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Seit monaten Streit mit meiner Tochter wegen Tiere. Brauche Hilfe. Bin total verzweifelt.

  1. #1
    Marielle14

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    1

    Standard Seit monaten Streit mit meiner Tochter wegen Tiere. Brauche Hilfe. Bin total verzweifelt.

    Hallo,
    erstmal etwas zu meiner vorgeschichte. Mein Mann und ich sind seid 6 Jahren geschieden und schon länger getrennt. Meine Tochter ist jetzt 17 ein halb und mein Sohn gerade frisch 14 geworden.Mein Sohn hat schon immer ein wenig schwierigkeiten mit diversen sachen und ist seit einiger Zeit in einer Art internat wo er unterstütz wird, er kommt einmal im Monat nach hause natürlich bezieht er dann die gesamte Aufmerksamkeit.
    Jetzt zu dem Problem mit meiner Tochter. Sie ist schon immer sehr Tierlieb. Sie hatte es in ihrem Leben nicht immer leicht, hat auch diverse Therapien hinter sich und Tiere haben ihr immer halt gegeben. Seit sie denken kann wünscht sie sich Meerschweinchen dies konnte ich ihr
    allerdings nie ermöglichen. Deshalb hatte sie immer hamster insgesamt 4 Natürlich nacheinander. Mit 13 konnte ich es ihr ermöglichen meerschweinchen zu halten. Die ich jedoch wieder abgeben musste da sie eine allergie entwickelte das dachte ich zumindest später beim arzt hat sich heraus gestellt das sie keine allergie hat. Mein sohn hatte zur selben Zeit ein Zwergkaninchen das ich wieder ab gab da es zu groß geworden war. Meine Tochter ist seit mein Sohn im Internat ist denn ganze Tag nach der Schule alleine. Natürlich trifft sie sich mit freunden usw. dennoch habe ich das gefühl das sie einsam ist und evtl wieder in depressionen verfällt. Seit 2 Jahren ist sie jetzt Tierlos ihr letztes Tier war ein Hmaster. Seit über einem jahr hätte sie gern wieder ein Tier. Ich bin aber total dagegen ich möchte mich nicht an etwas binden das nach 2 Jahren wieder stirbt außerdem tut das meiner Tochter auch nicht gut.Ich selber möchte mich an kein Tier mehr binden so überhaupt nicht wenn dann soll sie alles alleine machen. Das ist denke ich kein Problem aber das ist die vorraussetzung für sie. Ein Hund oder eine Katze können wir nicht halten. Ich würde ihr gerne ein Haustier erlauben, jedoch bin ich ratlos welches. Denn Charakter von Ratten findet sie toll aber uns beide stört da der schwanz. Jedes mal wenn meine Tochter mich auf ein Tier anspricht sage ich nein und es endet immer Streit einfach deswegen weil ich nicht weiter weiß ich möchte das sie die verantwortung ganz alleine übernimmt wozu sie auch in der lage ist. Aber welches Tier geeignet ist weiß ich nicht. Bei Meerschweinchen habe ich angst das sie ihr inzwischen zu langweilig sind. Vögel sagt sie sind nicht so ihre Tiere. Ich weiß nicht wie ich all meine Probleme in Worte fassen soll jedoch bin ich wirklich sehr verzweifelt. Was meint ihr könnte ich tun? Was wäre das geeignete Tier? Es wäre schön wenn man es beschäftigen könnte und auch ab und zu streicheln oder anfassen könnte. Langsam bin ich mit meinen nerven wirklich am ende. Kennt jemand vielleicht die selbe situation? kann mir jemand helfen?

  2. #2
    Phade

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    Hallo,

    also - nich böse sein - zunächst einmal fällt mir auf, dass Du von Deiner fast volljährigen Tochter redest, als wäre sie ein kleines Kind ;-)
    Sie ist fast volljährig, Du sagst Sie kann Verantwortung übernehmen - warum "vertraust" Du ihr da nicht ?

    Dann fällt auf, dass Du Dich widersprichst:

    Seit über einem jahr hätte sie gern wieder ein Tier. Ich bin aber total dagegen
    Ich würde ihr gerne ein Haustier erlauben, jedoch bin ich ratlos welches.
    Was wäre das geeignete Tier?
    Was hätte sie denn gerne für ein Tier ? Dass Hund oder Katze unter bestimmten Umständen nicht in Frage kommen, kann ich gut verstehen. Zudem sollte es ein bzw mehrere Tiere sein, die ggf mit umziehen können - denn es könnte ja sein, dass Deine Tochter bald auf eigenen Füßen stehen wird/will/muss/kann ...(Da sehe ich persönlich das Hauptproblem).

    Weswegen ich eigentlich antworte:

    ...das nach 2 Jahren wieder stirbt außerdem tut das meiner Tochter auch nicht gut.
    Der Tod gehört zum Leben dazu und es hilft Deiner Tochter imho nicht, wenn Du sie davor "beschützen" willst. Auch mit psychischen Schwierigkeiten/Depressionen sollte man ihr einen normalen Umgang mit Tod und Leben ermöglichen - Du wirst das nicht ewig von ihr fernhalten können....und ja, es ist auch ein wichtiger Lernprozeß; zu lernen damit umzugehen. Was man nicht lernt wird früher oder später Schwierigkeiten machen ! Verstehst Du wie ich meine ?

    Habt ihr einen Garten ? Dann wäre ein "Gehege" mit einem Rudel Meerschweine oder Kaninchen möglich (allerdings hast Du die irgendwann an der Backe - wenn sie auszieht und dann eben keinen Garten hat).

    Ratten wären dann sicher einfacher - die kann man in einer großen "Voliere" im Zimmer halten....Ist der Schwanz wirklich soo schlimm? Ratten sind wundervolle Tiere, gehen eine persönliche Bindung ein und sind prima zum beobachten.

    Oder mongolische Rennmäuse. Die sind zwar nicht ganz sooo zum "knuddeln" geeignet - aber toll zu beobachten.
    Ich hatte (in dem Alter Deiner Tochter) u.A. ein größeres Aquarium (150 x 60 x 60), mit Ebenen und einer langen Röhre, durch die sie in einen weiteren großen Käfig laufen konnten. Das Auqarium war liebvoll und artgerecht eingerichtet (mit dicker Einstreu (die buddeln gerne), Wurzeln, großer Sandecke, Kokosnuss-"Häuschen", Wärmestein, Röhren, usw usf...,...,....) und es war einfach nur wunder- wunder- schön, die Tierchen darin zu beobachten - zumal die sehr aktiv sind. Da war immer was los ;-)
    Nebenbei bemerkt hatte es auch einen großen "dekorativen" Effekt (und ich habe sie in meine erste eigene Wohnung problemlos mitnehmen können).
    Die Mäuse waren auch super zahm, ließen sich sehr gern kraulen und streicheln. Das kann man bei den Wüstenrennmäusen eigentlich schnell und leicht erreichen, wenn man sich ein bisschen liebevoll bemüht. Meine älteste Maus wurde fast 7 Jahre alt. Informiert Euch doch mal über die artgerechte Haltung dieser hübschen Tierchen...nur eins noch: Einzelhaltung kommt NICHT in Frage!

    Ich glaube Du solltest Dir ein Herz fassen und Deine Verzweiflung abschütteln. Überlege mit ihr zusammen, was machbar ist und was nicht (und was mit langlebigeren Tieren passiert, wenn sie auszieht !).
    Wenn Du ihr vertraust und weißt, dass sie die Verantwortung übernehmen kann: raus aus der "Kontra-Haltung" und rein in ein vernünftiges und konstruktives Gespräch. Sie ist fast erwachsen ;-)

    Alles Gute !
    Phade

  3. #3
    Phade

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    P.s.






  4. #4
    caramella

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    Ich kann deine Bedenken wegen eines möglichen frühen Todes eines Haustiers durchaus nachvollziehen. Noch wichtiger finde ich aber auch den Gedanken, dass ein Auszug deiner Tochter kurz- oder mittelfristig ins Haus stehen könnte und sie vielleicht keine Möglichkeit hat, ihre Tiere mitzunehmen. Eine Abgabe sollte dann für einen Tierfreund keine Option sein. Mir fallen da aber alternative Möglichkeiten ein: habt ihr vielleicht ein Tierheim in erreichbarer Nähe? Dort sind Gassigänger meist sehr gern gesehen, ganz besonders, wenn sie regelmäßig kommen. Viele Gassigänger haben ihre bestimmten Hunde, die sie ausführen, oftmals gibt es die Möglichkeit, ihnen im Tierheim auch Grundgehorsam beizubringen und so intensiv mit ihnen zu arbeiten. Wenn ihr sowas nicht habt, dann gibt es vielleicht Tierschutzvereine, bei denen deine Tochter mitarbeiten kann? Dort lernt sie sehr viel über alle möglichen Tiere und es tut deiner Tochter bestimmt gut, wenn sie so wichtige Aufgaben übernimmt. Ein eigenes Tier ist damit ja nicht für immer ausgeschlossen.

  5. #5
    Phade

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    An sich finde ich das Tierheim-Hund-Gassi-gehen ja eine gute Idee....

    Vor Verlust ist man da aber keineswegs gefeit - mir hat es damals ehrlich das Herz gebrochen, als mein Gassi-Hund nach 2 intensiven Jahren vermittelt wurde !! Und das obwohl wir einen eigenen hatten, mit dem ich aber nicht alleine laufen konnte, weil der (Berner Sennen) damals quai "doppelt" so groß/schwer war wie ich (11) und nicht ganz einfach ;-) ).

  6. #6
    caramella

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    Das ist natürlich richtig, aber da versteht sich das von vornherein von selbst, dass ein Tier kurzfristig weg sein könnte, da ist es ja erklärtes Ziel, ein Tier zu vermitteln. Natürlich ist auch klar, dass ein eigenes Tier irgendwann stirbt, aber die Situation ist doch eine andere. Und Hund oder Katze kommen ja zu Hause offenbar ohnehin nicht in Frage, das wäre eine Möglichkeit, doch damit Kontakt zu haben und außerdem schon viel zu lernen, für den Fall, dass das Mädel doch irgendwann einen Hund halten kann, wenn sie ausgezogen ist.

  7. #7
    Kirschblüte

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    Marielle du schreibst deine Tochter sei reif genug und willens die Verantwortung zu übernehmen, außerdem ist sie mit 17 praktisch erwachsen und so solltest du sie auch behandeln. Warum darf deine Tochter nicht selbst entscheiden was für ein Tier sie möchte?
    Du willst das sie Verantwortung übernimmt, dann las sie das auch tun. Der erste schritt dazu wäre das ihr euch zusammen hinsetzt und überlegt welche Tiere würden IHR gefallen und könntet ihr die Ansprüche der Tiere erfüllen.
    Aber vor allen Dingen muss du deine doch sehr negative Einstellung ablegen.

  8. #8
    Rewana

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    Hallöchen,
    sage deiner Tochte doch das du evt. mit einem Tier einverstanden wärst, wenn sie sich für ein Tier entscheidet das ihr halten könnt (finanziell und der Wohnsituation angepasst) und sie sich ausgiebig über die Haltung erkundigt. Tiere die gar nicht von deiner Seite aus gehen, würde ich dann direkt ausschließen, auch Tiere die vom Mietvertrag ausgeschossen sind, sowie Tiere die in der Haltung zu teuer oder kompliziert sind würde ich auf einer Liste ausschließen und aus dem Rest kann sie sich dann etwas aussuchen.

    Wie gesagt aber wichtig ist das sie sich vorher sehr gründlich über die Haltung und Bedürftnisse des Tieres erkundigt.
    Gruß
    Rewana

 

 
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