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Interessantes aus dem Leben der Vögel

  1. #1
    Patty

    Standard Interessantes aus dem Leben der Vögel

    Hallo Leute!

    Im Laufe der Jahre hat sich bei mir ein ganzer Ordner voll interessanter Fakten über Vögel angesammelt. Ich will hier einfach mal ein paar davon (ganz unsortiert) aufschreiben:

    * Körpertemperatur: Vögel haben eine höhere Körpertemperatur als Säugetiere, nämlich ca. 40°C. Was bei uns schon hohes Fieber wäre, ist also beim Vogel völlig normal! Die Körpertemperatur wird zum einen über die Federn reguliert (aufplustern oder flach anlegen), zum anderen über die Atmung: Ist es dem Vogel zu heiß, hechelt er mit geöffnetem Schnabel. Dabei entsteht Verdunstungskälte - so wie bei uns durch verdunstenden Schweiß. Vögel haben keine Schweißdrüsen.

    *
    Geschlechtsorgane:
    Um den Vogel "windschnittig" zu halten, liegen die Hoden beim männlichen Vogel nicht wie beim Säuger außen, sondern im Körper, und zwar im Bereich des Rückens, zwischen Lunge und Nieren. Beim Säugetier würden die Spermien bei so einer hohen Körpertemperatur kaputtgehen (weshalb da die Hoden außerhalb des Körpers liegen). Wie das die Spermien beim Vogel überleben, kann man sich noch nicht erklären.
    Auch der Penis liegt beim Vogel im Körper, genauer in der Kloake. Bei vielen Vögeln ist er nur eine kleine Vorwölbung, aber es gibt auch Vogelarten mit einem richtig langen Penis. Auch bei diesen Arten liegt er normalerweise in der Kloake verborgen und wird nur zur Paarung herausgeschoben. Beim Strauß kann er bis 30 cm lang sein!

    * Geschlechtschromosomen: Bei den Säugetieren gibt es ja bekanntlich X- und Y-Chromosomen: XX ist weiblich, XY männlich. Beim Vogel ist es genau anders herum: Da haben die Männchen zwei gleiche Chromosomen und die Weibchen zwei verschiedene! Wegen ihrer Form heißen die Geschlechtschromosomen der Vögel allerdings nicht X und Y, sondern W und Z. Dann ist ZZ=Hahn und WZ=Henne. Das Geschlecht des Nachwuchses ist dadurch schon vor der Befruchtung in der Eizelle festgelegt.

    * Vögel können ihr Vitamin C selber herstellen und müssen es daher nicht über die Nahrung aufnehmen. (Das ist übrigens auch bei fast allen Säugetieren so - Ausnahmen sind Mensch und Meerschweinchen, die auf Vitamin C über die Nahrung angewiesen sind.)

    * Können Vögel zählen? Versuche mit Tauben und Wellensittichen zeigten, dass diese Vögel Körnerhäufchen nach der Anzahl der Körner unterscheiden können, wobei die Höchstgrenze bei 6 Körnern liegt. Außerdem lassen sich die Vögel darauf dressieren, von einem großen Körnerhaufen eine bestimmte Anzahl (z.B. 4 Körner) zu picken und dann aufzuhören. Weiter als bis 6 konnten sie allerdings auch in diesem Versuch nicht zählen.

  2. #2
    nette_potsdamerin

    Standard

    Hallo Patty,

    das ist ja alles wirklich interessant :gut:

    Kannst du nicht öfter mal in deinen Ordner geifen ?

    lG Sylvi

  3. #3
    Louana

    Beiträge
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    Standard

    Getreu dem Motto: Man lernt nie aus :gut:

  4. #4
    Patty

    Standard

    Hm, mal schauen... Wie wär's hiermit?

    * Bürzeldrüse: Fast alle Vogelarten besitzen oberhalb des Schwanzansatzes ("Bürzel") eine mehr oder weniger große Drüse, die ein öliges Sekret produziert. Bei der Gefiederpflege entnimmt der Vogel dieses Sekret mit dem Schnabel und verteilt es auf den Federn. Sinn des ganzen ist es, das Gefieder geschmeidig und wasserabweisend zu halten. Eine besonders große Bürzeldrüse haben dementsprechend die Wasservögel. Es gibt aber auch Vögel, die keine Bürzeldrüse besitzen, z.B. der Emu und viele Tauben- und Papageienarten.


    * Biologische Bedeutung des Sonnenbadens bei Vögeln:

    1.) Wärmeaufnahme: Auch wenn die Vögel als wechselwarme Tiere in der Lage sind, ihre Körpertemperatur selber zu regulieren, nutzen sie doch auch die Sonne, um sich aufzuwärmen, besonders in den kühlen Morgenstunden.

    2.) "Komfortverhalten": Das Sonnenbaden scheint dem allgemeinen Wohlbefinden zu dienen. Bei Tauben, die besonders begeisterte Sonnenbader sind, finden sich oft mehrere Individuen zum gemeinschaftlichen Sonnenbad zusammen. Dabei kommt es auch zum Austausch von Zärtlichkeiten wie Gefiederkraulen, und es herrscht allgemein eine "gelöste" Stimmung.

    3.) Vitamin-D-Produktion: Die Vorstufe des Vitamin D nimmt der Vogel mit der Nahrung auf. In dieser Form ist es aber für den Körper noch nicht verwertbar. Die Vitamin-D-Vorstufe (Provitamin D) findet sich beim Vogel vor allem in der Bürzeldrüse. Wenn der Vogel mit dem Bürzelsekret sein Gefieder einfettet, gelangt auch das Provitamin D auf die Federn. Dort wird es unter Einwirkung des Sonnenlichts in wirksames Vitamin D umgewandelt, welches der Vogel bei der nächsten Gefiederpflege wieder mit dem Schnabel aufnimmt.

    4.) Gefiederfärbung: Bei Ziervögeln, die in sonnenlosen Räumen gehalten werden, kommt es oft zum sogenannten "Schwarzwerden", d.h. es wird verstärkt der dunkle Farbstoff Melanin in die Federn eingelagert. Ursache ist vermutlich eine hormonelle Störung durch fehlendes Sonnenlicht. Das natürliche Sonnenlicht ist also für die arttypische Färbung und Zeichnung der Federn verantwortlich.

    5.) Haut- und Gefiederhygiene: Das UV-Licht in Verbindung mit der trockenen Wärme tötet teilweise Bakterien, Pilze, Milben und andere Parasiten ab.


    * An der Uniklinik der Veterinärmedizinischen Universität Wien wurden schon Schnabelprothesen für Vögel angefertigt, z.B. für eine Amsel mit abgebrochenem Schnabel. Dazu schob man auf den Stumpf des Oberschnabels das Schnabelhorn einer (toten) Wacholderdrossel und klebte es mit Sekundenkleber fest. Der Unterschnabel wurde komplett aus einer künstlichen Masse modelliert und mit Schrauben am Unterkiefer befestigt.

  5. #5
    Louana

    Beiträge
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    Standard

    Interessant

    Die wichtigen UV Strahlen die die Vögel dazu brauchen aus dem Sonnenlicht, werden aber doch von Fensterscheiben herausgefiltert, oder? Oder doch nur zu Teil?

    Ich zum Beispiel habe keine solche UV Lampe die es extra für Vögel gibt, und ich glaube dass auch nicht jeder Vogelhalter so etwas hat.

    Jetzt im Winter kann man auch unmöglich das Fenster öffnen *g* um die letzten Sonnenstrahlen ins Zimmer kommen zu lassen.

    Hmm, fehlt den Vögeln dann was?

    Diese Schwarzfärbung vom Gefieder, sind das Langzeitschäden? Oder kommt das relativ früh zum Vorschein?

  6. #6
    Patty

    Standard

    Ehrlich gesagt weiß ich nicht, bis zu welchem Anteil das UV-Licht durch die Fensterscheiben herausgefiltert wird. Aber bei unseren Zimmervögeln tritt sowieso selten Vitamin-D-Mangel auf, weil dem Futter normalerweise Vitamin D in verwertbarer Form zugesetzt ist. In der Natur kommt Vitamin D in pflanzlicher Nahrung jedoch kaum in dieser Form vor, sondern nur als Provitamin, das eben durch UV-Licht erst umgewandelt werden muss. Aber davon haben die Wildvögel ja genug. Nur Eier und Fischleber enthalten "richtiges" Vitamin D. Fischfressende Vögel müssten sich von daher eigentlich nicht sonnen müssen. 8(

    Die Schwarzfärbung der Federn soll angeblich bei manchen Vogelarten schon nach wenigen Monaten ohne Sonnenlicht auftreten können. Aber da geht es weniger um das UV-Licht, sondern eher um die Lichtdauer und Lichtintensität. Das hat wohl etwas damit zu tun, dass bei fehlendem Sonnenlicht die Hoden bzw. Eierstöcke zu wenig stimuliert werden und dann zu wenig Hormone produzieren. Ich denke mal, dass das Tageslicht in einem hellen Raum ausreicht. Beim Zoohändler, wo es nur Kunstlicht gibt, kann das eher mal vorkommen, falls ein Vogel dort längere Zeit sitzt. Wenn so ein schwarz gewordener Vogel später in eine helle Umgebung kommt, werden die dunklen Federn nach bei der nächsten Mauser wieder durch normale ersetzt.

  7. #7
    Louana

    Beiträge
    1.926

    Standard

    Danke für die ausführliche Info Patty , da brauch ich mir ja keine Sorgen um mein Federkneul machen bezüglich Vitamin D :binzel:

    Auch sonst wars superinteressant, bin gespannt was du als nächstes aus deinem schlauen Ordner zauberst :gut:

  8. #8
    Patty

    Standard

    Anpassungen des Vogelkörpers an das Fliegen:

    1.) Geringes Gewicht des Skeletts: Die großen Röhrenknochen der Gliedmaßen sind beim Vogel nicht wie beim Säugetier kompakt und mit Knochenmark gefüllt, sondern enthalten Luft. Eine feine Strebenkonstruktion im Innern trägt zur Stabilität bei. Des weiteren ist der gesamte Vogelkörper verkürzt und die Anzahl der Knochen verringert: weniger Rippen, Schwanzwirbel zu einem kurzen Stummel verschmolzen, leichter Schnabel ohne Zähne. Durch diese Anpassungen macht der Gewichtsanteil z.B. bei einer Taube nur 4,5% des gesamten Körpergewichts aus. Zum Vergleich: Bei einem gleich schweren Säuger wären es um die 6%.

    2.) Stabilität des Körpers: Durch den kurzen, kompakten Körperbau werden die schweren inneren Organe des Vogels in der Nähe des Schwerpunkts konzentriert - im Gegensatz etwa zum langgestreckten, biegsamen Körper der Reptilien. Die Knochen der Wirbelsäule sind fast komplett zu einem festen Stab miteinander verschmolzen.

    3.) Muskulatur: Den Antrieb für die Flügel übernehmen die enorm großen Brustmuskeln, die 15-20% des Vogelgewichts ausmachen können. Natürlich brauchen große Muskeln auch große Ansatzflächen, und zwar das Brustbein. Dieses trägt bei guten Fliegern einen langen nach unten ragenden Kiel, an dem die Flugmuskulatur angewachsen ist. (Bei flugunfähigen Vögeln wie Straußen oder Pinguinen ist das Brustbein dagegen ähnlich flach wie beim Säugetier.)
    Es gibt zwei Arten von Muskelfasern: Die weißen Fasern ermüden schnell, können aber kurzfristig enorme Kraftleistungen vollbringen. Sie eignen sich vor allem zur Flucht. Die roten Fasern dagegen sind für Dauerleistungen geeignet. Sie überwiegen bei guten Fliegern. Bei Kolibri bestehen die Brustmuskeln sogar ausschließlich aus roten Fasern.

    4.) Atmungssystem: Im Flug verbraucht der Vogel etwa zehnmal soviel Energie wie bei Sitzen. Dementsprechend ist auch sein Sauerstoffbedarf beim Fliegen sehr hoch. Die Vogellunge jedoch ist nicht sonderlich groß. Unsere Lunge nimmt etwa 5% des Körpervolumens ein, die des Vogels nur 2%. Dafür ist die Vogellunge ganz anders aufgebaut: Sie besteht aus feinsten Röhrchen, wodurch die für den Gasaustausch vorhandene Fläche stark vergrößert wird. Vor allem ist die Vogellunge kein blind endender Sack, sondern an sie sind die Luftsäcke angeschlossen. Singvögel besitzen 7 Luftsäcke, die zwischen den Organen große Teile der Körperhöhle ausfüllen und teilweise sogar in die großen Knochen hineinziehen. Gasaustausch ist in den Luftsäcken zwar nicht möglich, aber sie saugen wie Blasebälge die Luft an und stoßen sie wieder aus. Dadurch strömt die Luft zweimal (beim Ein- und beim Ausatmen) durch die Lunge und der Sauerstoff wird besser ausgenutzt. Durch das große Volumen der Luftsäcke kann der Vogel bei einem Atemzug außerdem dreimal so viel Luft einatmen wie ein gleich großes Säugetier. So können Zugvögel auch in großen Höhen noch atmen. Eine zusätzliche Funktion der Luftsäcke ist es, den Vogelkörper, der sich durch die hohe Stoffwechselleistung schnell überhitzen würde, zu kühlen.

    5.) Flügel: Die Form der Flügel ist im Querschnitt - wie beim Flugzeug - nach oben gewölbt. Der Weg, den die Luft über dem Flügel zurücklegen muss, ist also länger als auf der Flügelunterseite. Der Physik zufolge muss die Luft über dem Flügel deshalb schneller strömen als unter dem Flügel. Dadurch entsteht oben ein Sog, der den Auftrieb erzeugt. Durch eine leicht gedrehte Bewegung des Flügels entsteht zusätzlich ein Schub nach vorne. Lange Flugfedern vergrößern die Flügeloberfläche und ermöglichen, zusammen mit dem Schwanz, eine Feinsteuerung des Flugs.

    6.) Nieren: Auch das Ausscheidungssystem der Vögel ist an den Flug angepasst. Statt Harnstoff (wie beim Säuger), der größere Wassermengen zur Ausscheidung benötigt, scheiden die Vögel (wie übrigens auch die Reptilien) stark entwässerte Harnsäure aus = der weiße Anteil im Kot. So geht weniger Flüssigkeit verloren, der Vogel muss weniger trinken und somit bei Fliegen keine großen (schweren) Wassermengen transportieren.


    Und nun noch ein paar Daten zu den Flugleistungen der Vögel:

    Fluggeschwindigkeit: Allgemein fliegen kleinere Vögel langsamer als große.
    * Wanderfalke im Sturzflug: 180 km/h
    * Kranich: 68 km/h
    * Krähe: 50 km/h
    * Mauersegler: 40 km/h
    * Star: 34 km/h
    * Blaumeise: 29 km/h

    Die Gewichtsobergrenze, bis zu der ein Vogel fliegen kann, hängt ab vom Verhältnis zwischen Körpergewicht und Tragfläche der Flügel. Mit zunehmender Flügelgröße nimmt die Druckbelastung auf die Tragfläche zu. Die absolute Grenze für die Flugfähigkeit scheint bei ca. 15 kg Körpergewicht zu liegen. Das entspricht einem großen Schwan. (Höckerschwäne wiegen durchschnittlich10 - 12 kg.)

    Vogelzug: Den weitesten Zugweg haben die Küstenseeschwalben, die fast von Pol zu Pol ziehen, das sind ca. 17500 km einfacher Weg! Viele europäische Vögel, die in Afrika überwintern, legen pro Richtung 8000- 10000 km zurück. Für kleine Singvögel, die kaum schneller als 40 km/h fliegen können, bedeutet das eine reine Flugzeit von 200 bis 250 Stunden, bei Gegenwind sogar noch länger. Dabei müssen Regionen wie das Mittelmeer oder die Sahara ohne Zwischenstopp überquert werden.

  9. #9
    Eismann

    Beiträge
    47

    Standard

    Die Schwarzfärbung der Federn soll angeblich bei manchen Vogelarten schon nach wenigen Monaten ohne Sonnenlicht auftreten können. Aber da geht es weniger um das UV-Licht, sondern eher um die Lichtdauer und Lichtintensität.
    Korrekt!

  10. #10
    Patty

    Standard

    Das Ei

    Warum legen Vögel Eier?

    Na klar, zur Fortpflanzung. Aber warum bringen Vögel keine lebenden Jungen zur Welt wie die Säugetiere? Bei allen anderen Wirbeltierklassen (Reptilien, Amphibien, Fische) gibt es wenigstens einige Arten, die die Fähigkeit zur Lebendgeburt entwickelt haben. Nur die Vögel legen IMMER Eier.
    Der Grund dafür liegt in der Anpassung an das Fliegen: Schon das Wachstum eines einzigen Vogeljungen im Mutterleib würde die das Flugvermögen ernsthaft beeinträchtigen. Größere Würfe wären ganz unmöglich. Nur dadurch dass immer nur ein Ei gleichzeitig im Leib herangebildet wird, bleibt die Vogelhenne flugfähig.
    Wer weiß, vielleicht könnte sich bei solchen Vogelarten, die ihr Flugvermögen eingebüßt haben (z.B. Strauße, Kiwis), im weiteren Laufe der Evolution einmal die Fähigkeit zur Lebendgeburt entwickeln? 8(

    Wie entsteht ein Ei?

    Bei fast allen Vogelarten ist nur der linke der beiden Eierstöcke voll ausgebildet. Außerhalb der Brutzeit ist dieser Eierstock ganz klein und der Eileiter kurz (aus Gründen der Gewichtsersparnis). In der Paarungszeit vervielfacht sich das Gewicht von Eierstock und Eileiter. Letzterer wird dann beim Haushuhn bis 65cm lang und sieht ganz ähnlich aus wie der Darm, weshalb man auch vom "Legedarm" spricht - obwohl er natürlich mit der Verdauung überhaupt nichts zu tun hat.
    Nun kommt es zum ersten Eisprung. Die Eizelle ist dabei schon vom Dotter umgeben. Ist eine Paarung vorangegangen, erfolgt im Anfangsabschnitt des Eileiters die Befruchtung. Da die Spermien im Eileiter lange Zeit gespeichert werden können (bis 14 Tage beim Huhn), ist eine Befruchtung auch noch lange nach der Paarung möglich.
    Das Ei durchwandert den Eileiter in ca. 24 Stunden. Auf dieser Wanderung werden durch Drüsen des Eileiters nach und nach die verschiedenen Schichten um den Dotter herum angelagert: zuerst das Eiweiß, dann die Schalenhäute und zuletzt die Kalkschale. Den Kalk für die Schale nimmt der Vogelkörper aus den Knochen, in welche er vorher durch Fressen von z.B. Schneckenhäuschen (oder Vitakraft Picksteinen :binzel eingelagert wurde. Weitere Drüsen verzieren die Schale am Ende evtl. noch mit Tupfern und Sprenkeln, wodurch das Ei seine arteigene Färbung erhält. Durch eine Muskelkontraktion gelangt das Ei schließlich ins vorbereitete Nest - bei den meisten Vögeln in den frühen Morgenstunden.
    Sobald ein Ei abgelegt ist, erfolgt der nächste Eisprung, und nach 24 Stunden ist das nächste Ei legereif. Bei großen Vogelarten kann der Abstand zwischen den Eiern auch länger sein. Schwäne legen z.B. nur jeden zweiten Tag ein Ei.

    Vor- und Nachteile des Eierlegens:

    Der Hauptvorteil ist, wie gesagt, dass der Vogel keine schweren Jungen im Körper herumtragen muss und dadurch flugfähig bleibt. Dadurch dass immer nur ein Ei gleichzeitig heranreift, kann dieses Ei zudem relativ groß sein. Es besitzt einen großen Vorrat an Nährstoffen und Wasser, und der Embryo kann darin ohne zusätzliche Nahrungszufuhr zu beachtlicher Größe heranreifen.
    Der Nachteil ist, dass die Eier nach dem Legen sehr gefährdet sind. Sie dürfen nicht auskühlen oder nass werden. Und wegen ihres hohen Nährstoffgehalts sind sie bei hungrigen Dieben sehr begehrt.

  11. #11
    Patty

    Standard

    Wusstet ihr, dass es giftige Vögel gibt?

    Pitohuis

  12. #12
    Louana

    Beiträge
    1.926

    Standard

    Jaaaa, das wusste ich den kenn ich (also nicht persönlich :binzel

  13. #13
    miuisi

    Beiträge
    579

    Standard

    mein gott das ist ja wirklich mal interessant...danke Patty :gut:

  14. #14
    Beatle

    Beiträge
    197

    Standard

    wie heißt den dieser giftige vogel?? :vogel4:

  15. #15
    SweetRose

    Standard

    Einfach den Artikel lesen, den Patty verlinkt hat...

  16. #16
    Beatle

    Beiträge
    197

    Standard

    Haiiiii Leider giftig aba süüüß (Beatle ist aba süßer) :gut: :lachen: :lachen:

  17. #17
    gregor443

    Beiträge
    1

    Standard Sehr gute Beiträge!

    Hallo an Alle!

    Sorry das ich hier zu einem ganz alten Thema schreibe.

    Den User "Patty" scheint es in diesem Forum auch nicht mehr zu geben.

    Das ist sehr schade !!

    Denn die Beiträge Patty's sind aus naturwissenschaftlicher Sicht sehr gehaltvoll.

    Habe selten so hochwertige Beiträge in einem Vogelforum gelesen und würde mir das öfter wünschen.

    Vor allem in Foren, denen der Tierschutz am Herzen liegt, denn naturwissenschaftliches Wissen ist die Voraussetzung für Urteilsfähigkeit in der Tierhaltung.

    Auch wenn es nun zu spät ist, möchte ich dem User "Patty" nachträglich meinen Respekt geben und ein Dankeschön dafür sagen, dass ich diese interessanten Beiträge lesen durfte.

    Ich hatte schon fast die Hoffnung verloren, so etwas je in einem Forum zu finden, zwischen all dem Unsinnigen, was da meistens steht.


    Mit besten Grüßen

 

 
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