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Ich versteh meine Katzen grad nicht

  1. #1
    Mausilla

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    3.529

    Standard Ich versteh meine Katzen grad nicht

    Minou, 8 Jahre und Artur, 4 Jahre.

    Die beiden sind mit Hunden aufgewachsen. Sogar mit großen dicken, trampligen Hunden.

    Seit Rosie hier wohnt, ist der Frieden empfindlich gestört.

    Rosie geht nicht direkt ran an die Katzen. Also berührt sie nicht. Hopst aber jedesmal, wenn sie einer Katze ansichtig wird, fröhlich drauf zu. Stoppt kurz vorher und wedelt sich einen weg. Manchmal stupst sie auch mit Nase oder Pfote Richtung
    Katze, macht so eine Spielverbeugung und fiepst.

    Minou plärrt und meckert, schlägt auch gelegentlich nach Rosie, läßt aber immer die Krallen drin. Das ist eigentlich halb so wild, weil Minou über alles mögliche plärrt und meckert.

    Artur mutiert zum Kampfkater. Der droht ernsthaft und schlägt auch richtig.

    Rosie hat in ihrem vorigen Zuhause auch mit einer Katze gelebt. Allerdings von der netten Art, die auch mit ihr gespielt hat und versteht die Ablehnung nicht. Mit Hartnäckigkeit geht sie immer wieder hin zu den Katzen.
    Problem ist momentan halt, ich kann sie nicht stoppen, wenn sie einmal unterwegs ist. Das klappt noch nicht. Zurückrufen geht schon. Aber sie rennt erstmal bis hin.

    Wenn die Katzen rennen, rennt Rosie hinterher. Zurückrufen klappt dann auch schon, nur sie startet erstmal.

    Was ich merkwürdig finde. Die Katzen reagieren nicht immer so. Manchmal bleiben sie einfach ruhig sitzen, wenn Rosie vorbei geht. Oder auch rumhopst. Zucken nicht mal. Und manchmal wüstes Getöse in derselben Situation.

    Nebeneinander sitzen und beide streicheln - klappt. Ruhe ist. Nebeneinander Leckerlis fressen - super. Streicheln beendet, Kekse alle - Getöse.

    Erwins Einzug hat sich entschieden problemloser gestaltet. Von Seiten der Katzen.

    Warum sind die Katzen mal so und mal so? Jetzt schlafen alle friedlich im Wohnzimmer.

  2. #1
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    Standard

    Ich kann dir empfehlen, mal einen Blick in den Ratgeber von Gerd zu werfen.

  3. #2
    black sunshine

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    Standard

    Naja, Schwanzwedeln ist bei Katzen erst einmal eine Drohgebärde, ich würde sagen, die haben ein Kommunikationsproblem.
    Ich denke, hier hilft das, was immer hilft, viel Geduld, entspannen und die werden das Miteinander schon lernen. Auch Rosie wird lernen, dass das offensive Herangehen schmerzhaft sein kann und ignorieren und Zurückhaltung besser ist

  4. #3
    Trofu

    Beiträge
    278

    Standard

    Kannst du Rosi evtl mit Geschirr und Hausleine sichern? Dann hättest du zumindest im Haus die Möglichkeit sofort einzugeifen und ein Abbruchsignal zu etablieren.
    Rosi wird den Katzen halt im Moment noch zu quirlig sein.

  5. #4
    Galadriel

    Beiträge
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    Tiere
    5

    Standard

    Das klingt eindeutig nach überforderten Katzen.

    Ich würd den Hund auch sichern und an der Erziehung arbeiten, ist ja ne kleine Rakete und das kennen die Katzen so wohl nicht wie es sich liest.

    Murphy ist ja auch so ein Wusel, vor Freude hinter Katzen herstürzen das hat er mal beim Kater einer Freundin gemacht und hat eine gefegt bekommen seid her ist das kaum mehr Thema..

  6. #5
    Hausmensch

    Beiträge
    6

    Standard

    Hi

    Die Katzen wollen vielleicht einfach ihre Ruhe und sind deswegen gereizt? Ist bei Menschen doch auch der Fall, wenn es viel wird. Den Katzen einen Rückzug einräumen, am besten einen Raum, den nur sie durch eine Katzenklappe betreten können?

  7. #6
    Mausilla

    Beiträge
    3.529

    Standard

    Zitat Zitat von Hausmensch Beitrag anzeigen
    Hi

    Den Katzen einen Rückzug einräumen, am besten einen Raum, den nur sie durch eine Katzenklappe betreten können?
    Das funktioniert nicht. Weil der Hund so klein ist. Wo die Katzen durchpassen, paßt der Hund auch durch.

    Aber - es wird besser. Vllt. lesen die ja hier heimlich mit und ziehen ihre Lehren aus meinem Gemecker.
    Im Haus tritt langsam Ruhe ein. Rosie lernt, dass man die Katzen auch einfach nur beobachten kann, wenn sie sich in den Zimmern bewegen. Und nicht jedesmal hinterher hopsen muß.
    Artur stellt sein Getöse ein und kann sich schon wieder einfach mal irgendwohin legen.
    Solange die Katzen sitzen oder liegen, ist inzwischen schon alles gut.

    Wenn sie langsam gehen, reicht bei Rosie ein scharfes ansprechen und sie läßt, was immer sie grad geplant hatte.

    Nur wenn die Katzen rennen, da müssen wir noch dran arbeiten. Und im Garten. Da gehts mit Rosie immer durch. Minou hats aber inzwischen eingeordnet, bleibt sitzen, hebt die Pfote und Rosie hält Abstand. Artur ist draußen recht scheu, das war er schon immer. Der rennt los und das Terriertier hinterher.

    Jetzt hab ich eine recht unorthodoxe Methode gefunden, Rosie zu stoppen. Eigentlich wollte ich ein Abbruchsignal mit Wurfschellen einsetzen. Da hat der Artur aber Angst, wenns scheppert.
    Aber ein Päckchen Tempos auf Rosies Hintern wirkte Wunder. Die hab ich ihr im Startansatz hinterhergeworfen. Hund stoppt, kommt zu mir - großes Lob.
    Werden wir sicher noch ein paar mal wiederholen müssen, Rosie ist halt noch ein alberner Junghund. Die Impulskontrolle noch im Aufbau.

  8. #7
    Rewana

    Beiträge
    3.563

    Standard

    Aber ein Päckchen Tempos auf Rosies Hintern wirkte Wunder. Die hab ich ihr im Startansatz hinterhergeworfen. Hund stoppt, kommt zu mir - großes Lob.
    Werden wir sicher noch ein paar mal wiederholen müssen, Rosie ist halt noch ein alberner Junghund. Die Impulskontrolle noch im Aufbau.
    Toll, und wenn dein Mann nicht hört mußt du demnächst rosa Wattebäuschchen schmeißen.

    Ist aber eine gute Idee mit den Tempos und wenn es klappt ist doch in Ordnung.

 

 
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