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Ich würde gerne eure Meinungen zu Cesar Millan hören

  1. #1
    Sesshomarux33

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    Standard Ich würde gerne eure Meinungen zu Cesar Millan hören

    Hallo liebe Community,

    mich würde mal gerne eure Meinung zu Cesar Millan hören. Seine Erziehungsmethoden werden ja von einigen stark kritisiert, andere
    schätzen sie. Es sollen auch in manchen Ländern Vermittlungen gegen ihn, wegen Tierquälerei laufen.
    Andererseits soll er viele Hunde vor dem Einschläfern gerettet haben.

    Findet ihr ihn gut oder schlecht? Oder gibt es einzelne Dinge, die ihr gut an ihm findet, andere jedoch nicht so toll?

    Mich interessiert das. Denn das scheint immer ein ganz heißes Thema unter den Hundehaltern zu sein.

    MFG Sesshomarux33

  2. #1
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    Hast du schon mal die Tipps vom Hundeflüsterer gelesen? Eventuell hilft dir das ja bei deinem Problem!?

  3. #2
    Mausilla

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    Das Gesamterziehungspaket C.M. fällt bei mir in die Kategorie "geht garnicht".

    Das einzig positive ist, das er die Hundehalter drauf hinweist, dass sie sich auch mit ihrem Hund beschäftigen, mit ihm arbeiten müssen. Und den nicht nur in einem Vorstadtgarten halten und sich dann wundern, dass der Hund gestört ist.

  4. #3
    Rewana

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    Ich weiß nicht so recht was ich von ihm halten soll. Da er oft sehr schwierige Hunde hat, wird er da nicht immer nur mit streicheln weiter kommen. Vielleicht liegt es daran das wir es nicht sehen oder warhaben wollen das es auch Hunde gibt die sehr aggresiv sind und nicht oder nur schlecht erzogen sind weil die Hundehalter überfordert sind. Solche Hunde wieder einigermaßen grade zu biegen ist schwierig.

  5. #4
    Sesshomarux33

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    Danke erstmal für eure schnellen Antworten!

    Ich bin jetzt keine super Hundeexpertin. Möchte dir jetzt drum auch nicht widersprechen, aber wenn es richtig aggressive Hunde sind. Dann sind die Hunde ja lediglich aus Unsicherheit so. Wie man einen Hund zu solch einem Verhalten bringen kann, ist ja offensichtlich, denke ich.
    Ist es dann richtig mit der Ursache zu arbeiten? CM arbeitet ja mit diesen Nackengriff-Unterwerfungs-Methoden oder ich sehe auch öfters diese Tritte in die Seite´der Hunde.
    Gibt es mit schwer traumatisierten Hunden denn keine andere Methode? :/
    Andererseits, vielleicht können wir uns das ja wirklich nicht vorstellen.

  6. #5
    Dalmatiner

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    Hallo!
    Guckst Du:

    c.Millan

    Der Blick des Hundeflüsterers auf Deutschland

    http://www.dashaustierforum.de/plaud...ighlight=Milan

    Das sind nur 3 von vielen Beiträgen zu C.Milan, den man durch die Suchfunktion des Forums findet

    Die Meinungen der einzelnen Poster können sich natürlich in der zwischenzeit geändert haben.....

    Ich finde die Mehoden immer noch größtenteils gruselig.
    Es kann natürlich sein das er sich irgendwie weiterentwickelt hat und immer noch alte Filmchen gezeigt werden. Den zweifelhafte Dinge werden gerne im Netz gezeigt

  7. #6
    Mausilla

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    Zitat Zitat von Sesshomarux33 Beitrag anzeigen
    aber wenn es richtig aggressive Hunde sind. Dann sind die Hunde ja lediglich aus Unsicherheit so.
    Nicht immer. Manche sind auch so, einfach weil sie es können. Weil sie charakterlich starke, selbstbewußte Hunde sind.
    Denen meist im Welpen- und Junghundealter keine Regeln aufgezeigt wurden. Die als Erwachsene dann Grenzen nicht so ohne weiteres akzeptieren.
    Und ihre Interessen durchsetzen wollen, notfalls auch mit Gewalt. Weil sie u.a. auch gelernt haben, damit duchzukommen.

    Mit so einem Hund muß man dann natürlich anders arbeiten, als mit einem angstaggressiven. Aber C.M. unterscheidet da nicht, zumindest nicht in seinen älteren Veröffentlichungen.
    Wobei würgen und Tritte immer unangemessen sind.

  8. #7
    Galadriel

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    Meine Meinung hat sich nicht geändert, ich kann mir bei ihm mehr rausziehen als bei vielen dieser weichgespülten Trainer heute..trotzdem würde ich selber manches nicht anwenden und manches geht garnicht. Ich würd gern mal nen Bier trinken mit ihm und mal horchen was wirklich dran ist an dem mittlerweile produkt CM und seien Hunde kennenlernen..

    Es ist wie bei vielen Dingen das was man sich rauszieht und das kann man nur wenn man viel kennt, viel erfährt und sich auch nicht scheut sich mit Dingen zu befassen die erstmal befremdlich sind und die man nicht versteht....

  9. #8
    Galadriel

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    Zitat Zitat von Sesshomarux33 Beitrag anzeigen
    Danke erstmal für eure schnellen Antworten!

    Ich bin jetzt keine super Hundeexpertin. Möchte dir jetzt drum auch nicht widersprechen, aber wenn es richtig aggressive Hunde sind. Dann sind die Hunde ja lediglich aus Unsicherheit so. Wie man einen Hund zu solch einem Verhalten bringen kann, ist ja offensichtlich, denke ich.
    Ist es dann richtig mit der Ursache zu arbeiten? CM arbeitet ja mit diesen Nackengriff-Unterwerfungs-Methoden oder ich sehe auch öfters diese Tritte in die Seite´der Hunde.
    Gibt es mit schwer traumatisierten Hunden denn keine andere Methode? :/
    Andererseits, vielleicht können wir uns das ja wirklich nicht vorstellen.
    Ich gucke die Serien kaum noch, aber von keinem Trainer ....denn mein Fazit ist das man bei den Senungen nie ein adäquates Training zu sehen bekommt.
    Immer nur Auszüge, je nach Format das was die Produktion will das wir sehen und manches für den Otto Normal Menschen sowieso zuviel ist.

    Natürlich sieht Training auch mal weniger schön aus, jeder der schon mit Hunden gearbeitet hat die einem ans Leder wollen weiss das..zudem kann man Amerika kaum mit Deutschland vergleichen.
    Ein Rütter als Beispiel hat ganz andere Arbeitsbedingungen, hier behacken sich mittlerweile Hunde"experten" untereinander ohnegleichen..deshalb gibt es wenige Menschen mit denen man überhaupt noch sachlich über CM und Menschen mit ähnlichen Methoden reden kann.

    Es gibt nicht die eine Methode und auch CM arbeitet nicht nur mit einer Methode.
    Er hat in seinen Sendungen schon verschiedenes angewandt, sogar Clickern, Reizangel, Leckerchen ohne Ende..war alles dabei..aber damit macht man keine Auflage ..sondern mit seinem Energiegesülze

    Es passt auch nicht jede Methode zu jedem Hund, wir haben selber nen Hund der gerne zupackt und all die Grünschleifentrainer haben uns kein Stück geholfen, man hat sich garnicht mehr getraut den Hund anders anzupacken als Lecker in ihn zu stopfen.. im Gegenteil alles wurde schlimmer, als Halter immer unsicherer..
    Nun sind wir bei einer Canis Trainerin und als erstes haben wir die Leckerchen weggetan und der Hund wird auch mal wieder angepackt, an der Körperhaltung gearbeitet und plötzlich ist man als Mensch wieder klar für einen Hund der klare Ansprache braucht..ohne Treten..was im übrigen auch CM nicht tut..er tritt nicht....
    Canis hat Michael Grewe..ein Mann der auch schon zerpflückt wurde in den Medien wegen der Wassernapfgeschichte..dabei hat er richtig was auf dem Kasten, das Canis Konzept mir eines der Nächsten und wenn ich je wieder ne Hundeschule brauchen sollte, wird es ne Canis und auch nur Trainer die aus dem Haus kommen..

    Ich sehe zuviele kaputte Hunde heute, an Schlepp, alle unverträglich, unsicher...viele kommen aus dem "Gealtfreien Hundetrainingsbereich"..alles Psychokrüppel...aber hauptsache mit Leckerchen Hunde zu stopfen und immer lieb und sanft..das sind aber Hunde auch nicht und wenn man sonen rupiigen massiven Hund hat, dann muss man dem ebenso klar und überzeugt begegnen, damit er Oriientierung und Halt hat..aufs Sofa darf er trotzdem noch..auch Cesars Hunde gammeln auf der Couch..

    Da sind soviele Vorurteile und Verschleierungen bezüglich Cesar Millan das ich ihn schon deshalb interessant finde und gerne mal kennenlernen würde...

  10. #9
    Sesshomarux33

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    Danke für deinen ausführlichen Beitrag!
    Wenn man das so hört, möchte man ihn vielleicht wirklich mal kennenlernen.
    Anscheinend kann man nie sagen, was nun richtig oder falsch ist. Es ist doch nach wie vor ein Thema was immer wieder zu hitzigen Diskussionen veranlagt. Ich bewundere euch für eure Sachlichkeit, habe schon andere Beiträge dazu gelesen. ._.

  11. #10
    Mausilla

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    Richtig und falsch hängt doch immer vom Hund und von seinen Menschen ab.

    Hab ich einen ruppigen Hund, der auch schon mal massiv wird, kann ich den auch mal genauso ruppig behandeln. Das wäre sicher richtig, und mancher Hund merkt echt nicht anders. Aber nur, wenn ich es als Mensch auch kann.
    Wenn ich das nur tue, weil ein Trainer mir das sagt, es mir aber im innersten widerstrebt, werde ich nicht weit kommen und es ist dann falsch. Weil der Hund das merkt, wenn ich nicht voll hinter meiner Aktion stehe.

    Ich fasse derbe Hunde auch schon mal derbe an. Ein Sensibelchen kann ich aber mit solchen Aktionen vernichten, man muß es einfach einschätzen können.
    Wobei ich schon grundsätzlich lieber alles über positive Verstärkung mache, wenn möglich. Aber mancher brauch halt mal eine Ansage (auch wenn ich noch keinen Hund getreten habe, aber körperlich korrigiert schon).

  12. #11
    Dalmatiner

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    Zitat Zitat von Sesshomarux33 Beitrag anzeigen
    (...................) Es ist doch nach wie vor ein Thema was immer wieder zu hitzigen Diskussionen veranlagt. Ich bewundere euch für eure Sachlichkeit, habe schon andere Beiträge dazu gelesen.
    ._.
    Moin, hoffentlich biste jetzt enttäuscht
    Früher, als das Forum noch besser besucht war, (will nicht schreiben "als hier noch was los war" ) ist es bei dem Thema schon abgegangen.
    Aber was solls, jeder hat seine Ansicht, seine Meinung.
    Und wie sagte schon Mark Twain?
    Wir lieben die Menschen, die frisch heraussagen, was sie denken - falls sie das gleiche denken wie wir.



  13. #12
    AndreaManuela

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    Ich sehe zuviele kaputte Hunde heute, an Schlepp, alle unverträglich, unsicher...viele kommen aus dem "Gealtfreien Hundetrainingsbereich"..alles Psychokrüppel...aber hauptsache mit Leckerchen Hunde zu stopfen und immer lieb und sanft..
    Klar, psychische Krüppel resultieren aus gewaltfreier Erziehung... Herr im Himmel.
    Ich weiß gar nicht, was ich dazu noch schreiben soll... Da geht mir zuviel im Kopf rum.

  14. #13
    Beast

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    Ich kann verstehen, was Gala meint. Manche dieser "gewaltfreien" Trainer haben mächtig einen an der Klatsche. Da wird ein "Nein" oder "Aus" schon als psychische Gewalt empfunden. Das hat nix damit zu tun, was ein "normaler" Hundehalter als gewaltfrei verstehen würde. Diese Trainer sehen zumeist auch überall "Angsthunde". Die Menschen, die von denen gecoacht werden, ziehen sich dann in der Regel einen selbstgemachten Problemhund heran, weil sie nicht in der Lage sind, dem Hund Sicherheit zu vermitteln und Grenzen zu setzen.
    Ist dasselbe, wie mit "antiautoritärer" Erziehung bei Kindern - man möchte das Beste und wundert sich dann eines Tages, warum das Kind so aus dem Ruder laufen konnte...

  15. #14
    Galadriel

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    Genau Beast


    Alleine schon das Gewaltfrei..könnt ich mich aufregen, weil die Definition allein in der grünen Ecke, wäre schon das körperliches blocken Gewalt (damit arbeitet ja zb CM auch)..
    Aber auch ich blocke und kschte manchmal..bin auch voll gewalttätig. Dabei ist es für manche Hunde unmißverständlich klar und zudem völlig Arttypisch..ohne viel Firlefanz.

    Hatte gerade heut das Thema mit meiner Schwester und deren Trainerin..
    Man sieht heut soviele Leute mit jungen Rassehunden vorzugsweise Retrieverartige..die sind teilweise 1-2 Jahre alt und laufen immernoch an Geschirr und Schlepp und ziehens Frauchen durch die Gegend.

    Ein Hund in dem Alter von guter Aufzucht hat eigentlich richtig was auf dem Kasten, wird schon für Therapien eingesetzt oder im Dienst..zumindest hat er viel Freiräume, dank gutem Grundgehorsam......und dann fragt man die Leute wo sie sind, in welcher Schule und alle sind in diesen modernen Hundeschulen..betont "Gewaltfrei" und viele gehören TsD an..
    Wie oft ich schon gehört hab :
    "Mit 3 wird er ruhiger" in den letzten wenigen Jahren ist echt abartig..

    Das schlimme ist das manche schon Hunde hatten vorher, dann kamen sie auf den Schuh das man heute ja soviel mehr weiss und man alles besser machen will, oder wie meine alte Freundin da hat der Züchter sie zu einer TsD Schule geschickt ..Katastrophe..Psychoterror für den Hund..der ist 2 und kann nix..und somit darf er nix, ausser Schlepp und alle Sachen die die Huschu so bietet..Mantrailen, Reizangel, normale Schulstunde, Teambalance..(lolol)..und sie rennt da immer hin, zahlt Kohle für den Mist das ihr Hund eine Marionette ist und nix kann.


    Angsthunde werden da manchmal Jahre durchs Training geschliffen ..siehe Hund meiner Schwester
    Hätte die nicht die Faxen dicke gehabt und wäre zu ner Canistrainerin gegangen die ich ihr rausgesucht habe auf Empfehlung einer der wenigen sehr guten Hundegruppen auf FB, die würde immernoch mit Lecker und Gutschi rumeiern der Hund immer aggressiver weil sie Frauchen nicht versteht und nicht glaubt, den Hund in Watte packen, der garkein Angsthund ist..sondern ein Arschlochhund, wie wir sie liebevoll nennen...oder Prinzesschen....
    Ein Hund der gelernt hat immer selbstständig zu sein, zu hinterfragen, den man mit Leckerchen ebensowenig kaufen kann, wie über die intensive "Bindungsarbeit" und der zudem extrem massiv ist in Körpersprache und Reaktion.
    Die hat auch schon nach nem Kind geschnappt, Hunde können wir schon nimmer zählen..diese ganzen Trainer waren ne Katastrophe..auf Drogen sollte der Hund gesetzt werden..Antidepressiva..also man ballert da nen Hund wo man nicht weiterkommt lieber dicht, als ihn mal anzufassen.
    Dabei ist der Hund völlig ok...ein ganz normaler Hund, ein Charakterhund und Sauschlau, ein Bardino..der vielleicht nur lieber in Spanien auf der Strasse geblieben wäre, als zu ner Anfängerin die Großstadt.. aber wie so viele nicht gefragt wurde...und es hat ihn nur keiner verstanden..weil immer "Oh die arme hat ja Angst, schlechte Vergangenheit, die Beschwichtigt..oh die Arme ,.....die brauch viel Liebe und alles positive muss belohnt werden alles negative ignoriert..alles um den Hund herum muss wattiert werden..und der Hund, wollte die Welt um sich herum reglementieren, weils Frauchen ja nicht getan hat."
    Was hat der Hund also gemacht? Ist massiver geworden weil er die Welt nicht verstanden hat...bzw sein Frauchen.

    2 Stunden bei einer Trainerin die wieder am Hund orientiert und mit Klarheit arbeitet, vor allem meine Schwester musste an ihrer Körpersprache arbeiten..gerade Gang, Haltung..so ein Hund wie Caya muss auch glauben was man von ihr will..die ist nicht doof und käuflich.
    Der Hund entscheidet selber und er sollte sich entscheiden das es klüger ist, sich an Frauchen zu halten...ohne Leckerchen.
    Dadurch das da soviel passiert ist schon, war das Vertrauen zum Hund und in die eigene Person hin..das musste wieder aufgebaut werden..und das brauchte keine 5 Jahre..keine 5 Monate..bei einer guten Trainerin..die sich nicht hervortun muss mit "Gewaltfrei" was dann gewaltfreier Psychoterror ist gepaart mit Abzocke ist..



    Heute muss jeder mit nem ganz normalen Hund erstmal 2 Jahre in die Huschu gehen, damit der überhaupt mal Leinenführig ist und auch mal in den richtigen Freilauf kann.
    Es geht nämlich nur noch darum eigene Ideale in der Hundeerziehung umzusetzen (#Gewaltfrei#sanft#modern) und der Trend passt eben wunderbar dazu das man simpelstes Hundetraining in die Länge zieht und Hundeschulen daran verdienen.

    Und wenn ich sehe wie sich in den letzten 10 Jahren hier die Hundehaltung verändert hat, die coolen Leute die sind am aussterben, coole Hunde ebenso...ich kenn Menschen die wollen deshalb keinen Hund mehr hier in der Stadt. Nicht weil es Stadt ist und man sich mehr anstrengen muss dem Hund was zu bieten als wenn man das Feld vor der Tür hat..nein, weil Hundehalter heute immer seltsamer werden, arroganter, abweisender..zeitgleich unsicherer...es ist super schwer geworden mit anderen Hundehaltern in Kontakt zu gehen, weil alle erstmal anleinen, weggehen..dann darf der Hund nicht frei laufen, weil läufig, frisch operiert, krank, im Training, hört nicht, keine Zeit...*augenroll..

    Das Mittelmaß fehlt, auch das war in der Kindererziehung ähnlich..

    Früher strikt, authoritär, konservativ..dann kam die Laissez Fair Zeit..aus der komme ich und nein Danke, wünsche ich keinem Kind oder Hund..

    Ich habs bei Kind wie Hund immer mit dem Mittelweg probiert...vor allem war mir immer wichtig..mein gutes Bauchgefühl auszubauen und nicht mit Theorie abzutöten, wie soviele meiner Ausbilder in der Lehre ^^..und genau darum bin ich auch für CM offen, ebenso wie für Rütter..wobei Rütter, für die Leute aus der gewaltfreien Szene ja auch schon viel zu Gewalttätig ist ...ich bin für alles offen, ausser für Extreme..und wenn man sich mit CM befasst ausser seinen Sendungen dann sind da zwar Methoden die man durchaus hinterfragen sollte, aber auch noch vieles was man mitnehmen kann...im schlechten wie im guten...

    Wenn man sowas im Internet in aktiven Foren schreibt, dann ist man automatisch ein CM Anhänger..es geht nur Pro oder Contra nach vieler Leute Logic.., als Frau steht man auf ihn, ein Tierquäler ist man auch..und überhaupt..insofern..ja da geht es hier noch recht sachlich zu im HTF, auch wenn früher der Ton mal rauh war..sowas wie ich FB Gruppen zu dem Thema lese, hab ich hier NIE erlebt..nie..*grusel..
    Ich les ja gern in der Gegen-Milan Gruppe..einfach, weil ich immer wieder bestätigen muss, wie sehr die da einen an der Waffel haben..diskutieren kann man da nicht, hab ich einmal versucht..da kommste auch mit Sachlichkeit nicht weit..die wollen da haten, die wollen da vor allem ihre Richtung verbreiten (TsD) und daneben hat nichts Platz.und wenn CM morgen in Rente geht, dann wirds ein anderer..

  16. #15
    Mausilla

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    Zitat Zitat von Galadriel Beitrag anzeigen
    weil Hundehalter heute immer seltsamer werden, arroganter, abweisender..zeitgleich unsicherer...es ist super schwer geworden mit anderen Hundehaltern in Kontakt zu gehen, weil alle erstmal anleinen, weggehen..dann darf der Hund nicht frei laufen, weil läufig, frisch operiert, krank, im Training, hört nicht, keine Zeit...*augenroll..
    Ist zwar jetzt nicht direkt das Thema, aber dem kann ich nur zustimmen.

    Ich hatte meinen ersten Hund 1990. Da war die Hunde-Welt noch easy. Jedenfalls meistens. Dabei war mein Hund eine rauflustige kleine Saubacke, der auch so etliche Menschen nicht mochte.
    Hat aber keinen wirklich gestört. Wir hatten trotzdem jede Menge Hunde- und Menschenkontakte.
    Heute hätte ich wahrscheinlich wegen verbellen von Joggern und Radlern, sowie schnappen nach Leuten, die den Hund antatschen wollten, jede Menge Anzeigen an der Backe.
    Ganz zu schweigen von diversen Rüden, die mein Terriermix alle platt bügeln wollte. Das würde heute auch nicht mehr so durch gehen. Irgendein Trainer hätte sicher schon festgestellt, dass der Hund schwer gestört ist. Dabei war der eben bloß ein Terrier.

  17. #16
    Galadriel

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    Ja..

    Ich hab da ja ein kleines persönliches Projekt gestartet..dank meiner Berufserkrankung hab ich ja Zeit.

    Ich war früher viel auf einer großen Wiese, die Wiese ist geteilt in Liegewiese und allgemeine Grünfläche wo jeder drauf darf auch ungeleinte Hunde in der BusZ und das ganze ist angrenzend an einen groooßen Wald, da war immer Hundetreff um 16.30 besonders zur Brutzeit weil man sonst recht eingeschränkt ist im Freilauf.
    Da gabs dann nen festen Kern an Leuten, der Bestand aus mir und 3 -4 Bekannten ..

    Und ansonsten jeder der Zeit und Bock hatte aus dem Stadtteil...jeder war willkommen..erst Spiel und Spaß, dann gemeinsame Runde durch den Wald wenn keine BusZ war. Sogar aus dem angrenzendem Seniorenheim kamen immer einige Bewohner weil das für sie Abwechslung war und sie die Hunde alle so toll fanden. Sie wollten auch mal Ball werfen, Leckerchen verteilen..etc --


    Wenn andere Hundebesitzer zufällig den Weg kreuzten, waren der Großteil cool sind auf uns zugegangen, gelacht sich gefreut...nur ein kleiner Teil weichte aus, ein anderer kleiner Teil hatte so ChaosHunde die schon aus 50 meter zu uns gepeest kamen. aber wir hatten nen Rüden dabei der hat das dann geregelt, hat den Flitzer gecheckt..manchmal eingenordet, da gabs nie Ärger wegen udn auch nie Verletzungen, weil die Hunde damals noch lernen durften auch mal selber zu regeln. Heute ist das ja ein riesen Problem..

    In dem kleinen Stadtwaldteil samt Wiese hab ich früher soviele tolle Leute mit Hund kennengelernt...auch interessante Menschen, die ich ohne Hunde nie kennengelernt hätte...

    Dann hab ich ja Arbeit gewechselt, die Zeiten waren verschoben, dann wurde Ella krank, dann ich..etc und der Kontakt da ist für mich abgebrochen.
    Ich war bestimmt 4-5 Jahre nicht in dem Waldstück und wenn nur zu Zeiten wo keiner da war..durch meine Erkrankung hab ich sowieso alle Kontakte abgebrochen..naja lange Rede..

    Nun hab ich ja wieder Zeit und die Ella schleif ich auch noch soweit und wir sind fast wieder täglich da..
    Gefühlt gibt es mehr Hunde, aber alle weichen aus, alle angeleint, alle Hundehalter sehr bei sich.

    Und ich, ich bin immernoch so wie früher..ich freue mich eigentlich über jeden mit Hund, bin offen ...
    Versuche locker zu bleiben, sprich ich leine nur an wenn ich sehe da kommt ein angeleinter Hund..freue mich also wenn ungeleinte kommen, die dann aber 10 Meter vorher doch rangerufen werden..*seufz..

    Ich mach das jetzt seid Anfang des Jahres und es war mir nicht möglich auch nur einen Kontakt herzustellen, der über kurzes schnuppern an der Leine hinausging..

    Für Murphy find ich sowieso schwer nur noch Hundekumpels und ich merke ihm fehlt der Kontakt. Großhundebesitzer haben Schiss das er sich verletzt..lol..da kann ich auch reden wie ich will und Kleinhundebesitzer haben oft so verzogene Kläffer ..auch kein Spaß..
    Er verändert sich auch wird langsam Größenwahnsinnig Hunden gegenüber..hab schon ernsthaft überlegt über FB wen zu suchen..aber es ärgert mich so und ich versuche ja auch schon länger was in der Region zu finden, hab da bevorzugate Gebiete weil ich weiss da ist Hundehaltung noch problemlos..

    Naja..

    Dafür haben wir aus der WiesenZeit einen alten Freund wiedergetroffen und wieder oft Kontakt, quasie Murphys Ziehpapa wenn ich ihn nicht mit zur Arbeit nehmen konnte..aber das ist auch ein Hundeopa heute und man weiss nicht mehr wie lange das noch geht..
    Heute ist es dann eine Hundeseniorentreff mit Kaffee und Kuchen fürs Frauchen und viel Leckerchen für die alten Herrschaften..der weisse Michel hat früher das 10 Fache von Murphy gewogen und schon als Welpe hab ich da nie Sorge gehabt das was passiert..heute kann Michel sich kaum auf den Beinen halten..




  18. #17
    Galadriel

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    Aber wenn die coolen Leute die Hundehaltung einstellen, weil die Welt sich so verändert wie sie es tut, dann gibt es in 20 Jahren nur noch so komische Hundehalter und was das für Hunde bedeutet..

    So weit bin ich persönlich noch nicht, aber ich hab ja auch den Murphy noch mindestens 30 Jahre

  19. #18
    Galadriel

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    Die Ella guckt auf dem Bild voll bedröppelt..zurecht, sie wurde da so hingeschoben und wollte lieber wieder zum Pfefferkuchenhaus was meine Bekannte stehen hatte..

  20. #19
    Mausilla

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    Mir gehts da wie Dir. Ich finde es auch sehr schwierig, heutzutage Hundekontakte zu finden.
    Das ging schon los, so nach meinem Gefühl 2006/7. Da war es schon schwer für Cora jemand zum spielen zu finden. Dabei war die immer so freudig, wenn sie nen Hund zum rumwetzen hatte. Zum Glück hatte ich dann eine Hundeschule gefunden, die Spaziergänge und einen Platz zum spielen anbot. Da war ich jahrelang mit Cora und es war immer schön. Leider hat der dann aus gesundheitlichen Gründen aufgegeben.
    Bei Lea und Hero war das nicht so das Thema, die hatten sich und damit war für sie die Welt okay. Andere Hunde wurde eher ignoriert.
    Als Lea noch Welpe/Junghund war (Mitte der 90er), waren Kontakte auch noch kein Thema. Obwohl "Kampfhund", hatte sie in ihrer Jugend jede Menge Hundekumpels.

    Jetzt ab ich Rosie. Und ein Problem. Der Kleinen fehlt einiges an Sozialisierung und Erfahrung. Sie hatte ja anfangs wirklich vor allem Angst. Umwelt und Menschen, das haben wir mittlerweile gut hingekriegt.
    Aber Hunde - da hat sie erstmal Angst. Ich habe sogar Annoncen geschaltet, nach Gassikumpels. Nix.
    Örtliche Hundeschulen - nur Erziehungskurse. Ich will ja aber nur Sozialkontakte für meinen Minihund.

    Leute die man trifft, gehen einem meist aus dem Weg. Und wenn nicht, machen sie ihren Hund nicht los. Weil er nicht hört oder weil sie keinen Bock drauf haben. Oder weil Rosie so klein ist.
    Dabei taut die auf, wenn sie ein paar Minuten Zeit hat und ist dann ein lebhafter verspielter Junghund.
    Die Leute sehen nur den Angsthasen und kaum einer will sich mal Zeit nehmen, die Hunde in Ruhe Kontakt aufnehmen zu lassen.

  21. #20
    Dalmatiner

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    Offtopic:

    Hi!
    Ich mach mal beim OT weiter.
    Gala und Mausilla, eure Erfahrungen kann ich leider bestätigen
    Unsere Donnerstäglichen Hundetreffs auf der 20.000 qm eingezäunten Freilaufwiese sind auch nicht mehr so gut besucht wie vor 4-5 Jahren.
    Unterwegs auf Wanderungen gehts auch nicht über ein Lächeln hinaus.
    Selbst beim TA wird sich angeschwiegen, früher wurde mehr wg. der Hunde gefragt.
    Es wird heute halt alles zu eng gesehen, Hunde müssen die Halter schmücken

  22. #21
    Beast

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    Wenn ich sehe, was für ein Haufen Klugscheißer, Besserwisser und Regulierer die Hundegruppen in FB bevölkert... Ätzend!
    Jeder 2. hat einen "Angsthund" oder einen Hund im Training, das natürlich sofort quasi ausgelöscht wird, sobald der Hund im Training einen Hundekontakt mit einem frei laufenden Hund hat. Wie hab ich bloß meine Hunde erzogen bekommen? Oh richtig, da dürfen auch mal Fehler unterlaufen und Rückschläge passieren...
    Heute wurde in einer Hundegruppe der Aufruf einer Frau gepostet, die in einem Freilaufgebiet von einem Jogger (mit Hund!) per Kinnhaken niedergeschlagen wurde, weil ihr Hund - Trommelwirbel - frei lief! Die sucht nun, nach Menschen, die den Schläger evtl. nach ihrer Beschreibung erkennen. Da postete doch tatsächlich jemand, die Frau habe das aber auch provoziert, weil sie ihren Hund nicht angeleint hat, als jemand kam...

    Hier bei uns gibt es vier Hunde, mit denen wir normalen Hundekontakt bei Gassirunden haben. Das ist anscheinend ein guter Schnitt, im Gegensatz zu euch.
    Gala, wir müssen uns unbedingt mal treffen. Ich glaub, Murphy & die Zahnfee hätten Spaß!

  23. #22
    Galadriel

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    Ja müssen wir..

    Ich weiss gerade nicht ob es schön ist, das zumindest in diesem Punkt allgemeine Hundehaltung wir uns alle einig sind..

    Es ist übrigends entspannend ..ich bin aus ALLEN Hundegruppen raus, sogar aus der die ich total cool fand/finde, wo man auch mal Themen diskutieren konnte mit zum Teil Trainern und anderen vom Fach die sonst gern tabuisiert oder komplett verurteilt werden..wie zum Beispiel CM..und wir hatten immer schon Wetten bei jeder Cesar Diskusion, wieviele diesesmal die Gruppe verlassen weil wir tatsächlich über ihn diskutiert haben und uns mit einem "Isn Tierquäler ...hängt ihn auf" nicht zufrieden geben..

    Aber jetzt auch die sich wiederholenden Themen, die Diskusionen..es ist so ermüdent, es dreht sich immer im Kreis und es führt zu nix..zuletzt hat die Gruppe uns bei der Trainersuche geholfen und bei wichtigen Tierarztfragen. Ich glaub ohne die FB Gruppe würden wir immernoch rumeiern mit der anderen Hundeschule, oder wir hätten resigniert..aber da waren halt User die uns da echt geholfen haben..großartig.

    Aber wenn ich jetzt das Gehype um die Giftköder mitbekomme, geht mir auch schon wieder der Hut..und ich bin froh nicht jede Woche lesen zu müssen:
    " Du, du, du ihr bösen Hundehalter seid doch selber schuld..und ich bin perfekt mache nie Fehler, mein Hund trägft ne gelbe Schleife, ne Grüne und 2 mal im Jahr ne Rote, ich shape, clickere und fahre täglich über die intermeditäre Brücke.."...und dann kommen die anderen, die dazwischen gretschen die auch körperbetonter Arbeiten, Sporthundehalter...etc etc...und ab geht die Post..


    Dann les ich bei TsD das es Menschen gibt die ein Entschuldigungswort konditioniert haben ohne das sie schlaflose Nächte hatten wenn sie ihrem Hund aus versehen auf die Pfote getreten sind und ich weiss ich bin nicht nur da draussen ein Alien sondern auch im Internet^^


    Beast ach..genau wegen solcher Sachen pack ich das zur Zeit nicht..ne, ich hab nen alten Hund, ich will die letzten Monate mich nicht über sone Scheisse (sry) ärgern..;9

    Folgendes Video hat auch mal für Diskusion gesorgt..ratet mal..

    https://www.youtube.com/watch?v=hA6jUwZkvjw

  24. #23
    Mausilla

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    Je nach Hundeerziehungs- und Haltungsphilosophie würde unterschiedliche Gruppen ganz unterschiedliche Fehler finden. Aber irgendwas ist auf jeden Fall falsch und könnte zu Tode diskutiert werden.

    Ansonsten nettes Video von netten Hunden.

  25. #24
    Beast

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    Also, diese Aufrufe, in denen Hundehalter andere Hundehalter auffordern, ihre Hunde besser zu erziehen, damit diese Giftköderscheiße aufhört oder gar noch Dialogbereitschaft mit diesen Giftmördern signalisieren - da geht mir der Hut hoch! Das läßt sehr tief blicken...
    Die einzig noch echt nette, hilfreiche und weitgehend stressfreie Hundegruppe in der ich bin, ist ausgerechnet die der deutschen Zwerggriffon-Freunde.

  26. #25
    Beast

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    Hm, hab grad das Murphyvideo gesehen, was erregte da Aufsehen?
    Windhund könnte Murphy als Beute sehen und totschütteln? Hunde spielen einfach unkontrolliert miteinander? Murphy sucht Deckung beim Menschen & Reaktion darauf?

  27. #26
    Galadriel

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    Zitat Zitat von Beast Beitrag anzeigen
    Also, diese Aufrufe, in denen Hundehalter andere Hundehalter auffordern, ihre Hunde besser zu erziehen, damit diese Giftköderscheiße aufhört oder gar noch Dialogbereitschaft mit diesen Giftmördern signalisieren - da geht mir der Hut hoch! Das läßt sehr tief blicken...
    Die einzig noch echt nette, hilfreiche und weitgehend stressfreie Hundegruppe in der ich bin, ist ausgerechnet die der deutschen Zwerggriffon-Freunde.
    Jaaaaa, ich hab in so einer Diskusion mal den Vergleich mit Vergewaltigungen gebracht, das es ja durchaus Menschen gibt die sagen sowas wie :
    "Schau mal was die anhat, ein wenig hat sie ja selber schuld"..da platzt mir echt der Kragen.

    Das Hundehalter sich selber immer so "klein" machen, auch beim Thema Reglementierungen kommt sofort der Dutze-Finger gegen andere..
    Ich hab noch NIE nen Beitrag gesehen der dazu aufruft das wir und unsere Hunde mehr Rechte brauchen/fordern..nicht so vehemennt wie wir uns gegenseitig aufrufen uns angepasst zu verhalten, sonst.....

    Wir müssen regelmäßig teilweise sehr hohe Steuern zahlen, müssen mittlerweile ein affiges Procedre aussüben um überhaupt nen Hund haben zu können, doppelt Registrieren, artgerechte Hundehaltung ist heute nicht nur durch Infrastrukturen, Gesetze erschwert, nein auch durch andere Hundehalter....zeitgleich gibt es ..siehe meinen FB Post, von Stadtseite ( wahrscheinlich auch je nach BL) viele Sachen wo man sich als Hundehalter bisschen verarscht vorkommen könnte..(BusZ)

    Stattdessen ist Hundehaltung wie Politik geworden, erzählen wollen sie einem ständig diese Neoliberale Scheisse..
    "Pass dich an und sei dankbar überhaupt Arbeit zu haben, stelle keine Forderungen und wenn den Ball immerschön Flach halten"..wenn du es anders handhabst musst ja nicht nur vorm AG Angst haben, nein auch vor Kollegen die aus Schiss um den Job selber nie den Mund aufmachen ...

    "Verhalte dich angepasst und sei Dankbar das du überhaupt nen Hund haben kannst"...

    *schnauf..

    Griffon Gruppe würde ich vermutlich nach einem Tag entweder selber gehen oder gegangen werden..kenn ich noch aus der Mopsgruppenzeiten..die wollen immernur Lob und hören wie toll ihre Hunde sind, keiner lässts ich gern sagen das die Zucht Hundefeindlich ist und dann bestätigen sich die Leute immer wieder selber weil der eigene Hund fröhlich und gesund ist und ignorieren..

    Ich hab allgemein in den letzten Jahren ein schwaches Nervenkostüm, ist im echten Leben ähnlich..und dann werd ich unsachlich und radikal, weil es mir auch je nach Thema nah geht..siehe Qualzucht..ich kann da schwer ruhig bleiben und mir tun die Tiere richtig leid..ich kann heut schon heulen wenn ich sonen extrem gezüchteten Mops sehe..oder auch die ganzen Hunde in falchen Händen, oft Auslandshunde...bin da emotional nicht mehr so gut abgegrenzt..

    Auch darum fand ich die KsD Gruppe toll..ua hat Dr Irene Sommerfeld Stur da mit gepostet (http://sommerfeld-stur.at/ http://sommerfeld-stur.at/suenden/), Strodtbeck..beides Damen die in solchen Rassegruppen sicher nicht gern gesehen sind, aber mir ganz viel gegeben haben mit ihren Beiträgen, Forschungen, Büchern, Zusammenarbeiten mit anderen..ich kenn keine andere Hundegruppe wo soviel Potenzial vorhanden war, vor allem viele Trainer unterschiedlicher Ausrichtungen, ausser den extremen Grünen..die wollten da nie lange bleiben ^^
    Leider kann das Potenzial nie ganz ausgeschöpft werden wegen dieser ganzen Kleinkriege in der Hundereziehung..

    Die Trainerin meiner Schwester ist auch in der Gruppe, postet aber nicht..weil sie keinen Bock hat auf " Ach die kommt von Canis? Da kommt doch der Grewe auch her? .-.Nein Danke, dann kann das ja nichts gutes sein"...ist das nicht schlimm?

  28. #27
    Galadriel

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    Ja das Video..

    Ich hab gefragt was sie denken wenn sie diese Szene sehen..

    Und da kam sofort, der Kleine ist überfordert, der Große nutzt den aus, der Kleine ist aber auch schlau, der Mensch ist unmöglich weil er die Hunde noch anfeuert obwohl der Kleine schon an Grenzen stößt, überhaupt die Ungleichheit der Hunde, wieso man den Hund nicht schützt....etc etc..

    Armes Murphyli

  29. #28
    Galadriel

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    Passend irgendwie zum Thema

    So wenig Sätze und so treffend...großartiger Mensch

    http://blog.goldwolf.de/interview-mit-guenther-bloch/#more-608

    Klar, deutlich..recht hat er!



    "Worunter leiden Haushunde/Familienhunde Ihrer Meinung nach am meisten?
    An nervigen Menschen, die sie nicht Hund sein lassen wollen und ständig an ihnen herum manipulieren müssen, weil sie doch „ach so hilflos, zerbrechlich und gestresst sind“. Auf kanadisch: „Ridiculous“. "
    Wieso halten sich längst überholte Erziehungstheorien –methoden so hartnäckig, trotz wissenschaftlicher öffentlicher Widerlegung?
    Weiß ich nicht. Ist mir auch egal. Ich beteilige mich grundsätzlich nicht an Methodenstreits. Wissenschaft streitet übrigens. Zu Recht. Was ist denn widerlegt, bzw. bewiesen? Dass alles nur positiv und mit viel Trallalla geht?
    Das ist eben mitnichten bewiesen!




  30. #29
    Tinki

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    Für mich hat Cesar Milan sehr viele großartige Ansätze!
    Allerdings unterstütze ich einige seiner Methoden auch absolut nicht.
    Für mich gilt für ihn, was für mich auch für alle anderen Trainer gilt.
    Den heiligen Grahl gibt es nicht. Man kann sich immer das herausziehen, was zu einem selbst und seinem Hund passt und den Rest lässt man eben außen vor.

    LG Tinki

  31. #30
    Dalmatiner

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    Hallo!
    Ich finde G.Bloch einfach genial.....genial einfach. Kurze, präzise Aus- und Ansagen.
    Super.
    Er kann Mensch, Wolf und Hund sehr gut einschätzen.
    Den möchte ich gerne mal treffen. Auch wenn ich dann ganz blöde dastehe

 

 
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