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Infoblatt von Päppelchins

  1. #1
    Murx Pickwick

    Beiträge
    4.908

    Standard Infoblatt von Päppelchins

    In diesem Thread taucht die Vorstellung eines Infoblattes zur Fütterung von Chinchilla auf, der Autor ist Päppelchins.

    Ich weiß nicht, ob es deutlich genug für jeden ist ... das Infoblatt von Päppelchins steckt voller Widersprüche. Selbst ohne Erfahrung mit der Fütterung von Chinchilla merkt man, daß da einfach nur etwas unhinterfragt wiedergegeben wird, was nicht stimmen kann, wenn man seinen gesunden Menschenverstand einschaltet ...

    Futter
    In freier Wildbahn ernähren Chinchillas sich von Steppengräsern, Blättern und Rinden. Flüssigkeit wird in dem trockenen Lebensraum durch Tau oder durch das wasserreiche Innere von Kakteen aufgenommen. Der Verdauungsapparat ist auf diese karge Ernährung eingestellt und reagiert sehr empfindlich auf Veränderungen. Der Darm eines Chinchillas ist mit 2 m sehr lang und darauf ausgelegt möglichst viel Nährstoffe aus dem kargen Nahrungsangebot ihres natürlichen Lebensraumes zu ziehen.

    In Käfighaltung sollten vor allem Pellets, Heu und Wasser gegeben werden, wobei Heu und Wasser den ganzen Tag zur Verfügung stehen sollten. Als Richtwert kann man für jedes erwachsene Tier ein bis zwei gehäufte Esslöffel Pellets und zwei bis drei Handvoll Heu ansehen, wobei beides immer zur Verfügung stehen sollte. Kontinuität ist wichtig bei der Ernährung, um den empfindlichen Darm nicht aus dem Gleichgewicht zu bringen und so zu Verdauungsstörungen wie Durchfall oder Verstopfung zu führen.
    Halten wir fest:
    Chinchilla haben also eine äußerst abwechslungsreiche Ernährung in freier Wildbahn, sie leben von Steppengräsern, Blättern und Rinden, haben also eine sehr strukturkohlenhydratreiche Kost mit langen Fasern und hohem Ligningehalt. Steppengräser haben einen Wassergehalt zwischen 20 - 80%, je nachdem, ob es sich um alte Gräser nach der Kornreife, oder um junge Gräser handelt. Blätter haben einen Wassergehalt von über 60% und Rinde hat immerhin noch einen Wassergehalt von über 20%.
    Über den Energiegehalt der verdaulichen Energie, welche in einem solchen Futter steckt, kann ohne Vorwissen keine Vorhersagen gemacht werden, es wird jedenfalls deutlich unterhalb des tatsächlichen Energiegehaltes von 18MJ/kg TS sein. Die wenigsten Enddarmfermentierer, zu denen
    Chinchilla gehören, können Lignin zu 100% verdauen, meist sind es nur ca. 20 - 30%. Vermutlich also können von den 18MJ/kgTS nur die Hälfte der Energie verdaut werden.

    Weiterhin erfahren wir hier, daß Chinchilla gar nicht trinken, sondern wasserreiche Kakteen futtern - wir haben also das gleiche Problem wie mit Kaninchen und Katzen, Wasser kann nur ungenügend durch Trinken ersetzt werden, da Chinchilla offenbar an Trinken gar nicht angepaßt sind!

    Nun sollen in Gefangenschaft hauptsächlich nur Pellets, Heu und Wasser verfüttert werden ...
    - Pellets und Heu haben einen Wassergehalt unter 10% - der fehlende Wassergehalt kann nicht durch Trinken ersetzt werden. Es fehlt also an Flüssigkeit. => Urolithiasis ist zu erwarten.
    - Pellets sind feingemahlene Partikel mit extrem kurzer Faserstruktur, die durch Pressung zu harten Objekten zusammengepreßt werden. Wie man bei allen Säugetieren beobachten kann, brauchen Pellets aufgrund ihrer feinstvermahlenen Zustandes doppelt bis viermal so lange, um durch den Darmtrakt zu kommen. Das gibt einer Menge Mikroben die Möglicheit, in den Darmtrakt einzuwandern und sich an diesem wohlverdaulichen Futter zu laben. => Fehlgärungen und damit eine erhöhte Wahrscheinlichkeit für Darmerkrankungen vielfältiger Art sind zu erwarten.
    - Pellets bestehen aus aufgeschlossenen Eiweißen, Kohlenhydraten und Fetten, die Verdaulichkeit der Rohfaser liegt bei Pellets bei nahezu 100%. Daraus folgt, daß von den über 17MJ/kgTS auch tatsächlich über 17MJ/kgTS aufgenommen werden. Durch das langsame Vorschieben im Dünndarm wird das auch noch begünstigt, es wird wirklich jedes Molekül, was über die Dünndarmwand aufgenommen werden kann, auch tatsächlilch von den Dünndarmtransportern erwischt und aufgenommen. Pellets sind also das reinste Mastfutter! Nix mehr mit karger Ernährung! => Fettleibigkeit mit den damit verbundenen Kreislauferkrankungen.
    - Heu ist Wirtschaftsheu, Steppengrasheu gibt es nicht zu kaufen. Wirtschaftsgräser sind eiweißreich, reich an Fructooligosacchariden und enthalten nur 3 - 10 Grasarten und wenigen Kräutern, meist Spitzwegerich, Wiesenlabkraut und verschiedene Kleesorten. In der Steppe finden sich jedoch immer Pflanzengemeinschaften mit mind. 30 Grasarten und einer unüberschaubaren Fülle von Kräuterarten. Ein Heu aus Steppengraswiese wäre also bedeutend artenreicher, wie unser Wirtschaftsheu, hätte jedoch einen weitaus höheren Anteil an Rohfaser durch überalterte Gräser, einen weitaus niedrigeren Eiweißgehalt wie ein Wirtschaftsheu und sehr viel mehr sekundäre Pflanzenstoffe. Dazu fehlen einfach Salicin und ähnliche Stoffe aus der Rinde der Bäume und die Gerbsäuren der Blätter. Das Chinchilla bekommt also über Heu eine zu leicht verdauliche und zu energiehaltige Kost mit zu wenig sekundären Nährstoffen, die zur Gesunderhaltung notwendig sind. Die darmregulierende Wirkung der Gerbsäuren fehlt vollständig. Kurzum, für Chinchilla wäre ein Wirtschaftsheu ein reiner Dickmacher. => Mangelernährung und Fettleibigkeit.
    - Heu <> in der Steppe vertrocknetes Gras ... Heu enthält durch den Trocknungsprozeß und Fermentierungsprozesse während des Trocknens einen hohen Gehalt an aufgeschlossenen Eiweißen, wenn jedoch lebende Gräser langsam in der Sonne vor sich hinvertrocknen, retten sie die wichtigsten Nährstoffe, indem sie sie abbauen und in der Übergangszone zur Wurzel einlagern. Man nennt diesen Vorgang Seneszenz. Dadurch bestehen vertrocknete Gräser in der Steppe bestenfalls noch aus Strukturkohlenhydraten, also 100% Rohfaser, während ein Heu nur 10 - 50% Rohfaser enthält, je nachdem welcher Schnitt, von welcher Wiese, wie alt die Gräser und Kräuter beim Schnitt waren usw usf. Selbst wenn also Chinchilla sich von vertrockneten Gräsern der Steppe ernähren würden, wäre Heu kein guter Ersatz - zu eiweißreich, zu fettreich, zuviele Fructooligosaccharide, zuwenig Rohfaser. => Fettleibigkeit.

    Weshalb also in aller Welt sollten Pellets und Heu ein gutes Futter für Tiere sein, welche sich in der Natur von karger Kost ernähren?

    Nimmt man nun die tatsächlich bekannten Daten, die über wildlebende Chinchilla vorhanden sind, gibt sich zudem auch noch ein ganz anderes Bild:
    Im Kot können über 20 verschiedene Pflanzenarten deutlich voneinander unterschieden werden. Beim Kräuterfresser Kaninchen sind es derer nur 14, bei reinen Grasfressern, wie den Wildmeerschweinchen, sogar nur bis zu 10 Arten. Man kann also daraus schließen, daß Chinchilla vermutlich Kräuterfresser sind, welche sogar noch mehr Pflanzenarten nutzen, wie beim Kaninchen. Beim Kaninchen kann man anhand von Magenuntersuchungen immerhin 50 - 200 Pflanzen im Magen nachweisen, von denen jedoch nur die erwähnten 14 Arten im Kot nachweisbar sind, der Rest ist so gut verdaut, daß er einfach im Kot nicht mehr nachweisbar sind. Wir kommen also beim Chinchilla bei vermutlich weit über 200 Pflanzenarten raus, die tatsächlich genutzt werden ...
    Kräuter haben einen Wassergehalt von 50 - 80% ...

    Weiterhin leben Chinchilla in einer Klimazone, welche sich durch naßkalte Jahreszeiten und trockenheiße Jahreszeiten im Wechsel auszeichnen, sie haben also das Problem der möglichst schnellen Nahrungsumstellung von vertrockneter, kaum noch verdaulicher Kost und vielfältigen Fraßschutzstoffen zu einer Frischkost mit 80% Wassergehalt mit hohem Eiweißgehalt und kaum Fraßschutzstoffen. Es ist also zu erwarten, daß Chinchilla besser wie Kaninchen und Meerschweinchen mit Futterumstellungen klarkommen.

    Beobachtet man nun das Futterauswahlverhalten naturnah und abwechslungsreich ernährter Chinchilla, ist die absolute Robustheit bei der Umstellung von Frischfutter auf Trockenfutter und wieder zurück auffällig, es gibt keine Blähungen wie bei Kaninchen und Meerschweinchen, es gibt keine Verstopfung und es gibt keinen Durchfall. Einzig Sämereien scheinen bei einzelnen Chinchilla zu Problemen zu führen ... ein deutlicher Hinweis, daß auch wildlebende Chinchilla nur gelegentlich Sämereien aufnehmen.
    Weiterhin kann bei ad libitum Fütterung von Frischkost, Trockenkost, Sämereien festgestellt werden, daß deutliche Schwankungen in der Futterselektion auftreten - nur im Herbst/Winter werden viele Sämereien gefressen, ansonsten sehr, sehr wenige. Im Winter wird sehr viel Trockenkost gefressen, im Sommer eine Mischung aus Trocken- und Frischkost, so daß ein Wassergehalt von schätzungsweise 40 - 60% rauskommt. Es werden verschiedenste Kräuter bevorzugt und es existiert ein phänomenales Gedächtnis für 100erte von Pflanzen.
    Weiterhin ist der Probebiß extrem gut ausgebildet, Chinchilla prüfen oft bis zu 6 Wochen lang ein Kraut, bevor es als Futterpflanze akzeptiert wird ... selbst Kaninchen nehmen Pflanzen sehr viel schneller in ihr Futterspektrum auf wie Chinchilla.

  2. #1
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    Ich kann dir empfehlen, mal einen Blick in den Ratgeber von Tatjana zu werfen. Vielleicht hilft dir das ja weiter.

  3. #2
    Murx Pickwick

    Beiträge
    4.908

    Standard

    Die Haltbarkeit des Pelletfutters liegt bei durchschnittlich vier Monaten. Diese Angabe setzt aber eine lichtgeschützte, staubdichte und trockene Lagerung voraus. Während der Lagerung zerfallen die lebenswichtigen Nährstoffe und Vitamine im Futter, sodass es nach Erreichen der Haltbarkeitsgrenze eigentlich keinen Nährwert mehr hat.
    Wenn Nährstoffe und Vitamine nach und nach zerfallen, und nach vier Monaten kein Nährwert mehr vorhanden ist, heißt das, daß das Futter entweder frisch gepreßt viel zu hoch bemessene Nährstoffkonzentrationen aufweist, und nach drei Monaten schon nicht mehr als Futter geeignet ist, oder aber nur im ersten Monat der Nährstoffgehalt ausreicht, dann jedoch es zum Nährstoffmangel kommen muß, weil zuwenig Nährstoffe enthalten sind.
    Tatsächlich ist es vielmehr so, daß die Futtermittelhersteller für einen gewissen Zeitraum garantieren, daß bei entsprechender Lagerung noch genügend Nährstoffe im Futter enthalten sind - die sind also keineswegs nach vier Monaten plötzlich *plopp* weg ...

    Heu ist von besonderer Wichtigkeit, da nur Heu für einen gleichmäßigen Abrieb der Backenzähne sorgt. Die härteren Pellets sind (neben anderem natürlichem Nagematerial) wichtig für den Zahnabrieb der Schneidezähne. Handelsübliches Mischfutter ist in den meisten Fällen zu weich, um einen ausreichenden Zahnabrieb zu gewährleisten. Es enthält in der Regel Bestandteile, die - in zu großer Menge - schädlich für die Tiere sein können. Eine falsche Fütterung führt fast immer zu Zahnanomalien (z. B. Fehlstellungen, Zahnspitzen), Organschäden und Knochenschäden. Dies wird meist erst bemerkt, wenn es zu spät ist. Daher ist es besonders wichtig, sich an die Grundregeln der Ernährung zu halten.
    Was im Heu für den Backenzahnabrieb sorgt, daß ist Kieselsäure - und diese wiederum findet sich auch in handelsüblichen anderen Mischfuttersorten wie Pellets! Beispielsweise ist in der Schale ungeschälten Hafers ebenso Kieselsäure enthalten.
    Weiterhin gibt es eine Vielzahl an Pflanzenstoffen, welche für Zahnabrieb sorgen können, angefangen von Oxalatkristallen bis hin zu Lignin ...

    Die Nagezähne ALLER Nager einschließlich der Chinchilla sind selbstschärfend, sie werden durch Gegeneinanderreiben der Schneidezähne geschärft und scharf gehalten. Wenn Pellets für den Nagezahnabrieb nötig wären, gäbe es keine Chinchilla, denn es gibt keinen Weg für die Chinchilla Pellets herzustellen. Sie wären also allesamt wegen zu langer Nagezähne ausgestorben!

    Als Leckerchen oder Belohnungen eignet sich neben kleinen, getrockneten Aststückchen auch Folgendes (alle hier aufgeführten Kräuter, Gemüse, Obstsorten, Blütenblätter, Baumblätter und -äste sind ausschließlich getrocknet zu geben!): Apfelscheiben, Mango, Rote Bete (Achtung: färbt den Urin rötlich), Haferflocken, Ringelblumenblüten, Sonnenblumenblütenblätter, Rosenblüten und Rosenblütenblätter, Kamillenblüten, Pfefferminze, Spitzwegerich, Mariendistel, Löwenzahn, Brennnesselblätter, Melisse, Echinacea, Schafgarbe, Gänseblümchen, Luzerne, Topinambur, Hagebutte (reich an Vitamin C – max. ein Stück pro Woche), Haselnussblätter, Haferkissen (sog. „Knusperkissen“ - gibt es in Weiß und Grün), Heucobs, Wiesengraspellets, Grünrollis, Fenchelsaat, Leinsaat (gut für die Verdauung). Hier gilt jedoch in jedem Fall: Weniger ist mehr! Gibt man jeden Tag einen Bestandteil der Liste in geringer Menge, bekommen die Tiere eine Abwechslung, aber man schädigt sie nicht!
    Wenn ein Tier trockener ernährt wird, wie es sich in der Natur ernährt, erhöht man die Wahrscheinlichkeit zu Nierenschäden und Urolithiasis.
    Warum sollte also eine Fütterung von ausschließlich getrockneter Kost für Chinchilla gesund sein, die sich in der Natur offenbar von lebenden Pflanzen mit mittelmäßigem bis hohem Wassergehalt ernähren?
    Wenn man jeden Tag ein anderes Kraut oder Samen verfüttert, wo bleibt dann die Kontinuität, die ja so wichtig sein soll in der Chinernährung?

    Die folgenden Dinge sollte man nur sehr selten geben: Bananenchips (zuckerhaltig, stopfend), Rosinen (zuckerhaltig, kalorienreich, abführend), Ananas (appetitanregend, zuckerhaltig), Papaya (appetitanregend, zuckerhaltig), Erbsenflocken (kalorienreich), Maisflakes (kalorienreich), Dill (fördert Harngrießbildung), Petersilie (fördert Harngrießbildung), Johannisbrot (zuckerhaltig, stopfend), Haferflocken (trocknet den Kot aus)
    Weshalb sollte Dill und Petersilie Harngrieß fördern?
    Weshalb sind die anderen Wirkungen bei einer naturnahen abwechslungsreichen Ernährung nicht zu beobachten?
    Bleibt also als einzigstes tatsächliches Problemelement der Zuckergehalt bei getrockneter Kost, welche bei einer Vielzahl von Tierarten tatsächlich zu Problemen führen kann ...

    Gar nicht füttern darf man: Nüsse/Mandeln (zu fettig), Pflaumen & jedes anderes Steinobst (blausäurehaltig), Birke, Pappel, Kiefer u. a. Nadelhölzer, Zitrusfrüchte (zu hoher Säureanteil), Kartoffeln (giftig, Solanin ist nicht nur in grünen Kartoffeln enthalten. Selbst die niedrige Konzentration in gelben Kartoffelbestandteilen kann zu Vergiftungserscheinungen führen.), Stroh (Verletzungsgefahr)
    Auf Milchdrops, Kräcker und Knabberstangen sollte verzichtet werden, da nur die wenigsten wirklich geeignet sind und sie meist deutlich zu zuckerhaltig sind!
    Weshalb sollten Nüsse und Mandeln zu fettig sein, wenn Pellets auch verfüttert werden?
    Wenn ich eine fettarme kräuterreiche Kost, wie sie Chinchilla bevorzugen, verfüttere und dann gelegentlich Mandeln oder Nüsse verfüttere, bleibt der Fettgehalt der Gesamtration locker unter dem Fettgehalt der Pellets. Dazu kommt, daß es sich bei den Fetten in Mandeln und Nüssen um essentielle Fette handelt.
    Weiterhin wurden weiter oben Leinsaat und Fenchelsaat empfohlen - auch diese Sämereien zeigen sich durch einen äußerst hohen Gehalt an Fetten aus! Warum also sind die erlaubt, jedoch Mandeln und Nüsse nicht?
    Seit wann ist Steinobst blausäurehaltig?
    Nach Frohne und Pfänder, Giftpflanzen, und anderen einschlägigen Werken enthalten weder die Früchte, noch die Steine Blausäure, sondern einzig die Steine cyanogene Glycoside, aus denen bei Verletzung der Steine mithilfe eines Enzyms und Sauerstoff Blausäure langsam abgespalten werden kann.
    Wenn tatsächlich Steinobst blausäurehaltig wäre, würden wir Menschen beim Genuß von Aprikose und Co sterben ... das tun wir jedoch nicht!
    Pappeln, Kiefern und andere Nadelhölzer gleichen in ihrer Rinde der Zusammensetzung von Rinden, welche von Chinchilla in ihrer Heimat gefuttert werden - weshalb sollten die also nicht verfüttert werden?
    Selbst Grasfresser wie Meerschweinchen vertragen Zitrusfrüchte, weshalb sollten die für Chinchilla nicht geeignet sein?
    Kartoffeln können selbst von uns Primaten roh verzehrt werden, ohne daß es zu einer Solaninvergiftung kommt - weshalb also sollte ein ausgesprochener Kräuterfresser, wie Chinchilla, welche zudem in einer Gegend mit einer ganzen Reihe von solaninhaltigen Nachtschattengewächsen ursprünglich vorkommt, keine Kartoffeln vertragen?
    Weshalb sollte Stroh eine Verletzungsgefahr darstellen? Heu, welches genauso spitzig ist, jedoch nicht?
    Pellets sind nicht zuckerhaltig? Sie enthalten keine Melasse?

  4. #3
    Luder

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    Standard

    Das zeigt ja wieder mal, das man nicht alles einfach so unreflektiert hinnehmen darf.

 

 
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