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Hüftgelenksdysplasie (HD) Erfahrungsberichte und OP - Möglichkeiten

  1. #61
    Elena

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    Hallo,

    leider muss ich mich hier einklinken....leider!
    Es fällt mir noch sehr schwer, da wir erst gestern die Diagnose HD bekommen haben, und meine Augen vom vielem Weinem total zugeschwollen sind und ich wirklich jemanden brauche der mir und vorallem Elena Mut zuspricht!

    Wie schon gerade gesagt es geht um meine "kleine" Elena!
    Wie schon vorher mal geschrieben hat die kleine Maus (8 Monate Labrador-Bernersennen-Mix7 29 Kg) eh schon schwer an Ihrem
    Schicksal zu nagen.
    Ihr fehlt im linken Vorderbein die Gelenkpfanne, der Knochen ist etwas zu kurz! Nach vielen Nachuntersuchungen ist und im Janur mitgeteilt worden das sich sowas wie eine Gelenkpfanne gebildet hat, zudem ist Sie kein gesunder Hund die Pfanne ist gerade gewachsen.
    Aber die Süße ist wirklich tapfer und läuft fast wie ein gesunder Hund!
    Seit ein paar Tagen dann der schreckliche Verdacht ; HD!!!
    Gemerkt habe ich es das Sie keine Treppen steigen wollte nicht raus wollte und mit dem rechten Hinterbein nach innen eingeknickt ist, als ob das Beinchen ausgekugelt ist!!!
    Gestern hat uns die Tierklinik die schreckliche Diganose bestätigt!
    Das schlimme ist das ein OP die Vorderbeine belasten würde, also keine guten Ausichten.......
    Für mich bricht hier eine kleine Welt zusammen.......

    Ich werde nach JEDEM Strohlam greifen, meiner Maus zu helfen, Ihr ein schmerzfreies Leben zu ermöglichen.

    Sie bekommt erstmal 3 Tage Previcox um die Schmerzen zu lindern.
    Dann habe ich mir von Anibio Anticox-HD besorgt.
    Heute habe ich Ihr Megaflex von Bay o Pet ins Futter getan.

    Ihr scheint es etwas besser zu gehen, doch irgendwie nicht 100%.
    Von heute auf morgen ......

    So ich muss das selbst erstmal verdauen, ich hoffe hier sind ein paar Leute die mir Mut zusprechen können, damit ich die Kraft habe auch Ihr zu helfen!

    LG Elena

  2. #61
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    Ich kann dir empfehlen, mal einen Blick in den Ratgeber von Heike zu werfen.

  3. #62
    andro

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    Liebe Elena,

    das tut mir so leid.

    Wir HD-Geschädigten haben auch erst mal daran zu knacken gehabt.

    Der Schmerz wird weniger. Du brauchst auch deine Kraft um deinem Hund zu helfen.

    Die Frage der Weiterbehandlung kann ich leider nicht beantworten. Ich kann nur immer wieder raten sich noch eine zweite Meinung bei einem Facharzt einzuholen.

    Liebe Grüsse Uschi

    Wie schlimm ist denn die HD ??

  4. #63
    Elena

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    Hallo Uschi,

    vielen Dank für deine antwort.
    Habe vorher nochmal mit meinem Arzt gesprochen, es handelt sich um eine mittelschwere HD. Jedoch ist es keine endgültige Diagnose da Sie noch im Wachstum ist!

    Ich bin sehr zufrieden mit der Auswhal meines Arztes, da wir in einer "bekannten" Klinik sind (aus VOX TA HAAR). Da dort viele und gute Ärzte sind fühle ich mich gut aufgehoben!

    Der Schmerz wird weniger? Wie kann ich das verstehen, das sich der Hund einfach daran gewöhnt und anders auftritt?
    Machst Du spezielles Muskelaufbau?
    Wie untersützt Ihr eure Hunde? Geht ihr ganz normal spazieren?
    Liebe Grüße!!!!

  5. #64
    andro

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    Hey Elena,

    dann wollt ihr also abwarten, bis sie ausgewachsen ist ??

    Dein Hund bekommt ja im Moment Schmerztabletten, deshalb geht es ihr auch besser.

    Bei Ronny -gerade mal3 Jahre alt- haben wir es erstmalig Anfang März d.J. festgestellt, Ausfälle an beiden Hinterläufen. Vorher nicht der kleinste Hinweis. Mittlere bis schwere HD. Das ist aber nur aufgefallen, da er zusätzlich noch eine Entzündung oder einen einklemmten Nerv hatte. Er hat eine Spritze bekommen und ist seitdem schmerzfrei. Wir kümmern uns im Moment um eine evtl. OP, aber das weist du ja.

    Ich kann dir vom unserem vor 5 Jahren verstorbenen Schäfi berichten. Aus dem Tierheim. Er war 3 Jahre alt. Nach 4 Wochen bei uns wurde vom TA schwere HD und Schäden am Rücken festgestellt.
    Immer wenn er Schmerzen hatte, bekam er Medis. Lange Jahre aber nur sporadisch, also nicht immer. Ab ca. 8 Jahren mussten wir dann täglich Schmerztabletten geben, zusätzlich bekam er alle 2 Wochen eine Anabolika-Spritze (du liest richtig). Die Schmerztabletten wurden immer weiter täglich erhöht. Es war ein Auf und Ab. Wir sind dann letztendlich auf 8 Tabletten pro Tag gekommen. Er ist 13 Jahre alt geworden und schmerzfrei an Nierenversagen gestorben bwz. vom Tierarzt erlöst.

    Du weist sicher, wie man einen Hund mit HD halten soll. Muskelaufbau ist sehr wichtig, vor allem bei einem so jungen Hund. Bei unserem Ronny wussten wir es ja nicht und er hat z.Gl. Mukkies wie ein Schweratleth. Wir haben ihn ganz normal toben und rennen lassen.

    Das geht jetzt leider nicht mehr. Stöckchenspiele usw. sind absolut tabu. Springen in jeder Form sollte vermieden werden. Der Hund sollte viel schwimmen, normal bewegt werden, aber keine langen Spaziergänge mehr (ca. pro Gang 3/4 Stunde). Kein übermässiges Toben mehr. Die Therapie auf dem Laufband ist sehr gut. Wir haben uns eine Rampe für unser Auto angeschafft.

    Wir hoffen hier auf eine OP. Leider ist er psychisch nicht besonders stark belastbar (angstagressiver Hund aus dem Tierschutz). Wir müssen abwägen. Heute wollten wir eine zweite Meinung in der Tierklinik Duisburg einholen und hatten einen Termin. Den müssen wir leider absagen, da wir beide -mein Mann und ich einen schlimmen Virus haben und-.

    Du wirst sicherlich gelesen haben, dass Apollo bereits erfolgreich operiert worden ist an erst mal einer Hüfte. :gut: und die nächste Hüfte kommt demnächst dran.

    Ich wünsche dir für dein Baby alles Gute und hoffe, dass du eine Möglichkeit findest, ihr zu helfen.

    Berichte doch mal von eurem weiteren Vorgehen.

    Ganz liebe Grüsse

    Uschi und die 2 Fellnasen

    Irgendwo hab ich hier einen Beitrag von Racoon über die Erkennung von Schmerzen bei Hunden gelesen. Fand ich superklasse, nur ich finde ihn nicht mehr

  6. #65
    Racoon

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    Hallo Elena,

    Hüfte und Schulter ist natürlich ziemlich ätzend :-(
    Zur HD generell ist zu sagen, dass es dafür keine Heilung im eigentlichen Sinne gibt. Man kann sich lediglich bemühen, die Folgebeschwerden möglichst gering zu halten. Die heutigen OP-Methoden sind aber zum Glück recht vielversprechend, gerade bei Junghunden. Deshalb solltet ihr eine OP vielleicht doch in Erwägung ziehen, am besten wohl innerhalb des nächsten halben Jahres. Zur Not muss sie halt danach erstmal mit Medikamenten ruhig gestellt werden, damit sie vorne nicht zuviel belastet.

    Ihr könntet auch mal mit einem Physiotherapeuten sprechen, was so an Bewegungstherapie in Frage kommt, auch für vorne. Eine gut trainierte Schultermuskulatur eignet sich von der Anatomie her eigentlich hervorragend, um ein schwaches Gelenk auszugleichen. So jemand kann euch auch erklären, worauf ihr im Alltag zur Schonung der Gelenke achten solltet.
    Achtet außerdem darauf, dass ihr sie schlank haltet, also nicht zu energiereiches Futter.
    Mit Akupunktur u/o Massage könnt ihr Verspannungen und daraus folgende Fehlbelastungen verringern.
    Diese Maßnahmen sind jedoch alle nur unterstützend, bei einem Hund in dem Alter würde ich wirklich Risiken und Nutzen einer OP nochmals gründlich abwägen (ich weiß, ich wiederhole mich).

  7. #66
    Elena

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    Hallo,

    war gestern beim Shoppen!
    Erstmal habe ich einen Teppich gekauft (haben Laminat!) damit die Kleine nicht ausrutscht. Eine Rampe für Teppe und Auto, und das Buch "HD -was nun".

    Viel weis ich leider nicht wie ich Sie "halten" soll, daher wende ich mich ja an euch!Ich weis aus eigener Erfahrung das Menschen die selbst betroffen sind meist mehr Tipps geben können als Ärzte. Nicht falsch verstehen, wir sind regelmässig beim Arzt! Jedoch hilft es sehr sich mit Betroffenen zu unterhalten und auszutauschen!

    Habe nun von eienr Blutegel Therapie bei HD gehört und werde diese nächste Woche mal versuchen!Was meint Ihr?
    Da wir relativ viel Spazieren gehen, meist 1-2 Stunden am Stück ist Sie sehr gut bemuskelt, der Arzt war sehr zufrieden mit dem Körpperbau.
    Sollte Sie das nun auch nicht mehr?
    Joggen sei gut?

    Schwimmen! Meine Maus hat Angst vor Wasser, leider!Ich hoffe das legt sich im Sommer wenn meine andere "Waserrate" Ihr es vormacht!

    Geht Ihr zu Therapeuten oder was machte Ihr für die Muskeln?

    Da Sie auch viele Freunde hat (in Ihrem Alter) besonders ein Boder-Colli, den wir 3-4 x die Woche sehen (Sie liebt Ihn- Jault mit gesteckten Hals wenn Sie Ihn sieht! ) hat uns dies der Artzt empfolen nicht mehr zu zulassen Sie so wild Spielen zu lassen.
    Was meint Ihr, wenigsten einmal die Woche oder ein paar Minuten oder wirklich zu gefährlich?????
    Ich habe auch oft Pflegehunde, viel Welpen auch nicht mehr nehmen?

    Zu der OP muss ich noch folgendes sagen für die "3fache Bruch OP" ist Sie nicht geeingent. Zudem ist Sie noch im wachstum und der Arzt will warten bis man eine endgültige Diagnose stellen kann.
    Jetzt zu operiern ist wg. Ihrem Ellebogen der zu kurz und noch icht wirklich belastbar ist zu gefährlich! Sonst hätte ich Sie sicher sofort Operien lassen!
    So habe ich es verstanden.

    Ja zum Glück gehts es Ihr besser, und ich hoffe das es Ihr auch nach dem Absetzten (jetzt 7 Tage verschrieben) noch gut geht!!!!

    Zum Futter! Was fütter Ihr???
    Ich gebe zu Zeit abwechselnd Rinti, Reis mit Huhn (selbstgekocht) Ei , Karotten und Nudeln. ToFu gebe ich das Eukanuba Gelenkfutter.
    Im Buch steht kein energiereiches,eiweisreiches und Kalziumreiches Futter!? das fördert die HD!?
    Also würde mich Interessiern was Ihr füttert!

    Bin erst auf Seite 30 im Buch, Ihre ersten Tage mit HD. Und es werden sicherlich noch viele Fragen kommen bis es sich bei uns alles eingespielt hat. Ich hoffe ich Nerve euch nicht und Ihr wollt mir ein wenig helfen alles zu verstehen , damit wir zwei besser miteinander umgehen können! :binzel:

    Wie gesagt das wars für erste (oh langer Text!sorry!)!
    Und Tausend Dank nochmal für eure Hilfe Tipps und Anteilnahme!!!!

    Libe Grüße!!!!!

    Habe gerade noch vom Zusatz Gelantie gehört? Füttert Ihr das auch?

  8. #67
    Racoon

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    Original von Elena
    Habe nun von eienr Blutegel Therapie bei HD gehört und werde diese nächste Woche mal versuchen!Was meint Ihr?
    Blutegel sind zwar 'ne tolle Sache, aber in deinem Fall werden sie wohl nicht viel ausrichten. Man behandelt damit Arthrose bzw. die damit verbundenen häufig chronischen Schmerzen, die als Folge einer HD auftreten können und kann die Beweglichkeit verbessern. Wenn sie häufig Schmerzen hat, könnt ihr es natürlich trotzdem versuchen. Auch AKupunktur an best. Punkten über dem Gelenk kann helfen.
    Es gibt auch ein Organpräparat ("Articulatio coxae", apothekenpflichtig), das man in Gelenknähe unter die Haut spritzt. Es wurde schon von guten Erfolgen berichtet, allerdings habe ich auch schon Studien gelesen, nach denen die Wirkung nicht nachweisbar auf das Präparat zurückzuführen ist, eine Besserung gab es aber dennoch. Es ist aber kein Schulmedizinisches Mittel, deshalb kann es sein, dass euer TA da nichts von hält...

    Da wir relativ viel Spazieren gehen, meist 1-2 Stunden am Stück ist Sie sehr gut bemuskelt, der Arzt war sehr zufrieden mit dem Körpperbau.
    Sollte Sie das nun auch nicht mehr?
    Joggen sei gut?
    Besser sind kürzere Spaziergänge (unter einer Stunde), dafür dann gerne zweimal pro Tag. Joggen ist sicher ok, wenn der Hund Tempo und Pausen selbst bestimmen darf (soll heißen nicht zu sehr fordern).
    Bergauf gehen (und dann im großen Bogen seicht wieder hinab) ist gut für den Muskelaufbau hinten, Treppen steigen sollte auf das Nötigste beschränkt werden.

    Geht Ihr zu Therapeuten oder was machte Ihr für die Muskel
    Um Bewegungstherapie sinnvoll durchführen zu können, muss man sich mit der Hundeanatomie auskennen, deshalb seid ihr zunächst bei einem Physiotherapeuten (für Tiere) gut aufgehoben. Der/die kann euch dann auch Übungen zeigen, die ihr täglich zu Hause machen könnt. Vom reinen Lernen aus Büchern würde ich da abraten.

    Da Sie auch viele Freunde hat (in Ihrem Alter) besonders ein Boder-Colli, den wir 3-4 x die Woche sehen (Sie liebt Ihn- Jault mit gesteckten Hals wenn Sie Ihn sieht! ) hat uns dies der Artzt empfolen nicht mehr zu zulassen Sie so wild Spielen zu lassen.
    Was meint Ihr, wenigsten einmal die Woche oder ein paar Minuten oder wirklich zu gefährlich?????
    Ich habe auch oft Pflegehunde, viel Welpen auch nicht mehr nehmen?
    Das spielen/toben mit Gleichaltrigen, die deiner "Kleinen" nicht körperlich oder konditionell überlegen sind, ist ok. DU musst halt genau auf ihre Signale achten, wenn sie nicht mehr will, muss sie sich zurückziehen können.
    Verzichten solltet ihr auf klassische Stöckchen- bzw. Ballwerfspiele, die harten Stopps und Wendungen aus vollem Galopp sind Gift für die Hüfte.
    Und falls sie gern an Leuten hochspringt, gewöhnt ihr das konsequent ab.

    Zu der OP muss ich noch folgendes sagen für die "3fache Bruch OP" ist Sie nicht geeingent. Zudem ist Sie noch im wachstum und der Arzt will warten bis man eine endgültige Diagnose stellen kann.
    Jetzt zu operiern ist wg. Ihrem Ellebogen der zu kurz und noch icht wirklich belastbar ist zu gefährlich! Sonst hätte ich Sie sicher sofort Operien lassen!
    So habe ich es verstanden.
    Ich meine auch, mal gelernt zu haben, dass eine gesicherte Diagnose über das Ausmaß frühestens mit 10 Monaten gestellt werden kann, aber nagel mich nicht drauf fest.
    Es gibt noch eine OP-Methode die in eurem Fall vielleicht auch in Frage kommt, die
    "Intertrochantäre Varisationsosteotomie" (ITO). Dabei wird ein keilförmiges Stück aus dem Oberschenkelknochen herausgesägt, wodurch das Gelenk wieder "passender" wird. Die Methode ist hierzulande aber noch nicht sehr verbreitet, man muss u.U. erstmal nach einer Klinik suchen, die diese OP durchführt. Außerdem hängt es davon ab, was genau das Problem bei eurer HD ist (Hüftgelenkspfanne oder oder Oberschenkelkopf).

    Im Buch steht kein energiereiches,eiweisreiches und Kalziumreiches Futter!? das fördert die HD!?
    Der Hund darf nicht zu schnell wachsen und kein Übergewicht haben. Die Knochen müssen mit dem Wachstum Schritt halten können, sonst werden die Schäden noch schwerer. Weniger ist hier mehr, besonders was Mineralstoffe und dergleichen angeht. Das heißt aber nicht, dass sie hungern soll, sie soll einfach nicht mehr kriegen als sie wirklich braucht (ich bin allerdings nicht so super fit in Hundeernährung, weshalb ich dir keine konkreten Anleitungen geben kann).
    Eine Überversorgung mit Calcium ist schlecht für die Gelenke (Ablagerungen).
    Was ihr machen könnt ist - in Absprache mit eurem TA - Zusätze geben, die den Knorpelaufbau unterstützen, es gibt da verschiedne Mittel.

    Habe gerade noch vom Zusatz Gelantie gehört? Füttert Ihr das auch?
    Ich weiß nicht, ob da was dran ist oder ob es ein Mythos ist, aber ja, man kann das immer wieder lesen. Es scheint nicht zu schaden, hab aber keine Ahnung was der Nutzen ist, ob es die Glenkschmiere oder den Knorpel verbessert oder was weiß ich...

  9. #68
    Elena

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    DANKE!
    Soviel tolle Infos!

    Elena darf sowie nicht hochspringen, finde ich generell nicht so toll also haben wir es Ihr von anfang an unterbunden!
    Wie gesagt ein Zusatz fütter ich auch von anibio.
    Aber was fütterst Du denn normal?
    Wenn Sie läuft haut Sie nie eine starke Bremse rein Sie rennt sich meist aus, oder gegen meine Beine! 8(

    Wie gesagt wir gehen 3-5 mal täglich raus und das je nach Wetter und Zeit 1-2 Stunden.

    Bergauf und Ab sind so ne Sache darf Sie ja auch nicht da Ihr ja im linken Vorderbein die Pfanne fehlt! :-(



    So nun aber was ganz trauriges, was mich total beunruihgt, und ich nicht so ganz sicher bin was ich machen soll! :konfus:

    Als ich mittags mit meinen Hunden draussen war und wir heim gehen wollten ist Elena auf den Stein Treppen im Treppenahaus ausgerutscht!!!!!!
    Sie ist sofort die Treppen wieder runter zum Eingang !
    Und auch nach gutem zureden wollte(konnte!???) Sie nicht rauf kommen (sind nur 6 Stufen!)Wir haben es ca. 15 min versucht. Sie hat öfter mal so ne Laune, aber so lange noch nie!!!
    Sie fing an mit der Pfote an den Treppen zu kratzen etwas zu winseln und man merkte es ging nicht!
    Wir waren Ratlos! Wo anheben wie kann ich Sie tragen!???
    Wir haben dann Ihr Kissen unter Ihren Bauch geklemmt und Sie so hoch getragen! Daheim zu sein fand Sie wieder Prima!!Als ob nix ist!????
    Nachmittag war das gleiche Spiel wieder und vorher auch!

    Hat Sie Angst weil Sie sich weh getan hat???
    Drausen läuft Sie, hinkt nicht...... nix!Auch zuhause hat Sie keine Anzeichen!

    HILFE!
    Was hat Sie nur???? Angst oder wirklich Schmerzen??????
    Aber beim schlafen klemmt Sie die Hinterbeine angewinkelt an?!

    Was soll ich nur machen?

    Ich denke wenns wirklich morgen nicht besser ist (Was ich nicht hoffe!!!!)werde ich die Klinik und meine Hundetrainerin anrufen!

    Liebe Grüße!!


    Ach ja runter ist kein Problem!!!!

  10. #69
    andro

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    Sicher könnte sie jetzt Angst haben die Treppen hochzugehen.

    Kannst du nicht eine Rampe bauen ?? Einfach ein Brett (ca. 40 cm breit), Teppichboden drauf und fertig. Sie sollte möglichst keine Treppen steigen.

    Es sollte auch ein getreidefreies Futter sein, z.b. Fellow Banane.

    Ich finde es so toll, wie ihr mit eurer Hündin umgeht und wie sehr du dich um sie sorgst, aber bleib ruhig und gelassen, denn mehr kannst du nicht tun.

  11. #70
    Elena

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    Danke! Und schön das Du noch da bist und mir so schnell eine Antwort geben konntest!
    Ja wie schon gesagt die Rampe ist schon bestellt ich hoffe Sie kommt morgen an!!!!
    Ja ich kann und will meine Tiere nicht Leiden sehen und auch deswegen versuche ich alles um Ihnen zu helfen, aber machen wir das nicht alle! Unsere Süßen haben es doch verdient . :binzel:

    Schau jetzt gleich mal nach diesem Futter, google mal! Danke!!!! :binzel:
    Weist du zufällig den Hersteller?

    Kennst Du das Futter ? http://www.cdVet.de
    Habe jetzt auch noch das Luposan gefunden!?

  12. #71
    Betty

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    Hallo Ihr Lieben,



    hat jemand von euch schon mal was von der Pfannendachplastik gehört?

    Hab das auf der Homepage von "Tiere suchen ein Zuhause" gelesen,da ist momentan das Thema HD und 2 TA beantworten Fragen.

    Der eine TA schreibt das diese Methode sehr gute Erfolge erzielt,grad bei Hunden die schon über 2 Jahre sind oder Arthrose haben...

    Kennt sich jemand damit aus bzw.hat sowas schon mitgemacht?

    Bei meinem Kleenen wirds glaub ich langsam ernst,werd morgen mal zum TA glaube er hat Schmerzen und werd mal Fragen,glaub nur das der nich so auf HD spezialisiert ist, wenn ichs mal so ausdrücken darf.Mir wurde da geraten erst was zu machen wenn Charly Schmerzen bekommt.Heute weiß ich leider das ich schon längst was machen lassen hätte können... :-(

  13. #72
    Terrior

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    Betty, ich würde mir den Gang zum TA sparen, wenn er nichts von HD versteht. Es gibt TÄ, die vom VDH für HD-Röntgen zugelassen sind und sich dementsprechend besser auskennen müssen als Kollegen, die sich auf dieses Gebiet nicht spezialsiert haben. Da ist das Geld für eine Untersuchung, Röntgen und Beratung besser angelegt :binzel:

  14. #73
    PeggySue

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    Hallo zusammen,

    ich habe zwar nicht den ganzen Thread gelesen, aber mich hat eben eine Pressemitteilung erreicht, von der ich mir denke, dass sich der eine oder andere dafür interessiert.
    Sie ist von der Hochschule Hannover und trägt den Titel:

    "Genetische Marker für Gelenkkrankheit bei Hunden entdeckt
    TiHo-Forscher stellen Forschungsarbeiten auf Tagung vor"

    Falls Interesse besteht, kann ich sie ja hier rein stellen. Ich wollte sie nur nicht gleich hier rein kopieren, weil sie doch etwas länger ist. Die Forschungsergebnisse werden am 2. April in der Hochschule Hannover einem breiten Publikum präsentiert. Vielleicht hat ja jemand Interesse und kurzfristig Zeit und Lust....

  15. #74
    Elena

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    Hallo PeggySue,



    also mich würde dieser Artikel schon Interessieren, stell Ihn doch mal bitte rein!



    Lieben Dank!!!! :binzel:

  16. #75
    Schrecker82

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    Kann mich da nur anschließen - würde den Artikel auch gerne lesen

  17. #76
    PeggySue

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    Guten Morgen allerseits. So, hier ist die Pressemitteilung. Viel Spaß beim Lesen:


    Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover

    Genetische Marker für Gelenkkrankheit bei Hunden entdeckt

    TiHo-Forscher stellen Forschungsarbeiten auf Tagung vor

    Das Institut für Tierzucht und Vererbungsforschung der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover unter der Leitung von Prof. Dr. Ottmar Distl ist es gemeinsam mit dem Verein für Deutsche Schäferhunde (SV), der Gesellschaft zur Förderung kynologischer Forschung (GKF) und dem Verband für das Deutsche Hundewesen (VDH) gelungen, genetische Marker zu entwickeln, mit dem bei Deutschen Schäferhunden die Veranlagung für Hüftgelenkdysplasie (HD) festgestellt werden kann. Der Hüftgelenkdysplasie ist bei Hunden die bedeutendste Erkrankung der Bewegungsorgane. Sie kommt bei allen Rassen vor, ist bei großen und schnell wachsenden Rassen aber meist stärker ausgeprägt. Die Erbkrankheit äußert sich in einer Fehlentwicklung des Hüftgelenks und führt bei den Patienten zu starken Schmerzen während der Bewegung.

    Am Mittwoch, 2. April 2008, ab 9:45 Uhr werden die Wissenschaftler ihre bisherigen Forschungsergebnisse im Hörsaal des Instituts für Pathologie, Bünteweg 17 einem breiten Züchterpublikum und Tierärzten vorstellen. Zu der Tagung laden wir Sie herzlich ein.

    Die molekulargenetische Aufklärung der Erkrankung dient zugleich als Modell um zu zeigen, wie es möglich ist, Krankheiten, die durch das Zusammenwirken vieler Gene und komplexer Stoffwechselvorgänge entstehen, mit molekulargenetischen Techniken zu bekämpfen. Durch die Anwendung des neuen Testverfahrens wird es möglich sein, selektiv zu züchten und so die vererbte Hüftgelenkdysplasie beim Hund zurückzudrängen. In der Fortsetzung wollen die Forscher neue Erkenntnisse über die Entstehung der Erkrankung gewinnen und so Ansätze für die Entwicklung neuer Therapieansätze und Vorsorgemaßnahmen erarbeiten.

    Bei keinem anderen Haustier verfügen wir über ein so umfangreiches Wissen über Körpermerkmale, Verhaltenseigenschaften und erbliche Krankheiten wie beim Haushund. Rund hundert Krankheiten wurden inzwischen molekulargenetisch erforscht. Allerdings handelt es sich dabei ausschließlich um einzelne Gene, komplexe Erkrankungen wurden beim Hund bisher noch nicht mit molekulargenetischen Methoden aufgeklärt. Auch beim Menschen sind genetisch komplexe Krankheiten, wie beispielsweise Gelenk-, Herz- und Tumorerkrankungen, schwierig zu bearbeiten, der Hund kann hier als Modell für Erkrankungen beim Menschen stehen. Dafür spricht auch, dass Hunde eine sehr ähnliche Umwelt mit dem Menschen teilen und somit ähnlichen Umwelteinflüssen und Lebensbedingungen ausgesetzt sind wie der Mensch.

    Der Präsident der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover Dr. Gerhard Greif wird zusammen mit dem Präsidenten des Vereins für Deutsche Schäferhunde Wolfgang Henke und Christofer Habig, Präsident des Verbands für das Deutsche Hundewesen, die Veranstaltung eröffnen.

    Für weitere Informationen steht Ihnen gern zur Verfügung:
    Prof. Dr. Ottmar Distl
    Institut für Tierzucht und Vererbungsforschung
    Tel. (05 11) 9 53 88 75
    E-Mail: [email protected]

  18. #77
    Amy1785

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    So, ich wollte mich auch mal wieder melden.

    Apollo hat 2 Wochen nach der OP die Klammern entfernt bekommen und die Narbe verheilte sehr gut.
    Dann vor kurzem öffnete sich die Narbe unten und es kam ein Stück Faden aus der offenen Narbe raus.
    Unser Tierarzt holte den Faden mit einer einfachen Pinzette raus und meinte dass sich die Fäden eigentlich auflösen aber dieses Stück wohl Luft bekommen hat und sich so nicht auflösen konnte.
    Der Körper reagierte mit einer Entzündung im Bein darauf, welche aber schnell wieder weg ging.

    Dann machten wir uns Sorgen weil Apollo mal mehr , mal weniger stark humpelt.
    Er scheint aber mit dem rechten (dem nicht operiertem Bein) zu humpeln, was natürlich daher kommt, das diese Seite noch nicht operiert ist.
    Das linke (operierte) Bein belastet er beim stehen nicht richtig und das soll daher kommen, das die Schrauben teilweise die Nerven berühren und Apollo sich erst noch daran gewöhnen muss.

    Soll also alles normal sein, laut TA.

    Es war allerdings alles echt ein blöder Zufall das es genau da so stark anfing bzw. auffiel als Apollo einmal ausgerutscht war.
    Wir hatten uns schon das schlimmste ausgemalt, von wegen das die Schrauben gebrochen sind, sich gelockert oder verbogen haben.
    Er war allerdings nicht wirklich dolle ausgerutscht und auch nicht wirklich hingefallen, stand halt etwas breitbeinig da.
    Und unser TA sagte das die Schrauben nicht einfach mal so brechen können, was ich mir auch nicht vorstellen konnte, denn immerhin soll er ja auch nach den insgesamt 16 Wochen (8 Wochen pro Seite) wieder ganz normal laufen, spielen und toben dürfen. Wo es ja auch vorkommen kann das ihn ein anderer Hund umrennt.

    Auf jedenfall werden wir gucken das wir am 24.4 einen Termin für die zweite Seite bekommen und da bin ich schon sehr gespannt drauf wie das Röntgenbild der jetzt schon operierten Seite aussieht.

    Ansonsten geht es ihm aber gut, er lässt sich gut anfassen , das Bein auch anheben ohne Probleme und hat auch keine schmerzen mehr bein hinlegen oder aufstehen.

    Das einzigste was halt ist, ist das starke humpeln mit dem anderen Bein aber ist ja nicht mehr lange bis zur nächsten OP und dann nur noch 8 Wochen bis er wieder ein ganz normaler Hund sein darf.

    Wobei ich wohl ca 4 Wochen dran hänge wo er vorerst dann mit Schleppleine laufen kann, je nachdem wie es ihm halt geht.

  19. #78
    andro

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    Wir waren am Donnerstag in der Tierklinik Duisburg, um eine zweite Meinung einzuholen.

    Dort wurde anhand der Röntgenfotos noch zusätzlich schwere Arthrose an beiden Hüften festgestellt und zu 2 neuen Hüften geraten.

    War die Qualität der Bilder so schlecht, dass man es nicht erkennen konnte ?? Ist es nur eine Vermutung und kann man Arthrose überhaupt so ohne weiteres auf dem Röntgenbild erkennen???

    Jetzt sind wir erstmal ratlos.

  20. #79
    Racoon

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    Zitat Zitat von 'andro',index.php?page=Thread&postID=938732#post93 8732
    War die Qualität der Bilder so schlecht, dass man es nicht erkennen konnte ?? Ist es nur eine Vermutung und kann man Arthrose überhaupt so ohne weiteres auf dem Röntgenbild erkennen???
    Ja und ja.
    Röntgenbilder können so schlecht sein, dass die Diagnose entweder viel besser oder schlechter ausfällt, als der Zustand tatsächlich ist. Gerade HD-Aufnahmen kann nicht jeder gleich gut. Sobald die Lage des Hundes oder die Streckung der Hinterbeine etwas abweicht, verfälscht das schon das Ergebnis. Nicht Zuletzt aufgrund fehlerhafter "Fotos" (sei es nun Röntgen, MRT, Ultraschall...) werden immer noch viel zu viele unnötige/ungeeignete OPs gemacht. Sowas ist natürlich ärgerlich, aber man weiß vorher (und manchmal leider auch hinterher) natürlich nicht, wer wieviel Erfahrung im Anfertigen und Lesen von Röntgenbildern hat...
    Und ja, man kann Arthtrose im Röntgen sehen (ist meines Wissens sogar am besten geeignet). Hierbei handelt es sich um eine Schädigung des Gelenkknorpels. ImRöntgen macht sich das zum einen an verkleinerten Gelenkspalten, zum anderen auch an knöchernen Zu- und Umbildungen im Gelenksbereich (Reaktion des Körpers, um das Gelenk zu stützen) bemerkbar.
    Auf jeden Fall war es ja gut, dass ihr noch eine zweite Meinung eingeholt habt.

  21. #80
    andro

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    Bei solch gravierenden unterschiedlichen Beurteilungen wollen wir noch eine dritte Meinung einholen.

    Nur bei wem?? Hat jemand noch eine gute Adresse, vielleicht hier in der Nähe (Herne, Nähe Düsseldorf).

  22. #81
    Sherlockline

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    Ich kann mich jetzt leider auch einreihen.
    Hab Aella jetzt heute auch zum TA zum HD-Röntgen geschickt.
    Und wie ich schon vermutet hatte (gehe bei sowas immer vom schlimmsten aus) gehts ihr wie Apollo. Aber zum Glück ist bei ihr nur die rechte Seite betroffen. D.h. ich werde mich mal jetzt schlau machen was man alles machen kann, was möglich ist usw.
    Leider konnte ich nicht dabei sein, weil der Termin verschoben wurde, das war einfach zu kurzfristig. Aber ihr geht es gut, das sedieren hat sie gut weggesteckt, und sie hatte und hat auch keine Probleme.

    Ich bin auf jeden Fall bereit, alles mögliche zu tun, damit sie ein schönes Leben führen kann, weil diesem Hund das rennen und toben noch mehr zu verbieten, als sie jetzt durch den starken Jagdtrieb schon eingeschränkt ist, will ich auf keinen Fall.

  23. #82
    Schrecker82

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    Mensch...noch eienr mehr...



    Ich mag gar nicht wissen, wiev iele Wuffis da draußen rumrennen mit HD, ohne dass man es weiß

    Wie "schlimm" ist die HD denn bei deiner Maus?



    Gordon scheint nach wie vor keine Probleme zu haben - zwar legt er sich in letzter Zeit beim toben öfter mal - aber ich glaube, das hat einfach mit der Hitze zu tun (denn vom Gangbild her hat sich nichts verändert - wenn er rennt, dann richtig*g*).

  24. #83
    Sherlockline

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    Ja leider.

    Genau den selben Gedanken hatte ich auch, ich glaub ich lass Sherlock auch noch testen. Viele Leute haben nichtmal ne Ahnung das es HD und co. überhaupt gibt, beim Hundekauf klärt einen da ja auch kaum einer auf, außer Zuchtuntersuchungen, die Laien sowieso nicht anschauen oder einfach egal sind, oder wenn der Hund aus TH oder TS schon HD hat, erwähnt das keiner. Ist auch net anders als bei rassetypischen Krankheiten wie MDR1-Defekt usw. oder Mittelmeerkrankheiten.

    Wie schlimm das genau ist weiß ich net, konnte nicht dabei sein und werd heut mit der Ärztin telefonieren und mir dann die Bilder besorgen, die hat sie meinem Freund nicht mitgegeben.
    Zumindest ist nur die rechte Seite betroffen.

    Aella hat bis darauf, dass sie allgemein nicht gerne springt, also auf Bett und Couch (da werden die Vorderfüsse draufgetan, dann ein hinterer und dann mit 3 Füssen hochgezogen, hat sie immer schon so gemacht) ins Auto springt sie meistens von sich aus rein.
    Toben, rennen usw. macht ihr auch gar nix aus, man merkt da keine Schwierigkeiten oder so. Mich hatte nur das Bett/Couch irritiert, aber ich hätte sie jetzt eh röntgen lassen in dem Alter, jetzt kann man noch leichter was tun.

    Ich werde weiter Bericht erstatten und evtl. wenn möglich Röntgenbilder reinsetzen.

  25. #84
    Schrecker82

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    Die Unterschiede wie die Hunde damit umgehen, scheinen ja auch enorm groß zu sein.

    Gordon hat ja nun laut Bildern wirklich schwere HD (wobei ich noch die HOffnung habe, dass es sich doch noch bissl verwächst...Klarheit kommt im Herbst/Winter, wenn ich Nachröntgen lasse)...Er rennt, tobt springt...Auch in mein Bett kommt er ohne Probleme aus dem Stand (!) - und mein Bett ist 78 cm hoch



    Bin gespannt, was deine TÄ sacht - und wie die BIlder ausschaun. Drücke die Daumen, dass es nicht so schlimm ist.

  26. #85
    Sherlockline

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    Das mit den enormen Unterschieden hab ich schon bei der Erlichiose gemerkt, andere Hunde haben schwer zu kämpfen meine Dame hatte weder Mattigkeit, Lustlosigkeit noch Futterprobleme. Im Gegenteil, sie ist da wie ich, je kränker, desto mehr Hunger. *gg* Ich hab nämlich auch grundsätzlich immer Apettit.

    Bei euch ist geplan, wenn dann erst später was zu machen oder steht das noch net genau fest, wie weiter vorgegangen wird.
    Dann drück ich mal die Daumen fürs Nachröntgen.

    Mit dem Bett glaub ich ist das auch nur Faulheit bei ihr, weil können tut sie es ja, aus dem Stand hüpft die aus Kommando locker nen Meter hoch. *gg*

    Ja ich hoff auch noch, bin mal gespannt, wie das tatsächlich aussieht. Und dass es wirklich nur leicht ist, und keine schwere, einseitig stell ich mir das sonst schwer vor, wenn ein Gelenk gut funktioniert und das andre nicht, dürfte ja dann ne super Überbelastung am gesunden geben. Hoffe man kann da so schnell wie möglich was tun.

  27. #86
    Amy1785

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    Mellie tut mir leid das es Aella auch erwischt hat .

    Wie alt ist sie jetzt eigentlich ? - Du findest bestimmt die richtige Methode für sie, damit sie dann weiterhin vergnügt rennen und toben kann.



    So und da ich nun schon per pn darum gebeten wurde mal wieder etwas über Apollo zu berichten :whistling: , werde ich mal eine kurze Zusammenfassung machen .

    Am Donnerstag, den 24.04.08, sind wir wieder nach Heinsberg gefahren um die zweite Seite operieren zu lassen.
    Ich hatte ein sehr schlechtes Gefühl, war sehr nervös und nach dem Röntgenbild (vor der Op) wusste ich dann auch warum.
    Bei Apollo waren 3 Schrauben gebrochen, wahrsheinlich als er das einemal im Treppenhaus ausgerutscht war.
    Zum Glück ist aber trotzdem alles inordnung, die anderen beiden Schrauben hatten alles zusammen gehalten, so das die Knochen gut zusammen wachsen konnten und keine weitere OP nötig war.

    Die zweite Seite (rechts) ist inzwischen schlimmer geworden, was wir auch schon zu Hause bemerkt hatten, weil er mit rechts stark humpelte und nach Spaziergängen wieder schmerzen hatte.
    Also wurde diese auch gleich operiert.

    Bei der Op verlief wieder alles super, keine Komplikationen, das Röntgenbild danach sah wieder gut aus.

    Wir bekamen Tabletten mit die Apollo beruhigen sollten, allerdings hatten diese die Wirkung das Apollo wie in Narkose war.
    Wir wussten nicht das sie so stark sind und hatten teilweise echt Panik, weil seine Augen ganz komisch waren und seine Atmung ganz flach, also las ich dann im Internet und die Tabletten bekam er anschließend nicht noch einmal.

    So am Freitag (25.04) fuhren wir dann gleich wieder zu unserem Tierarzt, er schaute sich die Narben an und gab uns noch die Tabletten (wieder Paracetamol) .
    Die lange Narbe verhielt diesmal richtig schön, dafür kam aus der anderen Narbe hinten Wundwasser und sie war auch ziemlich dick.

    Von da an mussten wir ca. jeden 3 Tag zu unserem Tierarzt , manchmal waren wir auch zwei tage direkt hinter einander da.
    Er stach in die Narbe hinten rein, so dass das Wundwasser ablaufen konnte und spritze Apollo etwas gegen die Entzündung.

    Irgendwann wurde es besser und die Klammern sollten an der langen Narbe und unten am Bauch (da hatten wir diesmal Fäden genommen) entfernt werden.
    Die Klammern hinten sollten noch drinne bleiben, weil es noch immer etwas dick war.

    Bei den Fäden ziehen bemerkte unser Tierarzt das sich Apollo sein Hoden entzündet hat und das eine Ei geschwollen war, wir sollten das gut im Auge behalten und er spritze ihm wieder etwas gegen die Entzündung.

    Als wir dann nach 3 Tagen wieder da waren, sollten die Klammern hinten gezogen werden.
    Er knipste sie durch und Apollo schrie stark auf.
    Dann hatte Mike Apollo auf dem Arm und der Tierarzt bewegte Apollo sein Bein.
    Er meinte das der Hund starke schmerzen hat und da wohl irgendetwas gebrochen ist, entweder Schrauben oder Knochen, also schickte er uns mit den Worten das er uns leider nicht helfen kann, zu dem Tierarzt der bei Apollo auch HD festgestellt hatte zum röntgen.

    Wir sind noch am selben Tag hingefahren und haben Apollo röntgen lassen.
    Er bekam diesmal diese Schlafspritze mit anschließender Aufwachspritze, so das er ca. 10 Minuten später wieder normal wach war. Die ist zwar etwas teurer aber wir wollten ihn nicht schon wieder in eine Vollnarkose legen lassen.

    Die Röntgenbilder wurden gemacht und dann hieß es warten, warten, warten.
    Mir gingen in der Zeit immer wieder die Worte unseres Tierarztes durch den Kopf, das Apollo starke schmerzen hat, das er so nicht leben kann und das wenn der Tierarzt der ihn röngt sagt das es keinen Sinn hat wir ihm glauben sollen.
    Die paar Minuten die wir warten mussten kamen wir vor wie eine Ewigkeit aber dann endlich kam das Ergebnis.
    Und es war ein freudiges Ergbenis, denn es ist nichts gebrochen, weder die Schrauben, noch die Platten, noch Knochen.
    Es ist alles inordnung und das Becken war schon enger zusammen (wächst ja von alleine zusammen).

    Unseren TA kann ich aber doch verstehen und bin dankbar das er uns lieber an einen anderen weiterleitet als das er alles so leicht nimmt (unser TA hat kein Röntgengerät)
    Apollo schrie wirklich wie am spieß und noch dazu humpelte er sehr stark, wollte das operierte Bein gar nicht belasten und schrie schon wenn man es nur anfasste.

    Das humpeln ist jetzt schon besser geworden, d.h. er belastet das Bein nun auch schon etwas mehr und schreit nicht mehr jedesmal auf wenn er da angefasst wird oder sich hinlegen will.
    Ich denke das Apollo einfach über vorsichtig ist, er merkt auf beiden Seiten das da etwas ist.
    Vorher hatte er wenigstens noch ein "normales" Bein aber nun sind es beide und er weiß nicht recht wie er laufen soll.

    Der Gelenkkopf war ja bei diesem röntgen auch noch nicht in der Pfanne drinne, das kommt ja erst nach und nach , so wie das Becken nach und nach wieder richtig zusammenwächst.
    Vielleicht ist es auch das was komisch für ihn war.

    Jetzt müssen wir erst in 5 Wochen wieder zum Röntgen und dann hat das ganze hoffentlich endlich ein Ende.

    Anschließend, wenn alles inordnung ist und Apollo wieder laufen darf, werden wir öfters mal kurze Strecken mit dem Fahrrad fahren, das haben wir zwar noch nie mit ihm gemacht, weil er ja noch zu jung war aber er soll erstmal wieder ordentlich Muskeln aufbauen ehe er wieder normal mit anderen Hunden usw. toben kann.
    Vielleicht bekommen wir ihn ja auch dazu etwas schwimmen zu gehen, ansonsten halt viel Spazierengehen und eben etwas am Rad laufen und auch so kontrolliert laufen.

    Und erstmal wieder das "Hier" trainieren, denn das wird in den dann 16 Wochen Leinenzwang sicherlich gelitten haben :wacko:


    Ja, das erstmal zu Apollo.
    Es geht ihm soweit gut und die letzten 5 Wochen bekommen wir auch noch um.

  28. #87
    Sherlockline

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    Hätte ich jetzt besser nicht lesen sollen *gg*.

    Ich hoffe auch sehr, das ich die richtige Methode finde, es geht ihr so gut wie Gordon, also nicht so schlimm wie Apollo, aber von der Art und Weise her, sind die Röntgenbilder wahrscheinlich eher wie bei deinem Apollo.

    Wir gehen davon aus, dass sie nicht wie im Pass steht im Januar 2007 sondern eher im März geboren ist, d.h. sie ist jetzt 1 Jahr und 2/3 Monate alt oder so, evtl. auch schon 1,5 Jahre, mehr auf keinen Fall.

    16 Wochen Leinenzwang, meine Kleine würde mich umbringen, sie hat leider nicht diese ruhige Art wie Sherlock, aber dein Apollo bestimmt auch nicht. Selbst beim Clickern oder Kopfarbeit dreht sie sehr auf, ist einfach ihre Art.

  29. #88
    Amy1785

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    ne du Apollo gefällt das auch ganz und gar nicht aber es geht ja nicht anders und du wirst denke ich keine OP finden wo sie gleich ne Woche später oder so wieder normal laufen kann

    Aber sie schonen sich , zumindest Apollo, von sich aus.
    Er merkt da ist etwas und will das Bein daher gar nicht wirklich belasten.
    Wobei er natürlich trotzdem gerne laufen würde

    Aber viel Kopfarbeit und so, das lastet auch etwas aus, auch wenn es ein Spiel auf der Wiese mit anderen Hunden nicht ersetzen kann aber es ist ja ein absehbarer Zeitraum und von daher geht das schon.

    Mellie auch wenn es sich vielleicht schlimm liest und wir so einige hoch und tiefs hatten, würde ich mich immer wieder für diese Art OP entscheiden

  30. #89
    Schrecker82

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    Und ich drück dir die Daumen, dass es wirklcih eher so wie bei Apollo ist Denn da hat man mehr Möglichkeiten von Ops als bei Gordon.



    Bei Gordon kommen entweder zwei neue Gelenke in Fragen (6.000 €....) oder die Fermurkopfresektion (2.000 €). Das wird normal eher bei kleineren Hunden gemacht - aber der BIlderauswertende TA meint, dass das mit Gordon wohl auch gute Erfolgsaussichten hätte, da er ja ein "leichter" Labbi ist

    Derzeit wird nur "vorsorglich" gearbeitet. Er bekommt Futterzusätze die beim Muskelaufbau unterstützen (Myoplast) und etwas für die Gelenke/Sehen etc. (hatte zuletzt Canosan, bin jetzt auf Pillquan umgestiegen - ist nochmal ne Runde günstiger und soll in der Wirkung gleich sein). Zusätzlich versuche ich ihn zum schwimmen zu bewegen (nächste Woche - ich hoffe es wird wieder warm - da schwimm ich zusammen mit him, da wird er dann hoffentlich auch von alleine "mitkommen"). Ansonsten darf er schalten und walten wie er will. Solange er keine Schmerzen hat, soll er sein Leben genießen. Wenns dann irgendwann doch autscht, dann mach ich mir "richtig" Gedanken darüber, wie ich ihm wohl am besten helfen kann. Ich habe im Internet schon von Hunden gelesen, die gleiche BiIder hatten wie mein Spatz, und die alt wurden ohne jemals richtig Probleme zu bekommen (klar, dass man mit 10/11 Jahren Arthrose bekommt und langsamer macht, das ist logisch*g*) - drum mache ich mich nun nicht mehr ganz so dolle verrückt wie noch direkt nach der Diagnose (und das tut uns beiden gut)

  31. #90
    Amy1785

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    Habe gerade etwas über ein Buch gefunden , welches wohl sehr gut sein soll.

    Ich selbst habe es zwar nicht aber es soll ein guter Ratgeber für das Thema HD sein, sprich wie HD entsteht, wie man es erkennt, was man beachten muss und es sollen auch alle bekannten Therapien dafür drin stehen.

    Das Buch heißt : "RATGEBER HÜFTGELENKSDYSPLASIE - Alle Therapien im Überblick" und kostet etwa 15 €

    Hier nochmal ein Link für mehr Infos : http://www.dogtools.de/02c40898e6099...8e30edf8d0.php

    Ist vielleicht nicht schlecht wenn man sich nicht alles so zusammen suchen muss sondern alles in einem Buch hat aber wie gesagt ich habe nur gelesen das es gut sein soll, denn ich selbst habe es nicht und kann meine eigene Meinung dazu nicht sagen.

 

 
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