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Nur mal kucken haben wir gesagt - Yuki ist einezogen.

  1. #31
    Catdog

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    Hallo Rewana

    Ja, ja so ist das mit "nur kucken". Bin durch Zufall auf die Hp von "Hilfdemtier.ch" gekommen und wollte auch nur gucken. Sie setzen sich für arme Hunde in
    Rumänien ein. Das Tierheim dort, platzt aus allen Nähten. Momentan sind um die 1400 Hunde dort untergebracht. Nun kommt morgen "Anubis" zu uns als Pflegehund :-) Habe schon vier Hunde, aber was solls... Zu deiner Yuki: Du hast wohl mit dieser Hündin das grosse Los gezogen. Pflegeleicht, sehr kinderfreundlich. Wenn ich die Bilder so angucke, sehe ich in ihr einen Mastino Español. (-Mischling) Diese Hunde sind sehr familien-und hofbezogen.
    Ich wünsche euch viele schöne Jahre mit ihr und viel Spass! Und toll, dass ihr einem Heimhund eine Chance gegeben habt!

  2. #32
    Catdog

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    Gib ihr noch etwas Zeit. Wenn sie von Spanien kommt, wird sie Haus und "Stubenreinheit" noch nicht kennen. Schimpfen nur, wenn du sie dabei erwischt. Geh doch die nächste Zeit alle 2 Stunden raus mit ihr. Lobe sie überschwenglich. Eigentlich musst du sie so behandeln, wie wenn du einen Welpen zu dir genommen hast. Das wird schon! Hast du denn überall Teppich? vUnd zur Verspieltheit: Grosse Hunde sind erst mit 2 Jahren "erwachsen" Es kann gut sein, dass die Hündin noch sehr verspielt ist. Schliesslich hatte sie vermutlich in ihrem früheren Leben nicht viel Grund um übermütig zu sein.

  3. #33
    Rewana

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    Das mit dem regelmäßig gehen machen wir, die "Mißgeschicke" sind immer dann passiert wenn ich rausgegangen bin und meine Tochter auch nicht da war. Vielleicht hatte sie einfach Angst alleine zu sein, aber auch das wird besser. Sie wird immer sicherer.

    Und danke, viel Spaß haben wir mit ihr und vor allem werde ich jetzt langsam wieder fit da ich jeden Tag mit ihr einen langen Spaziergang in recht strammen Schritt mache.

  4. #34
    Catdog

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    Hallo Rewana

    Bekomme heute auch meinen Pflegehund "Anubis" bin ja auch gespannt, wie stubenrein er ist. Er kennt gar nichts. Weder Haus, noch Korb und ich denke auch keine Leine. Trotzdem freue ich mich sehr, einem armen Hund eine Chance geben zu können. Meisstens sind es genau diese Hunde, die sich sehr dankbar und von der besten Seite zeigen.

    Es kann gut sein, dass deine Yuki rein macht, weil sie alleine ist. Vielleicht hat sie Angst, dass sie wieder verlassen wird. Aber das wird schon bessern, wenn sie merkt, dass ihr immer wieder zurück kommt.

  5. #35
    Galadriel

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    Tiere
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    Hunde sind nicht dankbar.
    Bitte sag das so nicht, das wird vielen Hunden zum Verhängnis weil falsche Erwartungen daran geknüpft werden. Viellleicht nicht hier und schon garnicht bei Rewana.
    Aber so generell..

    Ein Hund ist ein Hund ist ein Hund und er hat Bedürfnisse die über "Liebe und Fressen" hinausgehen, wenn man denen nicht Geltung trägt war es das ganz schnell mit der "Dankbarkeit"..
    Und wenn so ein Hund ins falsche zu Hause kommt was oft genug passiert, besonders bei Mitleidsvermittlungen oder aka Herdis die als nette kleine Schoßlabbymixe vertickt werden...dann war es das ganz schnell mit der Dankbarkeit wenn man Pech hat landet so ein Hund wieder im Th und wird ein Wanderpokal..gerade Herdis die du eben nicht mal eben in die 2 Raumwhg vermitteln kannst.....anstatt Dankbarkeit sollte man die Bedürfnisse predigen, erfüllen und das Leben was man da bekommt respektieren und würdigen.

    Im übrigen ist ein Auslandshundleben nicht mehr wert als das des Hundes was bei einem um die Ecke schon seid Jahren im Th auf ne warme Couch wartet und vermutlich wirklich dankbar wäre, weil im Gegensatz zu nem Hund den man vom Hof freigekauft oder auf der Strasse aufgelesen hat, kannte es vielleicht schonmal die Couch und versteht die Welt nicht mehr.....beim Auslandshund ist es oft umgekehrt, die verstehen die Welt nicht weil sie in die Welt, in der es ihnen besser gehen sollte ungefragt deportiert werden und das nicht immer wollen.. mit Fressen und Liebe es eben nicht allein getan ist.
    Hinter vielen Auslandshunden steckt viel Arbeit..bis sie sich zu Hause fühlen dürfen und ihre Welt wieder klar wird in die sie ungefragt gesteckt wurden kann es dauern und man sollte immer Abwägen ob man das wegen des Hundes tut oder nur wegen sich selber..(ich möchte helfen)..wer helfen will, hätte manchmal besser nur gespendet und sich nen Hund vom guten Züchter geholt....
    Es ist so schlimm was draussen an Auslandshunden rumläuft..wo sie landen..was man mit ihnen macht...ein richtiger Markt ist entstanden..ein Mitleidsmarkt..:/..

    Yuki hat Stabilität bekommen fühlt sich sicher, deshalb klappt das jetzt immer besser und nun kann sie ankommen, es wächst zusammen was zusammen wachsen soll..Rewana ist perfekt dafür.
    Yuki hat Glück gehabt, sie wäre nicht der erste Herdimix der unter falschen Erwartungen wieder zurück muss.
    Die rosarote Brille fällt bei vielen dann doch ab wenn sie sehen der Hund ist nicht so unkompliziert und "dankbar"..aber Rewana ist erfahren und da war es klar das ein paar Pfützen nicht reichen um aufzugeben..
    Und Herdis sind besonders großartige Familienhunde, und ich glaub bei Rewana hat sie sogar Haus und Garten/Hof..also alles was so ein Herdi neben ner konsequenten Hand braucht.

  6. #36
    Catdog

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    @Galadriel
    Ich bin weder blauäugig, noch habe ich eine rosarote Brille an. Ich habe schon 30 Jahre Hunde, die meisten von Leuten, die sie nicht mehr haben wollen. Weiss also wovon ich rede und habe auch schon jede Menge Hunde aus der Schweiz (wohne in der Schweiz) zu mir genommen und plaziert. Ich bin Hundeausbilderin und Hundepsychologin, deshalb denke ich schon, dass ich von Erfahrung reden kann.
    Und die Auslandhunde, die wir zu uns nehmen, sind bereits in einem Tierheim und kommen nicht aus den Massenzuchten die Geschäfte mit Hunden machen.

  7. #37
    Rewana

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    Also ankommen tut Yuki jeden Tag mehr und es kommen so langsam auch einige Unarten ans Tageslicht. Sie ist ein Engelchen mit einem B davor. Draußen ist sie zwar gerne, kommentiert aber jedes Geräusch und jeden Spaziergänger sehr laut, auch mag sie kein Blaulicht und muß natürlich jedes Tatütata melden. Dann knabbert sie gerne an den Sachen meiner Tochter rum, so hat sie schon ein Bettlaken, Shorts usw. gelöchert.

    Jetzt fängt sie auch langsam an zu ziehen und versucht sich immer öfters durchzusetzen. Also ist es Zeit mit der Erziehung zu beginnen. Sitz klappt mit etwas Hilfe schon ganz gut und das ziehen versuche ich jetzt in den Griff zu kriegen indem ist stehen bleibe wenn sie anfängt zu ziehen, teilweise klappt es dann wieder eine kurze Weile.

    In der Wohnung ist bis jetzt nichts großartiges mehr daneben gegangen, ich merke wenn sie unruhig wird und konnte dann verhindern das sie etwas macht als sie versuchte sich hinzusetzen. Dann habe ich sie sofort rausgebracht und dann sind wir gegangen.

    Garten und Hof hat sie zum aufpassen und bewachen, allerdings wird jede Fliege gemeldet die zu nahe am Grundstück vorbeifliegt und das kann ich den Nachbarn nicht zumuten, da muß sie auch noch lernen das sie nicht nur bellen kann. Allerdings ist jetzt der Winter auch doof weil wir ja nicht soviel draußen sitzen wie im Sommer.

    Jetzt ist erstmal wichtig das sie die Komandos Sitz und Platz lernt und wir weiter an der Leinenführigkeit arbeiten. Dann werde ich mal so langsam mit der Schleppleine anfangen. Und das Anspringen müssen wir ihr noch abgewöhnen. Sie kommt zwar relativ langsam und vorsichtig hoch, aber es ist ein absolutes Nogo das sie bei ihrer Größe anspringt und Leuten einfach einen dicken Schlabberkuss quer durchs Gesicht verpasst. Aber das haben wir bei allen Hunden hinbekommen.

    Im Nachbardorf gibt es eine Hundewiese, vielleicht werden wir da mal zum toben hinfahren da sie sehr unkompliziert mit anderen Hunden ist, egal ob Hündin, Rüde, ob groß oder klein. Sie hat mit keinem anderen Hund Probleme.

    Allerdings vermute ich mal das sie doch jünger ist wie angegeben, sie ist irgendwie noch so trottelig und tolpatschig wie ein großes Baby. Unserem Kater hat sie als Spielaufforderung die dicke Pranke auf den Kopf gehauen, worauf dieser beleidigt abgezogen ist.

  8. #38
    Annikachen

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    Hallo, das klingt, als hättet ihr einen sehr angenehmen und freundlichen Charakter. Ich persönlich mag es sehr gerne, wenn Tiere anhänglich sind - so lange es nicht übermäßig ist und es den Alltag schwierig macht. Vielleicht legt sich die Anhänglichkeit auch noch ein weing, wenn sie länger bei euch ist. Mir gefällt Yuki jedenfalls sehr gut

  9. #39
    Rewana

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    Sie ist sehr anhänglich, aber sie wird auch immer sicherer und liegt schon mal ein Stück entfernt von uns.

  10. #40
    Rewana

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    Mittlerweile ist Yuki ja ein gutes halbes Jahr bei uns und hat sich sehr gut eingelebt und gemacht.

    Mit der Stubenreinheit gibt es keine Probleme mehr, sie hält ein und macht wenn wir gehen. Aufs Grundstück macht sie nur im Notfall, am liebsten macht sie ihre Geschäfte unterwegt. Wir gehen vier mal mit ihr, morgens Töchterchen so ca. 20 Minuten, mittags ich dann eine gute Stunde, nachmittags wieder Töchterchen eine gute Stunde und dann nochmal ich spät abends so 20 Minuten. Wenn wir draußen sind ist sie mit uns draußen, ansonsten liegt sie irgendwo im Haus rum. Meistens aber unten an der Haustüre oder bei Töchterchen und da vorzugsweise im Bett. Egal ob Töchterchen dann noch Platz hat oder nicht.

    Mit meiner Tochter hat sie sowieso eine ganz enge Bindung, die Beiden gehen in die Hundeschule und auf Töchterchen hört der Hund auch mittlerweile am besten, sie kann auch alles mit ihr machen, alles aus dem Maul nehmen, Krallen schneiden, Ohren kontrollieren usw. Da habe ich mit unter das Nachsehen. Aber Töchterchen wollte sie ja auch unbedingt haben und da soll sie sich auch mit kümmern.

    Unterernährt und zu dünn ist sie auch nicht mehr, das klapperdürre Hundetier von 70 cm Rückenhöhe und 40 kg wiegt mittlerweile 48,6 kg. Als ich beim ersten Tierarztbesuch meinte das der Hund zu dünn wäre meinte die Tierärztin nur das bekomme ich hin da würde sie sich keine Sorgen machen, die würde bei mir nicht so dünn bleiben. Warum sie das sagte? Naja, sie kennt mich seit 26 Jahre. Im Moment sind wir am überlegen ob wir den Hund jetzt im Sommer scheren sollen da sie bei Hitze doch sehr zu leiden scheint, sie hechelt dann sehr stark. Auch wenn das Fell sehr kurz aussieht ist es doch so gut 6 cm lang und sehr sehr dicht obwohl die Unterwolle schon im März ausgefallen ist und ich jeden Tag aus dem Hund Unmengen ausgekämmt habe.


    Allerdings ist auch der Herdenschutzhund mittlerweile ganz deutlich da. Tagsüber ist sie der liebst und verschmusteste Hund den man sich denken kann, aber wenn es dunkel ist und man mit ihr geht hat man 50 kg geballter Schutztrieb an der Leine der meint die Straße 50 Meter in jeder Richtung und die kleine Stichstraße gehören ihr und da dürfe keiner lang laufen oder fahren. Das ist dann echt Arbeit sie zu halten und unter Kontrolle zu bekommen. Aber es klappt ist nur anstrengend.

    Verträglich ist sie eigentlich mit allen anderen Hunden wenn sie ohne Leine ist, ableinen kann aber auch wieder nur Töchterchen. Sie hat mit Schleppleine geübt und wie gesagt haben die Beiden eine ganz enge Bindung.

    Futtertechnisch ist sie sehr unkompliziert und lt. Tierärztin auch gesund und hat gute Knochen (keine HD soweit sie das ohne Röntgenbild beurteilen kann durch Überstreckung).

    Verspielt ist sie teilweise auch noch sehr und so mußten zwei Paar alte Schlappen, ein Paar alte Socken, Töchterchens Bettlaken, eins unserer Bettlaken, und mein Smartphone drann glauben. Schlafen tut sie jetzt bei uns im Schlafzimmer weil sie im Flur alle wachgebellt hat, das klappt gut und sie schläft die ganze Nacht ruhig.

    Wir sind rundum zufrieden und glücklich.
    Angehängte Grafiken Angehängte Grafiken

  11. #41
    Rewana

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    Überigens das letzte Bild ist von der Hundeschule wenn sie mit den Hunden unterwegs sind und die Hunde dann abgeleint spielen dürfen. Es ist eine richtig bunte Truppe, der Größte ist ein Leonberger, dann unsere und ein Broholmer, dann mehrere Aussis, eine Schäferhundmischlinge und der kleinste ist eine Französische Bulldogge.

 

 
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