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Katze krampft und speichelt/sabbert

  1. #1
    Julla

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    Frage Katze krampft und speichelt/sabbert

    Hallo Forenmitglieder!

    Mein Freund und ich sind ganz verzweifelt weil unsere Mietze Amy seit gestern angefangen hat so alle 2-3 Stunden zu krampfen und dabei zu sabbern bzw. zu speicheln. Das dauert nicht lang aber
    danach miaut sie ganz laut und so als würde ihr was weh tun.
    Sie hatte vorgestern eine Impfung bekommen aber kurz danach und bis gestern Nachmittag war nichts ungewöhnliches und dann fing das plötzlich an.
    Wir haben heut nochmal den Tierarzt angerufen doch der meinte nur wir sollen es weiter beobachten und wenn es nicht besser wird sollen wir Ende der Woche nochmal vorbeikommen.
    Jetzt abends kam noch dazu das sie anfängt ganz aufgeregt zu werden und im Kreis rennt wenn so ein Anfall kommt.
    Wir suchen schon seit gestern nach Antworten im Internet was es sein könnte aber finden nichts.
    Könnt ihr uns helfen?

  2. #1
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    Frage

    Ich kann dir empfehlen, mal einen Blick in den Ratgeber von Gerd zu werfen.

  3. #2
    Dobifreund

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    Julia,
    in Katzen kenne ich mich nicht so aus. Hat Dein Tierarzt denn sonst nichts dazu gesagt?

    Dann würde ich sofort in eine Klinik fahren. Der TA muss doch etwas mehr wissen dazu!

    Wenn es eine Folge der Impfung sein sollte, dann kann man sicher in der Klink noch eingreifen.

    Auf sich beruhen liess ich es auf keinen Fall. Für mich wäre es ein S O S .

    Gute Besserung! Alle daumen und Pfoten werden hier gedrückt.

    Halt uns bitte auf dem Laufenden.

    LG, Dobifreund

    PS: Es gibt doch auch Foren, wor Tierärzte on-line sind

  4. #3
    Julla

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    Danke für deine Antwort Dobifreund.
    Wir werden morgen auf alle Fälle zum Tierarzt gehen bzw. in eine Tierklinik denn so kann es nicht weitergehn.
    Es ist so schlimm sein Tier leiden zu sehen ohne zu wissen was ihm fehlt und ihm nicht helfen zu können.
    Wir hoffen das es bald wieder bergauf mit ihr geht.
    Ich halte dich auf dem Laufenden was morgen dabei raus kommt!

  5. #4
    Dobifreund

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    Wir drücken alle Daumen und Pfoten.
    Ja, ich kenne das. Kenne auch das "Zu Spät".

    Tierärzte haben auch nicht mehr so mein Vertrauen. Es gab wirklich eine Begenehit, da ist ein HH bei 6 Tierärzten gewesen und hat 6 verschiedene Diagnosen bekommen.

    Bei Deinem Kätzchen glaube ich, dass Eile geboten ist. Das im Kreislaufen verrät nichts Gutes!

    Habt Ihr keine Anlaufstelle mit Notdienst 24 Stunden? Den würde ich wahrnehmen.

    LG, Dobifreund

  6. #5
    Schrecker82

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    Ich kenne mich mit Impfschäden jetzt auch niht so aus - aber sicher war das ganze Stress für den kleinen.

    Sowas kann epilepsiehnliche Anfälle auslösen.

    Ich würde mit dem kleinen auch direkt in ne Klinik fahren. Solche Krämpfe können das Gehirn schädigen...


    Drück euch die Daumen und wünsche nur das Beste!

  7. #6
    Julla

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    Hallo liebe Forenmitglieder!

    Die letzte Nacht war der absolute Horror für uns gewesen.
    Als wir auf halb 12 in etwa ins Bett sind war noch soweit alles okay, doch dann ca um eins hat unsere Mietze einen so bösartigen Anfall bekommen, dass sie sich erst nach ca 5 min wieder beruhigen konnte. Mein Freund war bei ihr um sie zu beruhigen jedoch nachdem der Anfall vorbei war bewegte sie sich nimmer.
    Wir waren fix und fertig deswegen und dachten schon sie wäre von uns gegangen doch sie kam zum Glück wieder zu sich.
    Wir suchten dann erst im Telefonbuch nach Notrufnummern und stießen dabei nur auf eine Tierklinik. Als wir dort anriefen und den Fall schilderten waren sie freundlich und alles aber meinten, dass sie nur was machen könnten, wenn das Krampfen bei Amy nicht mehr von allein weggehn sollte.
    Ich suchte dann weiter im Internet und wir stießen auf einen Tierarzt der Bereitschaft hat, den wir auch anriefen. Der war sehr freundlich und erklärte uns das es eleptische Anfälle sein könnten so wie wir es beschrieben aber solang die Katze unter einer 15 Stunde solch einen Anfall hat wird im Gehirn nichts geschädigt. Wir sollen überall das Licht ausmachen, ihr Ruhe geben damit sie schlafen kann und am nächsten Tag zu einem Tierarzt gehn, sollte es jedoch auftreten dass so ein Anfall über 15 min anhält sollen wir ihn wieder anrufen und zu ihm kommen.

    Wie er es sagte machten wir überall die Lichter aus und anfangs legte sich unsere Mietze auch zu uns doch dann wurde sie wieder unruhig. Sie stand auf und lief wieder herum. Es folgte ein kleiner Anfall. Nach diesem kam sie aber gar nicht mehr zur Ruhe. Am Ende versteckte sie sich unterm Bett da jedoch bekam sie wieder einen größeren, aus dem sie zum Glück aber nach ein paar Minuten wieder selbst herauskam.
    Sonst war die Zwischenzeit zwischen den Anfällen so 2-3h doch plötzlich eine halbe Stunde nach dem letzten Anfall fing sie wieder an völlig ohne Kontrolle im Kreis zu rennen. Am Ende ihrer Kräfte viel sie auf den Rücken und selbst da konnte sie nicht aufhören, als es dann endlich vorbei war kam sie gar nicht mehr zu Ruhe sie lief nur noch im Kreis.
    Wir versuchten in der Zwischenzeit ständig ihren behandelnden Tierarzt zu erreichen und endlich kurz nach 6 ging jemand ans Handy und wir konnten auch sofort mit ihr kommen.
    Sie untersuchte Amy und meinte das ihr das bei diesem Impfstoff noch nie vorgekommen sei und das sie sich bei der Firma informiert, sie hat unserer Mietze eine Traubenzuckerlösung verabreicht damit sie wieder zu Kräften kommt und ein Beruhigungsmittel für epeleptische Anfälle.
    Sie wird sich im Laufe des Tages beidieser Firma erkundigen, wo der Impfstoff herkommt und wir sollen heut Nachmittag nochmal vorbeikommen damit sie sie nochmal untersuchen kann und dann gegenfalls entscheidet ob ein epeleptisches Medikament für eine bestimmte Zeit genommen werden muss oder nicht.
    Bis jetzt hat unsere Kleine von dem Beruhigungsmittel geschlafen und ist jetzt wieder aufgewacht. Sie miaut (was eig eher untypisch für sie ist) und wir haben ihr jetzt ersteinmal etwas zu fressen gegeben.

    Hoffentlich gehen diese epeleptischen Anfälle wieder weg!!!

  8. #7
    discomedusa

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    Ach Mensch, das hört sich ja schrecklich an. Da habt ihr ja ordentlich was mitgemacht. Es gibt anscheinende wirklich ein Zusammenhang zwischen Impfungen bei Katzen und der Auslösung von Epilepsie. Erkundige dich auf jeden Fall genau, welcher Impfstoff benutzt wurde und ob es ein Kombipräparat war.
    Eventuell wirst du auf das Impfen in Zukunft ja ganz verzichten wollen (es ist eh umstritten, ob Wiederholungsimpfungen bei Katzen überhaupt sinnvoll sind).

    Ich hoffe, die Anfälle hören wieder auf …
    Gute Besserung!

  9. #8
    black sunshine

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    Ohje, dich drück die Daumen, dass ihr das in den Griff bekommt, ich kenn mich mit Krampfanfällen bei Katzen leider überhaupt nicht aus. Notfalls so lange suchen, bis ihr einen erfahrenen und guten TA gefunden habt.

  10. #9
    Julla

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    Also waren jetzt erneut beim TA. Sie meinte das in der Weise keine weiteren solche Anfälle bei anderen geimpften Katzen mit diesem Wirkstoff aufgetreten sind. Kann höchstens sein das der Stress durch den Umzug und dann noch zwei Wochen drauf de Impfung sowas Zustande kommen lassen.

    Die TA hat jetzt auf alle Fälle erstmal ein großes Blutbild machen lassen (aber das ist für die Katze auch ganz schrecklich gewesen und für uns auch weil sie sich total dagegen gesträubt hat, laut miaut, Zähne gefletscht, ich fand es schrecklich sie so leiden zu sehn aber auf der anderen Seite es dient ja ihrem Besten und damit sie wieder gesund wird).
    Wir haben jetzt für Amy ein paar krampfstillende Tabletten bekommen und sollen uns morgen nochmal melden wegen dem Ergebnis des Blutbildes und ob nochmal Anfälle aufgetreten sind.

  11. #10
    Mietzie

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    das ist ja schlimm, alles Gute für Eure Mietz.

  12. #11
    Julla

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    Danke dir Mietzie und allen anderen auch

  13. #12
    Rewana

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    Ich wünsche deiner Mietz auch alles gute. Hoffentlich kommt sie bald wieder ganz in Ordnung.

  14. #13
    Dobifreund

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    Was für eine Odyssee für das Kätzchen.

    Alle Daumen und Pfoten sind gedrückt.

    Gute Besserung!


    LG, Dobifreund

  15. #14
    Julla

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    Haben gestern auf um 5 der Mietz die erste Tablette gegeben. Diese lösten wir in 200ml Wasser auf und wollten sie ihr mit so einer Spritze ohne Nadel ins Mäulchen geben aber durch die Totour beim TA mit dem Blutabnehm hat sie sich sowas von dagegen gewährt das sie nicht viel davon abbekommen hatte die Krämpfe von ihr waren zwar noch da aber nicht mehr so schlimm wie die Nacht davor. Die zweite Tablette verpackten wir dann in ein kleines Stück Leberwurst und das hat dann auch angeschlagen, seitdem hatte sie keine Anfälle mehr bis auf jetzt wieder einen kleinen.
    Müssen heut Nachmittag nochmal beim TA anrufen und fragen was beim Bluttest herraus kam. Hoffentlich nichts schlimmes.

    Danke für eure Antworten und das ihr uns beisteht!!!

  16. #15
    discomedusa

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    Das mit in Leberwurst verpacken ist hier auch so ziemlich die einzige für mich unblutige und für die Katzen stressfreie Möglichkeit, Tabletten in die Katzen zu kriegen. Gut, dass sie Leberwurst mag. Ich denke, Stress solltet ihr sowieso gerade so gut es geht vermeiden. Arme Maus.

  17. #16
    Julla

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    Sie liebt Leberwurst
    Wir versuchen alles mögliche damit kein Stress für sie entsteht.
    Vorallem ist es gut, dass sie jetzt endlich mal zur Ruhe gekommen ist, denn in der Nacht ist sie nur hin und her gelaufen und kam kein bisschen zur Ruhe

  18. #17
    Dobifreund

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    was machen die Blutergebnisse?
    Wie geht es dem kleinen Kätzchen?
    Helfen die Tabletten, die sie bekommen hat?

    Was für ein Stress für die Kleine.

    Gute Beserung!

    LG, Dobifreund

  19. #18
    Julla

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    Bei den Bluergebnissen kam nur heraus das sie ein paar erhöhte Enzymwerte hätte aber sonst nichts auffälliges dabei wäre.
    Wir sollen bis Montag ihr die Tabletten geben und dann wieder anrufen.
    Also bisher wirken die Tabletten ganz gut bis auf einen kleinen Anfall war bisher noch nichts wieder, ist dann aber die Frage wie wird es wenn man sie wieder absetzt.
    Unserer Kleinen Amy geht es schon wieder etwas besser, sie ist wieder mehr bei Kräften und springt auch schon wieder auf die Möbel, müssen halt nur aufpassen, dass wenn so ein Anfall auftreten sollte dass sie nicht herunterfällt und sich so noch was tut

  20. #19
    Schrecker82

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    Was für Tabletten bekommt die kleine denn?

  21. #20
    Julla

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    Also die Tabletten heißen Phenoleptil.
    Haben heut nochmal mit der Tierärztin gesprochen und auch unsere Ängste wegen was passiert wenn wir die Tabletten absetzen und so und da meinte sie das wir nun wohl noch ein viertel Jahr die Tabletten geben sollen.
    Aber der Mietze gehts so wieder ganz gut, hatte seit Freitag keinen Anfall mehr, zwar manchmal noch ein bissl wackelig auf de Beine aber sonst ist sie schon wieder putzmunter und abenteuerlustig, wenn es darum geht unsere Schränke zu erkunden

  22. #21
    Schrecker82

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    Hm, also dann glaub ich fast, dass es nicht an dem Mittel liegt.

    Denn das wirkt nicht von jetzt auf gleich, das dauert ne zeitlang bis man das Tier damit eingestellt hat und es auch wirkt (zudem kann das "wacklig" sein auch am Mittel liegen, denn bis der Körper sich dran gewöhnt hat, ist das eine der bekannten Nebenwirkungen)...Absetzen darf man es nur ganz langsam (ausschleichend), da ein abruptes Absetzen Anfälle eher fördern kann.


    Mein Gordon hat ja Epi und bekommt Luminal (gleicher Wirkstoff, Phenobarbital nämlich).


    Ich hab aber grad Info on nem THP bekommen, in nem anderen Forum, dass die Schwermetale in der Impfung gerne soche Anfälle hervorrufen und man daher die Leber unterstützen sollte. Könnte also tatsächlich sein, dass deine Katze auf die Impfung heftig reagiert hat, sie aber keine Epi im eigentlichen Sinn hat, der mit Phenobarbital geholfen wäre.

    Ist kein einfaches Thema. Es gibt so viele Infos, so viele Möglichkeiten...sich da durchzufinden ist nicht leicht.

  23. #22
    Julla

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    Na aber das komische daran war ja, dass sie die selben Impfungen von der selben Firma die letzten Jahre auch bekommen hat und sowas bisher noch nie aufgetreten ist. Das hat uns stutzig gemacht. Wir nehmen aber an das die Impfung im Zusammenhang mit dem Stress durch unseren Umzug steht und das beides zusammen die Anfälle ausgelöst hat

    Naja wir werden jetzt erstmal weiter die Tabletten geben und halt im Kontakt mit dem Tierarzt und natürlich auch zu euch halten und euch auf dem Laufenden halten.

  24. #23
    Schrecker82

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    Manchma isses komisch...

    Ich hab jetzt in letzter Zeit auch gehäuft von Impfknubeln gehört, bei versch. Ärzten, gleicher Wirkstoff, Tier schon seit Jahren damit geimpft, nie Probleme gehabt.

    Hauptsache deiner kleinen geht es jetzt gut und es kommt nicht wieder Dafür drück ich euch feste die Daumen.

  25. #24
    Julla

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    Hallo!
    Meld mich heut mal wieder bei euch.
    Also bis Donnerstag dachten wir, dass jetzt endlich wieder alles gut sei mit unserer Amy, denn sie war wieder munter hat rumgetollt und alles und dann plötzlich ab Donnerstag lag sie den ganzen Tag nur rum und hat geschlafen.
    Freitag das selbe und sie wollte auch nichts mehr weiter fressen. Am Freitag abend hat sie das letzte zu sich genommen und seitdem gar nichts mehr, wir haben schon alles ausprobiert was sie sonst eig immer sehr gern frisst aber sie will nichts mehr.
    Wisst ihr vll an was das liegen könnte?
    Vorallem die Tabletten hat sie seit Donnerstag auch nicht mehr zu sich genommen aber auch noch keine Anfälle wieder gehabt.
    Wäre schön wenn ihr uns helfen könntet

  26. #25
    Schrecker82

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    Kann da nur wieder den Gang zum Fachmann raten, der die kleine man richtig aufn Kopf stellt um heraus zu bekommen, ob dieses Anfallsgeschehen nicht doch auf ein organisches Leiden zurückzuführen ist - und erst wenn das wirklich ausgeschossen ist, ggf wieder die Tabletten geben (sie mal zu geben und mal nicht, kann Anfälle ggf sogar fördern).

    Trinkt die keine denn wenigstens ausreichend?

    Der TA kann dann auch etas Appetitanregendes spritzen oder Futtermittel mitgeben, die den Appetit steigern sollen (das sind so ne Art "Astronautenpasten").


    Alles Gute für euch!

  27. #26
    **Peace-Flower

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    Hi,

    ich hatte mal einen ähnlichen Fall. Mein Henry hatte ich Handaufgezogen, da er von seiner Mama verlassen worden war. Nach einiger Zeit bemerkte ich auch den Grund. Henry hatte Krampfanfälle, Halluzinationen (geweitete Pupillen, Wand anmiauen, Wand anspringen, im Kreis laufen etc.) und war nach den immer komplett entkräftet und hat sich meistens, wenn ers kraftmäßig noch geschafft hat, auf den Futternapf gestürzt, um die Energie wieder reinzuholen.

    Meine Tierärztin tippte auch auf Epilepsie. Nach mehreren Monaten Recherche, stieß ich auf ein bis dahin (2005) nahezu unbekanntes Syndrom, heute ist es bereits weiter verbreitet.
    Das Feline Hyperästhesie Syndrom trifft hauptsächlich bei Katzen aus Wohnungshaltung auf, da diese für Tiere mit solch feinen Sinnen wie Katzen viel zu reizarm ist. http://de.wikipedia.org/wiki/Felines_Hyperästhesie-Syndrom
    Ich habe Henry ab da bei jedem Anfall Diazepam oral eingegeben er hat es zwar gehasst, weile s ekelhaft schmeckt, aber es hat den Anfall innerhalb weniger Sekunden beendet.
    Man soll Katzen mit diesem Syndrom nach und nach neue Reize beibringen ( Geräusche, Gerüche etc) und sie langsam an ein Freigänger leben gewöhnen. Nach etwa 4 MOnaten war Henry dann soweit dass er ohne Aufsicht rausdurfte und ab diesem Tag hatten sich die Anfälle auf ingesamt 2mal in 3 Jahren beschränkt.
    Da das eine sehr verbreitete aber leider oft verkannte Krankheit ist, ist viel Eigenrecherche von Nöten um sich sicher zu sein, aber ich würde es in Betracht ziehen.

    Ich wünsche euch viel Glück und hoffe dass es bald besser wird!


    Liebe Grüße
    Natalie


    PS: der hübsche schwarze Kater auf meinem Avatar war Henry.

  28. #27
    timbalo

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    Hi Julla

    ich kann Dir nur zu gut nachempfinden was Du durchmachst oder durchgemacht hast. Mein kleiner Tarzan zeigt im Moment genau die gleichen Symptome. Angefangen hat alles vor 4 Tagen, als er plötzlich ohne Grund erbärmlich losmiaut hat und vom Katzenbaum gehüpft ist. Haben uns natürlich nichts dabei gedacht. Einen Tag darauf ist uns das Sabbern aufgefallen und einen weiteren Tag darauf auch woher es kam. Er krampft im Gesicht bzw. sein Gebiss fängt an wie wild auf und zu zugehen und es läuft nur so der Sabber heraus. Diese Anfälle häuften sich an diesem Tag so sehr, dass er alle 15min einen bekam. Die Angst war ihm buchstäblich ins Gesicht geschrieben. Er scheint alles mitzubekommen.

    Dann sind wir wieder zum TA und er konnte uns nicht wirklich weiterhelfen. Es wurde zwar auf Epilepsie getippt, aber auch eine Vergiftung konnte nicht ausgeschlossen werden. Er hat Entzündungshemmer, Antibiotika und Valium bekommen. Die Gesichtskrämpfe wurden etwas weniger, aber Tarzan kam nicht zur Ruhe. Er hat sich immer nur hingesetzt und auf seinen nächsten Anfall gewartet.

    Wir sind dann irgendwann mal ungern ins Bett. Dann wurde ich gegen 1 plötzlich wach weil ich ihn Schreien gehört hatte und bin aufgesprungen. Tarzan lag im Wohnzimmer auf der Seite aufm Boden und hatte den bis dahin schlimmsten Krampf. Sein ganzer Körper hat ca. 2 min gekrampft und er lag in seinen Exkrementen.

    Ich habe dann versucht keine Panik zu bekommen, damit wenn er zu sich kommt nicht erschrickt. War nicht so einfach aber es hat geklappt und er kam wieder zu sich und hat sich für die Sauerrei entschuldigt. Wir haben Ihn dann heute Nacht nicht mehr aus den Augen gelassen und sind heute in eine Spezial-Klinik in der Schweiz gefahren. Dort liegt er nun unter Beruhigung und es werden alle möglichen Tests gemacht (Blut, Hirnwasser, MRT etc.).

    Dein Beitrag hat mir etwas Mut gemacht und ich wollte mal Fragen wie es deinem Kätzchen so geht und ob bei euch noch etwas neues rauskam?

    Ich wünsche Euch allen nur das Beste.

    Grüsse, Timbalo

  29. #28
    Julla

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    Hallo Timbalo!
    Das mit deinem Tarzan hört sich schlimm an. Wie geht es ihm denn jetzt? Kam schon etwas bei den ganzen Untersuchungen herraus?

    Also nachdem wir unserer Amy keine Tabletten mehr gegeben hatten, weil sie einfach nichts mehr zu sich nehmen wollte hat sie heut früh wieder angefangen leichte Anfälle zu bekommen. Gegen halb um 8 hat sie dann wieder einen schwereren erlitten obwohl wir ihr halb 6 eine Tablette gegeben hatten. Daraufhin haben wir uns wieder auf dem Weg zum Tierarzt gemacht. Da dort aber sehr voll war sind wir zu meinem Freund seiner Mama gefahren, wo er bis vor kurzem mit seiner Mietzie noch gelebt hat. Dort ging es ihr richtig gut. Sie hat sich richtig wohl gefühlt als sie wieder durch ihre gewohnte Umgebung streifen konnte.
    Später beim Tierarzt haben wir dann erzählt, dass sie so schläfrig war und nichts mehr fressen wollte und wir deshalb das Mittel abgesetzt haben. Die TA fragte, wie wir die Tabletten verabreicht haben und das haben wir indem wir ihr es unters Essen mischten.
    Das jedoch war wohl nicht die beste Lösung, da Amy das rausgeschmeckt hat und deshalb das Essen ganz verweigerte.
    Die Tierärztin gab ihr dann eine krampflösende Spritze und meinte wir sollen uns einen Tag später wieder melden, wie die Spritze gewirkt hat und ob neue Anfälle aufgetreten sind.
    Naja wir sind nach Hause gefahren, haben Amy aus ihrer Katzenbox gelassen. Sie ist herumgelaufen und hatte noch ein paar kleinere Anfälle, aber das ist nicht weiter auffällig gewesen, weil das Mittel ja eine gewisse Zeit braucht bis es wirkt. Nach einer Stunde ging es dann auch.
    Dann musste ich los zu einem Termin und mein Freund passte auf und später wechselten wir uns ab. Es war nichts auffälliges an ihr zu beobachten, sie lief durch die Wohnung und fraß ganz normal.
    Wir sind dann nochmal kurz los ein paar Besorgungen machen und als wir wiederkamen fing sie an, wie Halluzinationen zu bekommen, der Speichel lief ununterbrochen und sie kam nicht zur Ruhe. War ein kleiner Anfall vorbei, kam auch schon der Nächste. Wir gaben ihr eine aufgelöste Tablette und hofften das sie dadurch ruhiger würde aber nix passierte.
    Wir riefen den TA erneut an. Er meinte wir sollen noch eine halbe Stunde warten bis die Tablette wirkt, sie in einen abgedunkelten Raum lassen und sie dann nochmal anrufen.
    Nach der halben Stunde war keine Veränderung zu erkennen. Nur das sie aggressiv reagiert wenn man sie anfasst.
    Haben den TA erneut angerufen und er hat sich nochmal für uns Zeit genommen.
    Mein Freund musste sie ganz sehr festhalten, als sie erneut zwei Spritzen bekommen hat. Sie meinte wir sollen sie heut allein in einen Raum lassen, da es sein kann das sie auch einfach auf uns losgehn kann. Wir sollen ihr Futter und Trinken mit hinstellen und morgen Früh wieder bei der TA anrufen.
    Wir müssen jetzt erstmal abwarten ob die Spritzen wirken und was weiter passiert!

    Wir wünschen dir und deinem Tarzan auch alles Gute und damit alles wieder gut wird!

  30. #29
    Schrecker82

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    Ich wünsch euch weiterhin gute Besserung, hoffe ihr habt bald wieder Ruhe...

    Habt ihr kein Diazepam vom TA bekommen?

    Phenobarbital ist kein Notfalmedikament, das wirkt nicht "mal eben" wenn die Katze einen Anfal hat. Die "Wirkung" dieses Medikaments setzt so richtig erst ein, wenn das ganze ein paar Wochen regelmäßig (und möglichst immer zur gleichen Zeit) gegeben wurde. Und auch dann muss man mit der Dosis "spielen". Da müssen Blutwerte genommen werden,ggf. erhöht werden usw.


    Ich würde doch nochmal über eine weitergehende Untersuchung nachdenken. Ggf. auch den Kopf checken lassen (sicher habt ihr ne Klinik mit MRT oder wenigstens CT bei euch in der Nähe, oder?)

  31. #30
    timbalo

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    Hi Julla

    Danke der Nachfrage. Tarzan ist leider immer noch in der Klinik und bleibt auch noch bis mind. Morgen dort. Aber er hatte seit wir ihn dort abgegeben haben keinen Anfall mehr. Allerdings bekommt er auch Medikamente die ihn ruhig stellen, Antibiotika und eben auch Phenobarbital. Wenn man Phenobarbital in einer hohen Dosis verabreicht, schlägt das Mittel auch gleich an. Aber Schrecker82 hat schon recht, dass das Mittel erst in 2-3 Wochen richtig anschlägt, wenn man es in Tablettenform verabreicht.

    Ich würde Dir auch empfehlen zu einer Klinik mit Neurologen und MRT etc. zu fahren und einen richtigen Check machen zu lassen. Ist halt leider auch eine Kostenfrage. Ich kenne meine noch nicht, falls Du fragen möchtest ;-)

    Bei Tarzan ist es aber so, dass gar nichts gefunden werden konnte. Es wurde wirklich alles gecheckt (Blut, MRT mit Kontrastmittel, Hirnflüssigkeit wurde entnommen etc.) Von daher ist der jetztige Stand idiopathische Epilepsie. Also Ursache unbekannt und evtl. angeboren. Diese Form haben aber nur sehr wenige Katzen.

    Noch ein Tipp wegen den Tabletten.
    Ich pulveriesiere (Mörser) die Tablette, mische das Pulver in ein klein bisschen Leberwurst (Streichleberwurst) und schaue das er vom Finger abschlecht. Falls nicht, schmiere ich die Leberwurst-Creme am Bein entlang. Da Katzen ja sehr reinlich sind, macht er sich wieder sauber und schleckt dabei alles auf. Vielleicht Hilft es bei eurer Amy.

    Auch Amy alles Gute!

 

 
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