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Streunerkater agressiv beim Füttern

  1. #1
    AndreaManuela

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    Standard Streunerkater agressiv beim Füttern

    Hallo, Leute,

    da meine Hände ständig aussehen wie Schweizer Käse, muss ich doch mal um Rat fragen. Ich füttere zwei Streuner, eine Katze einen Kater. Der Kater kommt zum Fressen durchs offene Kellerfenster und frisst dort im Keller, hat dort auch eine Schlafplatz zur Verfügung.

    Es ist jedes Mal ein Kampf, wenn ich ihn füttere.
    Er faucht schon, wenn er mich nur sieht, lässt mich kaum an den Teller, um das Futter dort hineinzutun, schlägt mir manchmal das Futter aus der Hand... Ich bin schon so weit, ihn mit einem Brett erstmal auf Abstand zu halten, aber selbst da haut er mir manchmal auf die Hand. Unser Keller sieht schon aus wie ein Horror-Hostel-Keller, lauter Blutstropfen... :-)
    Ich hab es mit Fauchen, Knurren, Anschreien, Wasserspritzen versucht (wobei Knurren und Fauchen noch am Effektivsten waren, aber anstrengend), hat kaum geholfen...
    Wenn es nicht um Futter geht, lässt er sich streicheln (da bin ich aber auch noch vorsichtig), er genießt es richtig, läuft uns im Garten immer hinterher, weil er neugierig ist...

    Was kann ich tun, um nicht noch mehr Blut zu verlieren? Hat jemand einen Rat, wie ich den Kater erziehen kann?

    Auch die Bitte an Gala, selbst wenn wir nicht die besten Freunde sind, aber Du kennst Dich eben gut aus mit Katzen und hast wertvolle Tipps...

  2. #1
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    Ich kann dir empfehlen, mal einen Blick in den Ratgeber von Gerd zu werfen.

  3. #2
    Trofu

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    Standard

    Kastriert ist er schon, oder?

    Ansonsten... Manchmal sind Katzen einfach so .

  4. #3
    Galadriel

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    5

    Standard

    Ich würd auf jeden Fall jede Maßnahme meiden die ihn bedrängt UND schreckt das kann aus verschiedenen Gründen verstärkend wirken, dann würd ich lieber gucken das du füttern kannst wenn er nicht da ist.
    Irgendwann muss er ja mal weg sein?
    Oder ..das hört sich jetzte ganz dämlich an..eine Freundin arbeitet in ner Katzenpension, die haben da auch manchmal so Spezies wo man kaum das Zimmer betreten kann ohne als Dosenfutter zu enden.
    Die haben so kleine Öffnungen in der Tür...kannste dir vorstellen wie bei Knastfilmen und schieben das Futter da so mit nem Stiel auf Abstand rein, wenn sie das Zimmer betreten dann nur mit Besen ..also einmal am Tag muss das ja minimum sein wegen der Toiletten und da sagt sie immer man muss absolut ignorant aber bestimmt da reingehen..zack und durch, Klo machen und gehen. Zack Zack ^^

    Erziehen kannst du ihn sicher nur ganz ganz begrenzt.
    Funktioniert Klatschen und lautes Nein sagen?
    Sowas halt würd ich etablieren und ihn ansonsten die Aufmerksamkeit nur geben wenn er von sich aus sie sucht.
    Solch Charakterköppe kannst du noch schwerer erziehen als gewöhnliche Katzen ^^

    Aber das körperliche Angehen wer will das schon, das muss er lassen.

  5. #4
    AndreaManuela

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    Standard

    Danke für die Tipps!
    Der Kater ist leider immer präsent... Er merkt sich wohl die Uhrzeiten, wann es Futter gibt (füttere Hund und andere Streunerkatze immer zur gleichen Zeit). Er ist wohl auch schon ein älteres Semester - unten hat er (glaube ich) vorn keine Zähne mehr, ansonsten macht er einen fitten Eindruck.
    Ich hab schon befürchtet, dass ich das mit der "Futterklappe" einführen muss. Auf "Nein" reagiert er nicht oder wenn ich mit dem Fuß aufstampfe - wie gesagt, wenn ich ihn heftig anknurre, weicht er etwas zurück, provoziert aber immer wieder...

    Seufz... muss ich wohl mit leben; vielleicht mit Handschuhen füttern :-) oder eben eine Klappe in die Tür bauen.

    Ob er kastriert ist... ich glaube ja - jedenfalls ist bei ihm ähem "nichts" mehr zu sehen....

    (er kommt jetzt seit ca. 8 Jahren zu uns, erst voller Angst, nur bis auf 10m ran, da war er noch schüchtern und man konnte in Ruhe den Napf voll machen, da war er auch nicht ständig da, dann wieder mal ein paar Wochen gar nicht... dann doch.... war ab und an total abgemagert, dann hab ich wieder gepäppelt, jetzt eben ständig da, wird halt alt der Gute)

  6. #5
    AndreaManuela

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    Standard

    Ich bin seit vorgestern dazu übergegangen, das Hauen zu ignorieren. Ich wickle mir einen Schal um den Unterarm und ziehe zwei Handschuhe an und reiche ihm damit das Futter. Ohne ein Wort, ohne ihn anzuschreien. Sonst habe ich das Futter ja praktische immer von ihm ferngehalten bzw. ihn vom Futter ferngehalten, weil ich eben Angst um mein Leben hatte :-)
    Vielleicht hat ihn das ja auch noch aggressiver gemacht. Ich probier es jetzt mal so eine Zeitlang.
    Wenn er dann frisst, kann ich ihn auch wieder ohne Probleme streicheln.

 

 
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