besserungswünsche!

    @stella eileen: Auch dir vielen Dank für die Besserungswünsche! Ich hoffe, dass sie ihr helfen. Und auch danke für den Link! Ich habe mir das alles gut durchgelesen, nur hoffe ich das meine Ärztin mehr recht hat und ich nicht ihren Partner aus dem Käfig und meine Katze aus dem Zimmer verbannen muss Sie sagte mir, dass er den Erreger sowieso im Köper hat und sich daran nichts ändert, wenn ich ihn jetzt von ihr speariere und das meiner Katze auch nichts passieren kann (sie legt sich zwischendurch auf den Teppich am Käfig, als wollte sie auf die zwei aufpassen)

    @kitty kat: Leichter gesagt, als getan leider Ich habe ja schon etwas von der Krankheit gelesen und da ist es dann schwer ruhig zu bleiben. Und danke, das können wir zur Zeit brauchen...



    Hier hat sich bisher einiges getan, vorgestern und auch gestern habe ich dafür gesorgt, dass der Käfig soweit es mir möglich ist sicher für die Kleine wird.
    Alles an Etagen ist raus, es liegen viele Teppiche auf dem Boden und ein Großteil vom Käfig ist abgehangen.

    Dann durfte ich meine zwei Kleinen gestern um ca 17:00 Uhr aus der Klinik holen. Sia hat weiterhin einen sehr schiefen Kopf und ihre Augen haben gestern noch ständig gerollt. Das rechte Auge ist dazu noch leicht Blutunterlaufen, wo die Ärztin mich aber direkt beruhigte und sagte, dass das häufig passiert bei solchen Patienten.
    Beruhigend ist, dass die kleine das Futter relativ gut annimmt (ich habe dieses Pulver zum anmischen bekommen, nennt sich Herbi Care) und zumindest ein Medikament nimmt sie sehr gerne (ProPre-Bac - das ist für die Verdauung und den Darm, damit sich das bei den AB und Medis soweit hält).
    Die anderen zwei Medikamente (Panacur und Baytril [das ist wohl das gehirngängiges AB]) bekommt sie heute um ca. 17 Uhr das erste mal von mir.
    Über die Nacht hatte ich sie in der gepolsterten und geschlossenen Transportbox im Käfig stehen. Sie versucht zwischendurch zu laufen, kippt aber ständig um.

    Ich habe mein Lager für den Tag jetzt im Schaukelstuhl vor dem Käfig aufgeschlagen und sie kann sich frei im Käfig bewegen. Grade kuschelt sie mit Dante im Häuschen. Was mich sehr gefreut hat ist, dass sie ihm heute versucht hat den Kopf zu lecken und auch ihre Augen stehen zwischendurch still. Aber länger als ein paar Minuten will ich sie nicht alleine lassen.
    Da ich morgen wieder Arbeiten muss, wird sie die Zeit dann auch in der Box sitzen und nur zu der Fütterung und Medikamentengabe von meinen Eltern raus geholt werden.

    Anderes Futter als den Brei nimmt sie zur Zeit noch nicht, aber das wäre auch ein Wunder...

    Die Lampe habe ich vorerst nicht besorgt, falls nötig soll ich ihr laut meiner Tierärztin eine Wärmeflasche anbieten (die liegt hier schon bereit, ich hoffe aber ich werde sie nicht brauchen).

    Ich habe auch ein kleines Notizbuch genommen, in dem ich aufschreibe wann ich ihr wieviel von dem Brei geben (konnte - die letzte Ration wollte sie nicht so wirklich) und wann sie ihre Medikamente bekommen hat.

    Am Dienstag Abend habe ich einen Kontrolltermin, vor dem habe ich schon etwas Angst. Ich hoffe, dass ist für sie nicht allzu viel Stress.


    Mir macht zur Zeit aber Dante etwas sorgen. Der arme Zwerg musste mit ihr in der Klinik bleiben und scheint ihn auch ihr Zustand etwas zu zusetzen. Er frisst sehr wenig, trinkt zwischendurch einige Schlucke (Fencheltee) aber selbst sein Lieblingsleckerli ließ er links liegen.
    Er sitzt auch sehr ruhig im Käfig, was ich verstehen kann, was aber für ihn doch sehr ungewöhnlich ist...Auch seine Köttelchen sind sehr klein. Hat da jemand von euch Erfahrungen? Sollte ich ihn für eine Zeit aus dem Käfig nehmen, damit er sich ablenken kann?
    Ganz trennen kann ich die beiden nicht, da er ihr auch viel Ruhe gibt und sich gut um sie kümmert.

  7. #6
    Rainy

    Beiträge
    4

    Standard

    Edit:

    Sie hat gut 2 große Röschen Petersilie gegessen und auch etwas an dem Möhrenkraut gemümmelt! Ich freue mich grad riesig!!

 

 
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