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Vergesellschaftung - alte Katze und junger Hund

  1. #1
    SaDa

    Beiträge
    2

    Frage Vergesellschaftung - alte Katze und junger Hund

    Einen wunderschönen guten Morgen!

    Ich bin neu hier und habe direkt eine Frage.

    Ich bin "Mama" einer fast 15 Jahre alten Wohnungsmieze.

    Früher hatte ich, wegen voller Berufstätigkeit, 2 Katzen. Vor 5 1/2 Jahren mussten wir unsere 2. Katzen wegen einer schweren Krebserkrankung gehen lassen. Die 2 Miezen haben sich im ersten gemeinsamen Jahr (beide kamen als Mini-Miezen zu uns) super verstanden, danach irgendwie "akzeptiert", aber meine Katze hat ihre Kumpanin null vermisst als diese von uns gegangen ist.

    Zwischenzeitlich haben
    sich die Lebensumstände verändert. Ich gehe nur noch halbtags arbeiten und habe 2 Kinder (7 und 4 Jahre alt). Unsere Katze ist also nur noch stundenweise allein und bekommt ausreichend Amüsement durch die Kinder und mich.
    Im letzten Jahr gab es eine erneute Änderung der Lebensumstände: mein Ehemann und ich haben uns in aller Freundschaft getrennt. Es geht uns allen gut mit der neuen Situation.

    Anfang des Jahres habe ich eine alte Liebe wiedergetroffen und es hat ordentlich gefunkt, seit 2 Monaten sind wir ein Paar. Wenn es sich weiter festigt (und davon gehe ich aus) möchte ich in einigen Monaten auch den Kindern meinen neuen Partner vorstellen.

    Der kritische Punkt ist bei uns sicher die Haustiersituation. Er hat einen jungen Hund (Dalmatiner-Mischling), den er gerne mal mit zu mir bringen würde. Ich habe ein großes Haus, einen großen Garten - das würde alles passen. Aber da ist meine Katze...

    Der Hund ist ein ganz lieber, sehr verspielt, liebt Kinder und liebt auch Katzen. Meine Katze hat auch mal ein paar Tage mit einem Hund zusammengelebt, aber da war sie gerade 8 Wochen alt. Meine Wohnung hat kein Hund mehr betreten, seit ich die Katzen habe, da die meisten Hunde meiner Bekannten Katzen im wahrsten Sinne des Wortes "zum Fressen gern" haben. Mir fehlen also sämtliche Erfahrungswerte.

    Hat jemand Erfahrungswerte was das Thema "Vergesellschaftung" von alten Katzen und jungen Hunden angeht und kann mir ein paar Tipps geben?

    Vielen Dank im Voraus!

    Viele Grüße
    SaDa

  2. #1
    Anzeige

    Frage

    Hast du schon mal die Tipps vom Hundeflüsterer gelesen? Eventuell hilft dir das ja bei deinem Problem!?

  3. #2
    Galadriel

    Beiträge
    5.903
    Tiere
    5

    Standard

    Huhu

    Ui..Normalerweise würde ich sagen, tue das der Katze nicht mehr an..aber da ist ja Liebe im Spiel..


    Der Hund braucht erstmal ne gute Portion Grunderziehung, keinesfalls darf er wenn er kommt die Katze bedrängen, auch nicht freundlich gemeint.
    Sie würde das nicht verstehen da kommt ja ein "Alien" in ihr Revier. Also Hund vorher richtig platt machen, körperlich und geistig.

    Am besten der Hund wird ruhiggehalten und sein Fokus wird abgelenkt so das Katze erstmal gucken kann..

    Je nachdem wie die Katze sso drauf ist, würde ich mit der Katze garnicht viel machen, nicht zuquatschen und nix sondern ihr einfach genug Rückzugsraum bieten wo sie in "sicherer" Entfernung gucken kann.

    Ist die Katze generell Stressanfällig? Dann würde ich über Bachblüten Nachdenken.

    Dann würde ich in kleinen "Doesen" arbeiten..am besten täglich immer ne Stunde, wenns gut läuft länger ..der Hund muss normal werden für die Katze und sie muss lernen das er A nix tut und B sie ihn tolerieren muss.

    Dafür braucht sie sicher Zeit.


    Ich habs chon alles mögliche an Hund und Katze zusammengebracht. Sogar ne alte angstgestörte Katze. Das braucht ein wenig Feingefühl und Gehorsam beim Hund. Der darf am Anfang nur Atmen und sich mit was anderem Beschäftigen (Knochen/Spieli)..

    Bei der Angstkatze hat es über ein jahr gedauert, wobei wir nicht täglich hingegangen sind was den prozes sicher in die Länge zog. Aber heute schläft sie neben meinen Hunden auf der Couch wenn ich zu Besuch komme.

    Ich kann gern mehr Tipps geben, aber das wichtigste ist gesagt und ich muss leider weg..

    Es ist sicher nicht unmöglich..
    Lg

  4. #3
    Mausilla

    Beiträge
    3.529

    Standard

    Im Prinzip kann es funktionieren, braucht aber Zeit und Geduld.

    Gala hats ja schon geschrieben.

    Das Wichtigste ist, den Hund erstmal ruhig zu halten. Er darf die Katze auch nicht freundlich gemeint bedrängen oder zum spielen auffordern.

    Und die Katze muß Zeit haben, das "Monster" von einem sicheren Rückzugsort aus betrachten zu können.

    Was bedeutet, den Hund anfangs nur angeleint zu haben. Und auch da sollte er sich ruhig verhalten, brav abliegen oder sitzen. Kein Gehampel oder Gebell.

    Ich habe auch schon öfter Hunde und Katzen in verschiedenen Konstellationen vergesellschaftet.
    Zu Beginn in ganz kurzen Übungen, je nach Erregungslevel der betreffenden Tiere vllt. anfangs nur 5 oder 10 min. Solange ich Ruhe reinbringen konnte. Und die Zeit dann langsam gesteigert.

    Die Katzen habe ich dabei weder "zugequatscht" (das wär denen in dem Moment eh egal gewesen), noch mit Leckerlis oder streicheln gestört. Die haben einfahc ihre Zeit zum schauen bekommen.
    Den betreffenden Hund habe ich allerdings immer reichlich mit Leckerlis und Lob überschüttet für ruhiges Verhalten. Hunde sind da empfänglicher dafür (jedenfalls die, die ich bisher hatte), die Katzen wollten immer nur erstmal von oben her gucken. Und lautstark ihren Protest über den Eindringling kundtun.

    Bisher hat es immer erfolgreich geklappt mit der Vergesellschaftung und keiner ist zu Schaden gekommen.

  5. #4
    Rewana

    Beiträge
    3.562

    Standard

    Hallöchen,
    kann mich meinen Vorschreibern nur anschließen.

    Geduld und Ruhe von euch ist sehr wichtig, also seit nicht nervös und lasst alles ganz ruhig auf euch zukommen. Den Hund ruhig mit Leckerchen usw. beschäftigen das er die Katze gar nicht "bemerkt", soll heißen das der Hund die Katze in Ruhe lassen soll. Irgendwann kommt dann die Katze zum Hund und schnuppert und dann darf er auch mal eine Nase voll nehmen. Allerdings darauf achten das er dann nicht hinter der Katze hergehen möchte.

    Überlegt euch aber etwas für das Katzenfutter, alle Hunde lieben nämlich das Katzenfutter und so wir eure Katze kaum noch was zum fressen haben, also sucht einen Futterplatz der sehr weit oben ist wo ihr das Futter für die Katze hochstellen könnt. Überigens lieben auch viele Hunde die Katzenhäufchen die im Katzenklo liegen, dafür müßt ihr euch dann auch was einfallen lassen.
    Gruß
    Rewana

  6. #5
    SaDa

    Beiträge
    2

    Standard

    Vielen Dank für Eure Antworten!

    Mein Freund meint es sei sehr schwer den Hund müde zu bekommen, er sei sehr sehr sehr agil. Aber das Thema ist nicht ganz akut (ich bin gerne gut vorbereitet) von daher habe ich bis dahin sicher ausreichend möglichkeit selbst zu testen, wie man den Hund müde geschafft bekommt.

    Vielen Dank für Eure Tipps!

  7. #6
    discomedusa

    Beiträge
    2.704

    Standard

    Der Hund sollte nicht nur müde sein, sondern auch gut im Gehorsam stehen. Das könnt ihr vorher schon gut üben. Hund ablegen, er darf nicht aufstehen, Zeiten verlängern und wenn das gut klappt auch die Orte wechseln, mit immer größer werdenden "Verleitungen". Wenn ihr den Hund im Griff habt, ist das die halbe Miete!

  8. #7
    MMMB04

    Beiträge
    38

    Standard

    Also...bei uns lebten schon einige Katzen als wir unseren ersten Hund bekamen...eine war schon älter(7) und die anderen 3 und 4 Jahre.Später kam dann der zweite Hund,aber die Katzen hat das erstmal nicht gejuckt.Wir haben sie einfach machen gelassen,jetzt gehen sie sich halt aus dem Weg,mehr auch nicht,aber wenigstens kann man es aushaltenKommt aber auch immer auf die Tiere an,ich würd sie einfach machen lassen und gucken ob es klappt,wenn nicht würde ich es auch mal mit Ablenkung versuchen.
    LG und viiiel Glück
    PS: Ich drück die Daumen

  9. #8
    Lischen

    Beiträge
    82

    Standard

    Probieren... Ob es klappt weiß niemand, und das entscheidet ganz allein die Katze.....

 

 
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