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Wie lange Welpenfutter???

  1. #1
    Paulaanja

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    102

    Standard Wie lange Welpenfutter???

    Hallo,

    meine Frieda wird nächste Woche sechs Monate alt. Bislang bekommt sie Eukanuba Puppy (große Rassen) - das hat mir die Züchterin empfohlen.
    Nun sagt man mir in der Hundeschule, dass ich besser mal schnell auf "Erwachsenen-Futter" umstellen solle -
    damit Frieda (übrigens ein Berner Sennenhund...) nicht zu schnell wächst und die Knochen nicht mitkommen.

    Auf der Packung wird empfohlen, das Futter bis 12 Monate zu geben.

    Jetzt bin ich echt verwirrt...! Man hört das immer wieder, das Futter sehr schnell umzustellen, bzw. erst gar kein Welpenfutter zu geben. Aber wieso steht dann auf den Packungen immer drauf, dass große Hunde schnell wachsen und deshalb die Knochen und Gelenke besonders geschützt und gefördert werden müssen und dass man deshalb unbedingt dieses spezielle Welpenfutter für große Hunde geben sollte??? Verstehe ich alles nicht...dachte, gerade das Welpenfutter würde verhindern, dass sie zu schnell in die Höhe schiessen???

    Vielleicht könnt ihr mir weiterhelfen??? Welche Erfahrungen habt Ihr gemacht???

    Viele Grüße, Anja

  2. #1
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    Standard

    Ich kann dir empfehlen, mal einen Blick in den Ratgeber von Heike zu werfen.

  3. #2
    Paulaanja

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    Standard Wie lange Welpenfutter???

    Hallo,

    meine Frieda wird nächste Woche sechs Monate alt. Bislang bekommt sie Eukanuba Puppy (große Rassen) - das hat mir die Züchterin empfohlen.
    Nun sagt man mir in der Hundeschule, dass ich besser mal schnell auf "Erwachsenen-Futter" umstellen solle - damit Frieda (übrigens ein Berner Sennenhund...) nicht zu schnell wächst und die Knochen nicht mitkommen.

    Auf der Packung wird empfohlen, das Futter bis 12 Monate zu geben.

    Jetzt bin ich echt verwirrt...! Man hört das immer wieder, das Futter sehr schnell umzustellen, bzw. erst gar kein Welpenfutter zu geben. Aber wieso steht dann auf den Packungen immer drauf, dass große Hunde schnell wachsen und deshalb die Knochen und Gelenke besonders geschützt und gefördert werden müssen und dass man deshalb unbedingt dieses spezielle Welpenfutter für große Hunde geben sollte??? Verstehe ich alles nicht...dachte, gerade das Welpenfutter würde verhindern, dass sie zu schnell in die Höhe schiessen???

    Vielleicht könnt ihr mir weiterhelfen??? Welche Erfahrungen habt Ihr gemacht???

    Viele Grüße, Anja

  4. #3
    Luder

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    12.386

    Standard

    Mir wurde auch gesagt das man früher als auf der Packung steht aufhört Welpenfutter zu füttern.

    Wir haben so mit 7/8 Monaten damit aufgehört.

  5. #4
    Luder

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    Standard

    Mir wurde auch gesagt das man früher als auf der Packung steht aufhört Welpenfutter zu füttern.

    Wir haben so mit 7/8 Monaten damit aufgehört.

  6. #5
    cita

    Standard

    Tja Anja, genau das selbe wurde mir auch von 2 Züchterinnen empfohlen für meinen DSH-Welpen.
    Hab ihn dann so schnell wie möglich auf Erwachsenenfutter umgestellt und mußte nach ein paar Wochen feststellen, daß er beim gehen schaukelt ( Hintergestell) :-(
    Bin dann gleich zu meiner TÄ und die sagte mir das genaue Gegenteil.
    Der Welpe, braucht für den Wachstum extra Eiweiß und Proteine. Und das Welpenfutter, verringert ein zu schnelles wachsen.
    Sie hat mir dann ein hochwertiges Welpenfutter nahe gelegt. Das bekommt jetzt mein Aris und ich kann auch schon erkennen, daß das schaukeln weniger wird :gut:
    Ich hab dann auch nochmal bei vielen anderen Züchtern nachgefragt und die sind alle der gleichen Meinung wie meine TÄ.

  7. #6
    cita

    Standard

    Tja Anja, genau das selbe wurde mir auch von 2 Züchterinnen empfohlen für meinen DSH-Welpen.
    Hab ihn dann so schnell wie möglich auf Erwachsenenfutter umgestellt und mußte nach ein paar Wochen feststellen, daß er beim gehen schaukelt ( Hintergestell) :-(
    Bin dann gleich zu meiner TÄ und die sagte mir das genaue Gegenteil.
    Der Welpe, braucht für den Wachstum extra Eiweiß und Proteine. Und das Welpenfutter, verringert ein zu schnelles wachsen.
    Sie hat mir dann ein hochwertiges Welpenfutter nahe gelegt. Das bekommt jetzt mein Aris und ich kann auch schon erkennen, daß das schaukeln weniger wird :gut:
    Ich hab dann auch nochmal bei vielen anderen Züchtern nachgefragt und die sind alle der gleichen Meinung wie meine TÄ.

  8. #7
    vampira

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    352

    Standard

    Mein kleiner bekommt normales Futter für Erwachsene und die Sachen die er zum wachsen braucht als Pulver einmal am Tag über das Futter. Denn in Welpenfutter ist oft zu viel Zusatz drin und das kann schaden. So weiss ich genau wieviel er braucht und bekommt es.

  9. #8
    vampira

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    Mein kleiner bekommt normales Futter für Erwachsene und die Sachen die er zum wachsen braucht als Pulver einmal am Tag über das Futter. Denn in Welpenfutter ist oft zu viel Zusatz drin und das kann schaden. So weiss ich genau wieviel er braucht und bekommt es.

  10. #9
    Ratzifatzi

    Standard

    Hi Anja!
    Also grundsätzlich bekommen Welpen kein anderes Futter, als die erwachsenen Tiere. Jedenfalls nicht in der Natur. Da kauen einzig die Wolfseltern ihrem Nachwuchs die Nahrung vor.

    Mit dem Trockenfutter ist das nun so eine Sache. Da habe ich mich bei meinem letzten Welpen einfach gar nicht mehr getraut es zu geben und ihn mit Fleisch, Pansen und Knochen groß gezogen.

    Fleisch hat immer so um die 20 % Protein. Welpentrockenfutter eher mehr oder? Wichtig wäre auch der erhöhte Bedarf an Calcium der Welpen im Wachstum. Das müsste ja im Welpentrockenfutter berücksichtigt sein.

    Rechne dir doch selber mal die Werte aus und vergleiche sie mit dem was du fütterst.

  11. #10
    Marc

    Standard

    Hei!


    Mein "Kleiner" gehört ja eher - wie Michaela - zu den größeren Rassen.

    Hier wurde mir seiten der Züchterin empfohlen, nach etwa 6-8 Monaten langsam auf Adult umzustellen (also bspw. Monatsweise 25%, 50% 75% Anteil Adult).

    Nach 1-2 Monaten holte sich mein Kleiner einen Infekt und ich habe ein großes Blutbild anfertigen lassen. Infektionsmäßig war alles OK, aber meine TÄ riet mir, doch Welpenfutter zu geben, da einige Werte im Keller waren (IMHO war's u.a. das Calcium für den Knochenbau - aber bitte nicht festnageln, ich habe davon nicht viel Ahnung). Also habe ich wieder auf 100% Puppy umgestellt, zwei Wochen später wieder ein Blutbild machen lassen und siehe da: Alles OK.

    Nach 12 Monaten habe ich innerhalb von 3 Monaten auf Adult umgestellt, mit 12 und 15 Monaten das ganze nochmal mit einem Blutbild überprüfen lassen: Alles OK.


    Fazit: Ich halte mich zukünftig an die Angaben der Futtermittelhersteller und prüfe das durch Quartals-Blutbilder. Basta.


    Marc

  12. #11
    Andastra

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    Hallo,

    wenn ich mich richtig erinnere, hat Welpenfutter für große Hunde tatsächlich um die 20 - 21% Protein, wenn's ein gutes ist. - Unsere Tierärztin empfahl uns damals darauf zu achten.

    Wir haben unserem Sammy bis zum 7. Monat Welpenfutter gegeben und anschließend welches für erwachsene Hunde und gelegentlich Knochen. Als wir im 9. Monat beim Arzt waren (Magen-Darm-Grippe, hatten damals alle Hunde hier in der Gegend) wurde ein Blutbild gemacht. Laut Tierärztin waren Sammys Blutwerte, abgesehen von einem Entzündungswert, der auf die Magen-Darm-Grippe zurückzuführen war, außergewöhnlich gut für einen Hund in seinem Alter.

    lg
    Andastra

  13. #12
    Lenise

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    Ich habe einen mittelgroßen Hund (Aussie) und habe auch schon sehr sehr schnell mit Erwachsenenfutter angefangen und ein paar Zusätze gefüttert. Uns wurde das ans Herz gelegt, damit Linus nicht so schnell in die Höhe schießt und seine Knochen und Gelenke sich langsam zurechtwachsen können.
    Ich habe das nie bereut und würde es theoretisch immer wieder so machen. Jetzt barfen wir.

  14. #13
    Mausilla

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    Ich habe auf anraten unseres TA zwischen 4.und 5. Monat auf Erwachsenenfutter umgestellt.

    Der meinte, im Welpenfutter ist zuviel Protein und die Hunde wachsen zu schnell. Er ist sowieso der Meinung, Welpenfutter braucht man eigentlich nicht.

    Es gab auch nie Probleme, allerdings sind meine Hunde ja auch nur mittelgroß.

  15. #14
    Summer175

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    Hallo,
    größere Hunde werden ja später erwachsen als kleine Rassen - also kann man das wohl nicht verallgemeinern. So viel ich weiß, sind Berner erst mit etwa 1,5 Jahren ausgewachsen (Dackel & Co. ja schon mit 9 Monaten).
    Ich würde bei einem größeren Hund auf jeden Fall ein spezielles Juniorfutter für große Rassen geben (eben wegen dem ausgewogenen Ca:P-Verhältnis), nicht unbedingt bis zum Ende, aber so etwa ein Jahr lang schon.
    Natürlich auf keinen Fall ein "all-breed-Futter", das vom Chi bis zum Neufundländer 8( "passend" sein soll ....
    Ich hab schon recht viel Gutes über das Junior Croq GR 23 von Happy Dog gehört (von Leuten, die größere bis große Hunde haben). Ich denke, diese Werte kann man schon als Anhaltspunkt nehmen - muss ja nicht ausgerechnet dieses eine Futter sein.
    Es gibt sicher auch Adult-Futter, die dem sehr nahe kommen - aber da solltest du deinen TA in Bezug auf Ca und P fragen.
    LG, Karin


    Sehr hilfreich - nicht nur bei Welpen - finde ich übrigens das Buch "Hunde richtig füttern" von Helmut Meyer. Da wird auf die Anforderungen hingewiesen, und jeder kann dann "sein" Futter dahingehend durchschauen - bei mir sind dann etliche sofort von der "Könnte-man-ja-mal-füttern-Liste" gestrichen worden - auch viele teure ....

  16. #15
    White Shepherd

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    Hallo! Unsre Hündin haben wir von Anfang an (mit 9 Wochen bekommen) auf Anraten der Züchterin mit 2/3 Welpenfutter und 1/3 Adultfutter gefüttert. Zu Anfang hatten wir Eukanuba Puppy und Adult wie empfohlen. Zwischendrin ein Juniorfutter. Sind dann aber über einige Umwege zu dem Futter gekommen das ich auch heute noch füttere (heute im Rahmen von Teilbarf). "Leider" haben wir während der Aufzuchtphase recht häufig das Futter gewechselt (insgesamt 4 Sorten), so das ich heute nicht sagen kann wir haben sie mit Futter XY aufgezogen. Ich weiß noch was wir im einzelnen gefüttert haben, aber in welchem genauem Zeitrahmen kann ich nicht mehr sagen.

    Ich glaube Ginger war so um 9-10 Monate alt als wir sie auf komplett adult umgestellt hatten. Blutwerte haben wir zugegebenerweise nicht kontrollieren lassen. Ginger wurde vorletztes Jahr auf HD geröntgt, mit einseitig HD-frei und einseitig HD fast normal.

    Unser jetziger Junghund bekommt jetzt mit 6 Monaten komplett Adultfutter, frisst jedoch ebenfalls auch häufiger Rohfutter. Knochen bekommt er regelmäßig, ebenso wie zusätzliche Calciumquellen in Form von Hüttenkäse, Quark oder Joghurt. Gruß Jenny

  17. #16
    pöggsken

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    Hallo!

    Wir haben Fanja auch nach dem Zahnwechsel, so mit 6 Monaten, auf Erwachsenenfutter umgestellt. Da waren sich sogar ausnahmsweise mal Züchter, Trainer und TA einig! Beim Barfen (macht bei uns die Hälfte des Futters aus) darf's aber schon gerne noch ein bisschen mehr Calcium (in Form von Knochen, Eierschalen oder Milchprodukten) sein.

    Viele Grüße, Iris

  18. #17
    Hanne

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    Original von White Shepherd
    Unser jetziger Junghund bekommt jetzt mit 6 Monaten komplett Adultfutter, frisst jedoch ebenfalls auch häufiger Rohfutter. Knochen bekommt er regelmäßig, ebenso wie zusätzliche Calciumquellen in Form von Hüttenkäse, Quark oder Joghurt. Gruß Jenny

    Hallo Jenny,

    darf ich Dich mal fragen, in welchen Mengen Du Knochen und zusätzliche Calciumquellen fütterst?

    Ich diskutier hier mit einer Bekannten, die einen 8 Monate alten Flegel zu Hause hat und ebenfalls teilweise barft. Bislang war ich sehr zurückhaltend mit meinen Äußerungen, aber mir fällt auf, dass der Hund in der letzten Zeit extrem in die Höhe schießt.

    LG
    Hanne - die von Welpenaufzucht null Ahnung hat

  19. #18
    White Shepherd

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    Hanne, das kann ich nicht an genauen Mengen festmachen. Er bekommt 1-2x die Woche eine Portion Knochen, die auch immer unterschiedlich groß ist. Das können also mal 100 Gramm Knochen sein (aber dafür dann mehr Milchprodukte wie Hüttenkäse) oder auch mal 300 Gramm Knochen und weniger MiPro`s.

    Wachsen tut er recht gleichmäßig, wobei er jetzt schon recht groß und schwer für sein Alter ist. Hängt aber wohl auch mit der Veranlagung zusammen, weil beide Elternteile recht groß sind, bzw der Vater sogar deutlich über Rassestandard liegt. Da ich überwiegend Fertigfutter gebe rechne ich das Rohfutter nicht genau aus, sondern geb nach Gutdünken. Ich orientiere mich hier grob an den Werten die ich noch aus Vollbarfzeiten (die Hündin) im Hinterkopf hab.

    Wenn man es genau nach Empfehlung machen will müsste man sich die Werte aus dem Fertigfutter ausrechnen und die Werte vom Rohfutter mit einbeziehen um wirklich aussagekräftige Grammzahlen angeben zu können. Gruß Jenny

  20. #19
    Hanne

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    Ist schon o.k., Jenny, ich wollte es auch nicht aufs Gramm genau wissen. Mich hat nur irritiert, dass meine Bekannte neben dem Rohfleisch und Knochen (die täglich) halt auch noch Quark, Joghurt, Hüttenkäse und ansonsten ein Welpentrofu plus Calcium zusätzlich gibt.
    Wie schon gesagt, ohne große Ahnung, ist mir das zuviel des Guten. Ich seh den Hund nicht regelmäßig, vielleicht fällt mir das deshalb so sehr auf. Der Hund wirkt beim Laufen als ob er seine Extremitäten nicht unter Kontrolle hat. Mir kommt das einfach nur seltsam vor.

    LG
    Hanne

  21. #20
    pöggsken

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    Hallo Hanne!

    Soweit ich weiß, wird überschüssiges Kalzium, sofern es sich um natürliches handelt (also in Knochen, Milchprodukten, Eierschalen), einfach ausgeschieden.
    Aber es klingt für mich auch logisch, dass der "Zustand" des Hundes vom Futter kommen könnte. Vielleicht weiß Murx da bescheid?

    Viele Grüße, Iris

  22. #21
    White Shepherd

    Standard

    Also ich hab mir kürzlich ein Buch über Hundeernährung gekauft, das bereits von Karin/ Summer erwähnte "Hunde richtig füttern" von Meyer / Zentek, da steht folgendes drin:

    ein Überschuss an Calzium kann sich ebenfalls wie ein Überschuss an Phosphor ungünstig auf das Skellet und die Gesundheit auswirken, ein massiver Calziumüberschuss mindert die Verwertung von Phospohor, Zink und Magnesium sowie vermutlich auch von Kupfer.

    Bisher dachte ich auch das oral aufgenommes Calcium grundsätzlich ausgeschieden würde... Gruß Jenny

  23. #22
    Hanne

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    Na dann mal heftig zu Murx rüberwink

  24. #23
    veri_86

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    Hui, ja dieses Thema beschäftigt mich auch zurzeit sehr!

    Von der Züchterin wurde mir empfohlen, nicht länger als 6 Monate reines Welpenfutter zu geben und dann eine zeitlang zu mischen.

    Meine Kleine bekommt einmal die Woche was Rohes und ich bin auf der Suche nach einem Fleischer oder so hier in der Nähe, wo ich Knochen herbekommen kann.

    Ich habe aber eine kleine Rasse, es ist also nicht ganz sooo streng wie bei großen Hunden, aber ich achte dennoch sehr darauf, dass sie zB nicht tägl. Joghurt zu ihrem Trockenfutter bekommt/verlangt. :binzel:

    Bin mal gespannt, was hier noch so alles kommt!

  25. #24
    wenke79

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    ich habe auch von nem züchter gehört und dann auch gelesen, dass zuviel schadet...hole am fr auch einen welpen ...ist echt schwer, sich in die ernährung usw reinzufuchsen...

  26. #25
    Ratzifatzi

    Standard

    Original von White Shepherd
    Bisher dachte ich auch das oral aufgenommes Calcium grundsätzlich ausgeschieden würde... Gruß Jenny
    Bis 300 % Überschuss wird es ausgeschieden, so kenne ich es. Dazu gab es mal eine Studie vom National Research Council.

  27. #26
    cita

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    Boa...was das den für ne Aussage!!!???
    Und das von nem TA 8(

    @Mausilla

    Der meinte, im Welpenfutter ist zuviel Protein und die Hunde wachsen zu schnell. Er ist sowieso der Meinung, Welpenfutter braucht man eigentlich nicht.
    Und genau die Proteine und Eiweiße brauchen junge Hunde im Wachstum...eben das sie nicht zu schnell hochschießen!!!

    Das ist ein Märchen, daß die Welpen mit Erwachsenenfutter nicht zu schnell wachsen...!!!Das genaue Gegenteil ist der Fall 8(

  28. #27
    Summer175

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    Hallo, Papillon!
    Bei deinem Kleinen musst du sicher nicht bis zu 9 Monaten (da dürfte er ja dann ausgewachsen sein), Welpenfutter geben. Ich würde wenigstens auf ein Juniorfutter umstellen, oder alternativ schon langsam ein von den Werten angepasstes Adultfutter untermischen.
    Ich kenne mich bei den kleinen Rassen nicht so aus, weiß nur, dass sie im Verhältnis wesentlich mehr Proteine brauchen als ein Großer, weil ihr Stoffwechsel viel hochtouriger läuft ....

    Aber ich weiß von Bekannten, die größere bis große Hunde haben (BC, Retriever, Berner und Hovi), dass die meisten von ihnen ihren Hunden nach dem ersten Wachstumsschub so mit 5 - 6 Monaten ein proteinärmeres Futter gegeben haben (bei den großen Rassen max. 23 %). Die Hüftprobleme des Borders von Freunden kommen möglicherweise daher, dass er als Welpe ein zu "hochprozentiges" Futter bekommen hatte - allerdings sind das jetzt nur noch Spekulationen.

    Was noch dazu kommt und oft vernachlässigt wird:
    entscheidend ist nicht, welchen %-Satz das Futter hat, sondern wieviel tatsächlich verfüttert wird.
    Futter A mit 25 % RP, von dem man aber nur 200 g geben muss, hat insgesamt weniger Protein als
    Futter B mit 20 %, von dem 300 g gefüttert werden.

    Dasselbe müsste man eigentlich bei allen Inhaltsstoffe nachrechnen, auch was den P- und Ca-Gehalt betrifft. Eigentlich ist es logisch, aber "Frauchen Normalo" guckt halt in der Regel auf die Deklaration und denkt "Klasse, das Futter hat soundsoviel Protein und Fett, das ist optimal ..."

    Lg, Karin

  29. #28
    veri_86

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    Original von Summer 175
    Hallo, Papillon!
    Bei deinem Kleinen musst du sicher nicht bis zu 9 Monaten (da dürfte er ja dann ausgewachsen sein), Welpenfutter geben. Ich würde wenigstens auf ein Juniorfutter umstellen, oder alternativ schon langsam ein von den Werten angepasstes Adultfutter untermischen.
    Ja, ich werde wahrscheinlich wie empfohlen mit 6 Monaten mischen. Ich weiß nicht, ob ich ein Juniorfutter von einer Marke bekomme, die mir zusagt. Muss ich mich mal erkundigen.

    Ob sie mit 9 Monaten ausgewachsen ist, weiß ich nicht sicher, aber sie wird dann sicher nicht mehr allzuviel in die Höhe schießen! :binzel:

    Da ich teilbarfe, werde ich mich aber nochmal ganz genau über die Zusätze erkundigen, die meine Kleine braucht. Ich denke aber, dass ich ihr ab ca. 9 bis 12 Monaten kein Welpenfutter mehr geben werde. Ich hab so das Gefühl, dass sie jetzt grad mitten in der Wachstumsphase ist.

    Werde das hier weiter verfolgen, ist wirklich interessant!

  30. #29
    pöggsken

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    Hallo!

    Ich hab mich auch immer gewundert über die verschiedenen Sachen, die man über Ca, Ph und das Verhältnis zwischen beiden so hört. Das, was Zentek und Meyer sagen, war mir bekannt, widerspricht aber irgendwie meinem (vielleicht zugegebenermaßen in dieser Hinsicht etwas zu simpel funktionierenden?) Verstand, der mir sagt: ein Hund, der auf sich alleine gestellt ist oder ein Wolf rechnet sich doch auch nicht aus, ob das Ca/Ph-Verhältnis noch stimmt, wenn er jetzt den vor ihm liegenden Knochen frisst. Im NDF steht ja auch, dass überschüssiges Ca ausgeschieden wird, und Swanie Simon (Barfers.de) sagt ja ganz deutlich: Ca/Ph-Verhältnis ist nicht so wichtig, hauptsache, der Hund bekommt genug Ca. Andererseits bin ich auch geneigt, Meyer und Zentek zu glauben, denn ganz umsonst werden die beiden Herren wohl nicht jahrelang über Tierernährung geforscht haben und an ihre Lehrstühle gekommen sein. Zu einem Schluss bin ich jetzt noch nicht wirklich gekommen, was ich glauben soll. :-(
    Aber Michaela hat mich jetzt doch erstmal sehr beruhigt! Dann werde ich mal weiterhin lieber etwas mehr Knochen füttern!

    Viele Grüße, Iris

  31. #30
    White Shepherd

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    Du, Iris, ich denke zu 100% kann man sich einfach nicht an die landläufigen Angaben halten! Abgesehen das jeder da bekanntlich eine andre Ansicht haben kann (siehe zB auch die teils bitterbösen Grundsatzdiskussionen zwischen Barfern und Fertigfutteranhängern ganz allgemein), kommt noch erschwerend hinzu das wohl auch nicht jeder Hund exakt den selben Bedarf hat.

    Ich gebe mir große Mühe meine Hunde verantwortungsbewusst zu ernähren, ihnen alles zu bieten was sie brauchen, bedenkliche Dinge einzudämmen. Aber schlussendlich will und kann ich mich nicht an stupide Futterpläne und Berechnungen halten. Dafür sind meine Hunde zu individuell und nicht zuletzt bin ich zu chaotisch um mich 1 zu 1 an solche Pläne zu halten...

    Ich denke im Groben sollte man schon darauf achten, gerade weil solche Menschen wie Meyer / Zentek sich so was nicht an den Haaren herbeiziehen. Murx Pickwick erwähnte letztens in einem andrem Thread das diese Bedarfswerte aus der Nutztierhaltung stammen und auf Hunde heruntergerechnet würden und somit keine wirklich zuverlässige Quelle darstellen. Das zweifele ich auch nicht an, nur an irgendwas muss man sich ja orientieren. Drum behalte ich diese Werte grob im Hinterkopf, aber mit Taschenrechner und Digitalwaage hinter meinen Doggies herschleichen nur um auch ja die exakten Mengen an diesem oder jenem zu geben, ne, das mach ich auch nicht... Halte ich für übertrieben, und wenn der Hund mal einen Knochen mehr frisst als vom Bedarfswert her gut für ihn wäre dann frisst er ihn eben. Ich vertrau da ebenfalls ein bisschen auf mein Bauchgefühl :binzel: Lieben Gruß Jenny

 

 
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