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Von "Hundeflüsterern" und deren Marktstrategie

  1. #1
    PeggySue

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    Standard Von "Hundeflüsterern" und deren Marktstrategie

    Auf diesen Link bin ich heute aufmerksam gemacht worden. Meiner Meinung nach ein sehr guter Artikel.

    http://hundemagazin.ch/von-hundeflue...arktstrategie/

    Ich war ja noch nie
    ein Fan von TV-Hundetrainern. Manche mag ich überhaupt nicht, andere finde ich grenzwertig - aber immer hat es was mit Verkaufen oder eben einer guten Schnitttechnik von Seiten der Produzenten der Sendungen zu tun. Auf alle Fälle ist es immer schwer, einen richtigen Trainingserfolg zu zeigen.
    Man muss ja nicht alles verteufeln, aber solche Sendungen kritisch zu betrachten, kann ja nicht schaden.

  2. #1
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    Hast du schon mal die Tipps vom Hundeflüsterer gelesen? Eventuell hilft dir das ja bei deinem Problem!?

  3. #2
    Galadriel

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    Das gilt mMn für alles was im TV läuft, von der Sesamstrasse bis zu den Politiknachrichten..

    Verstehe den Wind um diesen Artikel mal so garnicht, liegt aber wahrscheinlich daran das ich das meiste im TV kritisch betrachte...so auch diese TV Trainer.
    Hat ja mal alles Vor und Nachteile.

    Ich erinner mich alleine an den Hype um die "Nanny" und wie alle Kinder plötzlich auf den "stillen Stuhl" gesetzt wurden, sogar bei Kollegen die es besser wissen müssten wurde das genutzt und leider in vielen Fällen kontraproduktiv..das waren alles Kinder die ich 10 mal um den Sandkasten gejagd hätte

  4. #3
    AndreaManuela

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    Ja, Wundererfolge sollte man auf jeden Fall hinterfragen! Was wird gefilmt, was wird uns nicht gezeigt? Also ich muss zugeben, dass ich eigentlich nur Rütter gucke - und da ist es nicht so, wie im Text beschreiben (hab ich jedenfalls nicht feststellen können, ich guck nicht jede Folge). Es wird über einen sehr langen Zeitraum trainiert, mehrere Wochen oder Monate. Rütter verspricht bei sehr schwerwiegenden Fällen keinen absoluten Erfolg, sondern, dass sich eventuell "nur" eine Änderung des Verhaltens einstellen lässt, die aber das Leben von Herrchen und Hund enorm verbessern kann.

    Ich weiß jetzt gar nicht, wer noch so im TV zugange ist... Ich hatte nur neulich einen Ausschnitt aus "Die Pferdeflüsterer" (oder wie das heißt) gesehen und da ging es ziemlich brutal zur Sache - fand ich.

  5. #4
    PeggySue

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    Nun, was heißt hier Hype? Da ich mich gerne weiterbilde und belese, bin ich über diesen Artikel gestolpert und fand ihn äußerst interessant. Und da das hier ein Forum ist, wollte ich ihn mit Euch teilen. Er sollte auch nur ein Denkanstoß sein. Wo siehst Du denn dabei einen Hype? Viele Menschen - vor allem die, die sich mit Wirkung und Macht der Medien nicht auseinandersetzen - nehmen das, was im Fernsehen kommt, für bare Münze. .... ((mist mein Enter funktioniert gerade nicht)) .... @AndreaManuela: Rütter ist für mich persönlich ein rotes Tuch. Was er fabriziert, mag vielleicht nicht mit körperlicher Gewalt einhergehen und er ist mit Sicherheit massenkompatibel sowie in Maßen medientauglich, aber nicht unbedingt kompetent. Da kommt eben der besagte "nette Kumpel" durch, der es versteht, die Menschen für sich zu gewinnen.

  6. #5
    AndreaManuela

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    Hm.. nicht kompetent? Also ich habe so einige seiner Ratschläge in meine Hundeerziehung übernommen und es funktioniert alles prima. Also ich kann durchaus sagen, dass ich durch Rütter einiges gelernt habe.

    Ansonsten finde ich es gut, dass Hundeerziehung im TV propagiert wird. Ich denke, dass dadurch einige Menschen endlich "wach" geworden sind, um Hundeschulen aufzusuchen oder wenigsten Trainer um Rat zu fragen bzw. sich überhaupt mit der Hund-Mensch-Beziehung zu befassen.

  7. #6
    Trofu

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    Ramona , ich hab den Artikel auch gelesen und find ihn sehr gut. Habs mir aber verkniffen, den hier einzustellen. AndreaManuela, das meinte Ramona wohl mit massenkompatibel. Rütter arbeitet ja auch massiv übers Meideverhalten. Klar sieht man da schnell mal "Erfolg" wenn Hundi sich nach der Kaltwasserdusche erstmal nimmer muckst. Nur.. nachhaltig GELERNT hat der Hund dann nix. Vielleicht dass sein Mensch unberechenbar ist *schulterzuck* Wenn man GAR nix über Hundeverhalten weiß, gibt Rütter vielleicht schon gute Tips... so für den Alltag. Aber da würd ich vor der Hundeanschaffung lieber so alte Sachen wie Trummler und Lorenz lesen, dann versteht man manchmal zumindest auch die Hintergründe manchen Verhaltens.

  8. #7
    AndreaManuela

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    Klar, dass die Kaltwasserdusche aufgetischt wird. Wenn der Hund so in Rage ist, also völlig "betriebsblind", merkt er doch überhaupt nciht, wo die Dusch herkommt und wird das somit auch nicht auf seinen Menschen übertragen. Schon gar nicht, wenn die Dusche beispielsweise von dem Radfahrer kommt, der (trainisweise) vorbeifährt.

    Ich hab immer so den Eindruck, Rütter und Konsorten werden so verteufelt, weil sie eben das Hunderverständnis, die Erziehung so -wie Ihr sagt- massenkompatibel machen. Es gibt nicht mehr diese eingeschworene Gemeinschaft der Hundeversteher, über die man nur gestaunt hat, wie sie ihre Hunde im Griff haben. Jetzt ist es keine Geheimwissenschaft mehr, es ist klar, dass es jeder lernen kann.

    So als themenfremdes Beispiel kann ich bringen: Mein Schwiegervater hat Tennis gespielt. Und er hat sich tierisch darüber aufgeregt und geärgert, dass, als Boris Becker berühmt wurde, jede Omma Dir erklären konnte, was ein Tiebreak ist... so ungefähr.

    Trumler... der ist doch teils auch überholt, oder?
    Lorenz ist immer aktuell, denke ich.

  9. #8
    Galadriel

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    Ach ja der Antimeideverhalten Trend, der böse Rütter nimmt die Wasserflasche und zerstört das Vertrauen von zig tausend Hunden zu ihren Menschen..

    Alles hinterfragen..auch das was neueste Wissenschaft etc pp einem vorgaukeln..ich bin so froh keine Anfängerin mehr zu sein, ich würd sicher irgendeinem "Lalala Trainer" in die Hände fallen weil es alles viel netter aussieht. Gott bin ich froh das ich das nicht muss..*gg

    Naja, Rütters ist für mich ein Entertainer, manchmal lustig zu sehen vor allem wegen der anderen Hundehalter und deren Fehler, man zieht manchmal paralelen zu eigenen Anfängen. Kommt bei mir dasselbe Gefühl wie früher in der Huschu.." Juchu andere sind genauso doof wie ich es wahr..*gg
    Im Grunde ist er mir aber viel zu wischiwaschi und weich. Auch wenn es eine Tv Sendung ist würd ich mir schonmal deutlichere Worte wünschen von ihm an die Halter.
    Ansonsten von ihm lernen kann ich nichts mehr.

    Aber wie ich sehe, ich werde nicht verstanden, man muss alles im TV hinterfragen.
    Und zudem erinnere ich mich noch gut an die Zeit vor Rütter, der bösen "kscht" Frau und co, da gab es die selben Pappenheimer in Hundebegegnungen wie heute..nur es wurde nicht alles so endlos diskutiert und vor allem nicht alles wurde verurteilt.
    Vieles wird einfach überdramatisiert..siehe "Waternapfgate", ich hab auch mal nen Schlüssel geworfen, ich wurde ausgelacht..lernen durch Praxis funktioniert noch am besten.
    Im Grunde hat jeder der sich als Trainer ins TV steht meinen vollen Respekt, egal wie doof ich ihn finde denn alles was er tut wird verzerrt und kritisiert, der Grewe hat Morddrohungen bekommen..so krank ist die Welt.

    Und der Artikel taucht lustigerweise überall da auf, wo im Grunde eh die meisten Leute aktiv sind die das in dem Sinne garnicht brauchen und schon sehr informiert sind.
    In jeder Gruppe wird das durchgekaut ist mir nur aufgefallen, hab schon gesagt wenn bei den Wahlen gleiches Engagement gewesen wäre, hätte ich gestern nicht dem dummen Gabriel mit seinem selbstgefälligem Grinsen bei der Verleihung sehen müssen..^^

  10. #9
    Mausilla

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    Zitat Zitat von Galadriel Beitrag anzeigen
    Ach ja der Antimeideverhalten Trend, der böse Rütter nimmt die Wasserflasche und zerstört das Vertrauen von zig tausend Hunden zu ihren Menschen..
    Keine Ahnung, warum sowas immer so verteufelt wird.

    Unangemessenes Verhalten zieht eben auch unangenehme Folgen nach sich. Das können Hunde durchaus lernen, ohne gleich traumatisiert zu sein und das Vertrauen in ihren Menschen komplett zu verlieren.

    Ich finde den Rütter besser als so machen anderen (bpsw. C.M.), der in den Medien auftritt. Und der Klartext für Hundehalter - es wird halt auch nicht alles gesendet.

    Diese ganzen Sendungen haben doch zumindest den Erfolg, dass HH darüber nachdenken, dass man Problemen abhelfen kann. Und zwar mit Methoden außerhalb brachialer Gewalt. Oder abschieben des Hundes ins Tierheim.
    Die Leute werden angeregt, sich Gedanken zu machen über den Hund und das Leben mit ihm.

    Klar sollte man auch seinen eigenen Verstand nicht ausschalten und alles 1 zu 1 übernehmen. Das gilt aber doch wohl allgemein für alles mögliche was einem so medial angeraten wird.

    Und Herr R. ist außerdem noch unterhaltsam.

  11. #10
    discomedusa

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    Hihi, Gala, danke für den Beitrag ...

  12. #11
    AndreaManuela

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    Unangemessenes Verhalten zieht eben auch unangenehme Folgen nach sich. Das können Hunde durchaus lernen, ohne gleich traumatisiert zu sein und das Vertrauen in ihren Menschen komplett zu verlieren.
    ....
    Diese ganzen Sendungen haben doch zumindest den Erfolg, dass HH darüber nachdenken, dass man Problemen abhelfen kann. Und zwar mit Methoden außerhalb brachialer Gewalt. Oder abschieben des Hundes ins Tierheim.
    Die Leute werden angeregt, sich Gedanken zu machen über den Hund und das Leben mit ihm.
    Völlig richtig! Vor allem ist vielen klar geworden, dass Fehler der Erziehung meist bei den Menschen zu suchen sind und nicht beim Hund.

  13. #12
    Galadriel

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    Hat sich schonmal jemand Gedanken gemacht warum es heute soviele Angsthunde gibt?..

  14. #13
    discomedusa

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    Gefühlt gibt es viele Angsthunde. Ob das nun wirklich mehr sind? Oder nur mehr erscheint, weil sie häufiger in erscheinung treten durchs Internet?

    Falls es wirklich mehr sind, sehe ich da zwei Ursachen:
    - Genetisch bedingt, da bei schlechten Züchtern nicht auf Charaktereigenschaften selektiert wird
    - zunehmend verunsicherte Hundehalter, die nicht konsequent agieren und ihrem Hund keine Sicherheit vermitteln können

  15. #14
    PeggySue

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    Nun, ich kenne jemanden, der nach Rütters Methode als Trainer ausgebildet wurde (und einen großen Batzen an Geld dafür bezahlt hat), eine Hundeschule aufgemacht hat. Alles, was nicht nach Schema F funktioniert hat, wurde als "Problemhund" eingestuft und mit dieser Rechtfertigung zu teils unerlaubten Hilfsmitteln gegriffen. Das und diese pauschale Floskel "der Hund muss kastriert werden", die ich in jeder Folge gehört habe, die ich mir bisher angesehen habe (habe zugegebenermaßen schon vor einiger Zeit damit aufgehört) haben ihn zu einem roten Tuch für mich werden lassen.

    Ich bin mit Sicherheit niemand, der nur Wattebäuschchen wirft und eididei macht - wer mich ein bisschen kennt, weiß das auch. Nur wenn man eben zu deutlichen Mitteln greift, muss man sie zum einen richtig einsetzen und zum anderen wissen, wie man richtig weitermacht. Den Hund aus einer gefährlichen, verfahrenen Situation, in der er im Tunnel gefangen ist, mit einer Wasserdusche rauszuholen, ist die eine Sache. Ihn dann aber wie einen begossenen Pudel stehen zu lassen und ihn nicht mit der richtigen Hilfestellung abzuholen, ist meiner Meinung nach unfair dem Hund gegenüber.

    Ich gebe zu, ich schalte sofort um, wenn ich Rütters Nase auch nur irgendwo sehe. Ich kann ihn nicht ab. Sorry, ist so. Geschmackssache halt.

    Reflektierenden Menschen wird ein Anstoß gegeben mit solchen Sendungen - definitiv. Aber wie viele sagen auch "Das hab ich so im TV gesehen, das mach ich nach." oder "Ja, aber der TV-Trainer xy macht das auch so". Tja schade nur, dass das auf den eigenen Hund gerade gar nicht passt, weil er zwar ein ähnliches Verhalten zeigt, das aber ganz andere Ursachen hat.
    Die Sendungen haben ein Nachdenken verursacht. Das ist auch richtig und wichtig. Gleichzeitig sind die Hundeschulen wie Pilze aus dem Boden geschossen. Aber teilweise mit einer Qualität, bei der einem schlecht werden kann. Alleine in meinem kleinen Stadtteil gibt es drei kommerzielle Hundetrainer. Das, was ich bisher gehört und gesehen habe, überzeugt mich nicht wirklich.

    Warum über den Artikel nur Menschen diskutieren, die sowieso interessiert sind? Ganz einfach, weil er in einer FACHZeitschrift erschienen ist. Und die wendet sich nunmal ans Fachpublikum und nicht an den Massmarket.

    Btw. auch ich habe meine Lieblingstrainerin, die unzähligen Hunden individuell geholfen hat. Aber zum Glück geht die nicht ins Fernsehen und "verkauft" ihr Wissen auch nicht.

  16. #15
    Galadriel

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    Ja das was du beschreibst ist auch "mein" Problem bei Rütter, er hat dieses Konzept und alles was nicht rein passt wird "irgendwie" abgeschoben still und heimlich, wobei da die Tendenz ist zu Sokas diese gleich einzuschläfern...der Staff lebt übrigends immernoch den er am liebsten selber zum Spritzen gebracht hätte...so am Rande..
    Eigentlich Ein NoGo..wenn er bei seinen netten kleinen Hunden bleibt mit 0/8/15 Problemen denke ich geht das schon ok. Aber mit Krachern braucht man da nicht hingehen.
    Sehen würde ich ihn gerne mal bei Hunden wie CM, einfach aus Neugier wie er das angehen würde.

    Und was Angsthunde angeht...

    Sicher bekommt man heute mehr mit als früher, aber ich denk vor allem macht man heute mehr Gewese um Dinge UND wir Menschen haben selber den Bezug zu so ganz natürlichen Dingen verloren..

    Wie oft liest man bsplw:

    Mein Hund hat Angst vor:

    -Auto
    -Sylvester
    -Staubsauger
    -großen Hunden
    -Kindern
    -Wind
    -Männern
    -Frauen
    -Radfahrern
    ..etc pp
    ...und das manchmal alles zusammen..all die armen Hunde..

    Könnt ihr euch noch an die Diskusion erinnern um Sylvester?
    Ist schon länger her, Dalmi erinnert sich bestimmt noch dran..*gg

    Da gabs zwei Lager, die Menschen die die Hunde betäuben und allein lassen um ihren Spaß zu haben und die die ihren Hunden beistehen durch Anwesenheit und Rückzug.
    Heute gibts noch die, die 3 Wochen vorher schon zu meditieren anfangen, Bachblüten, Thundershirt und Räucherstäbchen mit ganz viel "Lalalalala" und Plakataktionen die aus Tierschutzgründen dem Knallen abschwören..
    Alles damit das arme Hundili keinen Stress hat.

    Meiner Meinung nach auch eine Form von Watte, lernt man in manchen Schulen auch ja wie wichtig es für Welpen ist es langsam angehen zu lassen, BLOSS nicht überfordern....der Hund darf nichts meiden und erst recht keine Ängste/Unsicherheiten haben, das geht auch alles hübsch (menschen).. freundlich....tja und dann kommt irgendwas dazwischen, zum Beispiel ein unerwartet großer stürmischer Hund und schon hat man ein Problem für die Hundeschule und schleicht die nächsten 2 Jahre im Wald um Bäume damit der Hund im Zweifel nicht wieder 1 Jahr im Training zurückgeworfen wird..^^

    Ich hab Bekannte die haben nen richtigen Wochenplan für ihren Labradorwelpen..kein Scheiss..und die ersten Wochen kein Besuch, zusammen Gassi geht garnicht ...das Baby ist so schnell überfordert
    Ausserdem ist es jetzt auch zu kalt um auch nur auf nen kurzen Schnack irgendwo zu stehen, und überhaupt will man beim neuem Hund alles nach neuestem "Lehrplan" machen..beim alten Hund hat man ja soviele Fehler gemacht..dabei war das ein klasse Hund, im Ernst..ich hab den geliebt, der war immer gut drauf und trotz kleiner Macken ein liebenswerter Kerl, bin immer noch traurig das er nicht mehr da ist.
    Der Lütte ist jetzt was um die 5 Monate und jetzt schon ein kleiner Neurotiker..aber wer seid der 10ten Woche geclickert wird der wird das schnell wenn Frauchchen "eigentlich" nicht wirklich die Sache verstanden hat, aber leider leider..hat die Züchterin diese Huschu empfohlen, alle Welpenkäufer treffen sich da...

    Ich finde die Leute sollten diese ganze Dreckswissenschaft mal wieder gut sein lassen und einfach rausgehen mit Hund und Spaß haben. Alles ist so verkopft ..

    Also der Welpe darf nicht länger als 10 Minuten am Tag Gassi, keine Treppe..nicht eine Stufe vorm ersten Lebensjahr, Hundebegegnungen nur nach Absprache und kontrolliert in kleinen festen Gruppen, ohne Leine nur im Garten oder in der Huschu bis er zu 99,999% abrufbar ist, an Umweltreize wird er langsam rangeführt, nicht zuviel auf einmal am Tag...etc pp
    Und ich Monster ich hab mir die Fußhupe mit nichtmal 8 Wochen geschnappt und genau das Gegenteil gemacht ^^

    So und natürlich wehe der Hund hat mal Angst..sofort ist man besorgt, dann kommt sicher dazu (zum Glück) das mehr Menschen Tierschutzhunden eine Chance geben, leider oft aber Menschen die nicht immer auch die richtigen Menschen sind oder die richtigen Umstände mitbringen.
    Alles sorgt sich um die Viecher, als wären es Überwesen..nicht falsch verstehen ich lieb ja meine Hunde auch.
    Aber ich traue ihnen noch was zu und wenn sie Unsicher sind/waren dann ist das halt so.
    Angst ist immernoch ein natürlicher überlebenswichtiger Zustand, Angst ist keine Panik oder mal Angst haben ist keine Angststörung..da wird wieder nur über Umwege vermenschlicht, denn wir können mit Ängsten garnicht mehr umgehen und müssen wir ja auch nicht mehr...wir verlernen das ..aber unsere Hunde sind noch nicht so weit.

    Wenn ich an meine Oma denke, die hat zu Sylvester dem Pudelchen immer seinen Korb unten im Keller ins Bad gepackt mit Wasser und nem Knochen und dann ging der Hund da alleine hin wenns laut wurde und kam auch alleine wieder raus. Da gabs kein getüddele darum das der arme Wauzi ganz alleine im Keller im Klo liegt...*augenroll..hat sie sich selber ausgesucht, ihre Nachfolger haben das nicht gebraucht.
    Ist heute ja in manchen Kreisen fast ein Fall für den Tierschutz..


    Merkt man wohl das mich das voll annervt, diese Wissenschaft die um Hundererziehung heute gemacht wird, schlimmer als bei Kindern.
    Früher sagte man, wer nichts kann wird Kindergärtnerin..
    Kinder sind immer da die Arbeit stirbt nie..

    In 10 Jahren wird man hoffentlich nicht den selben Schwachsinn über Trainer sagen, aber die Tendenz geht stark in diese Richtung..ich glaub es gibt bald genauso viele Erziehungs"methodiken" für Hunde wie für Kinder und wie bei Kindern auch passt nicht jedes Konzept zu jedem Hund und manches schadet sogar. Auch passt nicht jedes Konzept zu den Haltern..
    Ich hab Konzepte (Schubladen) nie gemocht, weder bei meiner Arbeit noch bei meinen Hunden und dafür das ich kein Lalala singen muss hab ich glaub ich ganz nette Hunde, mit ihren kleinen Macken ..die mangelnder Konsequenz in manchen Dingen geschuldet sind...

    Aber wer will schon so dressierte Zirkushamster neben sich

  17. #16
    Trofu

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    Hättest du jemals einen Hund gehabt der wegen Knallerei (nicht nur Silvester, die 2 Stunden bringt man ja irgendwie rum) WIRKLICH Angst hatte, würdest du über dieses Thema anders denken... Mein früherer Hund konnte tagelang noch nicht mal pinkeln wenns auf Silvester zuging und es immer mal wieder unvermittelt knallte. Meine Lösung wäre gewesen, irgendwohin in die Pampa zu fahren , wo garantiert keine blöden Schrazn ihre Böller schon tagelang vorher loslassen. Dumm gelaufen, bin in einer Treibjagd geraten. Unsere Hunde vorher hatten auch nicht diese Panik. Ok geguckt und sehr irritiert gewesen, aber nicht diese absolute Panik. Mein jetztiger Hund hat auch keine Angst Bei Felix wurde das von Jahr zu Jahr schlimmer. Ich hatte als er älter wurde wirklich Angst dass er mir wegklappt. Glaub mir, da fällt einem allerhand ein um es für Hund und Mensch erträglicher zu machen. Da fang ich gerne 10 Tage vorher mit Globulis an , oder mit was auch immer, wenn nur die geringste Hoffnung besteht, dass es auch nur ETWAS leichter wird. Das schlimmste Jahr war , als unserer türkischen Nachbarn ihr verstorbenes Kind betrauert haben und direkt neben unserem Haus an die 100 Kanonenschläge gezündet haben (warum die das gemacht haben, keine Ahnung, ich bekam zur Antwort: wegen Kind) . Da haben bei uns im Wohnzimmer die Gläser im Schrank geklirrt, so eine Wucht hatte das. In diesem Jahr hatten wir wirklich Angst, er stirbt uns weg. Wer sowas noch nicht gesehen hat, wirds vielleicht nicht glauben, aber bei Felix wars so. Und ich bin ganz sicher auch kein eideidei Hundemensch, ich kann mich durchaus durchsetzen aber bei wirklicher ANGST kommt mann damit sicher nicht weiter.Freut mich sehr für dich und deine Hunde, dass du dieses Problem augenscheinlich noch nicht hattest.

  18. #17
    Galadriel

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    Na doch ich kenne auch wirkliche Angsthunde, ich glaube nur nicht das alle das sein müssten ..bzw bleiben müssten.
    Mir kann einfach keiner erzählen das es so viele Angsthunde gibt mit wirklichen begründeten Angsterkrankungen.

    Um Sylvester hab ich mir damals so garkeine Gedanken gemacht, wie erwähnt kenn ich das ja noch vom Pudeltier ..aber ich nehm Sylvester trotzdem so wie es nunmal ist in der Stadt besonders "laut" was normales unabwendbares, egal wie doof ich es finde Geld in die Luft zu pusten..sowas wissen Hunde nicht.
    Früher waren wir sogar zusammen auf Achse an Sylvester auf kleinen Feiern, geht heut auch nimmer wo Ella im Alter immer Unsicherer wird kann ich sie auch nicht mehr durch die Welt schleifen. Aber das ist ok..ich richte mich da nach den Hunden und brauch das gebramsel eh nicht mehr.

    Ich hab dieses Jahr noch nicht einmal einen Knall gehört, irgendwie wird das ganz von allein jedes Jahr weniger und ich wohn nun wirklich mittendrin. Mich freut das nicht wegen dem Geknalle, sondern wegem dem Müll der da anfällt. In der Stadt findest du dann irgendwann im Frühjahr immernoch Reste in irgendwelchen Büschen seid die Stadt Personal einspart bleibt viel mehr liegen..und an Neujahr muss ich extremst aufpassen wegen Glas, das nervt mich persönlich viel mehr. Hunde fanden das immer spannend wenn plötzlich die Strassen voller Dreck sind..so viel zu schnüffeln..*augenroll

  19. #18
    Mausilla

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    Zitat Zitat von Galadriel Beitrag anzeigen
    Ich finde die Leute sollten diese ganze Dreckswissenschaft mal wieder gut sein lassen und einfach rausgehen mit Hund und Spaß haben. Alles ist so verkopft ..
    Zustimm. Ich würd jetzt zwar nicht "Dreckswissenschaft" sage, wirkliche Verhaltensforschung ist gut und richtig zum Verständnis von Verhaltensweisen und auch Lernthoerien. (hier wollt ich eigentlich nen Zwinkersmilie, find aber keinen)

    Aber einfach leben, mit dem Hund (oder auch mit Kindern) das fällt vielen heute anscheinend schwer.
    Alles muß geplant werden, organisiert usw.
    Und wenn was nicht wie geplant verläuft, bricht die Katastrofe aus.

    Vergessen in Deiner Aufzählung hast Du noch "der Welpe darf um Himmels Willen nie negative Erfahrungen machen" in seinen ersten Monaten.
    Das könnte ihn traumatisieren fürs Leben.

    Aber auch sowas passiert eben manchmal, wenn man den Hund einfach am Leben teilnehmen läßt und nicht überbehütet. Und erstaunlicherweise können Hunde damit umgehen und es verarbeiten. Wenn man die Dinge nicht selbst dramatisiert.

    Und ja, ich hatte auch einen Angsthund, zumindest was Silvester angeht. Cora hat nach einem Unwetter dann jahrelang bei jedem Knallen Panik geschoben. Vorher war sie angstfrei, wie meine anderen Hunde.
    Klar ist das blöd für alle Beteiligten. Und man flucht im Stillen, auf die Silvesterknaller, auf Jäger, auf Gewitter und auf Leute, die nicht nur an Silvester knallen.
    Trotzdem hab ich kein Drama draus gemacht. Sie hatte Angst, wirklich dolle, sind wir eben zuhause geblieben und sie hat dann halb unterm Tisch und halb auf meinen Füßen gelegen und sich einen weggezittert. Rausgehen - Fehlanzeige. Neujahr mittags evtl. wieder.
    Wir haben versucht, möglichst normal weiterzumachen.

    Aber ich glaube Cora hat ein Potential zum Angsthund und hätte ich die Dinge so "wissenschaftlich verkopft", statt einfach manches als Tatsache hinzunehmen, wäre es viel schlimmer geworden.

    Zum Glück wird sie nun schwerhörig und dieser Sommer bspw. war trotz Gewittern für sie ziemlich angstfrei.

    Meine Hunde waren als Welpen nie nur 10 min Gassi. Sie haben (ungewollt) auch mal schlechte Erfahrungen mit der Umwelt, mit fremden Hunden und auch schon mal mit Menschen gehabt.
    Trotzdem sind sie völlig normale, umweltsichere, freundliche Hunde geworden.

    Ohne großartigen Plan, wir leben einfach mit den Hunden.

  20. #19
    PeggySue

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    Ich denke genau das ist es, Mausilla: Einfach mit dem Hund leben! Natürlich mit Hilfestellung, wenn man vielleicht noch nicht so viel Erfahrung hat, aber tatsächlich sollte der Hund auch leben dürfen. Ich finde es auch fatal, wenn man die Ansprüche hat, dass der Hund im Alter von einem Jahr PERFEKT sein muss. Selbst wenn er gut lernt un sich prima entwickelt ist und bleibt es ein junger Hund.

    Und soll ich Euch was sagen? Söckchen, mein kleines ängstliches Pflänzchen hat sich auch super entwickelt. Mittlerweile wird sie richtig frech und bekommt Flausen in den Kopf, die manch anderer vielleicht unterbinden würde. Aber ich freue mich einfach darüber, weil sie es nach mehr als sechs Jahren endlich schafft, sich was zu trauen.

  21. #20
    Trofu

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    :So ist es bei uns auch Ramona. Ich freu mich über jeden Übermut und Überschwang den Poldi zeigt, er war die ersten Jahre auch viel zu still und zurückhaltend

  22. #21
    Alba05

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    Wenn ich das hier so lese, schwanke ich zwischen "dickem Hals" und zustimmendem Nicken.

    Klar gibt es Hunde (mein Ersthund aus dem Tierschutz war gsd so einer), die sich am besten durch das intuitive "Bauch-Gefühl" erziehen und leiten lassen und klar ist für mich auch, dass das "Auf den Hund eingehen" oft übertrieben wird (Weichspüler-Taktik): ich will mir auch nicht mehr Gedanken über meine Beziehung zu meinem Hund als über die zu meinen Kindern machen! Aber es gibt halt auch die andere Seite mit Hunden, die wirklich Schlimmes erlebt haben, was man leider nicht vorher weiß, mit deren Macken man sich aber trotzdem bereit erklärt zu leben (mein Zweithund mit ungeklärter Vorgeschichte z. B.)... es gibt Hunde, die tatsächlich aggressiv scheinen oder sogar sind, aber mit dem richtigen Training lernen können... und @ Galadriel: wenn sich meine neue Hündin in beinahe jeder neuen Situation und bei jeder Gelegenheit oder Ansprache sofort auf den Rücken schmeißt und vollpi.... (anfangs ca. 20-40mal am Tag), ist das nicht von mir anerzogen oder in Watte gepackt, sondern ich habe dann halt die Fehler meiner Vorgänger auszubügeln und diese Hündin hat definitiv Angst bzw. ein Respektproblem mit Menschen!!

    Dabei die Methoden von Cesar Millan und Martin Rütter zu vergleichen ist meiner Meinung nach völlig absurd, genauso könnte man Apfelmus mit einem Obstsalat vergleichen...

    Wenn sich ein Hundeanfänger mit einem Tierschutzhund, der sich nach 4-8 Wochen im eigenen Heim sicher fühlt oder mit einem Welpen, der dann als pubertärer Rüde seine Grenzen austestet und z. B. dann Größenwahn an der Leine zeigt, die beiden Sendungen anschaut und ernst nimmt, passiert doch meist folgendes:

    - Cesar Millan: Der Hund bekommt das Halsband auf Zug direkt unter den Kehlkopf, er wird jedes Mal "resozialisiert" - Folgemöglichkeit: a) der Halter wendet alles korrekt mit dem perfekten Timing an (wie wahrscheinlich ist das bei einem Anfänger?) und Hund verknüpft das Ganze in CMs Sinne (z. B. kein Macho = kein Ersticken = Vermeiden) oder b) Halter wendet es zu oft oder falsch an und der Hund verknüpft es falsch (z. B. solange die Sch...-Leine an meinem Hals ist (bzw. der Typ die Leine hält), kann ich mich nicht wehren, aber wehe wenn nicht... warte, bis wir die Grenzen neu klären können ... oder noch besser: ui, da kam ein Kind und ein Hund, ich habe gebellt = ersticken = Kind ist lebensgefährlich)

    - Martin Rütter: Der Hund bekommt eine Dusche zur "Maßregelung", die Dusche wird durch Nichtwissen des Halters und ersten Erfolg das Non-plus-ultra in der Erziehung - Folgemöglichkeit: a) der Hund ist erst echt eingeschüchtert (erfahrungsgemäß nicht lange) oder b) er gewöhnt sich einfach dran (in geschätzt 90% der Fälle), oder c) er verknüpft es falsch (s. Bsp. mit Kind = Kind = Dusche = Kind ist doof).

    Wenn ich die Wahl hätte, würde ich die Leute lieber das Entertainment mit Hundeverstand von Martin Rütter sehen lassen als die Sendungen von Cesar Millan, die eher etwas für fortgeschrittene Hundehalter oder Hundetrainer, die sich mit echten Problemhunden beschäftigen, sind, weil einfach die Folgen des "Falsch-Anwendens" harmloser wären und durch die humorvolle Art der Vorwürfe bei MR mehr hängenbleibt! Leider ist den meisten Menschen im Umgang mit anderen Lebewesen (egal ob menschlich oder tierisch, jung oder alt) die natürliche Art /das Bauch-Gefühl oft abhanden gekommen und sie lassen sich dann eher durch irgendwelche Ratgeber leiten, die keine Ahnung von ihren persönlichen Lebensumständen haben... das ist echt schade!

    Ich bin jedenfalls froh (besonders für meine Lütte), dass ich mittlerweile viel dazu gelernt habe, was mir hilft, Sinn und Unsinn einiger Methoden für mich und meine Hunde unterscheiden zu können, was mich aber natürlich nicht vor Fehlern schützt (musste ich grade auch wieder feststellen, habe die Kleene zu verwöhnt... )

  23. #22
    Dalmatiner

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    Zitat Zitat von Alba05 Beitrag anzeigen
    (...........................)
    Leider ist den meisten Menschen im Umgang mit anderen Lebewesen (egal ob menschlich oder tierisch, jung oder alt) die natürliche Art /das Bauch-Gefühl oft abhanden gekommen und sie lassen sich dann eher durch irgendwelche Ratgeber leiten, die keine Ahnung von ihren persönlichen Lebensumständen haben... das ist echt schade!

    (....................)
    Moin!
    Neben einigen anderen Ausführungen Deines Beitrags gefällt mir der Satz am Besten

  24. #23
    Trofu

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    Zitat Zitat von Dalmatiner Beitrag anzeigen
    Moin!Neben einigen anderen Ausführungen Deines Beitrags gefällt mir der Satz am Besten
    *Dalmihandreich*

  25. #24
    Galadriel

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    Ich habe in den TV Sendungen egal bei wem noch nichts neues gesehen was ich nicht auch auf Hundewiesen, Hundesportplätzen, Hundeschulen gesehen hätte lange bevor der Erziehungshype im TV los ging.

    Kein Trainer zeigt da eine unglaublich neue, einzigartige und vor allem nicht DIE Methode.
    Lustig..Rütter würde ich Anfängern empfehlen, Menschen die sich nie mit Hunden groß befasst haben für die ist Rütter genau richtig mit seiner lustigen Art des netten Mannes von nebenan. Auch Menschen ohne Hund sehen ihn gerne und nehmen etwas mit.
    Ansonsten würde ich Anfängern immer raten die Kiste auszulassen, aus Büchern kein Studium zu machen und einfach raus mit dem Hund, Spaß haben, ne nette Hundegruppe suchen mit erfahrenen Hundehaltern..bloß nicht alles so verkopfen.

    Alle anderen Sendungen sehe ich ebenso zwiegespalten, doch denke ich viele Zuschauer haben mehr IQ als Menschen die das absetzen von Sendungen fordern ihnen zutrauen oder gar selber haben...
    Denn tatsächlich können manche differenzieren, sich und ihren Hund einschätzen und sich einfach aus allem genau das ziehen was zu ihnen in der Situation passt. Kaum zu fassen.

  26. #25
    Plutosfrauchen

    Beiträge
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    Standard

    Als aufgeklärter Mensch habe ich mir - bevor ich mir Pluto ausgesucht - habe zig Hundetrainer-Sendungen angesehen.
    Einiges hat mir tatsächlich geholfen - vieles habe ich einfach abgelehnt, z.B. diese komische Leine von CM.

    Ich sage immer, solange ich die Fernbedienung habe kann ich abschalten.

    Ausserdem habe ich auch schon einige Hundevereine besucht - und wieder verlassen, weil mir die Trainingsmethoden nicht gefallen haben. Bauchgefühl halt.

    Mein Hund wird jetzt 2 Jahre alt, ist verspielt, zeigt keinerlei Ängste (Silversterböller würde er am liebsten apportieren) und wird von allen geliebt.

    Ein Problem haben wir noch, das ist der Rückruf. Das muss ich unbedingt noch trainieren. Sobald wir das Geschirr wieder haben (die habe ich im Urlaub bei der Tochter vergessen) kommt die Schleppleine zum Einsatz.


  27. #26
    Lischen

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    82

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    Dieses Vorgehen nach Schema-F ist definitiv falsch. Die Charaktere der Hunde sind genau so verschieden wie bei uns Menschen. Sicher es gibt Sachverhalte die bei allen gleich funktionieren, doch besonders wen es Probleme gibt, sind diese immer individuell zu beurteilen. Und auf Basis dessen kann man Lösungen entwickeln.
    Ein Hund reagiert auf einen strengen Blick, der andere braucht ein verbales Donnerwetter. Mit einer Wasserflasche rumzuhampeln und dies für alle Hunde zu empfehlen, naja...

  28. #27
    Yondor

    Beiträge
    8

    Standard

    Ich denke auch, dass solche Shows fürs TV einfach nur gekünstelt wirken, wenn man die Perfektion darstellen soll und das eine belehrende Wirkung auf andere hat.

  29. #28
    Ujuri

    Beiträge
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    Standard

    Zitat Zitat von PeggySue Beitrag anzeigen
    Auf diesen Link bin ich heute aufmerksam gemacht worden. Meiner Meinung nach ein sehr guter Artikel.

    http://hundemagazin.ch/von-hundeflue...arktstrategie/

    Ich war ja noch nie ein Fan von TV-Hundetrainern. Manche mag ich überhaupt nicht, andere finde ich grenzwertig - aber immer hat es was mit Verkaufen oder eben einer guten Schnitttechnik von Seiten der Produzenten der Sendungen zu tun. Auf alle Fälle ist es immer schwer, einen richtigen Trainingserfolg zu zeigen.
    Man muss ja nicht alles verteufeln, aber solche Sendungen kritisch zu betrachten, kann ja nicht schaden.
    Ich habe auch das Gefühl, dass in den TV Shows alles zu sehr auf Perfektion getrimmt ist. Eine Best Case Lösung für die Erziehung gibts immer. Aber wenn bei den Erziehern im Fernsehen alles glatt läuft, wirkt das ein wengi gekünstelt.

 

 
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Von "Hundeflüsterern" und deren Marktstrategie: Auf diesen Link bin ich heute aufmerksam gemacht worden. Meiner Meinung nach ein sehr guter Artikel. http://hundemagazin.ch/von-hundeflue...arktstrategie/ Ich war ja ...

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