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Importhunde und schwarze Schafe

  1. #1
    Galadriel

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    Standard Importhunde und schwarze Schafe

    Gerd Schuster vom Hundezentrum Mittelfranken hat eine Aktion/Seite auf FB, zum Thema schwarze Schafe im Auslandstierschutz.

    Aufklärung tut unbedingt Not, wie ja alle Wissen die sich um das Wohl von Hunden Sorgen, das nun nach und nach Fachleute auf die Problematik aufmerksam machen finde ich sehr unterstützenswert.






    Zitat:
    Wenn Menschen Tiere schützen ist das grundsätzlich ein lobenswerter Schritt. Doch Tierschutz heißt nicht den eigenen schwankenden Emotionen verfallen zu sein oder dem Tier die eigene Harmoniesucht (heile Welt Wunsch) aufzuerlegen. Tierschutz ist mehr - gut organisierter Tierschutz sollte über fachliches Wissen verfügen, welches der Tierart, die es zu schützen gilt zu Gute kommt. Halbwissen dagegen, wird oft Schaden verursachen und genau das Gegenteil des ursprünglichen Tierschutzgedankens einnehmen. Ich glaube durch die zunehmende Internetverblödung geht mehr und mehr der Bezug zum realen Leben, zur Natur und deren unbestreitbaren Eigenarten verloren. Ich glaube das die natürliche Beziehung zwischen Mensch und Hund vielen Menschen längstens
    abhanden gekommen ist, wie der Bezug zur Natur (im Gesamtbild) eben auch. Selbst- und geschäftsschädigend könnte ich auch sagen: „Die natürliche Mensch-Hund-Beziehung ist verlorengegangen, es lebe meine Hundeschule!“ –Tatsächlich will ich das aber nicht, denn mir persönlich bedeutet Menschenliebe, Tierliebe und Tierschutz tatsächlich mehr als das Geschäft ob es nun geglaubt wird oder nicht.
    Darum macht es mich traurig, wenn der Mensch in seiner Unüberlegtheit (oder doch gut überlegt!?) Hunde rettet, die eventuell gar nicht gerettet werden wollen. Ich spreche nicht von Hunden, welche hier bei uns gut klarkommen, ich spreche von Hunden, welche halb verwildert, ein für ihr Verhältnis glückliches Leben gelebt haben und sich nun plötzlich in einem Land wie Deutschland zurechtfinden sollen. Ruhig darf man Streuner- oder Straßenhunde mit halb verwilderten Tieren vergleichen. Sie sind häufig scheu und wahren eine gesunde Distanz zum Menschen. Um diese Hunde zu „retten“ werden nicht selten Fangschlingen eingesetzt. Ist der Hund erwischt, wird er mit vielen anderen Hunden in viel zu enge Zwinger eingesperrt. Wie muss sich so ein Hund fühlen, wenn er von der Freiheit in die Gefangenschaft gerät. Ein Hund voller Panik vor der Nähe zum Menschen, gerettet und eingesperrt durch Menschen. Vermutlich tragen diese Hunde erst hier(!) ihr erstes traumatisches Erlebnis davon, wenn sie denn überleben… -Im neuen Heim angekommen kann eine harmlose Türklingel zur Qual werden, da fremde Menschen signalisiert werden. Eingeschränkt fristen sie ihr neues Dasein, sollen „Sitz, Platz und Fuß“ erlernen, auch wenn andere Menschen in den Nahbereich kommen. Warum wird so wenig von den geretteten Hunden berichtet, welche hier in Deutschland aus Panik abhauen und zum Teil spurlos verschwinden?
    Das hier (beißende-)Konflikte entstehen können sollte logisch sein! Unsere Erwartungshaltung macht für diese Überlebenskünstler häufig keinen Sinn. Leider gibt es bei der Masse an Rettungsorganisationen viele schwarze Schafe und nicht selten wird gelogen, was Herkunft, Impfung und Alter betrifft. Die vertraglichen Pflichten werden bei Verstößen mit hohen finanziellen Vertragsstrafen geahndet, aber das Tier selbst wird, sollte es im neuen Heim Probleme geben häufig nicht zurückgenommen. Wohin denn auch? Eigene Unterkünfte hat man nicht, aber Pflegestellen, welche die Unkosten der häufig kranken Tiere selbst übernehmen. Vertragsstrafe und weiter verkauft kann so ein Hund als „bestes Pferd im Stall“ einige hundert Euro einbringen.
    Ein Schelm wer böses dabei denkt…
    Übrigens:
    Gerne deuten wir mit dem Zeigefinger auf andere Länder und verurteilen deren Umgang mit den Hunden, dabei gab es bis vor kurzer Zeit auch in Deutschland Tötungsstationen. Zwar nicht für Hunde, die von der Straße kommen, aber für bestimmte Hunderassen oder deren Mischlinge, welche aus politischer Willkür gelistet, beschlagnahmt und getötet wurden – hier in Deutschland!

    Gerd Schuster

    https://www.facebook.com/pages/Impor...09350699078382

  2. #2
    Trofu

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    Tatsächlich kenne ich nicht einen einzigen Auslandshund hier, der vorher verwildert gelebt hat. Und nicht Einen der wirklich Zivilisationsprobleme hat. Dass so viele Importhunde entwischen liegt ja nicht am Auslandshund, sondern am dummen Menschen der nicht aufpasst. Kann mit jedem deutschen Tierheimhund auch passieren (passiert natürlich auch) Felix war kein Import, sondern hier am Ort geboren. Collie Carlos, der Vorgänger war auch aus D , und beide sind ab und zu stiften gegangen und obwohl SEHR dem Menschen zugewandt in der Situation "Weglaufen" keinem Menschen Nahe gekommen , geschweige sich hätten einfangen lassen.Aber inzwischen glaub ich haben hier alle verstanden dass du gegen Tierschutzimporte bist. . Ja alle Auslandsorgas sind böse, die Hunde alle von der Straße und eh gestört.... meine Güte...

  3. #3
    Galadriel

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    Von dir ist eh nicht vernünftiges dazu zu erwarten. Wenn du blind sein willst, dann bleib so..schlimm

    Im übrigen, wir haben so einen Hund...

    Der Schuster istn guter..

  4. #4
    Trofu

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    Vielleicht müsste man sich auf euren Hund nur anders einstellen? Für viele wäre mein Hund sicher auch ein Problemhund. Für mich halt nicht.

  5. #5
    Bea

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    Ich finde es überhaupt nicht falsch, sich in alle Richtungen zu informieren. Das muss nicht automatisch ein Pro oder ein Kontra für Auslandshunde sein.


    Tatsächlich kenne ich nicht einen einzigen Auslandshund hier, der vorher verwildert gelebt hat. Und nicht Einen der wirklich Zivilisationsprobleme hat.
    Scheinbar hälst du dich für den Nabel der Welt. Nur weil DU keinen solchen Hund kennst, heisst das nicht, dass es solche Hunde nicht gibt.

  6. #6
    Trofu

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    Weißt du Bea... monatelang schreibst du überhaupt nichts im Forum, aber kaum sag ich was *zack* bist du da um persönlich zu werden. Genau dieses Verhalten hat das Forum kaputt gemacht.NEIN ich halte mich ganz sicher nicht für den Nabel der Welt. Aber ich kenne in der Tat WIRKLICH sehr viele Hunde. Und auch sehr viele Auslandshunde.Klar haben die Meisten ein Päckchen zu tragen. Es ist aber tatsächlich Keiner dabei, der ein Zivilisationsproblem hat. Wann Galas Schwester Probleme mit ihrem Bardino(mix)? hat , dann liegt das halt mitunter daran dass sie sich im Vorfeld nicht klargemacht hat, was so ein Hund braucht und was es bedeutet *schulterzuck* , das hätte ihr mit einem Züchterbardino genau so passieren können, wenn sie zu blauäugig an die Sache rangeht. Mein Schwager hat auch gemeint, er kann mit seinem Leonbergermix aus einem DEUTSCHEN Tierheim genau so umgehen wie mit dem Schäfer und mit dem Rotti vorher. Tja. Der hat sie alle an die Wand gestellt, weil er den "Erziehungsdruck" nicht ausgehalten hat.

  7. #7
    Rewana

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    Hallöchen,
    zu den halbverwilderten Hunden die angeblich ein so glückliches Leben geführt haben bis sie zu uns nach Deutschland kommen möchte ich nur folgendes anmerken.

    Wir sind das erste mal 1966 nach Spanien gefahren, nicht oben an der Costa Brava sondern weiter unten an die Costa Dorada, da waren damals recht wenige Touristen. Aber es waren immer viele Hunde da die anscheinend keinem gehörten. Sie waren immer sehr zutraulich, lieb, und glücklich wenn sie Futter und auch Schutz bekamen. So lagen immer Hunde mit unter unserem Sonnenschirm, oder auf unserem Balkon (wir hatten damals oft eine Wohnung die ebenerdig war). Wie gesagt sie haben die Nähe des Menschen gesucht und wären mit Sicherheit auch gute Haushunde geworden. In der ganzen Zeit habe ich nur einen Hund "kennen" gelernt der sich nicht anfassen ließ und weggelaufen ist wenn man näher kam.

    Überigens haben es sich alle Hunde gefallen lassen wenn meine Mutter ihnen die Zecken entfernt hat, selbst an empfindlichen Stellen haben sie nichts gemacht, sie haben sich sogar auf den Rücken gelegt damit Mutter auch keine unter dem Bauch übersieht.

    Also die Hunde die ich dort kennen gelernt habe waren mit Sicherheit nicht so verwildert das sie sich nicht in einer Familie wohl gefühlt hätten, da bin ich mir ziemlich sicher. Sonst hätten sie nicht so den Anschluß an die Menchen gesucht und sich so viel Mühe gegeben zu gefallen. Leider wurden die Hunde im Herbst immer erschossen. Das haben wir aber erst später erfahren, wir haben uns nur gewundert das es jedes Jahr andere Hunde waren. Etwas naiv waren wir damasl auch und ich noch zu jung um es richtig zu verstehen.

    Dementsprechend würde ich Gerd Schuster nur bedingt zustimmen, vielleicht gibt es wirklich Hunde die verwildert sind und nicht mehr mit den Menchen leben möchten, aber die ich in Spanien kennen gelernt habe waren es nicht, die haben die Nähe zum Menschen gesucht.
    Gruß
    Rewana

  8. #8
    Trofu

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    Danke Rewana... genau das erzählen mir diejenigen die vor Ort helfen (egal wo) nämlich auch. Einige kenne ich persönlch, einige nur virtuell... Es gibt viele wirklich SEHR gute Auslandsorgas...und genausoviele schwarze Schafe wie in allen Lebensbreichen. Und wenn Mensch den gesunden Menschenverstand einschalten würde, dann müsste auch dem dümmsten klar sein, dass ein Hund der keine Zivilisation kennt nicht in die Großstadt in irgendeinen Hochhausstraßenzug gehört. Und dass man die Hunde die ersten Wochen nur doppelt gesichert ausführt (Zugstopphalsband + Geschirr) oder gleich mit einem ordentlichen Sicherheitsgeschirr, dann würden auch nicht so viele Hunde gleich in den ersten Wochen entlaufen. DEN Auslandshund gibt es nicht. Es sind Induviduen und als solche zu behandeln.Poldi kommt im Gegensatz zu unseren vorherigen Hunden schlecht mit fremden Menschen klar. Kann an seiner Herkunft liegen oder auch an seiner Rassedisposition.Muss man halt managen. Er kam mit vier Monaten hier an ohne vorher irgendwas kennengelernt zu haben. In dem Alter gibt auch ein bekannter GHT "Züchter" seine Junghunde ab. Die kennen auch nix anderes als den Zwinger ...Finde den Unterschied.

  9. #9
    AndreaManuela

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    Rewanna, Eure Erlebnisse in Spanien sind ein gutes Beispiel. Ich bin selbst kein Auslandsreisender, aber diese Geschichten höre ich oft, dass die "verwilderten" Hunde die Nähe des Menschen suchen. An sich ist die Idee von wilden Hunderudeln, die sich um sich selbst kümmern, nicht verkehrt - aber das ist nicht die Realität. Die Hunde kommen zum Menschen. Und sollte es ein "echt" wildes Hunderudel geben, was passiert mit dem? Ich bin mir sehr sicher, dass sie früher oder später in irgendwelchen Fallen landen oder erschossen werden, weil sie ja gefährlich sind und Schafe reißen oder sonst was... Soviel zum Traum von wilden Hunden. Leider.

  10. #10
    Angelika

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    @ Rewanna und Trofu, schade dasses keinen "gefällt mir" Buttongib t. Ich stimme mit euch über ein und habe auch diese Erfahrungen gemacht. Es gibt ängstliche, misshandelte Hunde, die die Menschen meiden. Aber wenn sie in die richtigen Hände kommen verlieren sich diese Ängste auch meistens wieder. Die meisten "Straßenhunde" hatten irgendwann ein zuhause. Richtige verwilderte Hunderudel sind doch recht selten, ich weiß von einigen in Osteuropa. Und es wird immer wieder versucht, diese Hunde einzufangen, zu kastrieren und an Ort und Stelle wieder auszusetzen. Nur auf diese Art, dass sich die Hunde nicht mehr vermehren können, wird man dieses Problem irgendwann lösen können, das geht nicht von heute auf morgen.
    viele der Galgos in Spanien wurden für die Jagd verwendet und werden dann oft nach der Saison ausgesetzt.

  11. #11
    Trofu

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    Die Welpen von wirklich "wilden" Hunden findet ein Mensch auch nicht. Und mit Schlingen fangen kann man sie erst recht nicht. Alle Hunde , denen man auf Schlingenlänge nahekommen kann sind nicht wild... Die meisten Welpen die da in Tierschutzobhut kommen stammen von Hündinnen,die zuvor eine Zuhause hatten, und auf die die Straße geflogen sind, eben weil sie trächtig waren.War sowohl bei Poldis Mutter so, als auch bei Majas Mutter (Hund von Verwandten) Majas Mutter kam mit den Welpen nach D , durfte sie in der Familie meiner Freundin aufziehen und hat ein Top Zuhause gefunden. Meine Freundin hat damals zuerst die Mutter vermittelt, dann erst die Welpen. Auch von Poldis Mutter weiß ich dass sie inzwische auch sehr zufrieden in D lebt. Wir haben e-Mailkontakt mit den Besitzern Poldis Mutter wurde auf einem Autobahnrastplatz in den Wehen liegend aufgefunden und von einem LKW Fahrer ins Tierheim Keczcemet gebracht wo sie ihre Welpen aufziehen konnte. Dort vor Ort gibt es die Pfotenhilfe Ungarn die wirklich vorbildlich arbeiten.Majas Mutter und Geschwister wurden persönlich mit dem eigenen PKW aus Kroatien geholt. Beide Hündinen sind sehr freundlich und den Menschen von Anfang an sehr zugewandt gewesen. Und das obwohls grad Majas Mutter die Erfahrung gemacht hat, dass es Menschen gibt die Welpen tottreten...Eine gute Bekannt von mir wollte Pflegestelle machen für einen Hund aus Griechenland, nachdem sie einige Jahre zuvor schon einen von dort "eingeschmuggelt" hatten. Macht man nicht. Weiß sie auch. Zu dem Zeitpunkt war sie in einem absoluten seelischen Ausnahmezustand. Jedenfalls wollte sie gerne Pflegestelle für einen weiteren Hund sein.Das war ein Junghund der auf einer Müllkippe neben einem griechischen Flughafen gelebt hat und immer versucht hat sich Menschen anzuschließen. Naja.. Pflegestellenversager muss man auch mal gewesen sein *kicher* Ich könnte die Liste jetzt seitenlang weiterführen mit geglückten Vermittlungen. Dass es auch miese Vermittlungen gibt, miese Orgas , und völlig ungeeignete neue Besitzer steht ja außer Frage. Dass es immer eine Kehrseite gibt ist ja klar. Das hat aber nicht mit "dem Auslandstierschutz" zu tun sondern damit, dass es viel zuviel dumme Menschen gibt, mit total überzogenen Vorstellungen was Hundehaltung angeht. Oder gar keine Vorstellung haben, oder in der Erwartung sind dass Hunde gefälligst dankbar zu sein haben... nicht wahr? Dann sind sie nicht so kuschelig wie erwartet (was vielleicht ja auch an einem selbst liegt) , und dann müssens weg....

  12. #12
    Rewana

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    Einige Bekannte die spanische "Straßenhunde" übernommen haben konnten tolle Geschichten von den Tieren erzählen. Wobei das öffnen von Kühlschränke und Colaflaschen und das anschließende Plündern sich vielleicht noch lustig anhört, aber das z.B. die Hunde gerne erhöht auf Tischen sitzen und das bei einem festlich gedeckten Tisch kurz vor dem Eintreffen des Besuchs eine Panikattake nach sich zieht kann sich jeder Denken.

    Der Kommentar einer Besitzerin: "Manchmal möchte ich sie zum Flughafen bringen und in den nächsten Flieger nach Spanien setzen und dann mit einem Taschentuch nachwinken."

    Fakt ist, da die Hunde auf der Straße sehr einfallsreich sein müssen um zu überleben sind sie logischerweise sehr intelligent und können Probleme lösen. Türen öffnen sind da noch die kleinsten Probleme. Sie müssen eben auf vielen verschieden Ebenen um ihr Futter "kämpfen". Das reicht von besonders lieb kucken über Kuntstückchen bis zum Mundraub.

    So ein intelligenter Hund ist natürlich eine Herausforderung vor allem wenn das neue Herrchen nicht so eine Intelligensbestie ist.

  13. #13
    Mausilla

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    Ich behaupte jetzt mal, dass man die positiven Beispiele einer geglückten Vermittlung und Eingewöhnung in D natürlich viel öfter liest, als mehr oder weniger hoffnungslose Fälle.
    Die werden schon gern unter der Decke gehalten.

    Vor etwas längerer Zeit stand dazu mal was in einer Hundezeitschrift. Nicht nur die glücklich angekommenen, sonder auch Fälle, die besser da geblieben wären, wo sie herkamen.

    Tief betroffen gemacht hat mich ein Hund, der monatelang unter einem Regal gelebt hat. Einfach weil er mit der Nähe von Menschen nicht klar kam. Mit geschlossenen Räumen usw. Wahrscheinlich in Freiheit geboren war und mehrere Jahre so gelebt hat.

  14. #14
    Rewana

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    Mausilla da gebe ich dir Recht, es gibt Hunde die sich nicht schicken, aber das wird der absolut kleinste Teil sein und diese Hunde werden auch nicht freiwillig zu den Menschen gehen, sondern werden sobald sich Menschen näher laufen gehen und sich verstecken. Da macht es meiner Meinung nach auch keinen Sinn diese zu jagen (anders wird man sie wohl nicht fangen können) und in eine Stadt zu schicken.

    Aber leider gibt es in allen Bereichen des Lebens immer welche die zu weit gehen und es zu gut meinen und dabei den Blick für das wesentliche verlieren. Wie gesagt in all den Jahren in Spanien habe ich nur einmal einen Hund gesehen der so war, die anderen waren alle sehr auf den Menschen fixiert.

  15. #15
    Trofu

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    Ja klar gibts das auch, wie den Hund unterm Regal. Der hätte halt woanders hingehört. Wo er Kontakt zum Menschen haben KANN, nicht MUSS.Wenn man sich als Vermittler etwas bemüht , finden sich auch solche Plätze. Ich weiß nicht was solche Fehlvermittlungen mit Auslandstierschutz an sich zu tun haben. Passiert immer wieder . Auch im Inlandstierschutz. Wo Menschen handeln menschelts. Es gibt so viele Rückläufer auch in deutschen Tierheimen, eben weil man in keinen Hund reinschaun kann. Und auch nicht in den Menschen der den Hund nimmt.

  16. #16
    Dalmatiner

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    Zitat Zitat von Bea Beitrag anzeigen
    (.........................)

    Zitat von Trofu:
    Tatsächlich kenne ich nicht einen einzigen Auslandshund hier, der vorher verwildert gelebt hat. Und nicht Einen der wirklich Zivilisationsprobleme hat.

    Scheinbar hälst du dich für den Nabel der Welt. Nur weil DU keinen solchen Hund kennst, heisst das nicht, dass es solche Hunde nicht gibt.
    Hi!
    Wenn schon drauf hauen, dann gleiches Recht für alle!

    Zitat Zitat von Galadriel Beitrag anzeigen
    (............................)

    Im übrigen, wir haben so einen Hund...

    Der Schuster istn guter..
    Auf diesen Satz von Gala hast Du keinen Angriff gestartet.......traurig für eine Administratorin......
    Ist dieser Nabel anders geartet??

    Ich kenne viele "gerettete" Spanier. Steffi, kannst ja mal zu so einem Treffen fahren. Es sind alles Hunde, die sich bei ihrem Menschen wohl fühlen.
    Ein echter Straßenhund ist mir noch nicht unter denen begegnet.
    Klar, mit einem Problemhund gehen die Retter nicht zu Ausläufen und Treffen- wenn dann mal einer dabei ist.

    Auf die div. Ausläufe mit überwiegend in D gezüchteten/vermehrten Hunde gehe ich nicht mehr.
    Da gibt es mir zuviele Problemhunde und -menschen.
    Und ja, ich weiß das es auch Orgas gibt, die einem im Falle des Falles fallen lassen.
    Aber schwarze Schafe gibt es leider überall.

    Zum Thema weglaufen: Richie würde mir mit Sicherheit auch stiften gehen. Er wurde halt zur eigenständigen Jagd gezüchtet.
    Ich möchte nicht wissen wie lange ich auf seine Rückkehr warten müsste- falls er überhaupt zurückfindet.

    Das Problem gibbet aber auch bei reinrassigen Deutschländern. Erst im letzten Jahr musste ich mir ansehen, wie so ein kleiner Hund überfahren wurde. Ist sonst nie weggelaufen.......

  17. #17
    discomedusa

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    Zitat Zitat von Trofu Beitrag anzeigen
    Er kam mit vier Monaten hier an ohne vorher irgendwas kennengelernt zu haben. In dem Alter gibt auch ein bekannter GHT "Züchter" seine Junghunde ab. Die kennen auch nix anderes als den Zwinger ...Finde den Unterschied.
    Jau, da hat Trofu ein bisschen recht. MEIN GTH kam sehr schlecht mit Fremden klar. Ich denke auch mittlerweile, die genetische Veranlagung macht sehr viel aus. Außerdem denken immer ALLE er wäre aus dem Auslandstierschutz *kicher*

    Ich habe übrigens in Spanien ähnliche Erfahrungen gemacht wie Rewana. Alls wir damals durch Spanien getrampt sind folgte uns drei Tage lang eine Hündin, denke immer noch ganz wehmütig daran zurück. Und in Russland die Straßenhund lebten mitten in Moskau relativ unbehelligt neben den Menschen her … Andererseits kenn ich eine spanische Podenca, die zeit ihres Lebens panische Angst vor fremden Menschen behaltetn hat, bei ihr war es aber wohl ein traumatisches Erlebnis gepaart mit einer Veranlagung.


    Aber leider gibt es in allen Bereichen des Lebens immer welche die zu weit gehen und es zu gut meinen und dabei den Blick für das wesentliche verlieren.
    Das ist wohl war. Mittlerweile schleicht sich bei mir aber auch ein bisschen der Verdacht ein, dass es auch extrem schwarze Schafe gibt, die versuchen, daraus ein Geschäft zu machen.

    Daher sollte man genau hinschauen, von wem man einen Hund nimmt. Das gilt aber nicht nur für Orgas sondern natürlich auch für Züchter von denen ein großer Teil schlicht nur Vermehrer sind.

  18. #18
    AndreaManuela

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    Ich kenne zwei junge Aussis von einem deutschen Züchter... Hab selten solche Angsthunde gesehen. Nicht angucken, geschweige denn anfassen, nicht zu nahe treten. Glückwunsch. Rübe ist aus einer spanischen Tötungsstation - sie geht beim Treffen auf andere Spaziergänger immer erst auf die Menschen zu und freut sich ein Bein ab - dann werden erst die Hunde begrüßt. Es gibt immer solche und solche. Man muss sowieso auch das Wesen des Hundes mit einbeziehen (z. B. Galgos oder Podencos sind immer vorsichtig). Leider wird bei der Vermittlung oft daran gedacht, die Hund schnellst möglich los zuwerden, hab ich den Eindruck. Galgo in einer kleinen städtischen Zweizimmerwohnung - wie geht denn sowas?

 

 
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