Registrieren

Barfen bei Epilepsie? Weniger Eiweiß?

  1. #1
    Infrarot

    Beiträge
    92

    Standard Barfen bei Epilepsie? Weniger Eiweiß?

    Hallo zusammen,

    bald wird unser neuer Mitbewohner einziehen - ein mittelgroßer Mischling aus dem Tierheim mit Epilepsie. Wor haben uns trotz Epilepsie nach ausreichender Information im Internet und Gesprächen mit dem Tierheim für den Hund entschieden, da sie uns sofort ans Herz gewachsen ist und in
    dem Tierheim so langsam eingeht...

    Wir haben herausgefunden, dass man Hunde mit Epilepsie eiweiß- und getreidearm ernähren soll. Da aber in Fertigfutter von beiden mehrals genug vorhanden ist und wir sowieso gerne unseren Hund etwas gesünder und frischer ernähren würden sind wir jetzt auf das Barfen gestoßen. Laut Internet sind hier aber rohes Fleisch sowie Getreide und Milschprodukte Hauptbestnadteil der Ernährung (klar, mehr gibt es ja auch fast nicht).

    Jetzt meine Fragen:

    1. Ist Barfen für einen Hund mit Epilepsie überhaupt geeignet? Gibt es andere Möglichkeiten?

    2. Was kann ich dem Hund denn alternativ alles füttern? Natürlich soll er Fleisch bekommen, aber gibt es evtl. Fleisch, das weniger Eiweiß hat?

    3. Wie stelle ich den Hund am besten aufs Barfen um? Bisher ist er nur Fertigfutter gewohnt.

    4. Hat sonst noch jemand allgemeine Tipps zur Ernährung bei Epilepsie?

    Vielen Dank schon im Voraus!

    LG
    Stephie

  2. #1
    Anzeige

    Standard

    Ich kann dir empfehlen, mal einen Blick in den Ratgeber von Heike zu werfen.

  3. #2
    Eva+Shiro

    Standard

    Schau mal im www.gesundehunde.com/forum nach, da werden viele Hunde mit Epi gebarft.
    Mir fällt grad nicht mehr der Link ein, ich glaub aber Silvia Dierauer hat irgendwo was veröffentlicht... oder wars nur über Krebs??
    Ich weiß grad nict... aber ich glaub die im Forum können dir mehr helfen!

  4. #3
    Infrarot

    Beiträge
    92

    Standard

    Danke für den Tip, hab mir die Seite mal angeschaut und das hat etwas geholfen. Meine Fragen sind aber trotzdem noch nicht beantwortet, hab sogar eine neue...

    Ich habe jetzt überall gelesen, dass man Getreide weglassen soll. Davon, dass man Eiweiß reduzieren soll habe ich nichts gelesen, das hat uns die Dame vom Tierheim erzählt. Kann es sein, dass das nicht stimmt? Dann würde der Hund eben viel Gemüse und Fleisch bekommen, das wäre dann weniger das Problem.

  5. #4
    Eva+Shiro

    Standard

    Eiweis reduzieren ist Schwachsinn.
    Wenn ich richtig weiß ist im Fleisch gar nicht so viel Eiweis drin wie immer behauptet wird, es wird sogar besser verwertet als das Billigeiweis.

    Im Forum ist Jemand die hat auch einen Epi Hund und sie ernährt ihren Hund zu 90% mit Fleisch/Knochen und grade 10% sind Gemüse.
    Dieser Hund hatte schon ewig keinen Anfall mehr.

    Ich würde den Hund anfangs fasten lassen und dann sofort, nach zwei Tagen, das Frischfleisch hinstellen.
    Anfangs kann es zu einer Verschlimmerung kommen, sprich Durchfall, Maulriechen, Schuppen, fettiges Fell.... was es halt so gibt.
    Je länger der Hund FeFu erhielt desto schlimmer sind oft die Entgiftungserscheinungen.

    Mehr gibt es eigentlich nicht zu sagen...
    Die Menge und die Abwechslung machts eben.
    Muskelfleisch, Knochen, Zusätze (Öl) regelmäßig abwechseln und so bekommt der Hund keinen Mangel wie oft behauptet wird.
    Das Gemüse kann man einmal im Monat in riesiger Menge vorbereiten, einfrieren und dann bei Bedarf auftauen.
    Ab und an einen (Fast-) Fastentag schadet auch nicht.
    Aber weniger ist eben manchmal mehr, also nicht mit Zusätzen überhäufen.

    Auf www.barfers.de gibts auch noch Mini Infos.
    So, ich hab noch Einiges gefunden, ich weiß nur nicht ob ich das hier reinschreiben darf da es vom Gesundehunde Forum kommt....
    Ist sehr interessant!

  6. #5
    Infrarot

    Beiträge
    92

    Standard

    Wow, danke für die Hilfe. Das war eigentlich schon alles, was ich wissen wollte. Bei gesundehunde komme ich noch nichts überall rein, weil ich mich erst angemeldet habe und noch nicht freigeschaltet bin. Kannst du mir vielleicht noch ne pm schicken? so oder so auf jeden Fall vielen Dank!

  7. #6
    Eva+Shiro

    Standard

    Mach ich gleich!
    Oder gib mir mal deinen gewählten Nickname bei gesundehunde, vielleicht kann ich früheres freischalten erreichen!

  8. #7
    Infrarot

    Beiträge
    92

    Standard

    Hm, hatte mich da angemeldet, aber keine Bestätigung oder so per E-Mail bekommen. Hab gerade nochmal im Forum nachgeschaut und da gibt es auch keinen Hinweis darauf, dass ich mich angemeldet habe. Habs dann gerade nochmal versucht und da hieß es, dass ich jemden aus dem Forum angeben soll, der mich empfohlen hat. Das habe ich heute Mittag einfach weitergeklickt, weil ich es nicht ordentlich durchgelesen habe, somit hat meine Anmeldung nicht geklappt... Kenne ja niemanden aus dem Forum - außer dich und vielleicht willst du mir ja behilflich sein, bräuchte dann deinen Namen und deine E-Mailadresse aus dem Forum - natürlich per PM - Danke (mal wieder)!

  9. #8
    Terrior

    Beiträge
    3.667

    Standard

    Huhu Vampi,

    Du kannst in so einem Falle gerne etwas vom gesunde-Hunde-Forum hier einstellen, wenn Du auf das entsprechende Forum verweist. Ist halt wegen dem ollen Copyright.

  10. #9
    Eva+Shiro

    Standard

    Ah Terrior, Danke!
    Ich weiß auch nie ob ich das Forum empfehlen darf, es bezieht sich halt speziell auf Gesunde Ernährung und eben Gesundheit und da da viele Epi Barf Hunde sind....
    Naja, falls mal der Verweis unangebracht ist kann man den ja löschen.

  11. #10
    Ratzifatzi

    Standard

    Hallo Infrarot!
    Für deine Anmeldung im gesunde-hunde-Forum, musst du nur alle Felder ausfüllen. In dem Feld wo du eine Empfehlung brauchst, kannst du zB reinschreiben "kenne niemanden", das reicht aus.

    Ansonsten kannst du deine Fragen auch vorerst im Gästebereich posten. Da wird dir sicher auch geholfen.

    Zu dem Thema Epilepsie habe ich mir auch einiges abgespeichert. Ich poste dir hier mal meine Sammlung, evtl. hilft es dir:

    Epilepsie

    Epilepsie kann nicht 100 %ig diagnostiziert werden - sie wird eher durch ein Ausschlußverfahren "festgestellt". Die Anfälle verlaufen - übrigens wie beim Menschen auch - recht unterschiedlich. Es gibt kein einheitliches Ablauf-Schema für epileptische Anfälle. Es kommt auf den Hund, die Vorgeschichte, die Vorerkrankungen, die Ahnen, die Haltungsweise und auch immer drauf an wie heftig die "Störungen im Gehirn" sind und welche Teile des Gehirns betroffen sind.

    Mögliche Ursachen für Epilepsie können u.a. sein:

    - Gehirnschaden durch äußere Einwirkungen (z.B. Schlag auf den Kopf, Hitzeschlag oder Vergiftungen)
    - durch Impfung - hier besonders die TW-Impfung und Zeckenimpfungen
    - oder vermittels Umwelt-Belastungen mit Blei, Quecksilber,
    Vanadium, PVC, Titan, Zirkonium, Asbest, Beryllium, Arsen,
    Formaldehyd, Lösungsmittel wie Toluol und Xylol usw.
    - genetische Vorbelastung bzw. erblich bedingte Anlage durch
    Chromosomendefekt
    - Stoffwechselerkrankungen durch Reizstoffe wie Getreidepilz
    Mutterkorn, Glutamat (Mononatriumglutamat > synthetische
    Aminosäuren), BHT (Bishydroxitoluol) und BHA
    (Bishydroxianisol), Konservierungsmittel, sowie Malvin - das ist
    ein natürlicher Farbstoff in Trauben, Erdbeeren, Pflaumen,
    Heidelbeeren usw. Störungen des Stoffwechsels können sich
    zeigen in Form von niedrigem Kalziumspiegel im Blut,
    Unterzuckerung, katarrhalische Erscheinungen,
    Verdauungstraktstörungen, Hustenneigung, frostartige
    Erscheinungen/ ständiges Frieren, Herz-Kreislauf-Störungen
    usw. Ferner heisst es, dass Epilepsie durch eine
    Funktionsstörung der Leber genährt wird.
    - wandernde Darmwurmlarven (Ascaris-Larven) -
    Gehirnentzündung
    - Unfall mit/ ohne Gehirnverletzung verbunden mit Schock und
    ähnliche Schrecksituationen
    - Tumor


    An Epilepsie erkrankte Hunde sollte man von extremen Reizauslösern (Nahrung, Verhalten, Umwelt, etc) fernhalten, um der Krankheit nicht noch mehr "Nahrung" zu geben. Getreide ist neben anderen Nahrungsmitteln ein hochgradiger Allergieauslöser. Bei einer Allergie steht der Körper ständig unter Streß, dies wiederum löst eine ständige Reizung der Nerven und Synapsen im Gehirn aus und begünstigst so einen epileptischen Anfall. Zudem können Nervenreizungen auch auftreten bevor eigentliche Allergiesymptome sichtbar werden, es muß also nicht direkt eine Getreideallergie vorliegen.

    Bei Epi sollte man folgendes fütterungstechnisch beachten:

    - Rohernährung
    - viel Honig
    - evtl. Rescue-Tropfen
    - kein Getreide
    - keine Farbstoffe und Geschmacksverstärker, denn sie stehen im
    Verdacht, Verhaltensstörungen auszulösen
    - Zuführung eines Vitamin-B-Komplexes (muß vorsichtig
    betrachtet werden, da der Vitamin-B-Komplex auch auf das ZNS
    wirkt, könnte also kontraindiziert sein)
    - Zuführung von Vitamin-C
    - keine Hefe
    - Honig vermehrt verabreichen (auch ins Tinkwasser)
    - Vermeidung von Rosmarin, Ysop, Salbei und Fenchel
    - Heilerde ( wirkt entgiftend/ entschlackend)
    - Taurin zuführen
    - evtl. Vitamin K1

    Sonstiges:
    - Vermeidung von leuchtenden/blinkenden Lichtquellen
    - Vermeidung von chem. Reizstoffen (z.B. Geruch Kloreiniger,
    Parfum etc.)
    - Vermeidung von Toxinen/Gift wie Zigarettenqualm, Autoabgasen
    (Spaziergänge besser in freier Natur), Chemikalien (im Haushalt
    wie starkt düftende Reiniger, WC-Reiniger, Frischluftsprays,
    Bleichmittel, Lösungsmittel u.ä.), Flohsprays und
    Halsbänder, Möbelreiniger und Frischtluftsprays (z.B. Fereeze
    u.a.), Parfüms (auch Badezusätze)
    - keine Haarsprays verwenden wenn der Hund anwesend ist,
    direkt danach gründlich lüften
    - körperliche Bewegung/Spaziergänge bei kaltem Wetter. Ohne
    ausreichende Bewegung kann kein Körper funktionieren
    - Vermeidung von Wolle (Bettzeug, Liegekissen etc)
    - Tabletten gegen Herzwurm können Epi-fördernd sein
    - Vermeidung von BHA/BHT
    - Vermeidung von Dufttüchern im Trockner
    - Vermeidung von Duftstoffen in der Waschmaschine
    - Zucker/Melasse/Sirup
    - Trockenfutter/Trockenleckerlis
    - Plastiknäpfe/-flaschen/-futteraufbewahrungsbehältnisse/-
    körbchen
    - billige Keramik-Näpfe
    - Staub
    - Streß
    - Vermeidung Fressen von Katzen- oder Hundekot
    - KEINE Impfungen
    - unnötige Wurmkuren, besser bei Wurmbefall eine natürliche
    schonende Wurmkur
    - Vermeidung von frischen Farb- und Lackstoffen
    - Überhitzung

    Konkrete Auslöser für epileptische Anfälle können weiterhin sein: psychische Erregung, kurzfristige Stoffwechselbelastung, saisonbedingte Umstellung des Hormonhaushalts, planetarische Einflüsse (bspw. Mondphasen), Wetteränderungen (Hoch-, Tiefdruckgebiete), Streß.

    Taurin:
    es gibt einige Untersuchungen, die sagen: Das ein Epi-Hund oder Mensch einen zu niedrigen Taurin-Spiegel aufweisen. Wobei man auch hier zwischen beiden Taurin-Kreisen im Körper unterscheiden sollte. Es wurden bereits erfolgreiche Behandlungen beim Menschen und Hund mit der Zugabe von Taurin durchgeführt.

    Die Aufnahme von Taurin aus der Nahrung und die Eigensynthese ist bei Epi entweder gestört oder reicht nicht aus. Taurin wirkt sich übrigens auch auf die Synapsen und Neurotransmitter im Gehirn aus.
    Auszugaus einer Seminararbeit der Uni Würzburg:
    "..In niedriger Dosis zeigt Taurin bei Epileptikern mit gleichzeitigem Defekt der Blut-Hirn-Schranke ein antiepileptogenes Potential.." Quelle: Birdsall,T. Therapeutic Application of Taurine, Alt. Med. Rev 3, 1998

    Taurin ist z.B. auch wichtig für die Entwicklung des Gehirns bei Neugeborenen und Säuglingen ("..Die Konzentration von Taurin ist im sich entwickelnden Gehirn von Säuglingen am höchsten...")und für die Synapsen von Nerven- und Gehirnzellen.

    "...Bestimmte Krankheiten, u.a. Morbus Parkinson und Morbus Alzheimer, gehen mit einem erhöten Cysteinspiegel ...einher, während der entsprechende Taurinspiegel um 25% erniedrigt ist..."


    Für wichtig halte ich das genaue Beobachten des Hundes, wann, wie, wo treten die Anfälle auf, hat der Hund Heißhunger auf bestimmte Nahrungsmittel, meidet er bestimmte Nahrungsmittel. Am besten führt man ein Tagebuch. Eine auf Dauer medikamentöse "Einstellung" bei Epilepsie halte ich für sehr bedenklich, da jedes Medikament Nebenwirkungen hat, gerade die Veterinärprodukte die bei Epilepsie eingesetzt werden. Ich würde hier lieber eine klassisch homöopathische Behandlung mit oben beschriebenen Variationen versuchen. Vielfach wird auch Valium verabreicht, wenn es den Anschein hat, daß der Hund aus einem Anfall nicht mehr herauskommt. Das sollte voher gründlich abgeklärt werden, denn es gibt Hunde, bei denen diese Gabe kontraproduktiv ist. Daher empfiehlt sich gerade bei dieser Krankheit das Führen eines Tagebuches und einer genauen Beobachtung. Nur so können Sie Ihrem Hund helfen. Nun nochetwas zum Schluß: die Diagnose Epilepsie ist KEIN Todesurteil.


    Eine Schilddrüsenunterfunktion kann ursächlich für Anfälle sein. Dr Jean Dodds, eine amerik. Hunde-Schilddrüsenexpertin hat herausgefunden, dass ein signifikanter Anteil von Epi-Hunden unter Schilddrüsenunterfunktion leiden. Diese beruht bei 90 % aller von ihr untersuchten Hunde auf einer Autoimmunerkrankung, die wiederum von genetischen Veranlagungen abhängt aber auch von Ernährungseinflüssen, dem Ausgesetztsein von Giften und Medikamenten, voran gegangenen Virusinfektionen oder dem Einsatz von Mehrfach-Impfstoffe ausgelöst werden kann.
    Typische klinische Anzeichen einer solchen SD-Unterfunktion sind u.a. ein plötzlicher Ausbruch einer Anfallsstörung im Erwachsenenalter:

    http://canine-epilepsy-guardian-angels.com/site_map.htm

    oder auf Deutsch:

    http://www.afghanen.de/gesundheit/Gesundheit.html

    Ebenso können voraus gegangene Infektionen ursächlich sein. Z.B. Borreliose kann direkt über eine Mitinfektion des Gehirns Anfälle auslöse oder aber auch indirekt, indem sie z.B. das Herz in Mitleidenschaft zieht und durch die verursachte niedrige Herzfrequenz eine Sauerstoffunterversorgung des Organismus inkl. Gehirn bedingt. Außerdem können Borrelien z.B. die Schilddrüse schädigen und somit wiederum über eine ausgelöste Schilddrüsenunterfunktion Anfälle bedingen - es gibt da wirklich häßlich viele Möglichkeiten!.


    Prinzipiell reicht es aus, wenn ein äußerer Reiz stark genug ist, um die sog. Krampfschwelle des Gehirns zu überschreiten, um einen Krampfanfall auszulösen. Die Krampfschwelle kann durch viele Faktoren herabgesetzt werden; dadurch wird das Auftreten eines Krampfanfalles begünstigt. Z. B. Alkohol (beim Menschen) und viele Medikamente, auch in therapeutischer Dosierung, senken die Krampfschwelle.
    Fieber und Infektionen des Gehirns (s.o.) disponieren für einen Krampfanfall. Übermüdung, Vergiftungen, Stoffwechselstörungen, wie Hypoglykämien und Sauerstoffmangel, können einem Anfall provozieren.

    Es ist also wirklich wichtig so ein Anfallstagebuch zu führen damit man möglichst Muster und Auslöser erkennt.


    ...sicher liegt es nicht nur an der Behandlung sondern in erster Linie am Erkennen der Ursache,wie in der Homöopathie,dafür ist der Dunkelfeltest.Dr.Schabel erklärte mir das Hunde grundsätzlich eine Disposition zu Epilepsie haben anders wie wir Menschen.Mann spricht ja auch von erworbener Epi z.B.durch eine Narkose,Impfung usw.Ich verstehe unter erworbener Epi nun,wenn das Blut eines (eventuell empfindlichen)Hundes mit Toxinen überlastet ist,sieht man nicht auf dem Blutbild,kann es zu solchen Anfällen kommen,werden nun Epileptika gegeben weil man ja nichts anderes findet wird der Hund die Toxine damit nicht los,werden mir der Zeit u.U.mehr,Anfälle häufen sich,Epileptika wird erhöht bis irgendwann vieleicht gar nichts mehr geht.Ich würde bei jedem Hund mit Epianfall immer erst den Dunkelfeldtest machen,Epileptika kann ich immer noch geben.Meine Hündin ist bisher während der Läufigkeit umgekippt,immer morgens nach erbrechen auf nüchternen Magen,das letzte Mal am 3.März,werde nun die nächst Läufigkeit(September) abwarten müssen,habe aber ein gutes Gefühl,irgendwie scheint sich mein Hund auch wohler zu fühlen.


    Der Dunkelfeld Test:
    Dunkelfeld-Vitalblut-Untersuchung
    nach Dr. v. Brehmer/Enderlein

    Grundlegende Beobachtungen und Forschungsergebnisse über das Blutmilieu und die Wachstumsformen der Mikroorganismen (Symbionten), die im Blut und allen anderen Körpersäften vorkommen, wurden bereits zu Beginn des vorigen Jahrhunderts von Prof. G. Enderlein erbracht.
    Bei der Dunkelfeld-Vitalblut-Untersuchung wird das Blut im vitalen Zustand mikroskopisch untersucht. Die einzelnen Blutbestandteile werden dabei nach verschiedenen Kriterien beurteilt. Ebenfalls in Zusammenarbeit mit dem Internationalen Institut für Erfahrungsheilkunde wurde diese Diagnosemethode erweitert und in ihrer Aussagekraft vertieft.
    Der Ablauf der Untersuchung:

    Dem nüchternen Patienten werden wenige Tropfen Blut aus der Fingerbeere entnommen und mit einem Deckglas auf einen Objektträger aufgebracht. Sofort nach der Entnahme wird der Blutstropfen ca. 15-20 Minuten unter dem Dunkelfeld-Mikroskop untersucht und nach einigen Stunden nochmals. Dabei kommt im Labor ein Hochleistungs-Mikroskop zum Einsatz. Dieses ermöglicht uns durch den höheren Vergrößerungsmaßstab und die höhere Auflösung eine gesteigerte Aussagekraft der Untersuchung.
    Folgende Kriterien werden beurteilt:
    Gesundes oder krankhaftes Blutmilieu
    Nachweis und Differenzierung der Symbionten.
    Symbionten sind Kleinstlebewesen, die u.a. über die Ernährung ins Blut gelangen. Im gesunden Organismus sind es nur bestimmte apathogene (= nicht krankhafte) Wachstumsformen, die sich aber, je nach Beschaffenheit des Körpermilieus, in krankhaften Formen verändern können. Man spricht dabei von Symbiose oder Pathosymbiose.
    Rotes Blutbild: Lage, Form und Beschaffenheit der roten Blutkörperchen, Grad des Befalls durch Mikroorganismen
    Weißes Blutbild: Zustand des Immunsystems anhand der weißen Blutkörperchen (Leukozyten/Lymphozyten)
    Allergische und entzündliche Reaktionen
    Autoimmunerkrankungen (z.B. Rheuma)
    Serum: Zustand des Gerinnungssystems des Blutes u.a. anhand der Blutplättchen (Thrombozyten)
    Fließeigenschaft und Konsistenz (Viskosität) des Blutes
    Verschlackungs- und Belastungsgrad des Blutes
    Hinweise auf Streuherde (Fokaltoxikosen)
    Anzeichen für mögliche Pilzerkrankungen
    Hinweise auf freie Radikale und sekundären Sauerstoffmangel
    Eiweiß- und Fettstoffwechselstörungen; Harnsäurebelastung
    Hinweise auf freie Radikale und Sauerstoffsättigung
    Störungen im Mineralstoffhaushalt - und vieles mehr.

  12. #11
    Infrarot

    Beiträge
    92

    Standard

    Puh, ich habe mir jetzt ganz brav alles durchgelesen und sage erstmal wieder danke!

    Es ist so, dass die Dame vom Tierheim meinte, dass der Hund aus Griechenland kommt und als Welpe eine Staupeinfektion überlebt hat. Für den Flug von Griechenland nach Deutschland bekam er Beruhigungsmittel (damit er den Flug besser übersteht) und bekam kurz darauf seinen ersten anfall. Der Tierarzt geht davon aus, dass das der Auslöser war (keine Ahnung, was alles untersucht wurde). Auf jeden Fall haben sich die Anfälle gehäuft (wohl so alle 4-6 Wochen) und daraufhin bekam der Hund Medikamente, auf die er mittlerweile gut eingestellt ist.

    Unser Ziel ist es einfach, erst einmal alle Bedingungen für den Hund so zu verbessern und zu gestalten, dass wir dann mit dem Heruntersetzen der Medikamente beginnen können (natürlich mit Tierarzt). Ich denke mal, dass bei dem Hund viel zusammen kommt, sie lebt in dem Tierheim im Rudel (ist so ein spezielles, privat organisiertes) was für sie aber Gift ist, da sie durch ihre ruhige Art an absolut allerletzter Stelle steht. Die Ernährung wird auch nicht die tollste sein, da so ein Tierheim sich eben nicht so gut um den einzelnen Hund kümmern kann wie wir das tun können. Somit denke ich, dass die Kleine sich insgesamt sehr bald sowieso in einem viel besseren Zustand befinden wird, wenn sie erst mal eine Weile bei uns ist.

    Und beim Gesundehunde-Forum werde ich mich nochmal anmelden, hab gesehen, dass es da einen Epilespie-Workshop gibt, in den ich aber noch nicht reinkomme.

  13. #12
    Ratzifatzi

    Standard

    Hallo Infrarot!
    Ja, ich denke auch, dass es die Kleine bei euch besser aufgehoben ist und ihr sie evtl. Tablettenfrei bekommt, wenn ihr die Ernährung richtig eingestellt habt.
    Wichtig finde ich vor allem am Anfang das Anfalltagebuch, damit man evtl. Zusammenhänge zw. Anfall und Zeitpunkt feststellen kann.

 

 
Verfasse eine Antwort zum Thema Barfen bei Epilepsie? Weniger Eiweiß?

Barfen bei Epilepsie? Weniger Eiweiß?: ...

Ähnliche Themen Barfen bei Epilepsie? Weniger Eiweiß?

  1. Weniger Saubermachen, weniger Geruch? und weitere Fragen
    Von Kaninchenmami im Forum Ratten: Allgemeines
    Antworten: 7
    Letzter Beitrag: 23.09.2007, 10:11
  2. Eiweiß...
    Von Felina im Forum Maus: Ernährung
    Antworten: 10
    Letzter Beitrag: 06.06.2007, 23:06
  3. Eiweiß
    Von puffychan im Forum Maus: Ernährung
    Antworten: 11
    Letzter Beitrag: 01.08.2006, 11:02
  4. Was für Eiweiß?
    Von Larissa im Forum Maus: Ernährung
    Antworten: 13
    Letzter Beitrag: 19.09.2005, 14:22
  5. Eiweiß
    Von Junny im Forum Maus: Ernährung
    Antworten: 16
    Letzter Beitrag: 25.03.2005, 18:08
Ähnliche Themen Barfen bei Epilepsie? Weniger Eiweiß? close
Back to Top

Search Engine Optimization by vBSEO ©2011, Crawlability, Inc.