Ich war im Herbst im Tierpark Neumünster, weil wir gleich im nächsten Dorf wohnen. Mein 2-jähriger Sohn, mein Mann und mein Schwager waren mit. Vor etwa 2 Jahren waren wir schon mal da und da hat es uns schon nicht gefallen. Jetzt waren wir wieder da, weil sich ja vielleicht was geändert hat. Nun, es tut sich ein bisschen was an den Gehegen, aber
geschockt haben mich trotzdem zwei Sachen:

1.
Die Bärengehege sind viiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiel zu klein - und das, wo im Eingangsbereich (und die Bären sind gleich neben dem Eingangsbereich untergebracht) noch erheblich Platz ist, um die Gehege zu vergrößern. Gut, vielleicht gibt es keine Baugenehmigung oder das Geld ist mal wieder zu knapp, aber das alles zu Lasten der Tiere? Die haben schon einen Zoo-Koller: laufen immer ihre Kreise. Traurig sowas.

2.
Als wir bei den Przewalski-Pferden ankommen, traue ich meinen Augen kaum. Da rannte ein Pferd mit Schnabel-Hufen rum, dass es einem die Tränen in die Augen trieb. Alle anderen hatten akzeptable Huflängen, aber dieses Pferd latschte (und es latschte wirklich vor Schmerz behaupte ich mal) dort mit einer Huflänge rum - uff. Ich meine, auch wenn es sich vielleicht nicht gerne die Hufe machen lässt, dann kann man solche Pferde sedieren. Aber SO nicht. Das geht auf gar keinen Fall.

Eigentlich wollte ich zu diesen Zuständen eine Mail an den Zoo schreiben, aber das hab ich leider vergessen. Ich denke, wir werden im Frühling nochmal in den Tierpark gehen und wenns dann immer noch so schlimm ist, dann gibts ne Beschwerde! :cursing: