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Stubenrein durch Karton/Kennel?

  1. #31
    gonzita

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    Zitat Zitat von Luder Beitrag anzeigen
    Hundemod?
    nur mal ne kleine frage am rande:
    passt das jetzt wirklich zum thema?

    @discomedusa
    sehe ich auch so. wichtig finde ich halt, dass der hund gerne in der box ist und diese auch wirklich als "ruhezone" akzeptiert.

  2. #31
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    Hast du schon mal die Tipps vom Hundeflüsterer gelesen? Eventuell hilft dir das ja bei deinem Problem!?

  3. #32
    Bea

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    Ehemaliger Hunde-Mod, Luder. So schwer dürfte es dann nicht sein

    Eine Box kann ein sinnvoller Rückzugspunkt, Ruheort und auch Schutzort sein. Zum stubenrein werden finde ich sie persönlich nicht angebracht und käme auch nicht auf die Idee, sie als solche zu nutzen.

    Da man früher aber schon kleine Kinder durch das festbinden an einem Töpfchenstuhl dazu bringen wollte, schneller sauber zu werden, wundert es mich kaum, dass man ähnliches mit Hunden versucht. Ein guter Freund, dessen Mutter auch die Festbind-Methode anwendete, hat bis heute psychische Probleme davon getragen.

  4. #33
    gonzita

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    ich finde dass das eine zwingend mit dem anderen zu tun hat. also dass das stubenrein werden der einzige grund für den kennel darstellt finde ich auch nicht richtig. da müssen bei mir schon mehrere faktoren zusammenkommen sodass ich den kennel als sinnvoll erachte.

  5. #34
    vertical leader

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    Ich wollt ja nix sagen von wegen ehemalig *hüstel*


    @Bea

    Naja, der Vergleich hinkt nen bisschen.

    Also, klar: Karton/Box etc wird natürlich, wie so ziemlich alles, von manchen Hundehaltern echt maßlos missbraucht.
    Es ist aber so, dass nen Hund durch das Anwenden für Sauberkeit generell keine psychischen Störungen erleidet, weil das "Nestverhalten" von Hunden sich dann schon grundlegend von menschlichen Brutstättenverhältnissen unterscheidet. Drum funktioniert es nämlich auch so gut.
    Es gibt auch einen äußerst positiven Aspekt: Es ist meistens so die erste "deutliche" Erfahrung, die ein Hundewelpe macht, wenn es um außerartliche Kommunikation geht - Mensch reagiert auf seine Versuche, das Bedürfnis verständlich zu machen.

    Für mich persönlich lässt sich aber der Ruheort Box nicht wirklich von der Sauberkeitserziehung abgrenzen. Also wenn man es aus individuellen Gründen für notwendig befindet, ist das meistens eine weitaus umfassendere Herangehensweise als "nur" Sauberkeitserziehung. Eben, weil der Hund ja die Box erstmal als Nest akzeptieren lernen muss, um sich da überhaupt wohlzufühlen. Man zielt ja ohnehin darauf, die Box später geöffnet zu lassen und nutzt die Box geichzeitig zur Autogewöhnung und, das finde ich zB nen sehr, sehr maßgeblicher Punkt, um einen Hund deutlich stressfreier auf Reisen mitnehmen zu können.
    (Meine Hunde haben beispielsweise nie wirklich Probleme mit fremden Umgebungen - sie sind natürlich aufgeregt und wollen alles erkunden, aber ihr Rückzugs- und Ruheort ist immer die Box. Da wird nachts ruhig geschlafen, da wird nach dem Fressen geruht und ich achte natürlich darauf, dass die Box meistens genau neben meinem Bett/Feldpritsche steht. Quasi, wir haben zwar getrennte Schlafstätten, begreifen uns aber dennoch als zusammenhängender und auch zusammen ruhender Sozialverband).


    Stay Safe,
    Verticalis

  6. #35
    Bea

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    Huhu Verti,

    ups, das ist wohl falsch rübergekommen. Ich wollte keinesfalls andeuten, dass Hunde davon einen psychischen Schaden bekommen könnten. Es sollte kein Vergleich sein und war, dass Thema betreffend, ein unbedeutender Satz. Sorry

    Mich erinnert nur die Sauberkeitserziehung mit Box an die Sauberkeitserziehung durch festbinden. Nur dass Hunde halt ihr Nest nicht beschmutzen (und einhalten müssen) und Kinder da hockten bis sie endlich mussten, teilweise über Stunden.

  7. #36
    Sleepy

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    Ich oute mich auch als Kennelhalter, nicht damit der Hund stubenrein wird, sondern als Rückzugsort und ja die Tür ist auch teilweise zu, auf Austellungen, Turnieren, Seminaren etc. Feivel mag den 'Käfig' sehr gern, fühlt sich sicher, geht auch so liebend gern hinein und ist ein selbstbewusster Hund ohne Knacks, das ganze wurde nach und nach aufgebaut mit positiver Bestärkung, schon in der Welpenzeit hatten sie einen großen Kennel zu Verfügung (der war immer offen und Mutti lag sehr gern drin und somit auch die Welpen). Er eignet sich wunderbar zum runterkommen und das ganz ohne Zwang, er hat nie Radau da drin gemacht und ich würde es immer wieder tun.
    Zum Verständnis er war da drin nie allein, ich habe ihn nie weggesperrt um meine Ruhe zu haben oder die Nacht durchschlafen zu können, hätte ich es einfach haben wollen, hätte ich mir im Hochsommer einen Welpen angeschafft und nicht im Winter, wo man bei Schnee und Eis andauernd raus muss und eh der gepieselt hat...bin ich froh das er jetzt 'erwachsen' ist

  8. #37
    AndreaManuela

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    Das habe ich mir schon gedacht. Ist für mich aber zu pauschal einfach zu sagen Käfig, Grausam - fertig.

    Wobei es hier ja auch rein auf die Stubenreinheit geht und nicht ums wegsperren.
    Ja, genau. Und fertig. Stubenreinheit kriegt man anders hin. Dafür braucht man keinen Käfig. Punkt. Und wenn hier so geprahlt wird, ach, der Kennel ist ja offen blabla, dann BRAUCHT man sowas auch nicht, oder? Dann reicht ein einfacher Rückzugsort, ein Platz, wo niemand anders eingreift. Für mich ist das alles nur ein Schönredenn der Bequemlichkeit. Die schönste Ausrede ist ja, der Hund fühlt sich dann sicher.... Der Hund braucht "seinen" Platz, um sich sicher zu fühlen. Aber keine Gitter.

  9. #38
    PeggySue

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    Einen Punkt lässt Du dabei aber völlig außer acht, AndreaManuela: Die Höhle!
    Viele Hunde fühlen sich in einer Höhle wesentlich sicherer als in einem offenen Bettchen und mag es noch so kuschelig sein.

    Mal ein Beispiel aus meiner Erfahrung: Söckchen kam von einer Pflegefamilie, in der sie nachts auch in einer Box schlieft. Schön groß, weich ausgelegt und trotzdem geschlossen. Probleme gab es da wohl keine - alle Hunde waren nachts in ihren Boxen. Es hieß, dass es ab und zu noch ein Missgeschick gäbe, wenn man morgens nicht schnell genug die Tür aufmachen würde. Jetzt im Nachhinein lässt mich das schon überlegen, da es ja heißt, dass Hunde ihr eigenes Nest nicht beschmutzen etc. Aber "damals" hab ich darüber nicht nachgedacht. Bei uns schlief Söckchen von Anfang an in einem kuscheligen Bettchen, das in einer Nische unter der Dachschräge stand. Unbewusst habe ich ihr da eine Art Höhle gebaut und sie hat es von Anfang an angenommen. Es gab wohl noch zwei Missgeschicke, wobei ich das erste auf die erste Nacht im neuen Heim schiebe (da war alles so aufregend, dass man am Abend nicht einen Tropfen aus dem Hund rausbrachte, trotz gesfühlten 8 Gassi-Versuchen) und das andere ...*hüstel*.... war eine Protestaktion, die ich eigentlich sogar recht witzig fand.

    Also lebte sie zwei Jahre bei mir, ohne dass sie wieder ein Box betrat. Dann kam das neue Auto und damit eine zusammenklappbare Stoffbox. Die stand erstmal im Zimmer, komplett offen, Futter drin, etc. Und es war schwierig, den Hund reinzubekommen, immerhin hatte sie damals noch mehr als heute einen heiden Respekt vor neuen Dingen. Leider musste sie aber recht schnell in der Box Autofahren, da die Box erst recht kurzfristig geliefert wurde. Ich hatte auch den Eindruck, dass sie nie besonders gerne in die Box eingestiegen ist.
    Da sie sich auf einem Turnier einen Extra-Ausgang gebastelt hat, musste eine andere Box her und es wurde ein sogenannter Gitterkäfig. Größer, höher, mit Kissen drin und Decke oben drüber. Die erste Box hatte ich mir aber aufgehoben und zuerst mit ins Büro genommen, später dann stand sie im Schlafzimmer. Ohne, dass ich Söckchen darauf konditioniert habe, ging sie, als wir noch recht frisch umgezogen waren, immer dann, wenn sie sich nicht wohl fühlte (Gewitter, Feuerwerk, ungewohnte Geräusche, fremder Besuch,...) in diese Box zurück. Da war ich platt. Denn ich habe sie anfangs in diese Box mehr oder weniger zwingen müssen. Die Zeit für eine langsame Gewöhnung war einfach zu kurz.
    Daher denke ich, dass Boxen für Hunde schon etwas anderes sind als offene Betten, Kissen, Liegeplätze.

  10. #39
    gonzita

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    Zitat Zitat von vertical leader Beitrag anzeigen
    Für mich persönlich lässt sich aber der Ruheort Box nicht wirklich von der Sauberkeitserziehung abgrenzen. Also wenn man es aus individuellen Gründen für notwendig befindet, ist das meistens eine weitaus umfassendere Herangehensweise als "nur" Sauberkeitserziehung. Eben, weil der Hund ja die Box erstmal als Nest akzeptieren lernen muss, um sich da überhaupt wohlzufühlen. Man zielt ja ohnehin darauf, die Box später geöffnet zu lassen und nutzt die Box geichzeitig zur Autogewöhnung und, das finde ich zB nen sehr, sehr maßgeblicher Punkt, um einen Hund deutlich stressfreier auf Reisen mitnehmen zu können.
    (Meine Hunde haben beispielsweise nie wirklich Probleme mit fremden Umgebungen - sie sind natürlich aufgeregt und wollen alles erkunden, aber ihr Rückzugs- und Ruheort ist immer die Box. Da wird nachts ruhig geschlafen, da wird nach dem Fressen geruht und ich achte natürlich darauf, dass die Box meistens genau neben meinem Bett/Feldpritsche steht. Quasi, wir haben zwar getrennte Schlafstätten, begreifen uns aber dennoch als zusammenhängender und auch zusammen ruhender Sozialverband).
    danke, mit diesem absatz hast du es meiner meinung nach sehr gut auf den punkt gebracht

    Zitat Zitat von AndreaManuela Beitrag anzeigen
    Ja, genau. Und fertig. Stubenreinheit kriegt man anders hin. Dafür braucht man keinen Käfig. Punkt. Und wenn hier so geprahlt wird, ach, der Kennel ist ja offen blabla, dann BRAUCHT man sowas auch nicht, oder? Dann reicht ein einfacher Rückzugsort, ein Platz, wo niemand anders eingreift. Für mich ist das alles nur ein Schönredenn der Bequemlichkeit. Die schönste Ausrede ist ja, der Hund fühlt sich dann sicher.... Der Hund braucht "seinen" Platz, um sich sicher zu fühlen. Aber keine Gitter.
    Zitat Zitat von PeggySue Beitrag anzeigen
    Einen Punkt lässt Du dabei aber völlig außer acht, AndreaManuela: Die Höhle!
    Viele Hunde fühlen sich in einer Höhle wesentlich sicherer als in einem offenen Bettchen und mag es noch so kuschelig sein.
    genau so ist es!

    bei meinem hund lässt sich das zuhause sehr gut beobachten.
    ich habe ja hier ein "normales" hundebettchen und den geöffneten kennel (siehe foto weiter vorne).
    kürzlich hatten die nachbarn eine große renovierungsaktion und es wurde teilweise sehr laute gehämmert und geschrämmt.
    bei diesem ungewöhnlichen lärm fühlte sich mein hund sichtlich unwohl und hat sich entweder direkt zu mir gelegt oder in den kennel. einfach weil er sich dort sicherer fühlte. wie gesagt ist es bei meinem hund so dass er den kennel aus dem tierheim kennt und gelernt hat dass er dort seine ruhe hat und dass niemand ihm dort etwas kann.

    zudem ist mein hund seit einem beißvorfall nicht mehr mit jedem hund verträgtlich. wenn ich zb mit dem auto auf dem hupla bin und hund im kennel auf der rückbank sitzt, sind im fremde hunde völlig schnuppe. er würdigt sie kaum eines blickes weil er weiß dass er im kennel sicher ist. hol ich ihn rauß und ein fremder, großer hund kommt uns zu nahe oder bellt uns an, kommt die angstaggression wieder hoch und er stellt die bürste auf und gibt kontra. (wenn ich ihn nicht mit leckerlis ablenken kann).

    lg
    gonzita

  11. #40
    Bea

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    Der Hund braucht "seinen" Platz, um sich sicher zu fühlen. Aber keine Gitter.
    Was spricht denn dagegen, wenn ein Hund sich in einer Box sicher fühlt? Ganz egal ob geöffnet oder geschlossen?

    Gerade für den sicheren Autotransport finde ich Boxen mit Tür als das sicherste Transportmittel (von den Anschnallgurten halte ich nicht viel). Wenn man dann noch bedenkt, wieviele Hunde ungern Auto fahren, sich aber in ihrer Box sicher fühlen, ist es doch nur gut, eine zu haben.


    Nicht alles was DIR widerstrebt, muss für den Hund schlecht sein. Es gibt da nicht nur schwarz und weiß, sondern auch ganz viel bunt!

  12. #41
    Luder

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    Eben Andrea, WO bitte ist das Problem wenn DER ("seinen") Platz ein Kennel("Kafig") ist? Weil DU das aus deiner menschlichen Sicht heraus blöd findest?

    Thema Autofahren, meine Hündin fährt im Auto auch in einem Kennel. DA fühlt sie sich wenigstens so sicher das sie nicht zittert und hechtelt wie irre. Sie ruht zwar nicht ordentlich hat aber bedeutend mehr Sicherheit für SICH als wenn sie angeschnallt oder ohne alles fährt

  13. #42
    Galadriel

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    Zum Thema Autokennel fällt mir immer wieder die Pflegestelle von Caya ein, die darauf bestand das der Hund einen bräuchte weil sie sonst das Auto auseinanderbaut und Panik schiebt.
    Nun hat sie uns im gleichen Atemzug aber auch erzählt das Caya Nachts anstrengend noch ist und in ihrem geschlossenen Kennel jammert.

    Uns wiederstrebt ja allen in der Familie sowas, insofern stand es fürs Auto als Überlegung zwar an, wurde aber nie umgesetzt, weil Caya der ruhigste Hund ist wenn sie eben nicht eingesperrt ist. Um das Blödsinn machen im Auto zu umgehen lag die erste Zeit ein kauknochen im Kofferraum und gut war die Sache, aber auch der ist überflüssig geworden.

    Ich finde es völlig ok wenn man so ein Teil hinstellt, das Gitter weg nimmt und es dem Hund anbietet. Allerdings hiesse das er gehört zur Grundaustattung, das tut er aber nach meinem Verständnis nicht!
    Wenn man denn nun einen besonders aufgedrehten Welpen hat ..was immer auch ein "besonders" aufgedrehter Welpe sein soll..nun ja oder einen Angst/Höhlenhund..dann ist es ein Zusatzmittel / ergänzendes Erziehungsmittel wie auch immer..nach meinem Verständnis zumindest.

    Wie gesagt ich bin froh und dankbar und mache 3 Kreuze das ich sowas in meinem Leben nicht brauche und würde auch erstmal versuchen so ein Teil zu umgehen, wenn es sich nicht umgehen liesse würde ich alles dafür tun das er schnell wieder raus kann..

  14. #43
    PeggySue

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    Nach Deinen Erzählungen hört es sich einfach so an, als ob Caya nicht die Möglichkeit gehabt hat, den Kennel als etwas angenehmes kennenzulernen und ihn zu akzeptieren. Wahrscheinlich hat man ihr die Zeit nicht gelassen, die sie brauchte.

    wenn es sich nicht umgehen liesse würde ich alles dafür tun das er schnell wieder raus kann..
    ... wenn er dann überhaupt wieder raus will Wie gesagt, wenn sie den Kennel angenehm verknüpfen, kann es durchaus sein, dass sie ihn auch lange "wollen"

    Ich kenne einen Hund, der hat gelernt, dass er im Kennel zur Ruhe kommt. Der war als Welpe wirklich sehr aktiv, um nicht zu sagen anstrengend. Der Hund kommt aber auch aus einer Arbeitslinie. Im Kennel gab es Ruhe, im Kennel wurde geschlafen, ein Kennel stand im Wohnzimmer. Nach dem Füttern bekam er darin noch einen Keks und schlief dann ein wenig. Auch nachts schlief er im Schlafzimmer in einem Kennel mit geschlossener Tür. Als er dann etwas größer war, sollte die Tür nachts offen bleiben. Das wollte ER aber nicht. Ich weiß nicht, ob es heute immer noch so ist, aber lange Zeit hat er abends so lange geseufzt, gejammert und war unruhig, bis Frauchen nochmal aufstand und die Tür zugemacht hat.

  15. #44
    discomedusa

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    Ich glaube, manche Hunde wollen einfach die Gewissheit, dass sie nicht auf Umweltreize reagieren müssen/können um richtig entspannen zu können.
    Je mehr ich hier lese, desto sinnvoller erscheint es mir, den Kennel für Klara mal auszuprobieren.

  16. #45
    Luder

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    Peggy, aber anscheinend ist das menschliche Denken so fest verankert das auch solche Geschichten (kenne ich übrigens auch von einem Hund das er nur im geschlossenen Kennel schläft) kein Umdenken zulassen

    Mir kommt das hier fast wie beim VPG vor, die schwarzen Schafe die es unter ihnen gibt stehen stellvertretend für den Sport und hier für den Kennel

  17. #46
    Galadriel

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    @ Peggy

    Recht hast du irgendwo

    Aber da wir so ein Teil im Grunde eh nicht auf Dauer gewollt hätten mussten wir sie garnicht gewöhnen. Ja da war der Super Tierschutz am Werk einen Hund aus einem spanischem Tierheim einzuschiffen, der vorher frei sein konnte und dann erwarten das er sich auf engem Raum einsperren lässt. Ich war aber nicht dabei, kann nicht nachvollziehen ob oder wie sie versucht haben sie zu gewöhnen.
    Jedenfalls hat sie uns damals gezeigt was Caya an ihrem Auto gemacht hat und wir waren schon beeindruckt/verunsichert.

    Also ..Ella würde wenn ich jetzt ihre Decke umstelle das nicht toll finden, ebenso wenn ich den Korb austauschen würde. Selbst wenn sie die meiste Zeit ganz woanders liegt, ist sie es an der Stelle gewöhnt. Das ist ihr sicherer Rückzugsort.
    Ich schlechter Mensch hab ja aber vor eineinhalb Jahren den Korb gegen eine Kindermatraze getauscht wegen besserem Einstieg. Fand sie voll doof..war mir aber egal.
    Muss ich gestehen je nachdem wie sehr ein Hund dann seine Abneigung zeigt wäre mir es das bei einem Kennel auch..weg ab in Keller.
    Aber da es nicht zur Grundaustattung gehört, stellt sich die Frage nie..;9

    Ist nicht irgendwie jeder Welpe auf seine Art anstrengend?
    Kennt wer Mopswelpen? Die sind die ersten eineinhalb Jahre unerträglich unermüdlich..glaubt man garnicht.
    Ich halte vieles ja einfach nur für Erziehungssache, bzw das Verhältniss Auslastung- Ruhephasen stimmt nicht..beim normalen Familienhund zumindest, mag sein das bei Arbeitstieren was anderes ist, nur auch sowas kommt bei mir ja nicht in Frage.
    Ich rede von Familienhund, Partner, Wegbegleiter..und der kommt in keine Kiste/Kennel/Box.
    Sollte sich herausstellen das es ein ADHS'ler ist, auch dann würde ich versuchen daran zu arbeiten, meinetwegen mit so einem Teil auch, aber dann auch wieder ab weg Keller..etc

    Ich kann mir gut vorstellen das es Hunde gibt die solche Höhlen bevorzugen, früher in meiner alten Küche hatte ich einen großen Küchentisch und Ella lag sofern ich in der Küche war immer darunter, da konnten 6 Mann dran sitzen ..Ella musste unter den Tisch. Nun war in der neuen Küche nicht mehr der Platz, aber sie schien es nie zu vermissen.
    Ich hab ihr recht schnell ihren Platz gezeigt, abseits in einer Ecke im Wohnzimmer und das war ziemlich unproblemtisch, hat sie gleich gern angenommen als Orientierungspunkt und jetzt liegt sie da eigentlich "nur" in Tiefschlafphasen, oder wenn ich sie dahin schicke.
    Ansonsten Couch, oder im Weg...die ganze Whg ist ihr sicherer Rückzugsort irgendwie und ist das nicht viel schöner als ne Kiste?
    Wenn sie mal ganz ihre Ruhe will, dann geht sie ins Schlafzimmer, auf meinem Bett liegt ne Tagesdecke und dann wird da gepooft..aber das ist extrem selten.

    Mag ja sein das der Hund wenn er dran gewöhnt ist seinen Kennel ungern aufgibt, wie jeder Hund ungern seinen Platz gegen einen neuen tauscht..find ich jetzt nicht ungewöhnlich.
    Die Frage ist nur...wer stellt sich bei einem großem Hund gerne so ein hässliches Teil in die Wohnung..der würde ja bei Ellas Größe erheblich sein

    Lg

  18. #47
    gonzita

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    *kurzmalindenraumwerf* ich finde diese faltbaren kennel überhaupt nicht hässlich. unserer ist zb lila (wers mag ) - siehe foto.

    wenn man einen aus kunststoff hat (haben wir fürs auto) oder einen gitterkennel kann man ja auch eine decke drüber geben. bei den gitterkennel ließe sich das wahrscheinlich eh nicht vermeiden da er ja sonst nicht den "höhleneffekt" hat. wäre für luca zb dann total uninteressant.

  19. #48
    Galadriel

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    Ja stimmt..an die hab ich garnet gedacht, die sehen zumindest schonmal besser aus als die Gitter oder Plastikteile..

  20. #49
    Bea

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    Mich erinnert die Diskussion auch sehr an Kinder-Laufstall-Diskussionen, die ich einst mit meinem gleichaltrigen Neffen führte. Hier im Haus wäre es gar nicht ohne gegangen (offene Treppen und keine Türen ihm Wohnbereich). Meine Tochter kam dort nicht rein, damit ich es mir bequem machen konnte oder ich sie abschieben wollte, sondern weil ich arbeiten im Haushalt durchführte, bei denen ich sie nicht so gut im Auge behalten konnte. Heute hat Neffe ein ähnliches Haus, eine kleine Tochter....und einen Kinderknast

  21. #50
    Phade

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    Finde es überraschend wie viele Hunde einen Käfig brauchen sollen, um zur Ruhe zu kommen....Alle meine Hunde - selbst meine MEGA-Angst-Hündin fühlten sich zuhause auch so sicher und alle haben es früher oder später gelernt zu entspannen....und wenn jeh mal einer nicht zur Ruhe gekommen ist, habe ich das anders gelöst.
    Nen Höhlenplatz gibts hier auch - allerdings flätzen beide lieber langsstreckt auf dem mitten im Geschehen stehenden Sofa. Um der Großen den dafür erforderlichen Platzbedarf zu sichern, bräuchte ich einen ziiiiiemlich großen Käfig :-)
    Bin gespannt, ob ich irgendwann mal einen Hund habe, von dem ich sagen muss, dass er unbedingt einen Käfig braucht - dann ändere ich vllt meine Meinung.
    Aber bis dato gilt für mich das Ziel, meine Hunde so in mein Leben und Wohnung einzugewöhnen/zu integrieren, dass sie sich ohne Hilfsmittel entspannen können und sich sicher fühlen.
    Alle meine Hunde müssen/mussten (durften !!!) auch mal im Zelt schlafen oder ganz draussen, neben meinem Schlafsack, sie müssen an Bord zur Ruhe kommen können und bei Bergtouren in fremden Hütten.....Mir würde es absolut nicht weiterhelfen, wenn mein Hund an einen "Kennel" gewöhnt wäre - könnte ich eh nicht mitnehmen :-)

    @Verti

    Es ist aber so, dass nen Hund durch das Anwenden für Sauberkeit generell keine psychischen Störungen erleidet....
    Dein Wissen WIRKLICH in allen Ehren....aber lehnst Du Dich mit der Aussage nicht vllt etwas zu weit aus dem Fenster ? Du hast ein 1A Gespühr für die Hundepsyche und enormes Wissen - aber dennoch ist das, was Du sagst/schreibst letztendlich auch "nur" (D)eine "Meinung" und nicht zwangsläufig ein Faktum, oder ;-)

    Phade

  22. #51
    gonzita

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    @phade
    naja so ist das diese thema betreffend ja generell.
    jeder hat eben eine andere meinung dazu und ein non-plus-ultra gibt es hier wohl nicht.

  23. #52
    Phade

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    @gonzita
    Ja, klar....sonst könnte man ja nicht diskutieren und MEINUNGEN/ Erfahrungen austauschen :-)

  24. #53
    gonzita

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    Zitat Zitat von Phade Beitrag anzeigen
    @gonzita
    Ja, klar....sonst könnte man ja nicht diskutieren und MEINUNGEN/ Erfahrungen austauschen :-)
    so ist es

    und wenn wir mal ehrlich sind, der beste schlafplatz für einen hund ist doch immernoch der gute alte wäschekorb
    besser als jedes hundebett, die couch oder der kennel


    lg
    gonzita

  25. #54
    Luder

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    Der hat auch sowas wie Gitter

  26. #55
    gonzita

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    Zitat Zitat von Luder Beitrag anzeigen
    Der hat auch sowas wie Gitter
    dann ist das lediglich ein beweis dafür dass mein hund leichte SM-ambitionen haben muss, denn den wäschekorb hat er sich selbst ausgesucht und nicht untergejubelt bekommen

  27. #56
    Phade

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    @gonzita

    ....lach....definitiv der beste Schlafplatz :-)

    @Luder

    .....pfffff..... ;-)

  28. #57
    Galadriel

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    Das ginge bei mir nicht, denn da liegt immer irgendeine Katze vorher drin..

  29. #58
    discomedusa

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    Zitat Zitat von Phade Beitrag anzeigen
    Finde es überraschend wie viele Hunde einen Käfig brauchen sollen, um zur Ruhe zu kommen....Alle meine Hunde - selbst meine MEGA-Angst-Hündin fühlten sich zuhause auch so sicher und alle haben es früher oder später gelernt zu entspannen....und wenn jeh mal einer nicht zur Ruhe gekommen ist, habe ich das anders gelöst.
    Nen Höhlenplatz gibts hier auch - allerdings flätzen beide lieber langsstreckt auf dem mitten im Geschehen stehenden Sofa. Um der Großen den dafür erforderlichen Platzbedarf zu sichern, bräuchte ich einen ziiiiiemlich großen Käfig :-)
    Bin gespannt, ob ich irgendwann mal einen Hund habe, von dem ich sagen muss, dass er unbedingt einen Käfig braucht - dann ändere ich vllt meine Meinung.
    Aber bis dato gilt für mich das Ziel, meine Hunde so in mein Leben und Wohnung einzugewöhnen/zu integrieren, dass sie sich ohne Hilfsmittel entspannen können und sich sicher fühlen.
    Alle meine Hunde müssen/mussten (durften !!!) auch mal im Zelt schlafen oder ganz draussen, neben meinem Schlafsack, sie müssen an Bord zur Ruhe kommen können und bei Bergtouren in fremden Hütten.....Mir würde es absolut nicht weiterhelfen, wenn mein Hund an einen "Kennel" gewöhnt wäre - könnte ich eh nicht mitnehmen :-)
    Tja, vor Klara hätte ich das auch nicht gedacht, und ich weiß ja auch gar nicht, ob es wirkt. Meine Hunde kommen auch überall hin mit, Moritz und Sheera waren auf Wanderungen immer die ersten im Zelt und wir durften sehen, wie wir uns noch in unseren Schlafsack quetschen. Aber Klara ist sooo anders, ich denke manchmal, sie hat was von einem Autisten. Die Urlaube mit ihr waren schwierig, sie hat einfach im Zelt Angst und auch das entspannte Sitzen am Lagerfeuer ist nicht ihrs. Seitdem sie in ihrem geliebten Auto schlafen darf geht es. Neue Situationen, Umweltreize sind bei ihr ein Problem sobald sie zur Ruhe kommt und sich selbst überlassen wird. Wenn in so einer Situation dann noch etwas passiert (eine Flasche fällt um) ist es ganz vorbei und sie möchte sich nur noch verkriechen. Was macht man dann mit so einem Hund?

    Daher, angeregt durch diese Situation meine Idee, zu versuchen, ihr mit einem Faltkennel vielleicht einen transportablen Rückzugsort zu bieten. Veilleicht ist das ja auch total blöd, weil ins Zelt will sie ja auch nicht …

  30. #59
    gonzita

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    ich hab/hatte die kleine box fürs auto ja auch in der wohnung stehen (hab mein eigenes auto derzeit abgemeldet) und da gabs früher auch diverse verwechslungen



    mittlerweile lebt meine mieze bei meinem vater (großes haus mit garten).

    div. körbe fand auch mein kater höchst interessant:


    lg
    gonzita

  31. #60
    gonzita

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    Zitat Zitat von discomedusa Beitrag anzeigen
    Daher, angeregt durch diese Situation meine Idee, zu versuchen, ihr mit einem Faltkennel vielleicht einen transportablen Rückzugsort zu bieten. Veilleicht ist das ja auch total blöd, weil ins Zelt will sie ja auch nicht …
    man könnte sich ja erstmal so ein teil ausleihen um zu sehen ob es das richtigen für den hund ist

    lg
    gonzita

 

 
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Stubenrein durch Karton/Kennel?: Zitat von Luder Hundemod? nur mal ne kleine frage am rande: passt das jetzt wirklich zum thema? @discomedusa sehe ich ...

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