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Beschäftigungs/Laufminimum

  1. #1
    Phade

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    Standard Beschäftigungs/Laufminimum

    Hi,

    So, zur Zeit hab ich keine davon - also keine Zeit, viel zu tun, keine Ruhe und zu allem Überfluß auch noch keinerlei "Elan".
    Das kommt bei mir selten vor, aber so ist es eben gerade. Für mich ist das ok - ich arbeite daran ;-) - aber die Hunde....die machen mir "Sorgen".
    Beide sind es gewohnt, sehr viel unterwegs zu sein (3-4 Stunden/d), ausgedehnte "Draussenzeiten"
    zu haben nebst Suchspielen/Übungen etc im Garten (15-45min/d).
    Seit Mitte letzter Woche schaffe ich es grad mal einen ca. 45-min-Spaziergang morgens, mittags eine Stunde (mit Freilauf) und abends 15 min "Pipirunde". Nichtmal einen Wochenendausflug hab ich hinbekommen, weil ich in meiner Freizeit am Auto schrauben muss (Tüv steht an....stöhn....).
    Zwischenrein schiebt ich mal eine 5 min Kunststückchenübungseinheit - aber v.A abends bekomm ich den Hintern grad NICHT mehr hoch. Es ist auch so kalt ud naß und bäh.....(stört mich normalerweise nicht im geringsten -> alles eine Frage der Klamotten....EIGENTLICH).
    Die Beiden tragen es mit Fassung. Zur Alternativbeschäftigung gibts abends einen Knochen - aber die beiden leben grad schon sehr "Input-arm". Das macht mir ein schlechtes Gewissen - sie tun mir leid.
    Bis incl. des nächsten Wochenendes ist keine Besserung in Sicht.

    Eigentlich finde ich, dass die Beiden da jetzt halt durch müssen...aber andererseits (das kam mit dem Alter ;-) )....mit tun die beiden grad EHRLICH leid :-(

    Wie gehts Euch, wenn ihr nur wenig Zeit/Muße für die Hunde aufbringen könnt? Gibts sowas bei Euch? (ja, oder ?!?)
    Früher hab ich das ganz cool gesehen - mit der Zeit werde ich irgendwie immer "tütteliger" ..

    Phade mit 2 vernachlässigten Hunden

  2. #1
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    Ich kann dir empfehlen, mal einen Blick in den Ratgeber von Heike zu werfen.

  3. #2
    Dalmatiner

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    Hi!
    Zur Zeit ists bei unseren Hunden auch mit etwas-weniger-Zeit-auskommen angesagt.
    Vormittags so eine Stunde, nachmittags ne (knappe) Stunde bzw. eine halbe Std. Leckerliesuchen im Garten.
    Im Haus werden dann auch noch ein paar Sucheinlagen eingebaut.
    Der Rest iss Pennen bei den Hunden.....und Pflegeeinsatz von meiner Frau an ihrer Mutter...neben der normalen Hausarbeit.
    Am WE ist dann etwas mehr Zeit, wenn Schwiema keine gesundheitliche Zicken macht.

  4. #3
    Galadriel

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    Mein Text ist weg..

  5. #4
    Galadriel

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    Liebes Phade

    Meine erste Antwort ist leider irgendwo in den unendlichen Weiten des www verschollen gegangen und eigentlich war ich so sauer darüber das ich nichts dazu mehr schreiben wollte..
    Aber ich denke da ich gerade eine ähnliche Phase durchlebe oder zum Teil hinter mir habe, das ich vielleicht doch antworten könnte/sollte..

    Ich will nun nicht wieder ne Gassizeitentabelle ausführen, ich hab nen älteren Hund und nen Kurzen, da ergibt es sich von selbst das die Zeiten unserer täglichen Hammertouren vorbei sind. Zudem kommt es immer auf den einzelnen Hund, seine Bedürfnisse und Gewohnheiten an..ich halte nichts von "festen" Zeiten, was aber klar ist das dreimal am Tag 10 min freipinkeln kein Hundeleben ist.

    Trotz dessen das ich seid mehr als 5 Wochen zu Hause bin, so bin ich auch sehr gebunden und deshalb hab ich zeitweise ähnliche Gedanken wie du, ist das noch gut was ich mache? Leiden sie? Ich würde ja gern mehr aber im Moment geht es einfach nicht.
    Also werd ich ihnen gerecht?
    Ich bin soviel mit mir und meinem Leben beschäftigt derzeit, dazu kommen dann die Fragen wie oder besser was kann ich tun kann das die Hunde nicht darunter "leiden"..

    Aber "leiden" sie wirklich?

    Ich denke meine Hund leiden nicht und vernachlässigt sind sie auch nicht, es ist nur so ..das Leben was man mit seinen Tieren teilt, bleibt nicht immer gleich..es gibt immer so Phasen, wo alles irgendwie anders ist und Stress das Leben so bestimmt das man das Gefühl hat das die Hunde in den " Hintergrund" rücken..
    Weil man eben so mit anderen Dingen beschäftigt ist hat man automatisch ein schlechtes Gewissen..weil mal in der Woche weniger Zeit für Beschäftigungssachen und Gassi da ist, hält man sich für einen schlechten Hundehalter, aber wem helfen solche niederschmetternden Gedanken? Dem Hund nicht und einem selber auch nicht..also wir müssen da alle gemeinsam durch.
    Wir haben eine Gewissheit und das ist die das wir unsere Hunde nicht vergessen ..wenn ich so manche Hunde und ihre Menschen beobachte hab ich oft den Eindruck das da ausser das nötigste Geschäft und mal ein schöner Sonntagsmittagsgang nicht mehr passiert, davon bin ich und du auch mit Sicherheit weit weit entfernt..

    Egal was auch immer passiert..Berufsstress, Beziehungsstress, viele ausserberufliche Termine, Krankheiten, Menschen sterben..ich denke die meisten Hunde und Katzenbesitzer könnten im Laufe eines Tierlebens einen kleinen Roman schreiben über das was sie in der Zeit erlebt haben, als dieses Tier ihr Wegbegleiter war..in guten wie in schlechten Zeiten.
    Und ich lieb meine Hunde umso mehr weil sie mich auch in diesen blöden Phasen gern haben und sie mir nicht das Gefühl geben das es ihnen an etwas fehlt was ich zu verantworten habe, bzw sie nicht nachtragend sind.

    Das was du mit einem Knochen machst, machen täglich tausende von Menschen mit ihren Kindern täglich..nur rede ich natürlich vom Fernseher..die machen sich nicht halbsoviel Kopp wie du darum.
    Also entspann dich, denk ein wenig auch an dich, denn wenn du wegklappst was ist dann mit den Hunden?
    Das geht alles wieder irgendwann, dann läuft die Karre wieder rund und die Hunde bekommen ihr gewohntes Programm von dir..

    So ein wenig wirr, aber ich schlaf auch schon halb..

  6. #5
    gonzita

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    bei mir gibts sowas auch und nein, ich habe deswegen kein schlechtes gewissen. 4h täglich auslauf mit tatütata gabs bei uns sowieso nie regelmäßig. da würde mir mein hund auch was husten.

  7. #6
    Phade

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    Hi,

    ja, Gala - da hast Du recht. Ich seh´s ja eingentlich auch so. Trotzdem mache ich mir eben so meine Gedanken - und finds gut, wenn man die mit Gleichgesinnten (zumindest weitestgehend ;-) ) teilen kann. Nachdem ich den ein oder anderen Lebenspartner (ich meine Hunde!) schon über die Regenbogenbrücke begleitet habe, wird mir immer bewusster, wie kurz so ein Hundeleben ist.....
    Seufz....
    Der Vergleich mit dem fernsehn für Kinder ist gut :-)

    @gozita

    Du hast wahrscheinlich auch keinen Huskymischling in den besten Jahren nebst einem athletischen 12kg Straßenmix, der nur aus Knochen und stahlharten Muskeln besteht und fürs rennen geboren ist (Wie stolz er wäre, wenn er das jetzt lesen könnte...grins...).
    Die müssen raus, die beiden, durch Bäche, über Baumstämme.....auf Wiesen verweilen, Abhänge rauf und runter.......Das ist kein Tatütata.....das ist leben !

    Wir sind übrignes mittags zu einer größeren Runde aufgebrochen. Ein heftiger Sturm/Regnguss....und nach 15 min Zwangsrast unter einer einigermaßen dichten Konifere hatten dann auch die Hunde die Schnauze voll. Die sind satt und zufrieden und träumen auf dem Sofa.

    Phade

  8. #7
    AndreaManuela

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    Ich denke, solange das kein Dauerzustand ist, musst Du Dir ganz, ganz sicher keinen Kopp machen. Das, was Du zur Zeit mit Deinen Hunden unternimmst, bekommen viele Hunde ihr ganzes Leben lang nicht von ihrem Herrchen.

    Momentan bin ich sehr grippig und liege nur rum, krankgeschrieben. Rübe liegt neben mir oder fordert mich zum Stoffballwerfen auf. Ab und zu ein paar wohnungstaugliche Übungen. Sie möchte auch viel lieber im Garten toben. Macht mir auch ein bißchen ein schlechtes Gewissen, aber sie wirds überleben. Wichtig ist, das ich da bin. Und für Deine Hunde ist wichtig, dass Du da bist.

  9. #8
    gonzita

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    Zitat Zitat von Phade Beitrag anzeigen
    @gozita

    Du hast wahrscheinlich auch keinen Huskymischling in den besten Jahren nebst einem athletischen 12kg Straßenmix, der nur aus Knochen und stahlharten Muskeln besteht und fürs rennen geboren ist (Wie stolz er wäre, wenn er das jetzt lesen könnte...grins...).
    Die müssen raus, die beiden, durch Bäche, über Baumstämme.....auf Wiesen verweilen, Abhänge rauf und runter.......Das ist kein Tatütata.....das ist leben !
    nö, aber ich hatte 40kg jungen dobi, 20kg agilem flat-mix und meinen 30kg, alten amstaff herren.

    ich habs auch mit dobi und flat immer so gemacht, dass ich zwischendurch tage eingebaut hatte, indenen es so gut wie gar nichts gab.
    es kann in meinen augen immer vorkommen dass man in die lage kommt, mal keine ausreichende bespaßung zu bieten.
    als ich meine erste fehlgeburt hatte, war das zb der fall. da war ich froh dass mir die hunde nicht gleich hochgedreht haben.

    wir reden hier ja nicht von einem dauerzustand sondern von "sonderfällen"

  10. #9
    Phade

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    Ja genau, das ist wohl der Knackpunk...dass es kein Dauerzustand wird/sein darf.
    Aber die Gefahr besteht nicht wirklich - ich überlege ob nicht in Wirklichkeit ICH der Kandidat bin, der am meisten darunter leidet, nicht in gewohntem Maße ´rauszukommen....lach...
    Die Hunde drehen jedenfalls nicht auf. Sie wirken eher, als hätten sie resigniert....

    Gozita, ich finde es bissle merkwürdig, dass Du von "tatütata" und "bespaßen" redest. Das hat irgendiwe so einen negativen Touch ?! Vllt versteh ich Dich da aber auch falsch....
    Ich mach die ganzen (gewöhnlichen) Aktionen ja nicht primär WEGEN der Hunde - sondern ich habe Hunde, weil die sich dran freuen, meine Freizeitaktivitäten zu teilen/begleiten. Meine Hunde kennen es auch, mal ein/zwei Tage gar nichts zu machen - rumgammeln - herrlich. Aber eben 1-2 tage und nicht 2 Wochen oder gar länger..

    Aber alles in Allem habt ihr Recht ! Da müssen wir jetzt einfach alle 3 durch. Fertig.
    ...und wenns mit dem tüv klappt, gibts wieder schöne Wochenendausflüge in unserer rollenden Hundehütte :-)
    Danke.
    Phade

  11. #10
    gonzita

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    Zitat Zitat von Phade Beitrag anzeigen
    Gozita, ich finde es bissle merkwürdig, dass Du von "tatütata" und "bespaßen" redest. Das hat irgendiwe so einen negativen Touch ?! Vllt versteh ich Dich da aber auch falsch....
    Ich mach die ganzen (gewöhnlichen) Aktionen ja nicht primär WEGEN der Hunde - sondern ich habe Hunde, weil die sich dran freuen, meine Freizeitaktivitäten zu teilen/begleiten. Meine Hunde kennen es auch, mal ein/zwei Tage gar nichts zu machen - rumgammeln - herrlich. Aber eben 1-2 tage und nicht 2 Wochen oder gar länger..
    öhm, tatütata und bespaßung sind ja wohl keine unwörter!

    es heißt einfach dass bei einem spaziergang ohne eben NICHTS passiert. also hund schlendert einfach mit, schnuppert mal hier und mal dort und das wars dann. also keine spiele, keine übungen... eben nichts.

  12. #11
    Angie1

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    Es muss doch nicht immer alles nach Schema F ablaufen, immer gleich!
    Mal hat man halt weniger Zeit und Lust für die langen Gassigänge, dann sind die Hundis doch auch mit weniger zufrieden. Wenn ich schaue, wieviele es gibt, da kommen die Hunde vielleicht mal um den Block 2-3 x am Tag, ansonsten hat man ja einen Garten, wo sie toben können.
    Und nicht jeder Gassigang wird auch noch zum trainieren hergenommen. Meine sind eher zufrieden,wenn sie in Ruhe schnuppern oder buddeln können. Trainieren kann ich auch mal zwischendrin zuhause im Garten oder im Wohnzimmer, das muss dann eh der Fall sein, wenn ich mal krank bin und nicht raus kann.
    Dann kommen wieder andere Zeiten wo man gerne und lange rausgeht. Und die Hundis sind auch zufrieden!
    Ich mach mir da kein schlechtes Gewissen.

  13. #12
    Luder

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    Ich hatte auch, gerade im letzten Jahr, Phasen wo ich einfach nicht mehr wie drei Pipirunden täglich hinbekommen habe. Auch Bespaßung zuhause war gleich null

    Und ich hab nen superagilen Mali-Mix dabei und die HÜndin ist auch nicht ohne Pfeffer. Aber sie haben es, und das sogar wider Erwarten, gut weggesteckt.

    Ich denke auch, wenn Hunde nicht täglich ein volles PRogramm geboten bekommen sondern solche Tage auch mal normal sind, macht es ihnen nicht soviel aus.

    Ich mein, ich geh arbeiten, hab zwei Kinder, Haushalt usw. Ich habe gar nicht die Zeit da täglich riesige Spaziergänge hinzulegen. Und irgendwo bin ich ja auch noch da

 

 
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