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Diagnose Blasentumor

  1. #1
    Geno

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    Standard Diagnose Blasentumor

    Hallo zusammen.

    meine kleine Julie ist mittlerweile 17 Jahre alt und begleitet mich somit nun länger als mein halbes Leben
    viele Krankheiten kamen und gingen, viele Katzenleben wurden aufgebraucht.

    Vor ein paar Wochen bekam Sie Probleme beim pinkeln, es kam immer seltener was raus, zuletzt mit Blut

    der TA kam mittels Ultraschall zu der Diagnose das sich bereits ein Tumor in der Blase gebildet hat, ebenfalls sei die Blase ganz hart, eine derart harte Blase habe
    Sie in ihren 25 Jahren Berufserfahrung nie erlebt.. wir haben natürlich unzählige unterschiedliche Medikamente und Antibiotika versucht, nichts half

    Julie leidet nicht sichtlich, sie scheint keine Schmerzen zu haben, ist in Ihrer Bewegung nicht eingeschränkt, hat einen gesunden Appetit und schnurrt wie am ersten Tag, was das ganze für mich sehr schwer macht.
    Zuletzt bekam Sie Cortison, das scheint ein wenig etwas gebracht zu haben, der Urin kam "zuverlässiger" und auch das Blut wurde weniger, das Problem ist jedoch das Sie seitdem extrem inkontinent ist, innerhalb von 3 Tagen musste 2x die Couch, 2x der Teppich und 1x das Bett dran glauben.. das macht das ganze für mich nicht einfacher

    Ich bin verzweifelt, zum einen will ich es nicht solange hinauszögern will bis die Schmerzen beginnen, denn, was ist wenn die Schmerzen losgehen während ich auf der Arbeit bin und Sie dann elendig verreckt? Allein die Vorstellung heim zu kommen und Sie tot aufzufinden wäre der Horror.
    Zum anderen fällt es mir schwer den Entschluss zu fassen Sie einzuschläfern eben weil Sie - abgesehen von der Inkontinenz - komplett gesund zu sein scheint

    Wenn ich Sie einschläfern lassen würde, würde Ich mir die schlimmsten Vorwürfe machen..
    Was würdet ihr an meiner Stelle tun?
    Gibt es da draussen Personen die ähnliches durchlebt haben, wie habt ihr euch entschieden? wann war der Punkt wo ihr losgelassen habt?

    http://imgur.com/a/7AXKW

  2. #1
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    Standard

    Hast du schon mal einen Blick in Notfälle bei Katzen geworfen? Wissen schafft Vorsprung... und das ist bei der Behandlung von Notfällen von Vorteil. Vielleicht hilft dir das ja weiter!?

  3. #2
    Rewana

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    Standard

    Hallöchen,
    sowas ist immer eine sehr schwere Entscheidung.

    Ich habe mich da immer auf mein Gefühl und den Tierarzt verlassen. Bei einem ausführlichen Gespräch mit dem Tierarzt, auch über mein Gefühl ob das Tier leidet oder nicht sind wir eigentlich immer zu einer Entscheidung im Sinne des Tieres gekommen mit der ich Leben kann ohne unendliche Schuldgefühle.

    Was anderes kann ich dir leider nicht raten.
    Gruß
    Rewana

  4. #3
    Galadriel

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    Standard

    Huhu

    Ich würde auch versuchen nicht allein auf mein Gefühl und das Tier, sondern auch auf den Tierarzt zu vertrauen.
    Sowie Freunde die ein wenig den Blick von aussen haben tun da auch manchmal sehr gut...

    Und ich würde auf kräftige Schmerzmedikamente bestehen, selbst wenn das Tier sich nichts anmerken lässt.
    Katzen zählen ja leider zu den Tieren die sich Unwohlsein nicht so schnell anmerken lassen und auch wenn man denkt man kennt sein Tier am besten ( das tun wir ja alle..) ist schnell was übersehen..
    Das ist auch mein Alptraum etwas zu übersehen und das ein Tier deshalb leiden muss, weil ich mich nicht trennen will...

    Ich lasse meine Tiere lieber einen Tag früher gehen, als den Punkt abzuwarten bis es garnicht mehr geht..

    Meine Jugendkatze ist mir am Nierenversagen verreckt, wir haben die Spritze zwar noch gesetzt aber sie war schon länger näher am Tod als am Leben und dennoch klammerte sie am selbigen..das war schrecklich zu sehen und seid her vertraue ich nicht mehr auf diese beschönigenden tröstenden Sprüche wie :
    "Du wirst es merken, es wird es dir zeigen ..er schlief sanft ein..etc etc..etc ".....

    Ich werfe mir vor das ich sie hab nicht eher gehen lassen, meine Ärztin sprach die Option schon an und hat aber aufgrund meiner Verzweiflung mir angeboten es noch einmal zu probieren sie aufzubauen..hat nicht geklappt...und als wir dann erneut da waren meinte meine Ärztin das sie mir zwar noch dieses und jenes anbieten könnte um die Katze nochmal ein paar Wochen zu pushen, hat mir auch gesagt in welche TK ich gehen kann wo man die Katze auf sicher nochmal auf 4 Beine stellt....aber das sie mir nahelegen will das nicht mehr zu tun und ich war dann auch erleichtert das sie das als Ärztin so sagte.
    Denn das war das erste Mal das ich so eine Entscheidung treffen musste bei einem Tier was sich so eng an mich gebunden hatte...

    Am Ende ist es nie eine Entscheidung um Leben und Tod, sondern eine Entscheidung ob der Tod elendig sein soll oder sanft..also eine Frage WIE ein Tier diese Erde verlassen darf, in Würde und Liebe oder anders...

    Ich will sowas nie wieder erleben, nach Möglichkeit...seid her musste ich einen Kater und 1 Hund (streng genommen 2) gehen lassen und bei beiden glaube ich den richtigen Moment für das Tier und für mich gefunden zu haben.
    Die Entscheidung ist beide Male schwer gewesen und jedesmal anders....es wird nie leicht sein, aber ich finde die Tatsache das wir uns diese Frage beim Tier stellen können ist ein Geschenk. Die heutige Überzeugung lieber 2 Tage zu früh als 1 Tag zu spät hat mir auch geholfen dabei, ebenso wie meine Tierärztin.

    Man muss sich immer sagen..das es nur für die schwer ist, die zurück bleiben..für den der geht ist es eine Erlösung...


    Ich wünsch dir den richtigen Moment zu finden und alles Gute.
    Aus Erfahrung kann ich dir sagen das egal wie sehr es schmerzt der Tag kommt an dem du wieder nach vorne schauen kannst und an all die schöne Zeiten mit deinem Tier gerne zurückblickst. Und das du froh sein wirst das es nicht mehr leiden muss..

    Und ja...das vermissen ist schrecklich...aber es wird besser.

    Wenn ich mich von Katzen getrennt hab, sei es weil sie krank waren oder es bei mir einfach nicht passte, bin ich jedesmal ein bisschen mit gestorben.
    Aber ich hab so ich konnte auch zeitnah mich auf ein neues Tier eingelassen.
    Nicht um das andere zu ersetzen, sondern um das Loch zu füllen..auch für die zurückgebliebenen Tiere....

    Ich kenn Menschen die wenn der Hund stirbt 2 Tage später mit einem neuem nach Hause kommen.
    So ein Tier und besonders Hund greift auch stark in Alltagsabläufe und wenn der so völlig aus der Bahn geworfen wird, nicht nur weil man den Verlust zu verarbeiten hat, sondern auch weil nun Abläufe anders sind..dann hilft es im Verlust manchmal sich zumindest den Alltag wieder aufzubauen.

    Ich muss sagen als meine Ersthündin starb fand ich den Gedanken irgendwie seltsam..jetzt wo ich nur noch den einen kleinen alten Hund habe, denke ich aber auch das ich wenn er nicht mehr sein sollte schnell wieder einen Hund haben will..weil ich nicht nur den Hund als Individuum liebe, sondern auch das was das Leben mit Hund so mitbringt.
    Und ich will da keine Monate drauf verzichten..
    (Aber der wird ja 30!!)

    Da sind Menschen aber sehr verschieden, jeder anders...

    Meine Schwester lies vor 2 Wochen ihre Hündin gehen und für sie ist zwar klar das nochmal ein Welpe in ihr Leben kommt, aber erst wenn der richtige Moment da ist und der steht in den Sternen. Sie trauert, sortiert ihr Leben und hat fast alles vom Hund entsorgt oder verschenkt. Es kann sein das sie erst umzieht, oder auch nicht...kann auch sein das sie sich ein anderen Lückenfüller erstmal sucht..bis sie wieder soweit ist..

  5. #4
    Geno

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    Standard

    Danke für eure Antworten..

    Natürlich rede Ich mit vielen Freunden, Bekannten etc. die ähnliches durchgemacht haben und auch von denen hört man die unterschiedlichsten Aussagen, u.a. eben auch das man es dem Tier ansehen wird sobald es Zeit ist loszulassen

    Aber da bin Ich mir nicht sicher ob Ich das will, Ich will nicht das Sie Schmerzen hat und leiden muss, das wäre einfach nicht fair... aber andererseits will Ich Sie einfach nicht zu früh aus dem Leben reissen.

    gestern war Ich wieder beim TA, haben erneut einen "finalen" Ultraschall gemacht und dabei gesehen das bereits die komplette Blase vom Tumor befallen ist, es ist praktisch keine Blase mehr vorhanden, es kann sein dass das noch ein paar Wochen gut geht, aber letztendlich kann es jeden Tag soweit sein.

    Ich hab mich schon oft erwischt das Ich zu mir gesagt hab "Jetzt machst du dir einen Termin aus.. jetzt rufst du an" .. und dann lieg ich mit Ihr auf der Couch, werd angeschnurrt und Sie schimpft mit mir weil Sie Hunger hat.. und dann kann ichs einfach nicht.

    man muss dazu sagen das ich zu dem Tier eine extreme Bindung aufgebaut habe, gab viele Tiefs in meinem Leben und meine kleine Julie war da irgendwie immer die einzige Konstante, von ihr wusste Ich das Sie immer da ist und mich immer bedingungslos lieben würde
    viele behaupten ja Katzen wären egoistisch und würden sowieso sich mit jeden anfreunden der Sie füttert, sie ist anders, sie ist praktisch wie ein Hund, loyal, etc.

    Sie war total auf mich bezogen, hat nie in ihrem leben einer anderen Person vertraut, sich von keinem streicheln lassen etc.
    Ja selbst meine Lebensgefährtin mag Sie nach knapp 3 Jahren Beziehung und zusammenwohnen noch immer nicht


    Ich denke nicht das Ich sofort ein neues Tier in mein Leben lass, Ich denke das wäre nicht richtig, aber wie ihr bereits erwähnt habt muss das jeder selbst entscheiden.

    Ich hoffe nur das ich den Mut finde die richtige Entscheidung zu treffen... und das möglichst bald.

  6. #5
    Galadriel

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    Standard

    Ich drücke dir die Daumen, aber vor allem auch der Katze das du den Mut findest.

    Spätestens..allerspätestens wenn sie kleine Anzeichen zeigt würde ich dir nur dringend raten sofort unverzüglich zum Tierarzt zu fahren...aber dann kann es halt auch schon sehr spät sein...

    Alleine vom Lesen klingt die Diagnose garnicht gut und ich pers. könnte nicht mehr ruhig schlafen. Was sagt denn der TA was das mit der Blase macht? Funktioniert sie noch?

    Fressen und schnurren ist jetzt nicht zwingend ein Indikator, mein Kater den ich wegen einer Knochenwucherung am Schädel gehen lassen musste hat noch mit mir gespielt, gefressen und alles 30 min bevor wir hingefahren sind.
    Aber ich wusste das es besser so ist, als darauf zu warten das er leidet.
    Es gab eh kein Zurück...und ich war hinterher auch erleichtert, weil diese Bürde von mir fiel. Diese Last der Entscheidung...aber der Kater selbst der fehlt mir noch heute, war einer der liebsten und sozialsten die ich je hatte und ich vermisse sein liebe sanfte Art total. Aber ob ich ihn nun ne Woche länger leben gelassen hätte, spielte keine Rolle mehr...ausser das Risiko das was aufplatzt und er Hölle leidet.




    Immer diese Vorurteile von uns Menschen....;P
    Katzen sind Opportunisten vor dem Herrn, wie im Grunde jedes Lebewesen ...auch du, auch ich nur viel stärker ausgeprägt.
    Egoismus klingt immer so negativ, aber ehrlich betrachtet tut kein Lebewesen so Wirklich was aus reiner Nächstenliebe...nur die wenigsten Individuen.
    Sie kommt zu dir gern, weil du ihr auch etwas gibst, sie sich wohl bei dir fühlt und das gute Gefühl möchte sie genau wie du haben.
    Am wahrscheinlichsten aber kommt sie zu dir, weil du sie auf dich geprägt hast..

    Wenn sie so extrem auf dich geprägt ist, kann das auch noch andere Gründe haben, die zu hinterfragen jetzt total unpassend sind.

    Es geht jetzt nur noch darum für dieses Tier den richtigen Moment zu finden und das liegt ganz allein in deiner Hand.



    Und das man nicht sofort ein neues Tier haben kann, ist auch verständlich..da gibt es sowieso kein richtig und kein falsch, jeder Mensch ist anders. Auch da findest du sicher den richtigen Moment, zumal das passende Tier bestenfalls Tiere ja auch gut gewählt sein will.

    Ich hatte damals nach meiner ersten Katze nur das Glück eine gute Freundin zu haben, die mich nach 2 Wochen an die Hand nahm zu einer Bekannten im regionalen Tierschutz :
    "Nur mal gucken"...
    "Nur mal gucken" liegt hier hinter mir auf der Couch..;P und ich war dann aber doch froh, weil sie mich abgelenkt hat vom Verlust.
    Ich war immernoch traurig, ich hab Lucy immernoch vermisst..aber es war nicht mehr so überlagernd weil ich da garkeine Zeit zu hatte und die neue Katze mich/uns (meine anderen Katzen) ja auch brauchte.


    Vielleicht nutzt du die Zeit nach der Katze auch um dich nochmal in Katzenhaltung einzulesen, da gibt es soviel neues was man heute über Katzen weiss.
    Ich hab das damals auch gemacht, hab dann ein neues Tier/e auch als Neustart betrachtet.
    Alles neu gekauft und nen riesen Feetz gemacht..für mich, mehr als für die Katzen ^^
    Alles nochmal auf 0 setzen und richtig machen auch für die Katzen im Abgang.

    Mit meiner Lucy lief viel falsch, erst war sie 6 Jahre alleine, zu kleine Whg, dann einfach ein Katerkitten dazugesetzt..war alles nix..
    Lucy hatte immer nen kleinen Knacks deshalb.
    Aber was will man auch erwarten wenn man 16 war und es gab kein Internet und ähnliches wo man sich besser informieren konnte.
    Ich wusste nur vom Bauch das es nicht optimal war, sie zeigte mir das auch immer durch extreme Abhängigkeit von meiner Person ..wenn Katzen so sind, tut mir das schrecklich leid und es stresst mich auch, weil es mich in die Pflicht nimmt ..ich darf nie krank werden, nie sterben, nie in Urlaub fahren etc etc..
    Darum sind meine heutigen Katzen auch alle besser drauf, lieben mich genauso sind nur nicht so abhängig...weiss nicht Lucy damals hat nicht gefressen als ich zur Kur musste, nur in der Ecke gekauert, gekotzt, gepinkelt... ..schrecklich..wollte ich nie wieder das ein Tier so abhängig ist von mir.

    Sie sind ja trotzdem abhängig das sind sie immer und lieben einen, vertrauen einem mehr als anderen..nur finden Fremde und Freunde einfacher Zugang.
    Ich finde es tröstlicher nicht der einzige Stern im Leben meiner Tiere zu sein.
    Aber das ist ggf Einstellungssache. Auch meine Hunde sind es gewohnt mal woanders zu sein und sowas, hab ich von Anfang an geübt weil ich genug kenne die das versäumt haben und dann ist es ein riesen Drama wenn mal was ist und Hund und Mensch leiden..:/



    Naja egal, ich laber zuviel..;P

    Ich wünsche dir die Kraft und den Mut den rechten Moment zu finden.
    Aber ich bin auch sicher das jemand der sich soviel Gedanken macht um sein Tier das schafft!

    Geniess sie nochmal, ganz bewusst..und dann irgendwann wenn die rechte Zeit da ist, machts Klick im Kopf und du weisst was du tun musst.

    Lg

  7. #6
    AndreaManuela

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    War denn eine OP völlig ausgeschlossen? Weil sie so alt ist? Bei so einer schlimmen Diagnose wäre eine zweite Meinung vielleicht ganz gut gewesen...

    Und zur Anschaffung eines neuen Tieres: Wie Gala schon sagte - es ist nicht nur das Individuum, sondern das Leben mit dem Tier. Ich war nach dem Tod unseres ersten Hundes völlig neben der Spur. Nicht nur, weil er als Persönlichkeit, als mein Willihund fehlte, sondern auch, weil ein Hund fehlte, weil ein Leben mit Hund um einiges besser ist als ohne.

  8. #7
    Geno

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    Hallo,

    gestern gings ihr nicht so gut, Sie hat begonnen sich langsam zurückzuziehen.. Ich habe mir daraufhin für heute und morgen frei genommen und habe mir mit dem TA den Freitag 15 Uhr ausgemacht.

    Wir weinen seit 2 Tagen durch und ich werde noch wahnsinnig.
    Heute früh hab Ich zu mir gesagt das Ich mir unbedingt noch die Bestätigung holen muss, bei einem anderen TA angerufen, die Geschichte erzählt und einen Termin ausserhalb der Ordinationszeit erhalten. Vor Ort konnte Sie mir leider nur das selbe Bestätigen. Blase ist vom Tumor komplett zerfressen, Operation ist insofern keine Option da die Blase mit Großer Wahrscheinlichkeit komplett entfernt werden muss und der Harnleiter wäre evtl. auch bereits betroffen. Das ist für eine Katze kein lebenswertes Leben mehr, zumal Sie das nicht verstehen würde mit einem Katheter rumlaufen zu müssen...

    Heut gings meiner kleinen Julie erstaunlich gut, ich hab auch vor 2 Tagen mit den Antibiotika aufgehört und auch das Cortison scheint nachzulassen, sie wirkt mittlerweile wie immer, was mir das ganze so unendlich schwer macht... immer wieder erwisch Ich mich dabei das Ich den TA anrufen will und es um eine Woche verschieben will .. aber letztendlich zögere Ich es nur noch hinaus und Ich denke das es ein viel größerer Liebesbeweis ist wenn Ich Sie in Würde gehen lasse.. zumindest hoffe Ich das Sie mir das verzeihen kann.

    Ich schmuse ganz viel mit Ihr.. Sie bekommt ihr Lieblingsessen, Thunfisch .. und Frischfleisch, soviel Sie will..
    Wir haben gestern eine robste Kiste besorgt, mit Ihrer Lieblingsdecke befüllt und zusätzlich zwei Schlüsselanhänger mit Ihrem Anfangsbuchstaben besorgt, einer kommt mit in den Sarg, der andere an meinen Schlüsselbund, so hab Ich immer etwas das uns verbindet

    wünscht mir bitte Kraft das Ich das morgen durchstehe

  9. #8
    AndreaManuela

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    Eine Zeit, die alle Tierbesitzer fürchten.... Ich wünsche Dir natürlich sehr, sehr viel Kraft!

  10. #9
    Geno

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    meine kleine Julie hat uns verlassen..

    17 Jahre war Sie an meiner Seite, Tag für Tag.. Ich war 13 als Sie in mein Leben getreten ist. Sie war solange schon da das Ich mich an ein Leben ohne Sie gar nicht mehr erinnern kann.
    Als mich alle verließen und von mir abwandten, war Sie da, passte auf mich auf, freute sich über meine Anwesenheit..

    Ich habe vieles falsch gemacht in der Erziehung und doch waren wir eine Einheit.. immer wieder hab Ich ihr gesagt "Du und Ich, wir zwei gegen den Rest der Welt.."

    gestern kam der Tierarzt zu uns. Julie bekam Angst und lief davon, hatte bereits sämtliche Zimmer zugesperrt wo Sie sich hätte verstecken können.. bin Ihr nach, hab Sie gerufen, Sie drehte sich um, weil Sie mir vertraute.. Ich nahm Sie in meinen Arm, sie bekam die Narkose, erschreckte sich, riss sich von mir, rannte davon.. begann zu taumeln, ich schnappte Sie und sie schlief langsam in meinen Armen ein..
    nach 10 Minuten legten wir Sie auf den Tisch, sie bekam ein zweites Narkosemittel damit Sie tiefer schlief.. zum Schluss das T61

    Ich hielt ihren Kopf und weinte wie noch nie zuvor.. 15:17 Uhr wurde Sie für Tod erklärt, einfach so, nach 17 langen Jahren...

    Ich mache mir die schlimmsten Vorwürfe, obwohl Ich weiß das ich praktisch keine andere Option mehr hatte

    wir haben Sie auf dem Grund meiner Schwiegereltern begraben.. das Grab hab ich wortwörtlich unter Blut, Schweiß und Tränen ausgegraben

    https://imgur.com/jAfAgZz

    zurück nachhause zu kommen war das schlimmste. niemand da. es ist so ruhig hier.

    Ich weiß das es irgendwann wieder bergauf gehen wird.. aber das war eine Erfahrung die man nicht mal seinem schlimmsten Feind wünscht.

    Was mach Ich nur ohne Sie..

    https://imgur.com/ZrX4Dr7

  11. #10
    Rewana

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    Mein Beileid, das tut mir unheimlich leid. Fühl dich feste gedrückt.

    Komm gut über die Regenbogenbrücke kleine Julie.

 

 
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Diagnose Blasentumor: Hallo zusammen. meine kleine Julie ist mittlerweile 17 Jahre alt und begleitet mich somit nun länger als mein halbes Leben ...

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