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Langsam reicht es.

  1. #1
    Michele

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    Standard Langsam reicht es.

    Hallo liebe Hundefreunde,

    ich habe ein Anliegen und würde gerne mal eine Stellungnahme bzw Tipps von euch erhalten was ich jetzt tun soll.

    Zum meinem Hund:

    Mein Hund (kleiner Dackelmix) ist seit einem Beissvorfall kein wirklicher Fan mehr von Hunden. Wir waren beim Hundetrainer und er sagte uns das Pino Angst vor Hunden, besonders vor großen Hunden hat (seit er als Welpe gebissen wurde).
    Sobald Pino einen Hund sieht, fängt er an zu knurren und zu bellen. Das interessante daran ist aber sobald der Hund ein paar Schritte auf ihn zu macht, fängt er an zu schreien und versteckt sich. Wenn er aber merkt der Hund tut mir nichts entspannt er sich und wir können mit dem Hund egal wie groß er ist zusammen Gassi gehen. Dieses Verhalten spielt sich dann bei jedem neuen Hund ab dem wir begegnen.

    Jetzt komme ich aber zum eigentlichen Thema.

    Und zwar Wohnt bei uns ein großer
    Hund (Irish Setter).
    Dieser Hund ist jetzt schon 4x auf Pino los gegangen.
    Beide Hunde sind immer an der Leine.
    Sobald ich die Hundebesitzer mit dem Setter draußen sehe gehe ich schon extra in die andere Richtung so das sich die beiden Hunde nicht begegnen.

    Das Problem ist nur, das die Besitzer der Setters das Tier nicht unter Kontrolle haben und ihm in wahrsten sinne der Wortes hinterher fliegen wenn er mal wieder auf meinen Hund drauf will. Die Besitzer können den Hund weder halten noch Abrufen.

    Vorgestern ist es dann passiert.
    Mein Bruder war mit den Hunden Gassi (Wir haben noch einen Border Collie auf den der Setter auch schon 2x Grundlos draufgegangen ist).
    Um seine Runde zu gehen ist mein Bruder mit den Hunden einen Schleichweg gegangen. Was mein Bruder aber nicht wusste war das dort der Setter wohnte.
    Er wohnt im mittlerem Haus einer Häuserreihe.

    Plötzlich sieht er nur den Setter über zwei Zäune springen (er war wohl im Garten) und er geht mal wieder grundlos auf Pino drauf. Diesmal aber so heftig das er ihn durch die Luft geschleudert hat.
    Bis die Besitzer dann mal kamen und den Hund von meinem runtergeholt hatten, hat man nur noch Blut gesehen.
    Der Setter hat Pino ein Loch in den Bauch gebissen. Die Besitzer entschuldigten sich und sind dann mit dem Tier rein gegangen.

    Ich bin sofort mit Pino zum Tierarzt. Das Loch (ca. so groß wie eine Haselnuss und ca. 2 cm Tief) wurde dann genäht und Pino wurde weiter Tierärztlich versorgt.

    Nach dem Tierarzt bin ich sofort zu den Besitzern des Setters und haben ihnen die Rechnung gebracht, die sie auch ohne ein Wort bezahlt haben. Ich haben ihnen auch sofort gesagt das dass nicht alles sei, weil ich mit Pino gestern und am Montag nochmal zum Tierarzt muss. Sie sagten nur das sie das Bezahlen.

    Dennoch denke ich das es so nicht weiter gehen kann.
    Von anderen Hundebesitzern aus den Park weiß ich das sie den Setter auch meiden wegen solchen Vorfällen.

    Kann man da irgendetwas machen ? Eine Lösung muss doch gefunden werden.
    Es kann ja nicht sein das ich alle paar Wochen bei denen, mit einer Arztrechnung vor der Haustüre stehe. Es sind ja auch nicht "nur" meine Hunde verletzt worden sondern auch schon mein Bruder.

    Er war einmal mit Pino draußen und da sind die sich wieder begegnet. Er hat extra Pino auf den Arm genommen, doch der Setter ist an meinem Bruder hochgesprungen und hat Pino runtergezogen.

    Kann man da irgendetwas machen ? Habt ihr da schon Erfahrung ?
    Es kann ja nicht sein das meine Hunde wegen dem Setter ständig leiden müssen.


    Ich freue mich auf eure antworten und hoffe ihr könnt mir Helfen.

    Liebe Grüße


    Michele, Pino und Bronko

  2. #1
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    Hast du schon mal die Tipps vom Hundeflüsterer gelesen? Eventuell hilft dir das ja bei deinem Problem!?

  3. #2
    Galadriel

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    Huhu

    Tut mir leid für eure Negativerfahrung mit großen Hunden..

    Erstens..nicht auf den Arm nehmen..wenn er Angst hat, ist es eure Aufgabe ihm Sicherheit zu vermitteln und nicht ihn in seiner Angst zu bestätigen.
    Lasst ihn laufen und sobald er entspannt könnt ihr ihn ja tüddeln..
    Vielleicht habt ihr den Beissvorfall durch das hochnehmen erst recht provoziert.
    Ich hab meine Leine meist einfach fallen lassen und versucht mich vor den anderen Hund zu drängen, ihn zu blocken zur Not mit Füßen(Treten).

    Auf den Arm nehmen, ausharren..zeigt eurem Hund nur, das ihr nicht fähig seid ihn zu beschützen ..er hat Angst, weil er kann/darf nicht und ihr macht nichts..aus seiner Sicht.


    Ich hab Erfahrung mit sowas..allerdings rechtlich ist die Lage kompliziert wenn nur banale Sachen passieren.
    Evtl könnte man was rausholen weil der Hund ungesichert ausm dem Gelände gehüpft ist und Schaden angerichtet hat. Habt ihr da Zeugen?
    Er hätte genauso gut auf die Strasse laufen können und einen Auffahrunfall auslösen können. Herrscht bei euch Leinenpflicht?Mit sowas könnt ihr ihn kriegen.
    An eurer Stelle würde ich da beim Ordnungsamt anrufen und mich erkundigen. Wenn der Hund öfter auf andere Hunde geht, dann sammelt euch, sammelt Zeugenaussagen und geht damit zum Vet-Amt.


    Habt ihr versucht mal mit dem Besitzer zu reden? Ist er umgänglich? Vielleicht kann er den Zaun höher ziehen, spätestens wenn er Ärger bekommt wird es Aufflage für ihn den Hund zu sichern. Könnte man ihn schonmal drauf hinweisen..


    Wichtig wäre mir an eurer Stelle mit dem Hund zu arbeiten das er seine unberechtigten Ängste los wird. Sucht euch große Hunde als Gassifreundschaft und geht zusammen, das er nach und nach lernt das die meisten nicht böse sind..durch sein übersteigertes Angstverhalten was völlig unnatürlich ist erregt er erst recht Aufmerksamkeit...

    Aber das kann man alles wieder hinbekommen und paralel müsst ihr diesen Hundebesitzer bissl "erziehen", Amtswege dauern leider und meine Erfahrung ist solange nichts passiert, kann man nur hoffen das eine engagierte Vet Amt Angestellte Kontakt auf nimmt und "Empfehlungen" an den Halter austeilt.
    Das und die letzte Tierarztrechnung hat bei uns zumindest dafür gereicht das er uns nun meidet und anleint wenn er uns sieht..jahrelanger Kampf..

  4. #3
    Schrecker82

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    Ich denke auch vom Amt werdet ihr da nicht viel Hilfe bekommen...jedenfalls keine die wirklich hilft.

    Bei meiner Tante im Haus lebt ne Labrador(mix)-Hündin. Sie ist mehrfach auf die alte Hündin meiner Tante losgegangen, die dann dank ihrer Rückenerkrankung trotz Schmerzmitteln kaum laufen konnte, ihr kleiner Sohn hat seitdem Angst vor schwarzen großen Hunden (ganz toll, denn ich habe ja auch nen schwarzen Labrador - trotz viel Mühe hat er draußen immernoch Angst vor ihm und traut sich nur ihn zu streicheln wenn ich den Hund festhalte oder er in seiner Kiste sitzt...vor meinem blonden hat er gar keine Angst, mit dem geht er sogar spazieren und spielt mit ihm).

    Ja jedenfalls kam das bei mehreren Hunden vor, es gab diverse Anzeigen, schließlich (und zwar recht zeitnah) bekam der Hunde nen Leinenzwang auferlegt. Der bringt nur leider nichts, wenn das Frauchen nicht in der Lage ist 45 Kilo Hund zu halten :/



    Ich würde also auch vorrangig dran arbeiten dass euer Hund keine Angst vor anderen zu haben braucht, ihr ihm Sicherheit gebt (wie Gala schon schrieb.: nicht hochnehmen, sondern davor stellen, den anderen Hund blocken - notfalls auch mit Gewalt. Ich bin nicht dafür Hunde zu treten, denn im Endeffekt müsste ihre Besitzer den Tritt abbekommen - aber bevor mein Hund zerbissen wird, würde ich auch das tun. Man muss halt abwegen - ist es nötig so hart einzuschreiten oder bekommt man den Hund auch anders "los").

    Auch das "nen anderen Weg nehmen" würde ich möglichst vermeiden. Ich hab das ne zeitlang gemacht weil mein letzter Hund manchen gegenüber sehr Matchohaft an der Leine begegnete und es für mich mit zwei Hunden einfach leichter war, statt dem jungen Mann zu zeigen dass es gar nicht nötig ist sich aufzuplustern. Im Endeffekt hab ich ihm mit dem "weggehen" ja nur gezeigt dass er voll recht hat, wenn ICH ja sogar dem anderen aus dem Weg gehe, muss es ja nen Grund geben auf dicke Hose zu machen. Als ich mich der Situation gestellt habe, hat es einige Wochen gedauert und das Problem war Schnee von gestern. Ich hab dem Hund klar gemacht dass ICH das regle, dass er sich nicht kümmern braucht und schwupps kamen wir ohne knurren und "an der Leine vorschießen" an jedem Hund vorbei.

    Das Gespräch würde ich auch nochmal suchen mit den Besitzern - und wenn es nicht fruchtet den Weg um Amt gehen. Nicht weil das dann die Lösung des Problems ist, aber vielleicht merken die Leute dann, dass da was gewaltig schief läuft und ändern doch etwas an ihrem Verhalten.


    Gute Besserung für Pino!

  5. #4
    AndreaManuela

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    Die Besitzer scheinen ja zu merken, dass die Schuld bei ihnen liegt (wenn sie auch sofort ohne Murren die Arztrechnung bezahlen, scheint ja Einsicht da zu sein). Also wenn Du mit der letzten Rechnung zu ihnen gehst, würde ich ihnen nahelegen eine Hundeschule zu besuchen, denn beim nächsten Vorfall würdest Du das Ordnungsamt hinzuziehen (auch wenn es vielleicht nichts nützt, drohen würde ich auf jeden Fall). Die müssen mit ihrem Hund was machen - zumal er ja nicht nur auf Euren losgeht. Sprich mal mit den anderen, am besten auch Kontaktdaten aufnehmen, falls das Ordnungsamt wirklich hinzugezogen wird.

    Und klar: Hund nie auf den Arm nehmen. Wie Gala schon sagte.

  6. #5
    Mausilla

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    Einen kleinen Hund würde ich im Ernstfall schon mal auf den Arm nehmen. Auch wenn allgemein davon abgeraten wird.

    Weil, es ist nicht wirklich einfach, einen panischen Hund hinter sich zu halten und gleichzeitig einen Angreifer abzuwehren. Vor allem, wenn der vllt. schon dicht dran ist.

    Alternativ, auf die Entfernung reagieren. Ich habe mit dem schmeißen von Dingen (was sich grad bietet, Schlüssel, Leine, eine Handvoll Steinchen) gute Erfahrungen gemacht. Ich schmeiße dann auch auf den fremden Hund, das beeindruckt doch viele. Und in dem Moment, wo er erstmal innehält kann sich selbst "aufplustern" und den fremden Hund energisch wegschicken.

    Wenn sich mit einem bestimmten Hund Vorfälle häufen und mein Hund oder sogar Personen geschädigt werden, dann mache ich eine Anzeige.
    Und zwar nicht beim Ordnungsamt sondern bei der Polizei. Ordnungsämter werden leider häufig nur sehr schleppend tätig, wenn überhaupt.

    Zum Verhalten Eures Hundes wurde ja schon einiges gesagt. Angstabbau kann nur durch Gewöhnung erfolgen. Viele positive Erlebnisse mit größeren Hunden machen lassen. Gemeinsame Gassigänge sind immer gut.
    Am besten sich verabreden und dann gleich zusammen losgehen. Garnicht erst die angeleinten Hunde aneinander schnuppern lassen und gucken was passiert. Einfach in Bewegung bleiben. Bewegung entspannt die Sache.

  7. #6
    Michele

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    Erstmal vielen lieben dank für eure Antworten.. Und die Genesungswünsche für Pino. Pino geht es besser... Die Bisswunde verheilt relativ gut,nur das Verhalten von Pino macht mir ein wenig Sorgen..beim Tierarzt heute hat er vor lauter Angst sich unter den Stuhl verkrochen weil dort 4 große Hunde waren.. Entspannen konnte er nicht so richtig.

    Zu dem hochnehmen... Ich selber nehme Pino bei so was nie hoch, als dieser Vorfall war, war mein Bruder mit den Hunden Gassi.. Er wusste sich wahrscheinlich nicht anders zu helfen.


    Das Problem ihm die Angst zu nehmen ist nur, immer wenn ich es mit ihm trainiere bekommt er nach ein paar Wochen wieder einen auf den Deckel.. Und dann kann ich wieder von vorne Anfangen. Und auch weil er andere Hunde verbellt haben die anderen Hundebesitzer keine wirkliche Lust mit uns Gassi zu gehen.


    Es gibt Natürlich große Hunde mit denen er klar kommt. Doch diese kann man an einer Hand abzählen.


    Mit den Besitzern von dem bissigen Hund wurde jetzt vereinbart, dass sie die Rechnung zahlen und den Zaun erhöhen. Ein Gespräch mit denen werde ich auf jedenfall nochmal in Erwägung ziehen!!


    Liebe Grüße


    Michele und Pino

  8. #7
    Galadriel

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    Ich wünsch euch alles gute..

    Witzig wie unterschiedlich die Erfahrungen sind, wenn wir Probleme haben dann zumeist mit unsozialisierten Kleinhunden, die alles ankläffen und knurren, trotzdem aber gerne stalken ..drohfixieren..und ich immer denke.."Bitte lass den Hund los..damit er endlich mal Hund sein kann und sich mit Artgenossen auseinandersetzen darf..."..

    Mein Kleinhund ist schon mit 7 Wochen auf Freilaufflächen rumgewutzt und lebt mit nem großen Hund zusammen..war mir wichtig das er nicht sone Bangeböxe wird.
    Daran kann man aber immer arbeiten, und deinen Bruder dem kannste das ja nochmal erklären das mit hochnehmen der Reiz erhöht wird und er sich dazu selber in Gefahr bringt.
    Da hab ich mich früher Maßlos drüber geärgert über Kleinhundbesitzer die das machen weil wenn meine Hündin mäßiges Interesse an denen hatte, hatte sie spätestens dann gesteigertes Interesse und ich musste einschreiten wo ohne Leine ohne Angst der anderen Besitzer eine ganz normale Hundebegegnung möglich gewesen wäre.

    Und falls ihr mit denen redet, versuch Verständnis zu erwecken..und WENN das echt nicht fruchtet kannste denen ruhig mit Amt kommen..dann haben sie es echt nicht besser verdient..keiner ist Fehlerfrei aber so stur und ignorant zu sein, gehört dann bestraft!
    LG

  9. #8
    Galadriel

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    Huhu

    Ich hoffe du liest noch..

    Musste gerade an dich denken, in einer FB Hundegruppe berichtet eine Hundebesitzerin gerade davon das ihr Hund im Anfang Mai fast todgebissen wurde. Ähnlich wie bei dir, großer Hund übern Gartenzaun auf den Kleinen Hund und diesen geschüttelt und in die TK gebracht.

    Sie hat sich letzten Sonntag mit der Besitzerin zum Gassi getroffen, die wollen jetzt regelmäßig einmal die Woche zusammen gehen. Sie postet Bilder vom ersten Gassi zwei zeimlich entspannte Hunde. Evtl wäre das bei euch auch möglich?

    Ich hab das auch versucht, aber es ist bei Versuchen geblieben..die Besitzer einfach zu verbohrt und arrogant. Aber ein Versuch ist es wert wenn ihr so nah wohnt das man kaum ausm Haus gehen kann ohne Angst zu haben. Schafft vertrauen bei euch und den Hunden?
    Naja und ihr Menschen müsst ja nicht viel miteinandre zu tun haben, es geht nur um die Verbindung durch zwei Hunde die ein Problem miteinander haben.

    Lg

  10. #9
    Michele

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    Hey Galadriel

    Ja natürlich lese ich noch.

    Zu dem was du geschrieben hast, ich würde es ja sogar versuchen mit denen Gassi zu gehen. Nur die Tatsache, dass die Besitzer den großen Hund nicht halten können weil er so stark ist, hält mich davon ab.
    Er flippt ja schon aus, wenn er meinen zwei Straßen weiter gehen sieht.
    Und ein weiteres Risiko möchte ich da wirklich nicht eingehen.
    Ich denke das mein Hund schon 4x von diesem Hund gebissen wurde, dürfte auch reichen. Oder denkst du nicht ?

    Ich lasse mich gerne auf einen gemeinsamen Spaziergang ein, wenn die Besitzer des großen Hundes so weit mit ihm gearbeitet haben, das er vernünftig an der Leine laufen kann und sie ihn unter Kontrolle haben.

    Aber bisher ist mir leider das Risiko zu hoch das Pino nochmal verletzt ist.

    Ich hoffe du verstehst was ich meine.


    Wir üben weiter fleißig mit anderen großen Hunden

    Liebe Grüße

  11. #10
    AndreaManuela

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    Das mit dem gemeinsamen Spazierengehen wäre schon ne gute Sache, aber natürlich hast Du recht, wenn die den nicht halten können und er nicht vernünftig an der Leine läuft. Ich verstehe ja solche Leute nicht... Werden sie eine Hundeschule besuchen? Einen Hundetrainer hinzuziehen? Anscheinend kriegen sie es ja allein nicht auf die Kette.

  12. #11
    Galadriel

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    Ohje..solche Leute..
    Evtl schenkt ihr ihm nen Hundeschulgutschein

    Verstehe so macht das wenig Sinn, dann wäre es echt das mindeste das der den Hund sichert zur Not mit Mauli..das ist keine Schande benutzen wir auch in kritischen uneinschätzbaren Situationen. Den Hund stört das garnicht, wenn er gut drauf trainiert wurde und man ist als Mensch einfach sicherer. Viele scheuen sich vor Maulkörben weil sie fürchten die Gesellschaft stempelt sie ab, aber bei dem ist der Ruf ja eh hin ^^

    Evtl wenn mal ein Gespräch in die Richtung läuft mal ansprechen.

    Mir begegnen auch ab und an so Menschen wo man sich fragt...warum?
    Warum so ein Hund, wenn der nicht mal nen Zwergpudel führen könnte..
    Zum Glück hab ich bißlang dann nur Hunde getroffen die lieb waren, erst kürzlich einen Berner Sennenhund der ist mit meinem Zwerg rumgewutzt, meiner Großen wurde er zu aufdringlich da hat er nen Denkzettel bekommen und sich wieder auf den Kleinen konzentriert..aber als der Besi weiter wollte und ihn anleinte..das war ein Schauspiel..mit 2 Armen wurde der noch rumgeschliffen..Menschen gibts..

  13. #12
    Michele

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    Ich weiß ja das es manchmal echt nicht einfach ist einem Hund an der Leine laufen bei zu bringen. Aber mit viel arbeit klappt das.

    Wir haben unsern Border Collie aus schlechter Haltung übernommen. Er kannte weder die Leine noch die Straße. Das war ganz schön viel Arbeit ihn an die Leine zu gewöhnen. Wir denken das der vorbesitzer ihn damit geschlagen hat weil wenn wir die Leine nur in der Hand hatten er sich schon vor uns auf die Erde geschmissen hat und sich unterworfen hat. Naja was soll man machen. Wir haben ihm gezeigt das er keine angst haben muss. Und es hat ein ganzes Jahr gedauert bis er normal an der Leine läuft. Klar manchmal gibt es Tage da denkt man sich ''junge du tust so als hättest du noch nie ne Leine gesehen'' aber man denkt ja immer positiv.

    Die Besitzer des großen Hundes haben uns erzählt das sie mit ihrem schon bei einem Trainer waren. Aber etwas gebracht hat es wohl nichts.

    Naja wir schauen weiter. Heute hatten wir ein Erfolgserlebnis. Pino hat heute einen Labbi getroffen der total lieb war und nachdem Pino erst misstrauisch war, konnten wir danach ein Stück zusammen gehen. es wird langsam.

  14. #13
    Galadriel

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    Prima, solche Begegnungen immer mitnehmen.
    Viel positives und versuchen dem negativen so wenig Beachtung wie möglich zu geben und wenn dem Hund zeigen das ihr das schon regelt. Das dauert ein wenig, aber das kann besser werden..

    Immerhin schein ihr irgendwie mit dem anderen Hundehalter kommunizieren zu können, das ist auch schon viel wert.

  15. #14
    Trosten666

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    Die besitzer sind scheinbar völlig überlastet mit ihrem hund, ich würde mit ihnen im Ruhigen reden und nicht gleich solch aggresive Maßnahmen wie vet- amt in betracht ziehen. Das fördert nur streit und das auch noch in einer Nachbarschaft...daraus sind die RTL stories gemacht^^ Redet mit den Haltern des Hundes das diese Kurse absolvieren Hundetraining machen etc. Der Hund muss lernen wie man sich benimmt und die Halter müssen lernen wie sie ihr tier kontrollieren können. Ich denke mal, das diese das auch machen werden immerhin scheinen sie ja an hand deiner erzählung zugänglich zu sein und vernümpftig genug zu sein um das Problem zu erkennen und in die hand zu nehmen ich würde die menschen eher unterstützen anstatt sie an zu klagen das schafft auch für die Zukunft ein besseres Klima.

    ich habe gerade gesehen das der Thread alt ist sry aber ich hoffe es hilft vielleicht doch noch bei deinem Problem

  16. #15
    Catdog

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    Hallo Michele

    Es tut mir leid, dass dein Kleiner schon so viel Leid durch die Blödheit eines Hundehalters erfahren musste. Da ich beide Seiten der Hunde habe (einen Kleinen der Schutz braucht und einen Grossen, der Angreifer ist) versuche ich mal Stellung zu nehmen.
    Da ich weiss, dass mein Border Collie-Mixrüde keine anderen Hunde mag (egal wie gross) passe ich besonders auf, dass nix passiert. Er ist gottseidank gut abrufbar, ich nehme ihn SOFORT an die Leine, wenn ich einen Hund kommen sehe. Mein Kleiner ist ein Chihuahuamix. Leider gibts immer wieder Leute, die sehen, dass ich den Grossen an der Leine habe, also fix ihren Hund freilassen, denn der Kleine ist ja keine Gefahr. Und jedesmal wird dann der Kleine um die ganze Wiese gejagt. Anfangs habe ich nichts dagegen unternommen, bis mir der Kleine beinahe überfahren wurde bei seinem Fluchtversuch. Nun bin ich halt ein ziemlich böser Mensch geworden. Kommt einer angerast (wenns ein wesentlich grösserer ist, wie mein Chihuahua), lasse ich meinen Grossen von der Leine. Da kenne ich nichts mehr. Habe die Schnauze auch voll!
    Da du aber keinen zweiten "Beschützer" hast, würde ich mich ehrlich gesagt selber einsetzen. Notfalls halt mit einem Tritt. Habe dies auch schon mal einem Hundehalter angedroht, seitdem behält er seinen Hund an der Leine und macht einen Bogen :-) Ich weiss, dass das nicht die feine Art ist, aber schliesslich geht es ums Leben meines Hundes! Vielleicht drohst du dies mal dem Setterhalter an. Weiss nicht obs was bringt

    Claudia

 

 
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