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Meine Weibchen (1,5 Jahre) bekämpfen sich plötzlich

  1. #31
    tina315

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    tja, die TA meinte auch, dass bei Kaninchen die Narkose schwieriger sei (vor allem bei der Kastration von Häsinnen, da ja der Bauchraum geöffnet werden muss) und es mit der "normalen" Narkose dabei auch sterben kann. Das hatte mir die TA damals bei der Kastration meines ersten Rammlers auch gesagt. Die TA heute meinte, dass sie deswegen empfiehlt, in eine Tierklinik zu gehen, die
    über Maske narkotisiert. Sie selbst würde nur noch Rammler kastrieren.
    Nichts desto trotz, selbst falls ich mich für eine Kastration entscheiden sollte, ist mir auch bewusst, dass sich dadurch an der Gesamtsituation nicht unbedingt etwas ändern muss. Vielleicht fällt bei Mia der Sexualtrieb weg, aber dafür ist Mia erst einmal eine Zeitlang von der Gruppe getrennt (OP und Wundheilung). Wenn sie wieder fit ist und ich sie zu den anderen setzte, ist es sowieso wieder eine neue VG. Und dann kann es ja auch sein, dass Blue Mia attackiert, deren Sexualtrieb funktioniert ja noch und bislang war sie in der Hinsicht die deutlich aktivere von den beiden...
    Also alles ein paar Unsicherheitsfaktoren zuviel für meinen Geschmack. Es geht hier immerhin um die Gesundheit unserer Tiere und Mia hat keinen Nutzen von der OP, das wäre nur für unsere "Bequemlichkeit". Ihr seht also, im Grunde bin ich dagegen, wenn keine medizinischen Gründe vorliegen (Vielen Dank an die Hinweise von discomedusa! Ich habe es kapiert und werde die Mädels beobachten.). Ich versuche es noch einmal mit der Vergesellschaftung von Mia und wenn das wieder nicht klappen sollte, werden wir wohl einen guten Platz für sie suchen.

  2. #31
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    Hast du schon mal hier im Ratgeber von Sonja aus der Heimtierpraxis geschaut? Dort findest du sicherlich Hilfe und einige Tipps zu deinem Problem.

  3. #32
    Bea

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    Eine Narkose ist immer ein Risiko. Egal, ob bei einem Kaninchen, einem Hund, einem Menschen und egal ob ein bauchschnitt gemacht werden muss oder eine Zahnbehandlung.

    Ich denke, du hast eine ganz "gesunde" Einstellung und wirst die richtige Entscheidung für deine Tiere treffen

  4. #33
    tina315

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    Hallo,

    hier für alle, die es interessiert, der aktuelle Stand der Dinge: nachdem ich Mia ca. 2 Wochen von der Gruppe getrennt gehalten habe (und die Arme zu einem Häufchen Elend wurde), habe ich sie wieder in das Gehege gesetzt. Leider dauerte es keine Minute, bis sie Blue erspähte und sofort wieder attackierte . Wie bereits beschrieben, wurde Blue nach Strich und Faden verprügelt, bevor ich mir Mia greifen und die zwei trennen konnte. Mia kam sofort wieder in Einzelhaft und dann musste ich mit unserer Tochter besprechen, wie es weiter gehen sollte. Zum Glück ist sie für ihre neun Jahre sehr vernünftig und hat von sich aus vorgeschlagen, nach einem neuen Besitzer für Mia zu suchen. Wir telefonierten dann mit der Nothilfe, von der wir auch unsere beiden Rammler haben und die immer unsere Urlaubsvertretung ist. Dort schilderte ich unsere Situation und bekam zur Antwort: "Wollen Sie sie abgeben? Wir suchen gerade nach einer Häsin für einen unserer Rammler..." -Perfekt!!! Außenhaltung, viel Auslauf im Garten, nur Paarhaltung und die Tiere werden nur in wirklich gute Hände abgegeben (wenn überhaupt, denn die Nothilfe besteht aus einer einzigen Frau, die in ihrem Garten einen halben Bauernhof hat und sich eher vergrößert als verkleinert. Sowie ich weiß, bekommen Fremde dort keine Tiere, nur mit "Empfehlung" von Bekannten, Tierärzten, etc.).
    Zum Glück war in der letzten Zeit schon so schönes Wetter, so dass Mia auch nach draußen umziehen konnte. Findus, ein im Wald zugehoppelter, schwarzer Widder (also auch optisch "passend" und natürlich bereits kastriert), musste ein Stück seines Käfigs opfern und für Mia Platz machen. Er kam sofort zur Abtrennung gehoppelt und die beiden haben sich beschnuppert, als ob sie sich schon lange kennen würden. Es fiel uns natürlich trotzdem schwer, Mia dort zu lassen, aber besser hätte sie es nicht treffen können. Wir wurden am Abend angerufen und bekamen erzählt, dass die Beiden bereits Seite an Seite liegen und sich durch das Gitter belecken. Am Wochenende kam dann der Anruf, dass die Beiden ein echtes Traumpaar sind und es noch nie eine so einfache Vergesellschaftung gegeben hat. Kein berammeln, kein Gejage, nur schnuppern und kuscheln... In unserem Gehege ist auch wieder Frieden und Blue hat sich komplett vom Schrecken erholt. Für alle also ein Happy End!

  5. #34
    Luder

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    Prima Freut mich vor allem für die Häsin

  6. #35
    Bea

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    Super

 

 
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Meine Weibchen (1,5 Jahre) bekämpfen sich plötzlich: tja, die TA meinte auch, dass bei Kaninchen die Narkose schwieriger sei (vor allem bei der Kastration von Häsinnen, da ...

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