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Bestattet ihr eure verstorbenen Lieblinge oder wählt ihr einen anderen Weg?

  1. #1
    DaniK

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    2

    Standard Bestattet ihr eure verstorbenen Lieblinge oder wählt ihr einen anderen Weg?

    Für uns alle ist es schmerzhaft einen geliebten Vierbeiner gehen zu lassen. Doch was dann? Bestattet ihr eure verstorbenen Lieblinge oder wählt ihr einen anderen Weg?


    Ich habe mal verschiedene Möglichkeiten zusammengefasst:


    1. die Tierkörperbeseitigung: ist das Tier beim Tierarzt gestorben und nichts anderes vereinbart worden, wird der Körper des Tieres in die Tierkörperbeseitigungsanlage gebracht. Auf Wunsch kann man das Tier dort auch selbst abgeben. Was dort mit dem toten Körper passiert ist jedoch alles andere als ein würdevoller Abschied, denn gemeinsam mit anderen tierischen Abfällen werden die toten Tiere dort zu Tierfett oder Tiermehl weiterverarbeitet – für die meisten von uns einfach undenkbar.


    2. im
    eigenen Garten begraben: nach dem Tod des Tieres denken viele als Erstes an den eigenen Garten als letzte Ruhestätte. Grundsätzlich können Kleintiere im eigenen Garten begraben werden. Hier gibt es allerdings ein paar Regeln zu beachten, die vor allem die Umwelt aber auch die Gesundheit von Mensch und Tier schützen sollen. Generell gilt: Kleintiere, die nicht an
    einer meldepflichtigen Krankheit gestorben sind, dürfen im eigenen Garten begraben werden. Allerdings nur, wenn dieser nicht in einem Wasser- oder Naturschutzgebiet liegt, das Grab mindestens 50 cm tief ist und es ein bis zwei Meter von einem öffentlichen Weg entfernt ist.
    Außerdem muss das verstorbene Tier in Materialien eingewickelt werden, die leicht verrotten.

    Achtung: Die leibliche Bestattung im Wald und in öffentlichem Gelände gilt als Ordnungswidrigkeit und kann mit einem Bußgeld bis zu 20.000 Euro bestraft werden.

    3. auf einem Tierfriedhof bestatten: eine würdevolle Bestattung ist jedoch auch ohne eigenes Grundstück möglich. Hierfür gibt es in Deutschland zahlreiche Tierfriedhöfe auf denen verstorbene Tiere bestattet werden können. Je nach Friedhof kann zwischen einem anonymen Grab, einer Einzelgrabstelle oder einem Urnengrab gewählt werden. Die Kosten für solch eine Bestattung variieren stark und richten sich nach der gewählten Grabart, der Größe des Tieres und des Sarges, der Mindestliegezeit sowie der Grabausstattung und –pflege.


    4. die Einäscherung: möchte man die Asche gerne bei sich zu Hause in einer Urne aufbewahren, im Garten vergraben oder verstreuen, kann man sein Tier auch kremieren lassen. Bei der Verbrennung in einem Tier-Krematorium besteht die Möglichkeit der Einzel- und Sammeleinäscherung. Wird das Tier einzeln eingeäschert, kann die Asche in einer Urne mit nach Hause genommen oder auf einem Tierfriedhof beigesetzt werden. Wo die Urne ihren letzten Ruheplatz findet, entscheidet der Besitzer selbst – rechtliche Vorschriften hierfür gibt es nicht. Viele Krematorien bieten bei Einzeleinäscherungen auch die Möglichkeit der Anwesenheit und / oder Sofortkremierung nach Terminabsprache an.In Sammeleinäscherungen werden mehrere Tiere gemeinsam kremiert. Eine Rückführung der Asche an den Tierbesitzerist hier nicht möglich. Nach der Kremierung wird die Asche in einem Sammelgrab beigesetzt oder auf einem Streufeld verstreut.


    5. die gemeinsame letzte Ruhestätte: in letzter Zeit wächst die Zahl von Friedhöfen, welche die zunehmende Bedeutung der Vierbeiner im menschlichen Leben würdigen und für Mensch und Tier einen gemeinsamen letzten Ruheort anbieten.


    6. ein Andenken für die Ewigkeit: mittlerweile kann man aus Haaren, Federn oder der Asche der verstorbenen Tiere auch Diamanten oder Edelsteine fertigen lassen.


    Was bei vielen von uns bleibt ist die Leere und Trauer. Aber unsere Vierbeiner hinterlassen nicht nur Narben im Herzen, wenn sie über die Regenbogenbrücke gehen. Sie hinterlassen uns auch schöne Geschichten und Erinnerungen, die uns helfen eines Tages die Trauer zu überwinden und einen Neuanfang zu schaffen. Dabei geht jeder von uns anders mit dem Verlust seines geliebten Tieres um. Ein richtig oder falsch gibt es nicht. Vermisst man sein geliebtes Tier sehr und möchte mit der Trauer nicht alleine bleiben, findet man im Internet mittlerweile zahlreiche Möglichkeiten des Austauschs. So gibt es beispielsweise Communities, wie virtuelle Tierfriedhöfe und Foren speziell für trauernde Tierhalter, deren Mitglieder ähnliches erlebt haben und den Verlust nachvollziehen können. Zudem treffen sich in immer mehr Orten trauernde Tierfreunde in Trauerkreisen zum gemeinsamen Austausch. Ich habe beispielsweise eine Trauerkarte im Virtuellen Tierfriedhof von ANUBIS angezündet , es gibt aber auch noch andere Online-Tiergedenkorte.
    Geändert von * dien * (23.11.2016 um 19:05 Uhr)

  2. #2
    Rewana

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    3.558

    Standard

    Wir haben es unterschiedlich gehandhabt, einige Tiere sind beim Tierarzt geblieben, andere hat mein Mann auf dem Hof der Familie beerdigt.

  3. #3
    AndreaManuela

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    Unser Willihund und der Hund meiner Mutter und ein paar Piepmätze sind in unserem Garten begraben. Wenn wir keinen Garten hätten, wären die Tiere wahrscheinlich beim TA geblieben. Es ist mir nicht 100 % egal, aber im Prinzip ist ein toter Körper für mich nur ein toter Körper. Ich besuche nicht mal meine Eltern auf dem Friedhof, wenn ich nicht unbedingt muss (Grabpflege). Ich kann da keine Beziehung herstellen. Null. Die Erinnerung ist das, was bleibt und was zählt.

  4. #4
    Elvira B.

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    1.257

    Standard

    Geli hab ich kremieren und dann wieder heim kommen lassen, die Meerschweinchen werden bestattet, hätte ich bei Geli auch gerne gemacht, aber auch wenn sie nur ein kleiner Zwergpudel war, war sie füe die kleine Ecke die ich habe doch zu groß

  5. #5
    Labbihalterin

    Beiträge
    5

    Standard

    Wir haben Kleintiere von unseren Kids im Garten vergraben. Ob wir das später (in hoffentlich ferner Zukunft) auch bei unserem Hund so machen, wissen wir noch nicht. Egal wo er mal beerdigt wird, in unseren Herzen wird er ja eh immer sein.

 

 
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