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Out of the Pit

  1. #1
    Galadriel

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    Standard Out of the Pit

    Pit, so heisst die Kampfarena bei Hundekämpfen...

    Da ich grad so schön beim Thema bin, wurde ich auf diese Dokumentation gestoßen..von jemandem der sehr engagiert Kampfhunde resozialisiert, ähnlich wie Millan.

    Sie ist komplett in englisch, aber wer so krank ist wie ich, der zieht sich das trotzdem rein und frischt nebenbei sein englisch auf.

    Es geht um Kampfhunderinge in Chicago, beginnt aber mit der Historie..v.C.
    Ich hab erst die Hälfte geschafft, weil es mir grad sehr an die Nieren ging..aber interessant ist es gleichermaßen und ich werds zu Ende gucken.

    In Chicago teilt man Hundekampforgas in 3 Kategorien ein
    1. Die Profis - sie reisen mit den Hunden, organisieren sich Staatenübergreifend, handeln mit Hunden, verteilen Newsletter, betreiben Internetseiten, Drogen sind auch im Spiel und viel viel Geld
    2. Die Möchtegernprofis- organisieren sich im eigenem Staat auch über Newsletter, betreiben Blutlinienzucht, handeln und organisieren die Ortschaften zum Kämpfen, trainieren die Hunde
    3. Streetfighters ( sagt wohl alles)..Kämpfe finden hinter verschlossen Türen statt..Jugendliche, auch Kinder führen sie mitunter aus

    Betont wird, das in der Szene Kinder mit einbezogen werden, auch in das Training..die Hunde sollen dem Menschen gegenüber aufgeschlossen und lieb sein, aber gleichzeitig Triebstark,
    Bissfest und Schmerzunempfindlich..so sieht man Kinder die auf der Strasse die Hunde prügeln wird berichtet..

    Es wird erzählt das wann immer so ein "Ring" aufgedeckt wurde und man zu den Hunden kam, die Hunden geradezu um menschliche Aufmerksamkeit betteln, sie alle ausgesprochen freundlich sind.

    Dann wird erklärt, wie das so funktioniert, wie die Hunde abgerichtet werden von der Auswahl des Welpen, übers Training in dem u.a. Katzen auf der Strasse weggefangen werden und benutzt werden Hunden das Töten beizubringen..ausführlich geschildert von einem solchen Menschen..... bis hin zum Endkampf.
    Ein Video zeigt die Welpenauswahl..das Alter konnte ich nicht raushören..aber die Augen der Hunde waren fast noch zu..dann werden sie sofort isoliert von Artgenossen...und die Tortur ihres Lebens beginnt...

    Die Regeln werden erklärt.
    Der längste aufgezeichnete Kampf dauerte 5 Std, in der Regel dauern sie zwischen ein und zwei Stunden und enden wenn ein Hund offensichtlich unterlegen ist. Viele Hunde werden einfach wieder angebunden und verrecken an ihren infizierten Wunden, nur die Guten werden versorgt, die Verlierer sterben sofort oder werden weiter benutzt um andere Hunde zu trainieren bis sie sterben...
    Ausgeschieden wird der, der nicht in einer bestimmten Sekundenzeit über die Startlinie gegangen ist....ein Todesurteil. Sie werden verbrannt, erschossen, ertränkt..alles Funde der Polizei so berichtet einer..Der Polizist erzählt auch von den Wunden und das es für Kinder im Milleu ein völlig normales Bild ist.
    Gangs tragen ihre Dispute über Hundekämpfe aus..der Verliererhund wird geköpft und im Viertel aufgehangen..berichtet irgendein Mensch..Hunde die verlieren werden lebendig gehäutet...

    Es wird berichtet wie ruhig es zugeht..kaum knurren, kaum bellen...es werden beschlagnahmte Videos gezeigt von Kämpfen.
    Da sieht man es..zack hängen sie ineinander ..aber es werden keine Blutbilder gezeigt..DAS bleibt einem erspart und es ist trotzdem hart genug...

    Aber es wird auch gezeigt wie so ein Hund zum ersten Mal im "Ring" steht und die ganze Zeit schreit er, den Schwanz so eingezogen das man ihn kaum erkennt..er schreit so schlimm, der andere Hund hängt fest an seinem Ohr und dann verliert er..da musste ich erstmal ausmachen. Das war für mich Ende...

    Ein Tierarzt erzählt das die Hunde eine bestimmte Ernährung bekommen, von Professionellen gibt es Futterlisten..unter anderem fand man in den Hunden Tabasco und Schießpulver..fürs Ego von Herrchen..

    Und es wird erklärt warum eben nicht jeder Hund ein Kampfhund sein kann....warum keine Retriever oder Schäferhunde in solche Ringe kommen. Klar wir wissen das..aber irgendwie es so Dokumentiert zu sehen ist nochmal was ganz anderes..ein Retriever würde irgendwann zurückweichen, würde nicht wieder draufgehen weil ihm dieser unbändige Trieb fehlt/eiserner Wille fehlt, hat ein anderes Schmerzemfinden und letztlich auch von den körperlichen Merkmalen nicht gut ausgestattet.
    Pitts und co wurden seid Jahrhunderten dafür gezüchtet gegen irgendwas zu Kämpfen..Bären, Ratten, Löwen..sie mussten alles töten wollen, aber IMMER war es wichtig das sie zum Menschen freundlich sind! Man kann es ja nicht oft genug sagen...diese Rassen, die hier so gern gemieden werden, sind seid je her eng dem Menschen verbunden..und wurden seid Jahrhunderten benutzt...für die Show

    Sieht man auch in den beschlagnahmten Videoaufzeichnungen..., wie Hunde auseinander gezerrt werden..würden sie dabei beissen, wäre das ihr Todesurteil

    Ich werd jetzt den letzten Teil gucken..in Chicago werden Hunde aus solchen Ringen eingeschläfert..ich weiss das der Film so endet..also wer sich das anguckt, sollte Taschentücher dabeihaben und genügend Zeit um das Gesehene zu verarbeiten...
    Seid 2002 gibt es bei der Chicago Polizei eine eigene Abteilung für Hundekämpfe...

    Ich knuddel dann meine Hunde und mach erstmal ne Runde mit ihnen...



  2. #2
    Beast

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    Standard AW: Out of the Pit

    Zitat Zitat von Galadriel Beitrag anzeigen
    Pitts und co wurden seid Jahrhunderten dafür gezüchtet gegen irgendwas zu Kämpfen..Bären, Ratten, Löwen..sie mussten alles töten wollen, aber IMMER war es wichtig das sie zum Menschen freundlich sind! Man kann es ja nicht oft genug sagen...diese Rassen, die hier so gern gemieden werden, sind seid je her eng dem Menschen verbunden..und wurden seid Jahrhunderten benutzt...für die Show
    Nur müssen sie hier bei vielen Asis nicht in Hundekämpfen bestehen, sondern werden als Waffe mitgeführt, die in erster Linie gegen Menschen zum Einsatz kommen soll. Gerade Tiere, die bei Leuten, die Hundekämpfe organisieren, keine Chance hätten, weil sie auch aggressiv gegenüber Menschen agieren - diese Hunde sind in anderen Kreisen hochgeschätzt: Statussymbole einer kranken Subkultur.
    Wenn man so einen Hund gegen Menschen scharf macht, endet das dann früher oder später ganz fatal...
    Schuld ist der Mensch, die Zeche zahlt der Hund.

  3. #3
    Galadriel

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    Standard AW: Out of the Pit

    Fazit..

    Wir haben ein Kampfhundproblem..ein "verstecktes"..denn hierzulande ist es ein sehr verschwiegenes Thema irgendwie..traut sich keiner an diese Sache ran? Doch Beast auch hierzulande gibt es das..nur wird nie jemand diese Hunde lebendig zu sehen bekommen..oder selten.

    Chicago hat ein offenes Kampfhund-Pitbullproblem.
    Kampfhunde sind in entsprechendes Milleus ein weiteres Mittel zur Gewalt geworden, verstärkt in den letzten 10 Jahren..

    Die Abteilung der Polizei, die sich nur damit auseinandersetzt, besteht aus zwei Männern im Einsatz.
    Es gibt eine eigene Rufnummer und seid dem es diese Nummer gibt nutzen die Menschen sie auch um zu melden das sie etwas gesehen haben.
    7000 Offizier wurden bißlang einem speziellen Training unterzogen in Konfrontation mit dieser Form von Gewalt. Einige sogar Undercover..

    Wo die Knarre nicht mehr allein reicht Menschen zu bedrohen, zu erpressen oder zu berauben wird dort ein Hund mitgeführt..
    Gangs die diese Hunde benutzen um ihre Rivalitäten auszutragen.

    Ich habs nicht recht verstanden ob es vom Gesetz vorgeschrieben ist, aber ein Sprecher aus dem Animal abuse control Team erzählt das die Hunde die beschlagnahmt werden eingeschläfert werden..es wären zu viele, wo sollten sie hin..sie hatten ein lausiges Leben und finden ein friedlichen Ende..1500 Hunde innerhalb eines Jahres wurden eingeschläfert. Sie alle wurden benutzt..

    Ein langer Teil der Doku geht um die Kids, die Auswirkungen die diese frühen Kontakte zur Gewalt an Tieren auf sie hat..Kids werden interviewt, darunter ein ..schätze 11/12 Jahre alter Junge..er sagt er hat Hundekämpfe gesehen auf der Strasse, ausgerichtet von Jungs in seinem Alter...er wird gefragt ob er was fühlt, ob ihm die Hunde leid tun..er zuckt mit den Schultern...
    Ein Mädchen erzählt das ein Freund seinen Hund der nicht kämpfen wollte gequält hat, als sie ihn fragte warum meinte er, der Hund wäre teuer gewesen, er soll stark werden..
    Ein Mann erzählt das er in einer Schule war, vor einer Klasse von "24 tollen Kindern" stand alle um die 10 Jahre alt und als er fragte wer schonmal einen Hundekampf gesehen hat hoben alle Finger...

    Die schrecklichen Bilder halten sich zum Glück die letzte Stunde in Grenzen.

    Am Ende wird es nochmal hart..eine Tierärztin euthanasiert 2 Hunde aus einer Beschlagnahmung..sie sagt es ist der einzige Weg zu verhindern das die Hunde wieder benutzt werden..sie gehen friedlich "hinüber"...sie streichelt die Hunde..die beiden sind sehr freundlich...sie sagt das sie oft garnicht die Namen weiss dieser tollen Tiere...sie erklärt die Wirkung und dann gehts in ein paar Sekunden über die Regenbogenbrücke..traurig..aber im Vergleich zu ihren früheren Leben ein Segen...
    Und ganz ehrlich bei der Masse an Tieren mit traumatischen Erfahrungen ist es vielleicht auch ganz sinnvoll..1500 Hunde innerhalb eines Jahres..beschlagnahmt...

  4. #4
    Beast

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    Standard AW: Out of the Pit

    Ich hab nicht angezweifelt, daß es auch bei uns organisierte Hundekämpfe gibt, Gala. Ich denke aber, daß es hierzulande nicht so "groß" ist, wie z.B. in den USA.
    Und ich meinte, daß die Tiere, die die mediengemachte Kampfhundehysterie ausgelöst haben, keine Kampfhunde im Wortsinn waren, sondern vierbeinige Waffen, die die latenten Minderwertigkeitsgefühle ihrer Besitzer kompensieren sollten - und die bei Hundekämpfen wahrscheinlich aussortiert worden wären, weil ihnen die Beißhemmung gegenüber Menschen fehlte.

  5. #5
    discomedusa

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    Standard AW: Out of the Pit

    Danke für deinen Bericht, Gala. Ich werde nicht die Kraft haben, mir das anzuschauen.
    Schon deine Beschreibung erzeugt in mir das Gefühl, im tiefsten Mittelalter zu sein.
    Es gibt wirklich viel Schlimmeres, als den Tod …

  6. #6
    Galadriel

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    Standard AW: Out of the Pit

    Ich find auch interessant an dem Beitrag, das den Medien eine Teilschuld an dem Zustand gegeben wird.
    Erst als Medien anfingen einzelne Situationen in denen ein Pit Bull einen Menschen anfiel hochzuspielen vor einigen Jahren ähnlich wie bei uns, wurden diese Hunde für bestimmtes kriminelles Gedankengut interessant, vorher fanden Hundekämpfe nur im Untergrund statt und heute führen klischeehaft Kleinkriminelle so einen Hund mit sich um ihn im Zweifelsfall auf Menschen auch zu hetzen...Banden tragen damit ihre Kriege aus und selbst Jugendliche hetzen ihre Hunde auf der Strasse gegeneinander.

    Ich frage mich ob es auf Deutschland bezogen so ähnlich läuft wie auch mit anderen mafiösen Thematiken..siehe Hells Angels..jeder weiss davon, aber keiner unternimmt was..keiner spricht es so recht an und erst recht nicht wird geziehlt dagegen vorgegangen.

  7. #7
    discomedusa

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    Standard AW: Out of the Pit

    Keine Ahnung. Aber so "offensichtlich" scheint das hier nicht das Thema zu sein. Ich persönlich und auch mein Familien-/Bekanntenkreis ist wohl noch nie mit Hundekämpfen konfrontiert worden.

  8. #8
    Luder

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    Standard AW: Out of the Pit

    Ich "kenne" auch keine Hundekämpfe hier in der Umgebung und habe davon auch noch nichts gehört.
    Was nicht heißen soll das es sie nicht geben kann

  9. #9
    caramella

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    Standard AW: Out of the Pit

    Soweit ich weiß, gibt es das in Deutschland auch. Allerdings wird darüber selbstverständlich nicht gesprochen, das läuft im "Untergrund" sozusagen. Meiner Mutter wurde mal von einem Richter geraten, vorsichtig mit ihren Äußerungen in dieser Richtung zu sein, weil es zu gefährlich sei, sowas laut auszusprechen.

  10. #10
    Galadriel

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    Standard AW: Out of the Pit

    Ich glaube manche Sachen wollen die Menschen garnicht sehen...

    Und vieles ist zu tief vernetzt....was heisst den im Untergrund? Und wo soll der aufhören? Die Hells Angels waren auch mal nur eine Untergrundbewegung in dem Sinne und jetzt wo nach und nach ehemalige auspacken kommt endlich ans Tageslicht was hier eh alle wussten. Und hat sich bißlang was geändert? Nö..wird sich auch so schnell nicht.

  11. #11
    Luder

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    Standard AW: Out of the Pit

    Naja, was die HA so treiben weiß man doch lange. Das dort mafiöse Strukturen herrschen, Gewalt usw. ist für mich nichts neues. Da muss ich nicht erst das Buch von Bad Boy Uli lesen. Genau wie die Bandidos und andere Clubs die mit ihnen verbandelt sind.

    Das mag anfangs vielleicht ein reiner MC gewesen sein. Vor allem wenn man überlegt das manche noch nichtmal Motorradfahren können

  12. #12
    PeggySue

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    Standard AW: Out of the Pit

    Sorry fürs OT, aber die HA müssen zumindest eine Harley haben - und sollten die auch fahren.

  13. #13
    Luder

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    Standard AW: Out of the Pit

    Jep, die Harley haben sie auch, fahren sie auch .... nur oft nicht sehr weit

    Ich weiß das die Pflicht ist

  14. #14
    Galadriel

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    Standard AW: Out of the Pit

    Hab mir noch eine Doku angesehen:" Off the Chain"

    Darin wird ein Inhaftierter interviewt und so einen Haufen Bullshit..Pitbullshit auf einen Haufen hört man selten..

    Er schleift seinen Hunden die Zähne, behandelt die Wunden der Sieger selber und sagt das er sich sofort in einer Tierarztpraxis bewerben könnte, ohne Studium und die Hunde genauso gut behandeln könnte.
    Er holt sich einen Hund pflegt ihn, gibt ihm Liebe und Nahrung und dann kommen 8 Wochen Training ..6 Wochen davon alleine Ausdauer und Krafttraining.

    Er erzählt von den mafiösen Vernetzungen, davon das Polizeifunk abgehört wird, das es bewaffnete Wächter gibt und nicht jeder Zutritt hat..Drogen, Gelder die im 10000er Bereich rumschwirren...
    Er redet immer vom "Spiel" nicht vom Kampf und das die Hunde es wollen, das sie es für ihren Herrn tun und zu sehen wie so ein Hund für ihn in den Kampf geht und gewinnt erfüllt ihn mit Stolz...er fühlt sich so als sei er selber der Hund...
    Was die Polizei und Tierschützer sagen ist Bullshit, sie haben keine Ahnung..sie kennen die Hunde nicht, verstehen die Hunde nicht...
    In einigen Staaten sind Pit Bulls/Staffs verboten, er meint egal was sein Land tut, er würde immer Wege finden, egal wie oft er ins Gefängnis geht..sein Ziel ist der Lifetime Award für einen seiner Hunde...ein Stück Papier was er sich an die Wand hängt..
    Hundekämpfe werden im großen Stil ausgeführt in Italien, Bosnien, Taiwan, Brasilien und in Mexico/ Japan wäre es sogar legal.
    USA wäre das größte Exportland für diese Rassen aus " Sportlinien"...
    Abfällig schaut er auf Jugendliche in seinen Strassen die hinter dunklen Häuserecken ihre Pits aufeinanderhetzn um sich groß und stark zu fühlen.
    Er sagt das hat nichts mit dem "Sport" zu tun..mit dem "Spiel"..davon distanziert er sich.

    Eine Szene zeigt wie zwei Hunde kämpfen und die "Halter" legen sich sogar neben die Hunde..auch da wieder Szenen wo die Polizei Ringe sprengt und die Hunde alle freudestrahlend auf die Polizisten zugehen.
    Auch da werden die Hunde eingeschläfert und auch da das Argument was ich gut nachvollziehen kann, das sie auf keinen Fall wollen das ein Hund der da einmal rauskam wieder zurück muss und eben das es zuviele sind.

    Die Sprecherin eines Pit Bull "Schutzvereins" behauptet das auf einen Pit der glücklich in einer Familie lebt, 600 kommen die sterben...es werden zwischendurch viele "normale" Menschen mit ihren Pits gezeigt..Menschen wie du und ich....Familienhunde, mit Kindern, beim Treffen mit anderen Hunden..sie sprechen sich für Hundeführerscheine aus, sie sagen es ist der Mensch und nicht der Hund, es gäbe keinen besseren Weggefährten.

    Es macht schon nachdenklich das der Hund der da friedlich neben dem Kind sitzt, in anderen Händen ein großer Killer sein könnte..

    Und die Grundproblematik zu den HA, ist tatsächlich ähnlich finde ich..schwächere Lebewesen werden ausgenutzt um eigene Ziele zu verfolgen und umzusetzen...der Pit Bull der im Ring steht liebt seine Menschen und tut alles für ihn, sowie der Hells Angel Emporkömmling seine Gang, der auch nur benutzt wird, ohne es vielleicht zu merken...nicht nur vielleicht..ich weiss ganz sicher das Menschen da reinrutschen, die bevor sie da waren einen Haufen Scheisse erlebt haben..allein waren und dann kommt die Gang..nährt sie, erfüllt ihnen Wünsche, vermittelt das Gefühl von Zusammenhalt..erfüllt Wünsche wie eine Harley oder eben mal eine Frau vergewaltigen...was man sich eben so wünscht...

    Wir haben heute mal spekuliert..wenn wiedererwartend die HA hochgenommen würden/verboten würden (sind ja regional gerade Thema wegen dieser Hundesache)..irgendwie verunsichert der Gedanke auch...ein Großteil unserer Szeneläden ist fest in deren Hand. Sie haben eigenes Bier, eigene Klamotten, eigene Zigaretten..sie haben ihr eigenes System..ganz ehrlich man geht dorthin und trinkt sein Bier und kann sich ziemlich sicher fühlen..geh ihnen aus den Weg, fahr ihnen nicht an den Karren und man hat keine Probleme..als Frau..
    Da leider einer der wenigen Läden wo ich noch gern hingehe in dem Viertel liegt, komm ich auch nicht dran vorbei und einmal jährlich stehen sie ganz groß im Harleyfestival..
    Ich glaube nicht das die je gestoppt werden können..nicht bei den Schnarchnasen da oben..die immernoch nicht wissen ob Hahnebut je wieder Hunde halten darf..das dauert doch jetzt wieder Monate..und zwar nur das..

    Und man kann nur hoffen das bei uns Hundekämpfe nie so groß rauskommen, nicht so populär im Milleu werden..erschreckend die Vorstellung das sie in Chicago tatsächlich eine Hotline haben..nur für solche Fälle..

  15. #15
    Galadriel

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    Standard AW: Out of the Pit

    Bin ich grad am rumschnüffeln nach weiteren Infos..auf Deutschland bezogen fand ich nur einen kurzen Focus Bericht. Nichts neues..

    Einen BBC Bericht aus den Uk sah ich, wo der Vergleich Kampfhunde-Hundekampf gezogen wurde, leider sehr zu Lasten der Hunde.
    Allerdings waren auch da die Europaweitenverstrickungen erschreckend..mit versteckter Kamera haben sie einen großen Kampfhundering aufgedeckt der über Nordirland läuft, war schon spannend wie einfach man an solche Hunde kommt wenn man nicht selber züchten will und wie einfach diese Hunde über Grenzen kommen, wo sie garnicht sein dürften....aber da das Fazit eher gegen die Rasse, als gegen die Halter oder "Züchter" geht, poste ich es mal nicht.
    Was erwähnt wird in dem Beitrag sind die "Middle-East Game Dogs"...

    Ich link die jetzt hier nicht..aber wer mag kann googeln..wie einfach es doch ist einen solchen Hund zu bekommen..
    Auf der "Züchter"Seite betonen sie das sie ihre Hunde nicht züchten für Kämpfe wenn ich es richtig übersetzt habe, aber wenn man genauer liest kommt man arg ins grübeln ob das wirklich nur Weightpulldogs sind/waren/werden sollen..
    Der Fitnessplan liest sich auch ganz super..alles für den Gamedog..
    Oder Bilder von Verpaarungen, wo die Hündin an ein Gestell gehängt wird und einen Maulkorb trägt..
    Einige Hunde haben tiefe Narben im Gesicht..bestimmt vom Weightpull..

  16. #16
    Galadriel

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    Standard

    In Deutschland wird es ruhiger..Hunde ohne Lobby und mit schlechtem Ruf behaftet warten abgeschoben hinter unzähligen Gitterstäben und fallen schlicht nicht auf...manche haben Glück und landen bei Menschen wie Mausi..aber die meisten warten und warten und...

    Aber es könnte schlimmer sein bei uns..wir könnten Zustände wie in Dänemark haben, wo jede Woche neue schlimme Meldungen kommen über Hunde die ihren Besitzern entzogen werden und meist schon Tod sind bevor diese überhaupt Stellung beziehen können..Dänemark ist für mich gestorben, auch wenn ich keinen Hund habe der so ungefähr aussieht wie einer von den "Falschen"..

    Aber es könnte noch schlimmer sein als das..ich bin in 3 Sokagruppen aus Amerika bei FB...nein das ist zu Deutsch.."Kampfhundegruppen" und jede Woche manchmal täglich kommen neue Horrormeldungen ..
    Sowas kann man sich hierzulande nicht vorstellen, weil es hier gut versteckt passiert oder die richtig dicken Fische im Ausland ihren Perversitäten nachgehen.

    In Amerika haben Organisationen hohe Geldsummen ausgesetzt, alleine für Hinweise auf Kampfhundaktivitäten..in Amerika warnt man die Bevölkerung auf Tiere acht zu geben wenn man sie weitervermittelt.."Baitdogs and Cats"..als Köder eingesetzt..klingt wie in einem schlechtem Film..aber zumindest vermittelt es den Eindruck das da mehr hinter sein muss, wenn in Amerika die Vorabendnachrichten darüber berichten..wenn den Menschen geraten wird ihre meist zahmen Tiere von den Vorgärtenzäunen weg zu halten oder nur unter Aufsicht.
    Amerika ist groß..ich kann nicht beurteilen wieviele Staaten betroffen sind..

    Heute erst wurde ich auf ein Profil aufmerksam eines jungen Mannes aus Oklahoma..stolz hält er eine Knarre in die Luft, auf seinem Profil Hundefotos..
    Der Hund heisst "Tank"..nein er hiess Tank..
    Der Mann ist in Uhaft ....bei einer Drogenkontrolle die genau zur rechten Zeit kam fand man den frisch (ver)blutenden Hund, Videomaterial, Fotos..er und seine Freundin..ich überlege ihm eine Nachricht zu schreiben, aber ich denke die 34000Dollar Kaution wird keiner für ihn aufbringen, so schnell wird er es nicht lesen und da sein Profil um den Globus reist, kann man hoffen das er sich nie wieder auf die Strasse traut bei Sonnenschein. Verkommene Welt..

    Aber in dem Zuge und zwischen den ganzen Horrormeldungen und Bildern, bin ich auf ein Video aufmerksam geworden der ASPCA
    http://www.aspca.org/

    Sie berichten darüber was aus Hunden wurde die vor einem Jahr eingezogen wurden, die sie retten konnten und versucht haben wieder aufs Leben vorzubereiten
    Keine wirklich schlimmen Bilder, aber Taschentücher sind trotzdem nicht verkehrt

 

 
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