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Hund frisst kein nassfutter

  1. #1
    jenny259

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    Frage Hund frisst kein nassfutter

    Guten abend liebe Nutzer,
    ich habe seit 2 Wochen einen neuen Hund.
    In dieser Zeit ist mir aufgefallen das er jegliches Hundefutter also Nassfutter stehen lässt nur Trockenfutter UND Katzenfutter
    (Nassfutter ) frisst er.
    Ich weiß das es schädlich ist deswegen will ich ja wissen ob es eine Alternative gibt das wie Katzenfutter schmeckt eben nur für Hunde. Langsam verzweifle ich, ich hab sehr viele Hundefutter sorten probiert über Instinct Pedigree bis Schalenfutter. Und alles verweigert er dafür naschen die Katzen gerne aber nicht viel
    Gibt es Hundefutter das wie Katzenfutter schmeckt oder kennt ihr etwas was euer Hund nicht stehen lassen würde? Er ist übrigens ein Jagdterrier Pinscher Mix vllt hilft das ja. Über antworten freue ich mich sehr.

  2. #1
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    Frage

    Ich kann dir empfehlen, mal einen Blick in den Ratgeber von Heike zu werfen.

  3. #2
    Rewana

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    Hallöchen,
    hast du es mal mit selber kochen bzw. barfen versucht?

    Allerdings kann ich dir da nicht wirklich weiter helfen da ich mich damit auch nicht so auskenne. ABer es sind einige im Forum die so ihre Hunde ernähren und die werden dir da bestimmt helfen.
    Gruß
    Rewana

  4. #3
    jenny259

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    Standard

    Danke für deine Antwort.
    Rohfütterung hört sich schonmal sehr gut an.
    Nur hab ich leider keine Ahnung wie teuer so etwas ist?

  5. #4
    AndreaManuela

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    Das ist nicht teuer. Ganz sicher nicht teurer als Dosenfutter (ich glaube sogar billiger). Wir haben einen kleinen Zooladen, der dafür alles anbietet. Große Kühlteken mit viel Auswahl und auch Zusätze (Öle, Grünlippmuschel etc etc). Aber soweit ich weiß, bieten jetzt auch große Ketten (Fressnapf?) BARF-Produkte an. Lass Dich dort mal beraten. Und es ist wirklich nicht schwer; Du findest sicher auch schon einige Anleitungen im www.
    Ich barfe auch - aber mein Hund steht auch total auf Katzenfutter. Er leckt immer Reste aus dem Katzennapf.

  6. #5
    Trofu

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    Ich empfehle eher die Lektüre von Swani Simon BARF. ..

    Beim Fressnapf usw wird die Beratung eher in Richtung Fertigfutter gehen, und wirklich informiert sind da die wenigsten Angestellten.

    In unserem Fressnapf wird das Fleisch von petman verkauft, das ist schlechte Qualität meistens.
    Ich bestelle meist beim Tierhotel. Lohnt sich halt nur, wenn man Platz zum Einfrieren hat.

  7. #6
    Mausilla

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    Du hast den Hund erst 2 Wochen. Wahrscheinlich ist er es von den Vorbesitzern so gewöhnt mit dem Katzenfutter. Grad bei Kleinhunden hab ich das schon öfter gehört, dass die Leute denen Katzenfutter geben. (und Hunde finden das ausgesprochen lecker)

    Ich würde eine Futterumstellung versuchen, indem Du das Futter erstmal mischst. Und dann vom Katzenfutter immer weniger gibst. Und immer mehr Hundefutter.

    Trockenfutter weiche ich immer so 30 min vor dem füttern mit warmem Wasser ein. Sonst quillt es im Hundemagen dann auf und entzieht dem Hund sehr viel Feuchtigkeit bei der Verdauung. Und manche Hunde trinken recht wenig, so dass die dann ein Flüssigkeitsdefizit haben.

  8. #7
    AndreaManuela

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    Klar, Swanie Simon. Den Ratgeber von ihr kann ich nur empfehlen. Ich hatte jetzt Fressnapf erwähnt, weil nicht so viele kleine, unabhängige Zooläden gibt.
    Man kann natürlich auch zum Fleischer gehen und Reste kaufen.

    Mausilla hat da schon recht, Du solltest vielleicht ein bisschen Geduld haben und immer wieder probieren. Ich bin ja froh, dass ich in der Beziehung einen so pflegeleichten Hund habe - Rübe frisst alles.

  9. #8
    Franzi-St

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    Hallo ihr Lieben,
    also ich barfe auch und es ist nicht teurer als gutes Fertigfutter. Man muss es sich nur mal pro Tag durchrechnen. Meistens kostet der Hund am Tag soviel wie ein Brötchen und eine Tasse Kaffee beim Bäcker. Mittlerweile schießen "BARFläden" ja auch wie Pilze aus dem Boden. Hier sollte man aber unbedingt drauf achten, dass die Anbieter auch wirklich Ahnung haben und nicht einfach nur mit auf den Zug springen wollen. Am besten ist fertig gemischtes Barf. Das bekommt man meist in den unterschiedlichsten Ausführungen.
    Darf ich fragen, warum du gerne Nassfutter füttern möchtest? Als Zusatz zum Trockenfutter oder als Alleinfuttermittel? Denn das Trockenfutter ist natürlich besser für die Zähne und vom reinen Nassfutter bekommen die Hunde (meinen Erfahrungen nach) immer ziemlichen Mundgeruch

    Liebe Grüße,
    Franzi

  10. #9
    Trofu

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    Das stimmt nun überhaupt nicht, dass das Beste fertig gemischtes barf ist.

    Meist ist das viel zu einseitig.

  11. #10
    AndreaManuela

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    Ich mische auch selbst. Vor allem, weil es ja auch ab und zu frisch sein soll - also frisch geschredderter Salat, Möhre, Gurke... Gekochtes Gemüse friere ich natürlich auch ein.

    Ich verzichte ganz auf Trockenfutter beim Hund. Ich habe bei Trockenfutter nie ein gutes Gefühl. Ganz mies. Zuviel Zucker, zuviel Salz. Zur Zahnreinigung gibt es ein Stück Suppenfleisch, Knochen oder einen X-Knochen (ja, ist auch Fertigfutter, ich weiß).

  12. #11
    Sera

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    Zitat Zitat von Franzi-St Beitrag anzeigen
    Denn das Trockenfutter ist natürlich besser für die Zähne und vom reinen Nassfutter bekommen die Hunde (meinen Erfahrungen nach) immer ziemlichen Mundgeruch
    Trockenfutter ist für die Zähne ähnlich gut wie Kekse für menschliche Zähne. Die Pellets werden maximal einmal durchgebissen, einen Zahnreinigungseffekt gibt es da nicht; im Gegenteil pappen sich die im Speichel aufgeweichten Brösel besser an die Zähne und sorgen für einen hübschen Belag. Nassfutter macht auch keinen Mundgeruch, wenn es hochwertig ist. Minderwertige, teils zuckerhaltige Futter sorgen für Zahnbeläge, was zu Zahnstein führt und so den Mundgeruch verursacht.
    Bei reiner Trocken- oder Nassfütterung sollte man generell Kausachen zur Zahnreinigung füttern; Luftröhren, Ochsenziemer, eben solche harten Sachen, auf denen der Hund lange herumkauen muss - das sorgt für einen gewissen Abrieb



    @TS
    Wenn du beim Nassfutter bleiben möchtest, würde ich, wie schon gesagt, langsam das Hundefutter unter das Katzenfutter mischen und nach und nach das Verhältnis ändern.
    Magst du doch frisch füttern, würd ich zum Selbermischen raten. Ist natürlich mehr Aufwand, als eine Dose zu öffnen, aber du weisst genau, was in deinem Futter drin ist und es lässt sich viel vorbereiten. Barf-Shops findest du im Internet haufenweise (unbedingt auf die Deklaration achten; "Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse" ist auch bei BARF ein Hinweis darauf, dass vor allem Müll verarbeitet wurde), man kann auch beim Metzger (oder wenn man Glück hat, beim Bauern nebenan) Schlachtabfälle bekommen, die sich nicht für den Verkauf eignen. Da muss man dann aber darauf achten, dass es nicht zu bindegewebshaltig ist (wenn vor allem Haut, Schwarten etc. dabei ist), weil das recht schlecht verdaulich ist.
    Kohlenhydrate müssen rein, erklärt sich von selbst. Reis, Vollkornnudeln, Kartoffel, Amaranth, da findet man einiges zur Auswahl.
    Obst und Gemüse kann gedünstet oder roh püriert werden (im ganzen können Hunde es nicht aufschließen); grad am Anfang sollte man nicht zuviel durcheinanderschmeissen, sondern nach und nach testen, wie der Hund es verträgt. Was man alles verfüttern kann, findest du hier: http://www.mkd-shop.ch/man_darf.php
    Auswahl ist also vorhanden; Hund muss nicht jeden Tag dasselbe futtern.
    Um endlich mal auf die Kosten zu kommen - ich bekomme mein Fleisch günstig von einem Anbieter in der Nähe, füttere als Kohlenhydratquelle Kartoffeln (ich vermute, dass der Zwerg Getreide nicht verträgt) und an Gemüse und Obst immer erhältliche "Standards" wie Möhren, Sellerie, Fenchel und Äpfel, ansonsten was saisonal dran und entsprechend günstig ist. Nicht immer; es wird immer mal variiert, aber damit kommt man sehr günstig weg. Hochgerechnet komme ich damit sehr viel günstiger weg als mit einem hochwertigen Fertigfutter.
    Und vom Arbeitsaufwand her... Ich stehe zum pürieren von Obst und Gemüse vllt eine Stunde in der Küche und mit dem Ergebnis komme ich locker einen Monat hin. Kartoffeln kochen sich von allein, Fleisch taut sich von selbst auf. Das Zusammenmischen ist einmal wöchentlich eine halbe Stunde, also Aufriss ist was anderes

  13. #12
    Franzi-St

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    Standard

    Also ich füttere ja auch nicht nur Trockenfutter, aber es ist ja nun mal so, das Trockenfutter den Zahnstein vorbeugen "kann". Wenn ein Hund schon Zahnstein hat, nützt es natürlich nischt ... Aber wie bei vielen hundethemen gehen ja auch hier sicherlich die Meinungen auseinander - was ja auch gut ist.

    Liebe Grüße,
    Franzi

  14. #13
    grummelig

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    Hin und wieder ein Knochen sollte dem Zahnstein aber auch vorbeugen. Verglichen mit hochwertigem Nassfutter der Premiumhersteller (was nicht immer gleichbedeutend mit hochwertig ist!!!) ist Barfen keineswegs teurer wie im Thread schon gesagt. Aber hast schon recht: 10 Hundehalter, 20 Meinugen zum Thema Ernährung!

  15. #14
    Katty

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    Ich denke das gibt sich auch wieder, das der dann auch das richtige Nassfutter nimmt. Vielleicht auch mal besondere Sorten nehmen mit Wild oder so, darauf stehen die ja so richtig....

  16. #15
    Gucci

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    Mein Hund ist 14 Jahre alt (Golden Retriever), kerngesund und hat NIEMALS Naßfutter angerührt. Nur Trockenfutter oder selbstgekochtes (eher selten). Er bekommt nur qualitativ hochwertiges Trockenfutter und frisst es nach wie vor sehr gerne. Zur Zeit natürlich die Senioren-Mischung.

  17. #16
    Lischen

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    Standard

    Morgen


    Ja kann ich mir schon vorstellen, welchen kopf du dir machst. ich habe jetzt ne Lösung für mich gefunden, habe aber auch mehrere Anläufe gebraucht. Auch ich habe es mit mischen versucht, musste aber dann viel Futteur wegwerfen., weil die Mengen einfach zu groß waren. Habe ja nen kleinen Hund. Ich habe mich dann auf verschiedenen Seiten im Internet informiert und bin auch fündig geworden. Da http://www.hunde.de/magazin/das-idea...proben-finden/ konnte ich kleinere Mengen ausprobieren, die ideal sind, da kannste aber auch größere kaufen. Das Futter ist echt hochwertig, vielleicht klappts ja damit. Versuch macht klug.

 

 
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