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Wo bleibt die Zeit...

  1. #1
    Galadriel

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    5

    Standard Wo bleibt die Zeit...

    Am 24 Oktober ist meine Ella 8 Jahre alt geworden.

    Ein Kindheitstraum wurde vor 8 Jahren Wirklichkeit.
    Nun bin ich fast 35 Jahre alt und mein ehemaliger Kindheitstraum bekommt schon graue Haare, zeigt die ersten körperlichen altersbedingten Veränderungen und jeden Tag wird mir persönlich bewusster das der Tag X näher rückt, wenn es auch nicht gleich morgen sein wird...

    Ich habe grade eine Frau getroffen, eine Frau mit der ich nie viel reden konnte in den 8 Jahren, weil ihre Hündin und meine Hündin sich gehasst haben wie es nur irgend geht..
    Alle Versuche die beiden wenigstens so aneinander zu führen das man entspannt aneinander vorbeigehen kann scheiterten damals und so haben wir uns die letzten Jahre immer nur von der anderen Straßenseite aus gegrüßt.
    Heute nun treff ich die Frau, alt ist sie geworden im Gesicht und ich frage sie wie es denn Leila geht..
    Da stehen wir, vorm Supermarkt und sie bricht in Tränen aus..
    Leila ist vor ein paar Wochen im Alter von 14 Jahren gestorben.

    Wie oft hab ich geflucht das diese Hündin ausgerechnet in meinem Stadtteil leben muss, alles wäre so viel entspannter gewesen..
    Immer die Sorge sie könne plötzlich um die nächste Ecke kommen und die Hunde mutieren wieder innerhalb von Sekunden
    so das sie einem für einen Bruchteil der Zeit ganz fremd erscheinen..
    Man hat zwar damit leben gelernt und über den Dingen gestanden, sich zusammengerissen und den eigenen Hund in solchen Situationen so gescholten das er sich nicht traute noch Pieps zu sagen, aber die Anspannung war immer da.....
    Da stand die Frau dann und weinte, ich nahm sie in den Arm...eigentlich nicht meine Art fremde Menschen so an mich zu lassen aber ich fühlte so mit ihr, sie erzählte mir das sie keinem anderem Hund diesen Platz einräumen könne und auch private Umstände machten eine Neuanschaffung unmöglich...
    Sie fragte wie alt meine denn nun sei und beglückwünschte mich unter Tränen das sie noch so jung sei...
    Doch ich sehe das Alter in ihr vorranschreiten und ich weiss, wenn Ella nicht mehr ist wird es auch keine Nachfolge geben...

    Und sowas passiert immer häufiger..
    Vor ein paar Monaten ging ich eine kleine Seitengasse entlang wo ein altes Ehepaar (ca 70) mit dem Rüden ihrer verunglückten Tochter lebt.
    Der Mann sitzt gerne wenn es nicht regnet mit der Sonntagszeitung auf dem Balkon, so auch diesen Tag.
    Ich grüße ihn wie immer und er steht auf winkt, bittet mich mit ernstem Gesicht zu warten.
    Seine Frau kommt aus dem Haus mit hochrotem Kopf und einem Briefumschlag in der Hand, ich frage gleich nach Mirko weil ich so ein komisches Gefühl hatte.
    Sie erzählt unter Tränen das bei Mirko ein Tumor entdeckt wurde und bei genauerer Untersuchung noch mehr bösartige zum Vorschein kamen, so das sie ihn innerhalb weniger Tage erlösen mussten.
    Die alte Frau war so am weinen und der Mann schon lange verschwunden, sie öffnet mit zittrigen Händen den Briefumschlag und zeigt mir Fotos vom dem Hund als Welpe noch bei der verunglückten Tochter auf dem Arm...
    Phuuu....wenn ich sie heute treffe, frage ich immer nur " Und..?"..weil ich nicht weiss was zu sagen, denn sie weinen immernoch, der Mann konnte bis vor kurzem garnicht darüber reden, ist immer weggegangen wenn ich mit meinen Hunden kam..
    Heute freut er sich wieder meine Hunde begrüßen zu können, aber wenn ich frage wie es so ist winkt er immer ab...
    Sie hingegen redet viel darüber und ich höre gerne zu, weil ich den Schmerz gut nachvollziehen kann und weiss wie gut es tut wenn jemand der diesen Schmerz nachempfinden kann zuhört.

    Solche Situationen erlebe ich mit den Jahren immer öfter und dieses Jahr sind es schon mindestens 5 Hunde, die immer in mein Stadtbild gehörten aber nun gehen mussten..

    Es war so toll damals, einen solch schönen, vitalen jungen Hund zu führen..
    Alle Hunde um den Eigenen herum waren älter und nun ist sie selber eine der Älteren und wird irgendwann einfach nicht mehr da sein...


    Ich weiss der Lauf des Lebens..Circle of Life...
    Aber nachdem letztes Jahr meine Katze nach 15 Jahren gehen musste und ich mich nie bewusst damit auseinandergesetzt habe als sie älter wurde und so sehr dann getrauert habe, versuche ich dieses Thema nicht wieder zu ignorieren...
    Die Tiere begleiten einen einige Lebensabschnitte, gehören so selbstverständlich dazu wie ein guter Freund den man nicht missen möchte..
    Ich weiss wie es ist Freunde durch den Tod zu verlieren, Zweibeinige und Vierbeinige..

    Nach so einer Situation wie heute bin ich mal wieder so nachdenklich und auch traurig, denn auch ich werde eines Tages im Supermarkt stehen und angesprochen werden wo denn mein "anderer" Hund sei und ich weiss nicht ob ich dann noch ein klares Wort aussprechen kann, wo allein die Vorstellung daran mich schon traurig macht...

    Macht ihr euch über sowas auch Gedanken, geht euch sowas auch nah?
    Oder hab ich grad nur eine übersensible Phase....
    Manchmal glaub ich das Älter werden meiner Tiere geht mir Näher als mein eigenes....

    Grüße

  2. #1
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    Ich kann dir empfehlen, mal einen Blick in den Ratgeber von Heike zu werfen.

  3. #2
    Trofu

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    Geht mir oft absolut genauso Gala :knuddel:

    Ich hab ja im Moment das Glück einen ganz jungen Hund zu haben.

    Aber ich weiss wie schnell es geht, dass sie alt werden. *seufz*

    Von Felix alten Freuden sind noch 2 da und denen gehts auch nicht gut

  4. #3
    Galadriel

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    War das auch so, das du manchmal heimlich für dich "verglichen" hast?

    Einige von Ellas "Freunden haben schon echte gesundheitliche Leiden, da kann dann der eine nicht mehr so toben, der andere darf nicht mehr ins kalte Wasser, ein anderer hat keine Lust mehr zu spielen oder die Ausdauer versagt...

    Spaziergänge heute sind ganz anders als damals..
    Wie alte Menschen die sich ihre Leiden klagen, erlebe ich nun immer öfter wie man sich gegenseitig das Leid des Hundes klagt.
    Und NOCH habe ich das Glück mir das nur anhören zu müssen, ich klopfe jedesmal auf Holz, denn bis auf schwindene Ausdauer und graue Haare hat Ella noch keine Altersbeschwerden..

    Radtouren haben früher 2-4 Stunden gedauert, da wurde dann zwischendurch getobt..
    Heute reicht es ihr die 10 Min zum Wald zu fahren, dort dann einmal ihre 5 Minuten zu bekommen und ansonsten es gemütlicher angehen zu lassen.
    Manchmal werde ich wehmütig wenn ich so junge Hunde tollen sehe die nur vor Energie strotzen...manchmal finde ich es aber auch entspannend wie es jetzt ist..

  5. #4
    Trofu

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    Dito!

    Alles hat eben seine Zeit im Leben..

    Und ich gebe zu, ich genieße die Zeit mit Poldi sehr

    Aber auch das Altwerden von Felix hab ich irgendwie "genossen" , weil seine Vorgänger alle mehr oder weniger plötzlich quasi aus dem Leben gerissen wurden.

    Ich war froh dass er bei mir alt werden durfte

    Shit, jetzt kommen mir wieder die Tränen... er fehlt uns ganz schrecklich.

  6. #5
    Galadriel

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    Ja das glaub ich das er fehlt...
    So ein Hund ist irgendwie was besonderes, kein Haustier ausser vielleicht Katze, bindet sich so und lebt so "eng" mit uns zusammen...

    Ich geniesse auch jeden Tag, jede Zeit... doch die Zeit rennt immer schneller...und das macht ein bisschen Angst vor dem was irgendwann bevorsteht.

  7. #6
    discomedusa

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    Ach ja, ich konnte mir lange Zeit auch nicht so recht vorstellen wie das ist, einen Hund, langjährigen Freund und Begleiter zu verlieren bis dann vor fast zwei Jahren unsere Hündin Sheara mit 17 Jahren gestorben ist. Sie fehlt mir immer noch ganz doll. Wir haben ziemlich bald danach Klara bekommen, sie ist erst 1,5 und ich genieße die kurze Zeit der Jugend mit ihr. Unser Rüde Moritz ist auch schon über 11, da denke ich nun auch schon häufiger an den Abschied.
    Für mich hat die Zeit mit einem Alten Hund aber auch sooo viel Schöness. Bei Sheara war es eine sehr intensive Zeit. Und ich habe sogar ein gutes Gefühl dabei, an ihren Tod zu denken, natürlich traurig aber auch ein bisschen so wie "ich habe es gut abgeschlossen, gut zu ende gebracht, sie konnte sich auf mich verlassen bis zu letzt".

    Hier in der Nachbarschaft und bei meinen Eltern habe ich auch schon viele Hundeleben zu Ende gehen sehen. Manche Leute - wie meine Eltern - haben kurz danach einen neuen Hund, anderen wollen keinen neuen mehr. Und irgendwie kommt es mir vor als ob die mit neuem Hund glücklicher sind.
    Und ich würde mir immer wieder sehr schnell einen neuen Hund holen. Nicht um den alten "zu ersetzen", sondern weil ich das Leben ohne Hunde einfach nicht ertrage. Und es gibt so viel tolle Hunde da draußen !

  8. #7
    Leonberger

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    Echt bewegend wie du die Zeilen geschrieben hast. Konnte mir echt vorstellen wie du dich dann als fühlst.
    Ich selbe kenne nur eine Situation. Aber den Hund kannte ich selber erst seit einem starken Jahr. Aber geschockt war ich trotzdem. Er hatte auch Krebs in den Knochen, sehr weit fortgeschritten. War erst 9 Jahre alt, hatte aber als Galgo eine sehr schwere Zeit hinter sich.
    Dagegen die Kumpels meiner Hunde sind maximal drei Jahre älter wie sie selber. Da denkt man noch nicht daran, daß es vorbei sein könnte.
    Womit ich bei manchen Tagen echt zu kämpfen habe, ist der Verlust meiner beiden Katern. Gerade Jonny war ein so toller Kater, sehr sensibel, es tut nach Jahren immer noch weh....

  9. #8
    Mausilla

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    Ach gala, Du sprichst mir so aus dem Herzen.

    Ich setze mich ja notgedrungen schon seit längerem mit dem Thema auseinander. Und weiß, dass mir mit meinen beiden Dicken nicht mehr viel Zeit bleibt, Cora ist ja zum Glück noch ein paar Jährchen jünger. Allerdings weiß ich auch, dass ich, wenns mal soweit ist, Rotz und Wasser heulen werde. Es steht mir schon beim schreiben das Wasser in den Augen.
    Ich versuche es immer nicht so gefühlsbetont zu betrachten, aber wenn ich zurückdenke wie sie früher waren.... Kraftstrotzende, leistungsfähige, lebensfohe Hunde. Manchmal nervig, manchmal peinlich, nicht immer ein Vorbild an Gehorsam. Und zu jeder Schandtat bereit.
    Gut lebensfroh sind sie immer noch, GsD leben Hunde im Hier und Jetzt.
    Aber ich sehe halt die Alterserscheinungen.

    Meine beiden Nachbarinnen haben auch so alte Hunde. Letzens haben wir uns über die alten Hunde unterhalten und hätten beinah allesamt angefangen zu heulen.

    Sicher genieße ich die Zeit mit den Senioren, hat ja auch viel Schönes. Und ich verwöhne ehrlich gesagt auch etwas mehr, lasse manches durchgehen, was ich früher nicht getan habe.

    Vor zwei und drei Jahren mußte ich meine Katze Jasmin und meinen Kater Felix gehen lassen. Im stolzen Alter von 13 und fast 17 Jahren. Trotzdem war es schwer und ich denke, trotz neuer Katzen, oft an die beiden.

    Es werden auch neue Hunde kommen, da bin ich ganz sicher. Sie werden die vorherigen nie ersetzen, es sind andere Persönlichkeiten, aber ohne Hund möchte ich nicht sein.

    Trotzdem wünsche ich mir ganz egoistisch meine Hunde mögen noch ein paar Jahre bei mir sein.

  10. #9
    Galadriel

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    Als meine Katze starb im letzten Jahr habe ich ja viel im Net gelesen auf der Suche nach Trost, Verständnis und auch Ablenkung..
    Dabei stieß ich in einem Forum auf den Autor Kosins, er erzählt von den Drei wichtigen Tagen im Leben eines Tierhalters...

    Ich habe wohl gerade den zweiten....

    Der zweite Tag wird sich acht oder neun Jahre später ereignen. Es wird
    ein Tag wie jeder andere sein. Alltäglich und nicht außergewöhnlich.



    Aber, für einen überraschenden Moment wirst Du auf Deinen langjährigen
    Freund schauen - und Alter sehen, wo Du einst Jugend sahst. Du wirst
    langsame überlegte Schritte sehen, wo Du einst Energie erblicktest. Und
    Du wirst Schlaf sehen, wo Du einst Aktivität sahst. So wirst Du
    anfangen, die Ernährung Deines Freundes umzustellen - und womöglich
    wirst Du ein oder zwei Pillen zu seinem Futter geben. Und Du wirst tief
    in Dir eine wachsende Angst spüren, die Dich die kommende Leere erahnen
    lässt.



    Und Du wirst dieses unbehagliche Gefühl kommen und gehen spüren, bis schließlich der dritte Tag kommt.


    Dazu kommt, das immer wenn ich wen treffe den ich länger nicht sah, hören muss wie grau Ella geworden ist.
    Ich finde das ja wunderschön wenn schwarze Hunde eine weisse Schnauze bekommen und über die ersten Haare hab ich mich sogar gefreut, doch so langsam wo mir bewusst wird was das auch mit sich bringt kann ich mich nicht mehr drüber freuen...meine Grau-Elfe..

  11. #10
    Galadriel

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    Ah ich hab die ganze Geschichte auf Youtube gefunden..

    Wer mag..nehmt ein Taschentuch dazu..
    http://www.youtube.com/watch?v=cTrRF...eature=related

    Ich, ich nehm meine Große jetzt in den Arm auch wenn sie das nicht so mag, da muss sie durch und dann machen wir weiter...
    Ich hoffe mindestens nochmal 8 Jahre...

  12. #11
    vivi81

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    Huhu,

    auch wenn meine Zwei noch nicht soo alt sind denke ich ab und zu darüber nach..
    Aber ich darf darüber gar nicht nachdenken, sonst kommen mir gleich die Tränen...
    Lexi ist ja indem Sinne mein erster eigener Hund und unsere Bindung ist so besonders.
    Manchmal kommen mir auch Tränen vor Glück, wenn ich sie so daliegen seh oder sie einfach nur süss ist.

    Da denk ich dann immer, hoffentlich werden sie alt.. ;(

  13. #12
    Schrecker82

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    edit: Abzugfinger war zu schnell, Doppelpost

  14. #13
    Schrecker82

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    Ich hab ja nun wirklich zwei Jünglinge - und doch, ich denke auch darüber nach, wie es mal sein wird.

    Wenn ich auf der Arbeit bin und wir erlösen ein Tier, dann denke ich "Du stehst auch mal an diesem Punkt...du musst den Zeitpunkt richtig wählen, solltest du die Entscheidung treffen müssen" wenn ich TV Tiersendungen gucke und da wird ein Hund eingeschläfert, dann nehm ich meine ganz dicht an mich, knuddel sie unter Tränen und sage ihnen, sie sollen mir zeigen wann ich ihnen helfen muss.

    Ich habe bei Bekannten, Verwandten, Freunden schon so einige Tiere gesehen, von klein auf, wie sie älter wurden...wie sie nach langem Leiden gingen, wie sie einfach alt wurden und einschliefen, oder wie sie plötzlich aus dem Leben gerissen wurden. DAS war jedesmal schon schwer - aber beim eigenen Hund?

    Ich mag mir (so sehr ich manchmal schimpfe*g*) ein Leben ohne meine Stinker nicht mehr vorstellen. Irgendwann wird der Tag kommen.

    Und ja Gala, die Zeit rennt. Manchmal wache ich auf und denke "Oh ich hätte auch so gerne einen Hund" - und dann seh ich "Ich hab ja zwei" - es komt mir manchmal vor als habe ich Gordon erst gestern das erste mal gesehen - und dabei ist es schon 2,5 Jahre her.

    Und ich werde hier sicher von vielen angesprochen werden, wenn ich nur noch mit einer Leine in der Hand laufen werde. Das kommt jetzt schon vor - als Connor operiert wurde bin ich öfter getrennt gelaufen, auch heute kommt es vor, das Gordon mal schnell muss, Connor aber schläft.

    Dann geht man nur mit einem. Trifft man jemanden, werden die Mienen ganz ernst, und man wird gefragt "Was ist denn mit dem anderen? Der ist doch nicht..." "Nein, isser nich"

    Jetzt muss man nur erklären "Der schläft egrade, der musste grade nicht" - aber irgendwann kommt "Ich musste ihn gehen lassen" - und vor dem Tag habe ich heute schon "Angst" - und besonders davor, dass die Hunde nicht alt werden dürfen, sondern es etwas plötzliches ist.

  15. #14
    Jack

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    Gala,das Video ist traurig und schön zugleich und man braucht Taschentücher.

    Mit Jack habe ich GsD ja noch hoffentlich lange Spaß,auch wenn er mit seinen 6,5Jahren doch schon anders ist,wie noch vor 2Jahren.

    Aber ich mache mir natürlich auch Gedanken darum,aber eher wegen Steven,der Goldi von meinn Eltern,der wird jetzt 12,5Jahre ist auf einen Auge so gut wie blind und hört nicht mehr ganz so gut und ist langsamer geworden und da hat man natürlich Angst das es er nicht mehr lange bei uns ist.
    Ich bin froh das ich jetzt dadurch,das wir hinter meine Eltern ziehen öfters die möglichkeit habe ihn zu sehen.Steven und ich haben auch ein sehr inniges Verhältnis,was zum Teil auch daran liegt,das er kam als ich 12Jahre war und ich ihn immer mit hatte und es war für mich schon schwer ihn da zu lassen,als ich aus zog,aber ich war ja nie weit weg und konnte ihn immer abholen,wen ich wollte.
    Trotz das wir uns jetzt seit gut 5Jahren nicht mehr täglich sehen und manchmal auch Wochen lang nicht sehen,geht mir jedes Mal das Herz auf wie dolle er sich freut mich zu sehen,auf der anderen Seite ist es aber auch traurig zu sehen,wenn wir ihn beim Gassi gehen treffe,wie lange erbraucht um zu begreifen,das ich es bin,aber wenn er dann mit bekommen hat,das ich es bin ist es wieder schön zu sehen,wie er auf einen zu gerannt kommt und nur kuscheln will.

    WIr haben ihn ja am 3.7 beinahe verloren,da stand es sehr schlecht um ihn und dieses Gefühl werde ich wohl nie vergessen,mir hat es so weh getan ihn da liegen zu sehen und keine Regung von ihm zu sehen,wo man es gewohnt war,das er sich wie ein bekloppter freut,zwischen den Bein durch läuft und knuddeln will.
    GsD hat er sich nach gut 1Woche wieder berappelt und zur Zeit geht es ihm recht gut,klar tun mal die Beine weh und Treppen laufen kann er nicht mehr wirklich,aber ich bin um jeden Tag,den er da ist froh und kann jetzt schon sagen,das wenn er nicht mehr ist,ich extreme Ablenkung brauche damit ich nicht nur den ganzen Tag heule.

    Ich möchte ihn auch unbedingt noch malen lassen,damit ich immer ne Errinnerung an ihn habe.Ich muß nur mal Julia fragen,ob sie dazu noch Zeit hat und das auch machen würde,weil sie mir Jack schon gemalt hat und wenn ich mir das Bild angucke,das ist so täuschend echt,das man das Gefühl hat der Hund sitzt einem echt gegenüber.

  16. #15
    Jack

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    Das ist er übrigens.

    http://img26.imageshack.us/i/img2851e.jpg/

    http://img525.imageshack.us/i/img2820q.jpg/

    Das erste Bild würde ich mir gerne zeichnen lassen und beim zweiten nicht so auf mich achten,war nach einer anstrengenden Spätschicht.

  17. #16
    Schrecker82

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    Ich greif dir da mal vorweg Nadine - natürlich zeichne ich dir Steven Ich kann nur halt schwer sagen, wann ich wie Zeit habe...aber machen kann ich es auf jeden Fall!

  18. #17
    Jack

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    Danke,Julia,das wirklich sehr lieb von dir und freut mich total und das hast wirklich ein super Talent dafür,gerade die Blicke der Hunde wieder zu geben.Ich sehe es ja täglich bei Jack seinem Bild.

    Zu dem rest schreib ich dir ne Pn.Danke.

  19. #18
    Saso

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    Aloha!

    Mir geht sowas auch immer total nah. Ich hab selbst geweint, als die Mietzi meiner Oma gestorben ist, die war genauso alt wie ich (20) hatte kaum noch einen Zahn im Mund, war übergewichtig und hat gesabbert wenn man sie gestreichelt hat. Das schlimme - so fand ich - dass sie best noch ein oder zwei Jahre mitgemacht hätte, wenn sie nicht überfahren worden wäre (obwohl sie die ganzen Jahre nie auf die Straße gegangen ist, aber sie war best. zu langsam).


    Was meinen Kater angeht, der ist mal grade 1 1/2, da mach ich mir bisher noch keine Gedanken.+
    Bei meinen Hunden... nun ja die kleine ist zwar auch schon 8, aber fit wie ein Turnschuh. Sie ist mit meiner großen (ca 2 1/2 Jahre) gleich auf, was selbst mich erstaunt hat.
    Mag natürlich in einem Jahr schon ganz anders aussehen.
    Aber zur Zeit denke ich bei meinen Tieren da noch nicht so drüber nach. Und mir grauts auch davor.


    Ich hab vor 2 Jahren noch bei meinen Eltern auf'm Dorf gewohnt und da kennt ja auch jeder jeden und es war schon manchmal komsich jemanden zu treffen, der sonst nur mit seinem Hund unterwegs war und plötzlich alleine.
    Ich bin früher immer mit dem Hund meiner Cousine gassi gegangen, kenn den seit Welpe an, wie klein er war und jetzt, stolze 14 Jahre alt. Als wär das über Nacht geschehen, dass er aufeinmal old-man ist.

  20. #19
    sandelo

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    Hallo,
    ja mir gehts auch so.
    Sammy ist 6,5 Jahre aber ich merke täglich das er älter wird.Er wird ruhiger,schläft viel und ist insgesamt anders wie noch vor 2 Jahren.
    Ich denk oft daran wie es sein wird wenn ich ohne ihn bin....
    Der Tag wird mir das Herz brechen,ich habe Sammy damals geholt als ich krank war,er hat mich wieder auf die Beine gestellt,ohne ihn wäre vieles anders geworden.
    Ich mach mir Gedanken wo ich ihn hinbringen kann,das Geld für einen Tierfriedhof habe ich nicht,beim TA lassen will ich ihn auch nicht.

    Ich schaue ihn sehr oft an ,rede mit ihm und hoffe das dieser Tag in weiter Ferne liegt.

    Auch wenn es viele Menschen nicht verstehen werden denn er ist ja nur "ein Tier".
    Für mich ist er viel mehr,er hat mir soviel gegeben.Schon jetzt beim schreiben muß ich schlucken.
    Ich kann euch so gut verstehen....

  21. #20
    Sleepy

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    Ich fand den Text auch sehr schön und traurig und ja es ist wirklich so, ich denke oft genug an den ersten Tag zurück. Wir hatten renoviert am We und mir sind Babyfotos von Sanny in die Hände gefallen, ich war total erstaunt das ich welche hatte, ich war schon immer enttäuscht das ich nur 2 hatte, jetzt habe ich zumindest 7. Und dann ging es los mit den Denken.

    Auch wenn Sanny erst 5 1/2 ist. Merke ich es, nicht an ihren Temperament, das hat sie immer noch wie früher, aber sie wird schon langsam weiß um die schwarze Schnauze.

    Bei Arko ist das nicht som gut er ist noch 3, aber Arko kam auch erst mit einem 3/4 Jahr zu mir. Obwohl das kommt in ein paar Jahren auch noch, vielleicht nicht der erste Tag als man ihn als Welpen geholt hat, aber seine Verrücktheiten und Selbstüberschätzungen *g*

    Malen lassen will ich die beiden auch. Bzw. Sanny wird im Moment schon gemalt. Bei Arko suche ich noch ein richtig schönes Foto, von dem gibts nur lustige.

  22. #21
    discomedusa

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    Natürlich ist es traurig, seinen alten Hund zu verlieren. Aber wenn ein Hund bei einem alt wird ist das doch ein großes Geschenk. Und es ist so schön, den ganzen Weg zusammen gehen zu können.
    Mein Moppel (Moritz ) liegt gerade hier und schnorchelt vor sich hin. Ihm merkt man das Alter auch schon an. Aber er ist immer noch der "alte" sture Dickkopf, kleiner Macho der sich nichts sagen lassen will aber der beste Kumpel und Freund der Welt
    Neben Klara wirkt er schon alt, aber eben auch erfahren und weise. Sie orientiert sich an ihm, manchmal, und das genießt er. Tja, ich weiß nicht, ob er sich daran erinnert, dass ER damals schneller war, als wir noch die alte Sheara hatten, und ER damals alle Bälle geholt hat. Nun ist er derjenige der zuschaut, wenn Klara spielt. Aber er weiß, dass er sich auf uns verlassen kann, dass er eine "Extrawurst" bekommt, das wir dafür sorgen, das Klara nicht zu wild mit ihm ist, das er andere Spiele machen darf, dass er immer an meinem Bauch liegen darf, auch wenn er noch älter wird, das wir nun keinen "Dritthund" mehr holen werden.
    Ein Hunde leben ist nun mal kürzer als ein Menschenleben. Ich wünschte mir auch, dass es nicht sooo viel kürzer wäre.

  23. #22
    Galadriel

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    Wo bleibt die Zeit...
    ..
    Geht mir wieder durch den Kopf, weil meine Tierärztin mir sagt das ich mich damit abfinden muss, das die Zeiten des agilen Hundes, der neben mir kilometerweise Radgelaufen ist, hinter Hasen hergehetzt ist und wie der Wind unermüdlich im Wald zwischen den Bäumen durchgefegt ist, vorbei sind...

    Ich wünschte ich könnte meinen Hund nochmal auf der Wiese hinter etwas herhetzten sehen..aber das ist wohl die einzigste Sorge die mir das Alter nun genommen hat..zumindest die Wildtiere können aufatmen..
    Ein Lebensfreudiger Hund war sie mal, ich weiss nicht ob sie es wieder wird..

    Ich bin froh wenn mein Hund noch einen Sommer Spaß hat mit mir...

  24. #23
    vivi81

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    Huhu Gala,

    ich drück die Daumen, dass ihr noch viel Zeit zusammen habt!

  25. #24
    Luder

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    Ach Gala, warte mal ab. Es werden weiter schöne Zeiten auf euch zukommen. Anders vielleicht, aber trotzdem schön

    Ich denke jedes Alter hat seine Vorteile und schöne Seiten. Man muss wohl nur umdenken und nicht mehr den Jungspund vor sich sehen

  26. #25
    Galadriel

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    Ich, ich nehm meine Große jetzt in den Arm auch wenn sie das nicht so mag, da muss sie durch und dann machen wir weiter...
    Ich hoffe mindestens nochmal 8 Jahre...
    Hat fast geklappt, ganz fast..;P

  27. #26
    Rewana

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  28. #27
    Galadriel

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    Wahnsinn wie lange wir der "Kern" hier schon aktiv ist. Muss man einfach mal sagen hier steckt soviel drin..das Forum darf nie nie gelöscht werden^^

  29. #28
    runaway

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    Das geht mir grad im Moment auch so, Galadriel - in meinem eigenen Leben (ich bin ja nun auch nicht mehr so "taufrisch"), wo ich spüre, dass das Hauptproblem des alt Werdens nicht das eigene Alter ist, sondern der Umstand, dass ZUviele Menschen, die man gekannt hat, vor einem gehen.

    Und genauso gehts mir auch grad in Bezug auf Bobby - auch er ist bald 8, ich spüre seine Veränderungen, will es nicht wahrhaben, denke, er ist doch noch jung, aber....
    Doch da sind seine einstigen Kumpel, damals schon in seinem Alter (wir kamen ja vor 6 Jahren hierher) , und jetzt sind sie nicht mehr da.....

    Und auch ich fürchte mich vor dem Tag x - es war schwer genug, mein Katerle vor drei Jahren hergeben zu müssen, aber wenn Bobby gehen muss...... Denn zum einen: Einen Seelenhund trifft man meist nur einmal im Leben.
    Zum anderen: Ich bin alt und Bobby wird definitiv mein letztes Tier in diesem Leben sein.

    Ich kann dich, so glaub ich, gut verstehen mit deinen Gedanken......

  30. #29
    Galadriel

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    Ja..

    Diese Gedanken sind scheisse..klare Worte sorry, ich ärger mich da auch gerade ein wenig über mich selber. Denn sie rauben einem Zeit, kostbare Zeit die bleibt im hier und jetzt... Zeit die wichtig ist und nie zurück kommt.

    Darum nehm ich mir vor nicht zuviel darein zu stecken und doch passiert es, wieso kann man nicht einfach weitermachen?
    Wenn Murphy auch geht dann kann ich mich selber kasteien damit das ich Tagelangg ihn kaum anschauen konnte ohne an meine Große zu denken, jetzt kann ich ihn wieder anschauen und denke.."Scheisse der ist auch schon 13 (fast) noch einen Hund verlieren verkrafte ich nicht"..und dann trauere ich doch zuviel immernoch und werde ich vermutlich auch noch eine Zeit.
    Das ist Zeit die uns keiner zurück gibt.

    Und das Problem was du hast das es ggf dein letzter Hund ist, das hab ich auch.
    Mein Leben hat sich komplett geändert es müsste ein Wunder geschehen das ich mir danach noch einen Hund leisten kann. Das ist unglaublich bedrückend und ja sicher weiss du auch es gibt Möglichkeiten. Sei es Tierheim, das fällt bei mir weg weil es am Arsch der Welt wäre für mich, aber ich könnt mir gut ne private Gassigeschichte später mal vorstellen. Hab ich früher auch jahrelang gemacht, war schön hat mir erste wichtige Erfahrungen mit Hunden beschert und die Hunde hab ich nie vergessen..aber dann kommt das aber..aber nun hatte ich 2 eigene und das ist was ganz anderes..und das will ich viel lieber...:/

    Aber wer weiss, noch ist der Murph ja da und bis auf bisschen Rücken und ganz ganz leichte Herzklappengeräusche ist er ein absolut fitter Hund der sogar noch ein bisschen am Rad läuft und viel mitmacht.

    Du wir müssen einfach im hier und jetzt mehr leben, das was unsere Tiere wunderbar können, das müssen wir von ihnen lernen ..denn wenn wir das nicht tun vergeuden wir kostbare Zeit.

    Bobby ist auch ein Kleiner ne? 8 jahre ist da nix! Ein wenig ruhiger werden sie ggf, ich weiss Murphy hat so mit 10 aufgehört mit alles und jedem zu spielen, seid her spielt er nur noch mit Hunden die er kennt ansonsten ist er aber immernoch ganz normal und viele Kleinhunde sind so.

    Ella hab ich auch nie behandelt wie es ihrer Alterangabe entsprochen hätte, sondern wie sie drauf war und mit dem Wissen "Wer rastet der rostet" und sie musste obwohl sie Arthrose hatte seid sie 8 ist laufen, sich bewegen im Tritt bleiben schlank bleiben..und das lief, die lief echt gut bis vor ein paar Monaten noch.....mal gucken ob das beim Zwerg auch klappt, er ist ein bisschen wehleidig^^

  31. #30
    Rewana

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    Und das Problem was du hast das es ggf dein letzter Hund ist, das hab ich auch.
    Mein Leben hat sich komplett geändert es müsste ein Wunder geschehen das ich mir danach noch einen Hund leisten kann. Das ist unglaublich bedrückend und ja sicher weiss du auch es gibt Möglichkeiten. Sei es Tierheim, das fällt bei mir weg weil es am Arsch der Welt wäre für mich, aber ich könnt mir gut ne private Gassigeschichte später mal vorstellen. Hab ich früher auch jahrelang gemacht, war schön hat mir erste wichtige Erfahrungen mit Hunden beschert und die Hunde hab ich nie vergessen..aber dann kommt das aber..aber nun hatte ich 2 eigene und das ist was ganz anderes..und das will ich viel lieber...:/
    Und dann kommt es doch wieder ganz anders, weil irgendwo eine ganz arme Nase ein zuhause sucht und dann ist man doch wieder Frauchen.

 

 
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