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Was kann ich machen?

  1. #1
    Galadriel

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    5

    Standard Was kann ich machen?

    Huhu

    So, bevor wer motzt, ja ich weiss das es 30000 Threads zu dem Thema gibt.
    Aber erstens hab ich keine Lust zu suchen und zweitens finde ich es furchtbar unstrukturiert und chaotisch wenn mehrere Threads zusammengesteckt werden.
    Wenn im Laufe der Zeit dieser Thread überflüssig wird, könnt ihr lieben Mods das ja gern tun...
    Liest ja sonst kaum einer, wenn ich an nem hundert Jahre altem Thread anhänge..

    Also zum Problem..

    In meinem Viertel wohnt seit ungefähr einem Jahr, ein älteres Ehepaar mit einer jungen Harzer Fuchs Hündin.

    Diese Hündin läuft fast immer ohne Leine und rennt auf jeden Hund zu, was wenn die Hunde verträglich sind an sich kein Problem darstellen würde, wenn die Hündin sich abrufen liesse und die Besitzer darauf achten würden.

    Nun ist es aber so, das diese Hündin und meine Hündin sich nicht sonderlich riechen können.
    Die Hündin kommt sofort zu uns gehetzt wenn sie uns sieht, über Strassen blindlings, kommt dann auf Nasenkontakt an meine Hündin schnappt auch nach dem Kleinen und ich hab alle Hände voll zu tun, weil ich kann meine Hunde hier an den Strassen nicht los machen und bis die alte Dame die Beine geschwungen hat, vergeht
    einige Zeit.
    Als das das erste mal passiert ist, war die Besitzerin betroffen und erschrocken, leinte sofort an, aber die Entschuldigung hab ich vermisst.
    Nun bin ich einiges gewöhnt hier und war selber erstmal erschrocken, die Strasse war gut befahren, war Glück das sie nicht unters Auto kam.
    Hab der Frau gesagt sie soll die Hündin anleinen, das es gefährlich wäre, hab zu dem Zeitpunkt weniger an meine Hunde gedacht, sondern an ihre Fahrlässigkeit und Verantwortungslosigkeit...
    Sie ging dann weiter, liess die Hündin bei Fuss gehen und redete auf die Hündin ein, wie auf ein Kind... ?(

    Das ganze ist so ähnlich schon öfters passiert, nur zum Glück lief die Hündin da nicht über Strassen, sondern kam aus irgendwelchen Ecken hervor. Jedesmal ein Riesengetue unter den Hunden, aber zum Glück nix passiert...
    Ich realtiv machtlos und meine sonst so sehr schnell aufbrausende Hündin, dann auf einmal ganz Klein mit Hut..
    Ich bin ein echt geduldiger Mensch, einiges schon gewöhnt, werde selten böse oder lauter, erst recht nicht bei netten alten Damen.
    Bin jedesmal relativ freundlich und versuche an den gesunden Menschenverstand zu appellieren.

    Aber heut hat es mir gereicht..heut war die Krönung.

    Ich war mit dem Rad unterwegs und sehe auf einer Allee den Besitzer auf 2 Krücken (!) und der Hündin ohne Leine.
    Ich also nen Weg 200 Meter vorher rechts eingebogen um den beiden nicht zu begegnen.
    Doch prompt kam die Hündin doch nachgehetzt, zum Glück konnt ich rechtzeitig absteigen...
    Wieder ein Riesenaufstand, sie wieder wird in die Luft geschnappt, auch nach meinem Kleinen, ich die Hunde weitergezogen, da lief sie zurück.

    Ich war schon geladen, aber musste zur Arbeit und wollte die Morgenrunde beenden, bin einige Plätze abgefahren und war dann nach 15 min auf dem Heimweg und dachte schon garnicht mehr an die Hündin, da kam sie plötzlich aus ner Seitengasse angehetzt wie ne Irre, wieder über eine Strasse und sprang halb in mein Fahrrad rein.
    Ich hätt fast gelegen und mit den Hunden war dann wieder Chaos angesagt. Da bin ich ausgeflippt..

    Hab über die ganze Strasse gebrüllt, das er endlich den Scheiss Hund anleinen soll, das es unverantwortlich ist, das ich die Nase voll habe das meine Hunde sich ständig bedrängen lassen müssen...etc etc...
    Es öffneten sich Fenster und eine Frau machte ihn auch an deswegen.
    Der alte Mann meinte nur Kopfschüttelnd, das sich jeder doch um seine Dinge kümmern sollte, das er es nicht einsehen würde den Hund immer an der Leine zu führen und ging dann auf seinen Krücken, mit der Hündin bei Fuss weg...

    Ich bekomm schon wieder ne Ader wenn ich daran denke...

    Erstmal hab ich eh Probleme mit meiner Hündin und bin froh um jedes positive Erlebnis mit anderen Hunden, so hab ich das nicht gedacht..
    Zweitens wird mir die ganze Sache echt zu gruselig, ich könnt mir vorstellen das sich Aggressionen noch zusätzlich aufstauen und wer weiss was nächstesmal passiert, da schnappt sie vielleicht nicht nur ins Fell sondern beisst richtig ....und ich weiss auch nicht was passiert, wenn meine Hündin doch mal nach vorne und nicht zurückgeht..
    Drittens ist es einfach so eine große Gefahr für die Hündin und auch für unbeteiligte Autofahrer, Fahrradfahrer und Passanten...

    Hat wer nen Tipp, wie ich vorgehen kann? Was ich machen kann?
    Auch wie ich mit meinen 2 Hunden da gesund rauskomme aus so einer Situation?

    Ich bin so frustriert, meine Hündin würde ja auch über Strassen gehen für andere Hunde, deshalb hab ich sie fast immer angeleint in meinem Stadtteil. Nur zum Haufen machen oder Pinkeln in Büsche darf sie hier ohne laufen.

    :cursing:


    gr Gala

  2. #1
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    Ich kann dir empfehlen, mal einen Blick in den Ratgeber von Heike zu werfen.

  3. #2
    Racoon

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    Hallo Gala,

    was mir spontan einfällt:
    Herrscht bei euch Leinenzwang? Wenn ja, kannst du denen ja das Ordnungsamt auf den Hals hetzen. Denn nach deiner Schilderung glaube ich nicht, dass die eine Gehorsamsprüfung abgelegt haben.
    Wenn es teuer wird, "lernen" Leute oft doch noch dazu...
    Andernfalls ist die Rechtslage da glaub ich nicht so eindeutig und solange noch nichts passiert ist, weiß ich nicht, ob du eine rechtliche Handhabe hast. Geh doch damit mal zur öffentlichen Rechtsberatung, das kostet nichts und die sollten es ja wohl wissen.

  4. #3
    Luder

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    Hier ist es so, das in Wohnsiedlungen die Hunde an die Leine müssen. Denke aber, das es ähnlich bei euch sein wird.

    In jedem Fall würde ich die Hündin, sobald du sie erblickst richtig übel anbrüllen und verscheuchen! Denn SO kann es nicht weitergehen.

    Habe hier ein ähnliches Problem wo ich das auch so mache und mittlerweile gibt die kleine Giftspritze halbwegs ruhe.

    Und wenn du sie zu spät siehst und sie schon da ist, zwischen die die Hunde stellen (falls irgendwie möglich) und den anderen Hund anbrüllen.

    Wenn du Name und Adresse und am besten noch Zeugen hast, würde ich mal beim Ordnungsamt anrufen. Die können dir da sicherlich auch helfen

  5. #4
    SweetRose

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    Ich glaube das man bei dem Ehepaar mit vernünftig reden nicht weiter kommt, das les ich so aus deinen Erzählungen raus.

    Ich würde mich auch erkundigen ob es Leinezwang bei euch gibt, und dann eventuell das dem Ehepaar sagen oder sofort mal beim Amt anrufen. Vor allem wenn wirklich was passiert hast du den sch... da. Und das nur, weil manche Leute nicht hören wollen... :cursing:

  6. #5
    Galadriel

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    Also Leinenzwang ist nur im Cityring von Hannover und in den Parks. Ist zumindest mein letzter Infostand, von vor 2 Jahren.. 8)
    Müsst mich mal neu schlaumachen...


    Grummel...

    Wegen dem anbrüllen hab ich nur ein wenig Sorge das ich Ella damit aufstachel...
    Ich versuch immer so normal wie es geht weiter zu gehen....dann geht die Hündin nämlich auch schneller weg...

  7. #6
    Ilkamaus

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    Ist nicht sowieso noch Brut- und Setzzeit ? Da gilt doch eh Leinenzwang.

    Eine fiese Methode wäre - wenn der Verstand der Besitzer nicht mehr mitarbeitet - Tierschutzverein und Ordnungsamt anrufen. Situation schildern, etwa " älteres Ehepaar gehbehindert, kommt wohl augenscheinlich nicht mehr mit dem Hund zurecht. Es besteht Gefahr für Mensch (Dich Gala wg. des fast Sturzes) und Tier ( Deinen Hund, sowie für die Hündin die einfach über die Straße rennt)".

    Dann könnte den Besitzern damit gedroht werden, dass der Hund weggenommen wird. Ist zwar nicht so die feine Art, aber wenn reden nicht mehr hilft ;( ...

    Ich hoffe ihr bekommt die Situation so in den Griff.

    Gruß

    :maus:

  8. #7
    Mausilla

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    Auch wenn bei Euch im Ort kein allgemeiner Leinenzwang ist, kann dieser für Hunde die unkontrolliert hetzen, Passanten belästigen oder Schlimmeres vom Ordnungsamt verhängt werden. Und bei einigen Ämtern geht sowas ganz fix.
    Kommt allerdings drauf an, ob Du diesen Weg übers Amt wirklich gehen möchtest, Freunde macht man sich damit nicht.

    Wie Du mit zwei Hunden unbeschadet aus solchen Situationen rauskommst, da gibts leider nicht den ultimativen Geheimtipp. Bei uns hat in ähnlicher Situation das Werfen einer Handvoll kleiner Steinchen (was andres war grad nicht greifbar) nach dreimaliger Wiederholung ausgereicht, um die immer freilaufende Hündin eines Dorfbewohners von meinen fernzuhalten. Die hält jetzt schön wenigsten 10m Abstand wenn sie mich mit Hunden kommen sieht.

  9. #8
    Terrior

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    So wie ich das verstehe, hört der Hund ja, weil er anschliessend brav bei Fuss mitgeht. Ich schätze also, dass die Halter einfach "nur" nachlässig sind und den Hund nicht vorausschauend und denkend laufen lassen. Ältere Leuchten machen manchmal erst recht dicht, wenn man sie als Jungspund anspricht. Aber ein Versuch wäre es wert, das in ruhigem Gespräch zu klären und dezent mit dem Laternenpfahl zu winken, so nach dem Motto: "Das zieht aber einen Haufen Ärger nach sich, wenn jemand was passiert. Hoffentlich haben sie eine Hundehaftpflicht, die so etwas aber oft nicht übernimmt."

    Wenn das nix nutzt, würde ich dem Hund mit körperlicher Gewalt zu Leibe rücken. Das kostet zwar Überwindung, denn der Hund kann nichts für seinen dusseligen Halter, aber man kann sich damit trösten, dass man den Hund vor sich selber schützt. Schliesslich wäre es begrüssenswert, wenn er Euch in so schlechter Erinnerung behält, dass er sich gar nicht mehr nähert und somit keinen Unfall heraufbeschwört. Entweder man nimmt wirklich eine Handvoll Steinchen mit und bewirft ihn damit, Du kannst ihn mit dem Vorderrad weg schieben (ruhig etwas deutlicher, damit er nicht nur gekitzelt wird), Pfefferspray einsetzen (was doof ist, weil die eigenen Hunde auch was abkriegen) oder dem Hund energisch auf die Pfoten treten. Gut gemacht, hat man oft das Glück, dass man das nur einmal machen muss.

    Ich würde mich mental auf die Situation vorbereiten und überlegen, welche Möglichkeit am besten umzusetzen ist und das im Geiste durchspielen. So kann man relativ gelassen und für seine eigenen Hunde souverän wirkend reagieren. Dafür muss man auch nicht brüllen sondern nur beherzt handeln. Wenn die Hündin in die Flucht geschlagen ist und Ella hinterherbellt, würde ich mich zu Ella umdrehen und sie mit Donnerwetterblick und Meckern zur Ruhe bringen. Du bist die, die die Hunde beschützt und die Angreiferin in die Flucht geschlagen hat. Kein Grund, dass sich jetzt jemand ausser Dir nach Beendigung des Vorfalles noch einmischt Das könnte, wenn es gut funktioniert, für alle Beteiligten das Beste sein. Die Halter sehen, dass es Konsequenzen nach sich zieht, die Hündin sieht, dass es nicht lohnt sich mit Euch anzulegen und Ella merkt, dass DU alles im Griff hast. Sind gleich 3 Fliegen mit einer Klappe

  10. #9
    Indie

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    Hallo?! Geht es noch?

    So wie ich die Sache verstanden habe, ist die Kommunikation mit den Haltern des fremden Hunden bisher nicht wesentlich weiter als bis zu "Leinen Sie Ihren scheiss Hund an!" gekommen. Ich kenne einen Haufen Leute die sich davon eher provozieren lassen als das sie auch nur eine Sekunde darüber nachdenken was sie vielleicht falsch gemacht haben könnten.

    Und jetzt der Tip mit dem Pfefferspray? Also bitte, körperliche Gewalt ist der letzte Ausweg, um tatsächlichen Schaden von Halter und Hunden abzuwenden, nicht weil einem irgendwas nicht so richtig passt. Sonnst kannste auch gleich mit ner Keule durch die Strasse laufen und jedem der blöde guckt mal eins drüber geben "Was guckst du?".

    Ich würde erst einmal versuchen, ruhig und entspannt, am besten ohne Hunde, das Gespräch mit den Leuten zu suchen. Erklär denen die Problematik und warum das nicht so gut ist, wenn der Hund über die Strasse rennt und euch anmacht. Ein harzer Fuchs ist ein Hütehund, und in jungen Jahren tatsächlich nicht immer so einfach zu führen. Klar, das ist keine Entschuldigung für gefärdendes Verhalten, aber zumindest sollte man ein wenig Verständnis aufbringen, grade wenn die eigenen Hunde auch etwas schwierig sind. Ich glaube erst einmal nicht, das die Leute ihren Hund mit böser Absicht auf euch hetzen, sondern eher aus einer Mischung aus Gedankenlosigkeit, Dummheit und dem "mein Hund ist ein ganz lieber"-Gefühl, und haben wahrscheinlich gar nicht das Bewusstsein, das das Verhalten andere Leute wirklich stören kann. Wenn dazu noch das "ich hatte schon viele Hunde, die waren alle ganz prima"-Gefühl kommt wird es einfach ein wenig schwierig, das Verhalten des eigenen Hundes objektiv zu beurteilen. Ein Gespräch kann da schon helfen.

    Sollte das Gespäch nix bringen, so kannst du immer noch das Ordnungsamt, Tierschutz oder den Bürgermeister einschalten. Wenn du keine Angst vor dem Hund hast, kannst du dich auch sicherlich mal dazwischenstellen und ihn ordentlich anblöcken, von mir aus auch mal mit ein paar kleinen Steinchen werfen. Oder du peilst die Lage in der Strasse (keine Autos oder unbeteiligte Fußgänger!) und lässt aus versehen die Leinen deiner Hunde fallen (kann ja mal passieren), und die regeln das dann unter sich. Aus deinen Schilderungen geht für mich nicht hervor, das sich da ein Blutbad anbahnt, ich würde eher sagen das das so eine Mischung aus "mal gucken wer da läuft" und "vor denen hab ich eigentlich Angst" abläuft, und der andere Hund recht schnell das weite suchen wird. Die Situation, das ein Hund an der Leine ist, und der andere nicht, schürt oft die Aggressionen, die sich, wenn alle frei laufen, schnell in nichts auflösen.

    Eine weitere Möglichkeit wäre, einfach 10 Minuten früher oder später die Runde zu machen oder auch einfach mal eine weile woanders lang zu gehen, und so die Wahrscheinlichkeit, den Hund zu treffen, zu minimieren.

    Wie dem auch sei, es ist bestimmt keine schöne Situation, und die Leute sollten besser darauf reagieren, da hast du durchaus mein Mitgefühl, aber hier direkt die Keule rauszuholen halte ich für sehr überzogen.


    Gruss,
    Indie

  11. #10
    Terrior

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    Ja, bei mir geht's noch, danke der Nachfrage Bei Dir auch alles in Ordnung?

    Ich hatte ja geschrieben, dass man erst mal das Gespräch mit den Haltern suchen soll. Und von der Keule auspacken kann keine Rede sein. Du sprichst ebenso von Steinchen wie ich, von Wackersteinen les ich nix. Es geht nicht darum den Hund zu verletzen sondern ihn nachhaltig so zu beeindrucken, dass er zumindest Gala und ihre Hunde in Ruhe lässt. Zudem hab ich Gala so vertanden, dass sie mit Ella an einem Problem arbeitet und es durch die Harzer Hündin so nicht einfacher sondern noch schwieriger wird. Also muss eine Möglichkeit her, die eine Lösung anstrebt. Dass die Harzer Dame dann etwas unangenehmes erlebt, lässt sich nicht vermeiden. Ich trete einem Hund im Notfall lieber auf die Pfoten, statt mir ansehen zu müssen wie er überfahren wird.

  12. #11
    Bea

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    All das mag zwar vielleicht Galas Problem lösen (können) und die Harzer Hündin wird die drei zukünftig evt. in Ruhe lassen nur ändert das ja nichts an der Situation, das die Hündin trotzallem zukünftig weiter freiläuft und evt. wieder über die Straße rennt um sich ihr nächstes "Opfer" auszusuchen.

    Wenn bei einem ruhigen Gespräch keine Einsicht zu erreichen ist würde ich mich direkt an das Ordnungsamt wenden, denn die Gefahr für den Hund als auch Verkehrsteilnehmer ist einfach zu groß.

  13. #12
    Terrior

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    Ja, die Gefahr für die Hündin ist gross. Aber ich ergehe mich in der Hoffnung, dass Gala so abschreckend sein könnte, dass sie es auch bei anderen unterlässt bzw. ihre Halter dadurch so aufgerüttelt werden, dass sie sich zusammennehmen. Erst wenn das nicht fruchtet, würde ich mich ans OA wenden. Ältere Leutchen sind manchmal ein bisschen "vernagelt", aber sie hängen normalerweise arg an ihren Tieren und ich fände es grauslig die Hündin "einfach" wegnehmen zu lassen.

    Versteht vermutlich keiner, was ich sagen will. Aber ich habs wenigstens versucht.

  14. #13
    Mausilla

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    Ich versteh schon, was Du meinst. Und manchmal ist entweder Anschiß beim OA oder Selbsthilfe der einzige Weg.

    Weil manche Halter eben nicht einsichtig sind, wie es mir ja auch ging, wo beim Gespräch nur kam, ja wir haben doch kein Tor und was soll ich da machen. Zum Amt wollt ich nicht gleich rennen, also Steinchenwurf und die Sache war geregelt.

  15. #14
    Galadriel

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    Huhu


    Indie ich denke ich hab das am Anfang nicht gut beschrieben, weil ich so in Fahrt war gestern noch.
    Es gab schon Gespräche.
    Was soll ich mehr sagen als, der guten Frau auf zu zählen was alles passieren könnte, das sie ihren Hund und andere gefährdet, das meine Hündin immer ungehaltener wird, wenn sie so angegangen wird..etc etc..
    Doch es kommt nicht viel zurück ausser nem netten Lächeln und nem Nicken und das Nächste mal läuft es trotzdem wieder so ab.
    Die sind wirklich unbedarft mit dem Hund, mit Sicherheit keine bösen Menschen, das macht es mir ja so schwer deutlicher gegenüber denen zu sein und ich bin immer nah dran zu sagen, die hätten sich lieber nen Pudel holen sollen, doch der würde dann auch ohne Leine vielleicht über Strassen gehen..
    Das mit dem " Scheiss Hund" und dem Brüllen, ist die Folge aus häufigen Begegnungen gewesen, die meist gleich ablaufen, nur das ich mittlerweile keine Lust mehr habe zu reden und freundlich zu sein...
    Ich mache mir mehr sorgen um deren Hund, als die und dabei sollte ich in erster Linie auch mal an meine beiden denken. Erst recht dem Kleinen, der körperlich der Hündin nicht viel entgegenbringen könnte, falls sie mal richtig beissen sollte..
    Das macht mich einfach tierisch wütend. Ich hab heut angefangen und alle die ich so kenne zu fragen, ob sie wissen wo genau das Ehepaar hier wohnt und wie es evtl. heisst. Sobald ich das raushabe, werd ich ohne Hund mal hingehen und freundlich ein gespräch suchen. Mal sehen was dabei rüberkommt..

    Ich bin auch eher für friedliche Lösung, das ist erst das zweite mal seit ich Hunde habe, das ich in so eine Situation komme und bei der letzten konnten wir es auch friedlich und schnell regeln und begegnen uns heut mit Freundlichkeit und jeder nimmt seine Verantwortung ernst auf den eigenen Hund zu achten.
    Die Dame mit deren Hündin hab ich mal zufällig dann ohne Hund getroffen und wir hatten ein langes gutes Gespräch, seit dem hatten wir nie wieder Probleme.

    gr Gala

    "Eine weitere Möglichkeit wäre, einfach 10 Minuten früher oder später
    die Runde zu machen oder auch einfach mal eine weile woanders lang zu
    gehen, und so die Wahrscheinlichkeit, den Hund zu treffen, zu
    minimieren."

    Da ich immer wechselnde Arbeitszeiten habe und auch keine festgefahrene Stammrunde habe die ich nehme, sind es immer Zufallsbegegnungen. Manchmal seh ich die beiden Wochenlang nicht und dann wieder einen Tag morgends und abends...

  16. #15
    Indie

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    Das es schon laengere Gespaeche gab, war fuer mich nicht wirklich ersichtlich, ok. Vielleicht geht es mit einem ruhigen Gespraech dann doch noch ^^ Ich hab allerdings auch schon sehr verstocke Hundebesitzer erlebt, die ueberhaupt keine Einsicht zeigen. Naja, hoffen wir das beste. Ansonsten wuerde ich persoenlich die Leute eher meiden wenn es geht oder, wenn Leinenpflicht besteht (was ich mir mal so denke), in dieser Richtung was unternehmen.

    @Terrior:
    Schoen das es dir gut geht :thumbup:
    Von ein paar kleinen! Steinchen werfen zum Pfefferspray und auf die Pfoten treten sehe ich durchaus einen grossen Unterschied. Je nach Hund und Pfefferspray kannst du den Hund nicht nur schwer verletzten, sondern nachhaltig schaedigen bis zur Blindheit und was weiss ich noch, vielleicht eskaliert die Situation dadurch auch einfach nur und die beisserei geht richtig los. Und beim auf die Pfote treten kann man auch was brechen, vielleicht beisst der Hund einem dann auch "nur" kraeftig ins Bein. Sowas moechte ich als Tipp hier nun wirklich nicht lesen. Grade du als Moderatorin solltest wissen das es (potentiell) genug Leute gibt die das lesen und sich dann erst einmal Pfefferspray kaufen und dem naechsten Hund in die Fresse spruehen, der am Wegesrand nahe bei mal was schnueffeln will. Genauso wie es nach bestimmten Fernsehsendungen immer einen run auf die Wurfketten oder Rasselbuechsen gibt.
    Der vorgeschlagene Loesungsansatz kann genausogut fies in die Hose gehen, nicht jeder Hund ist sofort veraengstigt und legt meideverhalten an den Tag wenn er auf gegenwehr stoesst, es kann genauso gut passieren, dass der fremde Hund dann in Zukunft nicht mehr staenkert sondern wirklich zubeisst. Es geht ja nicht darum, irgendwo einen Hund mal eben zu vertreiben den man eh nie wieder sieht, sondern es muss ja irgendwie eine laengerfristige Loesung gefunden werden, da ein sich aus dem Weg gehen scheinbar nicht so einfach ist.

    Die beste Loesung waere sicherlich, das die Leute ihren Hund entweder besser kontrollieren oder halt an die Leine nehmen, das wirst du nicht erreichen, wenn du dem Hund eine ueberbraetst

    So long,
    Indie

  17. #16
    Terrior

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    Also ich halte Gala für so verantwortungsbewusst, dass sie nicht ein Spray besorgt, dass den Hund schwer schädigt, ihm weder so auf die Pfoten tritt, dass er einen Schaden erleidet noch ihn anderweitig verletzt. Damit eine Situation eskaliert, muss schon etwas mehr passieren. Die wenigsten Hunde gehen auf einen los, wenn man sich energisch in den Weg stellt und sie in die Flucht schlägt. Ich kenne die Harzer Hündin natürlich nicht, aber ich denke, dass Gala auch da die richtige Entscheidung trifft. Sie sieht den Hund vor Ort und kann am besten beurteilen, was sie macht oder lieber nicht.

    Und ich als Moderatorin weiss genauso um Leute, die krank im Kopf sind, wie andere User auch. Jemand, der einen Hund schädigen möchte, braucht sicher nicht meine "Anleitung" sondern wird in seinem kranken Hirn vermutlich weitaus grausigeres ausbrüten. Zudem halte ich nichts davon alles zu verschweigen oder niedlich zu reden, mit der Ausrede, dass andere das mitlesen können. Wenn jemand einen anderen verletzt und dazu das Buttermesser nimmt, kann ich auch nicht verbieten, dass Buttermesser verkauft und täglich von vielen Leuten genutzt werden.

  18. #17
    Trofu

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    Zitat Zitat von 'Terrior',index.php?page=Thread&postID=962860#post 962860

    Wenn das nix nutzt, würde ich dem Hund mit körperlicher Gewalt zu Leibe rücken. Das kostet zwar Überwindung, denn der Hund kann nichts für seinen dusseligen Halter, aber man kann sich damit trösten, dass man den Hund vor sich selber schützt. Schliesslich wäre es begrüssenswert, wenn er Euch in so schlechter Erinnerung behält, dass er sich gar nicht mehr nähert und somit keinen Unfall heraufbeschwört. Entweder man nimmt wirklich eine Handvoll Steinchen mit und bewirft ihn damit, Du kannst ihn mit dem Vorderrad weg schieben (ruhig etwas deutlicher, damit er nicht nur gekitzelt wird), Pfefferspray einsetzen (was doof ist, weil die eigenen Hunde auch was abkriegen) oder dem Hund energisch auf die Pfoten treten. Gut gemacht, hat man oft das Glück, dass man das nur einmal machen muss.
    *kopfschüttel*
    Langsam wundert mich gar nichts mehr.
    Pfefferspray, langsam hört sich hier alles auf.

  19. #18
    Indie

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    Ok, letzter Versuch, dann hast du gewonnen.

    Zur einem sehe ich keinen grossen Unterschied zwischen Pfefferspray und einem guten, almodischen Prügel. Die Wirkung ist in etwa die gleiche. Nur das Pfefferspray, wie alle moderneren Waffen, leichter anzuwenden ist und gesellschaftlich scheinbar mehr anerkannt ist. Wenn Leib und Leben bedroht sind, dann ist jede Waffe recht, sonst aber nicht. Ich kann nicht verstehen wie das hier von dir so runtergespielt wird.

    Zitat Zitat von 'Terrior',index.php?page=Thread&postID=962931#post 962931
    Ich kenne die Harzer Hündin natürlich nicht, ...
    Das ist doch der Punkt. Du hast keine Ahnung wie es dort aussieht. Trotzdem schlägst du recht brachiale Methoden vor. Einfach so? Geht das immer? Ist das immer ok?
    Kann es vielleicht auch sein, das der Hund einfach einen starken Hütetrieb hat, den er nicht ausleben kann, und daher schon mal fremde Hunde hütet? Ist der Hund vielleicht einfach was seltsam und "will doch nur spielen"? Ist vielleicht gar nichts dahinter und Gala regt sich in Wirklichkeit eigentlich nur über ihre eigenen Hunde auf? Du weisst es nicht. Und trotzdem rätst du ihr, sich eine Waffe zu besorgen und mal draufzuhalten. Genauso wenig weisst du übrigens ob die Situation dadurch eskalieren würde oder nicht.

    Zitat Zitat von 'Terrior',index.php?page=Thread&postID=962931#post 962931
    Und ich als Moderatorin weiss genauso um Leute, die krank im Kopf sind, wie andere User auch. Jemand, der einen Hund schädigen möchte, braucht sicher nicht meine "Anleitung" sondern wird in seinem kranken Hirn vermutlich weitaus grausigeres ausbrüten. Zudem halte ich nichts davon alles zu verschweigen oder niedlich zu reden, mit der Ausrede, dass andere das mitlesen können. Wenn jemand einen anderen verletzt und dazu das Buttermesser nimmt, kann ich auch nicht verbieten, dass Buttermesser verkauft und täglich von vielen Leuten genutzt werden.
    Nein, bekloppte brauchen keine Anleitung um bekloppt zu sein, das können die von alleine.
    Aber viele normale und vielleicht ein paar recht unerfahrene oder naive Leute lesen hier genauso mit wie die alten erfahrenen Hasen. Und die (also die 'naiven') lesen dann wie man mit einem Hund umgeht der etwas tut was einem nicht passt.

    Grade als Moderator und Hundetrainer bist du hier kein normaler Leser/Schreiber, sondern hast in gewisser Weise durchaus eine Vorbildfunktion. Du solltest, mehr noch als alle anderen auch, durchaus darüber Nachdenken bevor du etwas postest. Und wenn du dich dafür entschieden hast, das zu posten, dann bitte nicht so als wenn du empfehlen würdest die Futtersorte zu wechseln. Schreib dran das es nicht zum normalen Umgang gehört, das es eine außergewöhnliche Lösung für ein außergewöhnliches Problem ist, halt irgendwas das die Leute nicht in den nächsten Laden rennen läßt.

    Ich will auch nichts verschweigen oder verniedlichen, ganz im Gegenteil. Aber wir sollten auch versuchen auf dem Boden zu bleiben und die Geschichte nicht überzudramatisieren. Nicht jeder Hund ist so brandgefährlich das man sich direkt bewaffnen muss.

    Und mal ehrlich, wenn dein Hund jemanden ankläfft, wie würdest du dann reagieren wenn der das Pfefferspray zückt und dem Wauzi in die Augen sprüht. Ist das dann immer noch ok und prima?

    Und zuletzt: Wenn jemand einen anderen mit einem Buttermesser verletzt, weil er in einem Menschenforum gelesen hat, das das durchaus ok und gar nicht so schlimm ist, würdest du dann die Buttermesser verbieten oder vielleicht doch eher mal in dem Forum gucken was die da verzapfen?

    So long,
    Indie

  20. #19
    Ginie

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    Also ich kann nur zustimmen, ich finde auch Pfefferspray und auf die Pfoten treten zuheftig. Dann kann man lieber den Weg zum Ordnungsamt suchen, das ist für alle Personen am besten. Vor allem denke ich, wenn der andere Hund die Erfahrung macht, von fremden mit Spray oder ähnlichem " attackiert " zu werden,dass er dann aggressiv gegenüber Fremden reagiert. Und das ist auf jeden Fall kontraproduktiv. Ist das gleiche Prinzip wie mit Kindern, hat mein Hund schlechte Erfahrungen mit Kindern, wird er entweder ängstlich oder aggressiv reagieren, denke ich zumindest.

    Liebe Grüße Ginie

  21. #20
    Terrior

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    Das ist doch irgendwie wiedersinnig. Hier wird sich teilweise vehement dagegen ausgesprochen einen fremden Hund körperlich anzugehen. Man nimmt es lieber billigend in Kauf, dass der Hund vielleicht von einem übereifrigen Amts-Vet ins TH verbracht wird. Das daraus resultierende seelische Leiden wird entweder in Kauf genommen oder man hat es schlicht vergessen.

    Wenn ich als Mod und Hundetrainerin so eine grosse Vorbildfunktion zugesprochen bekomme, dann ist es ja schön, wenn auch der seelische Aspekt künftig in der Hundehaltung mehr einbezogen wird. Dann werden nun die Dinge so angesprochen wie sie sind und sich nicht mehr mit Händen und Füssen gewehrt den Hund als das zu sehen was er ist, statt so wie wir ihn gerne sehen möchten. Wir beherbergen nämlich immer noch einen wölfischen Nachfahren, mit ganz speziellen Eigenheiten dieser Spezies. Und dazu gehört Hunden klare Bilder zu vermitteln und nicht unsere Massnahmen auf menschliche Maßstäbe umzustricken. Ich freue mich auf dieses Umdenken im Sinne aller Hunde

    Edit: Musste im Ausdruck ändern und mit der Interpunktion hatte ich es auch nicht.

  22. #21
    Kanalratte

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    Hi!
    Ich kann Gala wirklich nur zu gut verstehen, wir haben hier so einen ähnlichen Fall.
    Nur sind die Besitzer durchaus fit, nur nicht gerade sehr mitdenkend. Sie lassen die Gartentür auf, so das die Hündin einfach rausrennen kann, der Hund ist sowieso generell nie an der Leine.
    Es ist eine DSH-Mix Hündin, stürmt auf einen mit gestellten Nackenhaaren bellend zu. Und meine sind an der Straße an der Leine.
    Und nicht nur einmal kam sie auf uns zu gerast, beim ersten Mal ist mir das Herz in die Hose gerutscht.
    Und bevor meine beiden angegriffen werden oder ich irgendwie in Bedrängnis komme, werde ich diesen Hund mit körperlicher Gewalt abhalten. Es kann doch nicht sein, das meine Hunde es ausbaden müssen, wenn andere unfähig sind ihren Hund gescheit zu beaufsichtigen
    Natürlich wird auch das Ordnungsamt benachtrichtigt, aber die Frage ist, wann und ob die was machen und ob die Besitzer was ändern.
    Ich kann deswegen Terrior verstehen. Hört sich vielleicht mies an, aber wer nicht hören will der muß fühlen. Heißt nicht das ich den anderen verprügel, aber er soll merken das es unangenhem für ihn wird wenn er mir zu nah kommt.

  23. #22
    Galadriel

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    Huhu

    Also ich sehe keinen Anlass jetzt hier nen Kriegsschauplatz zu eröffnen.
    Es sind doch alles nur Ratschläge..
    Und ja, ich halte mich auch für vernünftig genug das richtig zu werten und für mich das richtige rauszuziehen..

    Nein, ich werd kein Pfefferspray kaufen ..
    Aber die Option zu haben irgendwie zu verhindern das meinen Hunden was passiert, finde ich schon wichtig, dennoch beruhigend genau wie beunruhigend...

    Aber wegen dem Hütetrieb, ich hab mich auch mal grob in die Rasse eingelesen.
    Gehört zum Hüten denn, das nach den Schafen (oder was auch immer) geschnappt wird? Das Fell fliegt?..
    Sie kommt blitzschnell, fletscht Zähne, bellt, kommt wirklich auf Nasennähe ran, so das meine zurückweicht, wuselt dann schnappend hin und her, dampft dann wenn der Besitzer so in 50 Meter Rufweite ist und ich auch weitergehe ab...

    Vielleicht bewerte ich ja über, immerhin geschieht das meistens sehr unerwartet das sie plötzlich da ist und nen Aufstand macht und auch dann erstmal nicht abrufbar ist und zweitens hab ich nen kleinen Hund dabei, der einfach völlig unbedarft ist und wehrlos gegen diese Hündin, falls sie es doch mal ernst meinen würde, was ich nicht abschätzen kann...wenn sie es tun sollte, weiss ich nicht was ich tue, aber irgendwas tue ich dann...

    Also ich suche zu allererstmal noch das ruhige Gespräch und verlange das sie die Hündin in nicht einsichtigen Gebieten anleinen und ranrufen wenn Hunde kommen.
    So mache ich das auch um Ärger und Gefahren aus dem Weg zu gehen.
    Ich hab ja auch kein Unschuldslamm an der Leine und ich leine lieber einmal mehr an, als zu riskieren in eine unerwartete Situation zu kommen und dann den Ärger damit zu haben.

  24. #23
    Mausilla

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    @indie
    Es ist ja schön und gut, daß Du Entschuldigungen und Erklärungen für das Verhalten der Hündin suchst. Sowas hilft einem aber in galas Lage nicht wirklich weiter, wenn man mit zwei Hunden und Fahrrad dasteht und umkreist wird. Ob das nun Hütetrieb ist oder doch nur spielen wollen oder sonstwas. Fakt ist, der Hund entzieht sich der Kontrolle seines Besitzers und belästigt andere. Und das nicht zu ersten Mal.
    In den meisten Hundeverordnungen werden für solche Fälle z.T. sogar recht drastische Maßnahmen gegen Hund und Halter vorgesehen.
    Und ich persönlich halte es für besser, wenn Gespräche nichts bringen, dem fremden Hund selber beizubiegen - es ist unangenehm sich mit mir anzulegen. Als ein möglicherweise übereifriges Amt in Bewegung zu setzen mit u.U. langfristigen Folgen, wie ständiger Leinenzwang.

    Es ist ja hier kein Aufruf zu brachialer Gewalt, es werden Möglichkeiten aufgezeigt, sich fremde Hunde fernzuhalten.

    Und wenn einer meiner Hunde sich meiner Einwirkung entziehen würde und andre belästigt, ankläfft, womöglich noch schnappt und der fremde Hundehalter was nach meinem Hund schmeißt oder sprüht würde ich das natürlich auch nicht toll finden. Hätte aber Verständnis dafür und würde die Schuld bei mir suchen. Und dran arbeiten.

  25. #24
    Luder

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    Sehe ich ähnlich.

    Hatte gestern auch das "Vergnügen" das meine meinte Jemanden ankläffen zu müssen 8(

    Muss dazu sagen das ich sie sonst immer bei mir hab. Aber wir waren bei guten Bekannten im Garten und ein anderer Nachbar kam noch dazu. Der wurde dann angekläfft.

    Und auf mein Rufen meinte Madame auch nicht hören zu müssen :cursing:

    Der Mann, ganz locker, dreht sich zu Sunny hin und bölkt sie an. Hups, damit hatte Madame Pimpernelle nicht gerechnet, sonst reagieren die Menschen ja so schön ängstlich. Und schwuppdiwupp hörte sie auf und kam

    Es kann auch manchmal hilfreich sein, wenn die anderen eingreifen

    Und ich bin ganz ehrlich, ich bin sogar froh wenn das passiert, denn so reagiert sie viel schneller und merkt sich das auch

  26. #25
    Indie

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    Zitat Zitat von 'Mausilla',index.php?page=Thread&postID=963017#pos t963017
    @indie
    Es ist ja schön und gut, daß Du Entschuldigungen und Erklärungen für das Verhalten der Hündin suchst.
    Oh, im Prinzip sind mir die Beweggründe die der Hund hat, völlig egal. Und ich will auch nicht die Probleme von Gala mit eben diesem Hund herabwürdigen oder verniedlichen. Sie hat ein Problem damit und sucht eine Lösung. Völlig ok. Und wenn Sie den Hund das nächste mal heftig anschreit oder ihr sonstwie bedrängt oder verprügelt, dann hoffe ich sie weiss was sie tut und gut ist. Ist nicht mein Hund und auch nicht mein Problem.

    Oh je, jetzt werden einige sagen: verprügeln, oh wie schlimm ist das denn, das würde ich doch nie machen.
    Und ich sage ob ich den Hund mit Pfefferspray angehe oder ob ich ihm mit einem Stock verdresche ist im Prinzip ein und dasselbe.
    Und es geht mir halt gegen den Strich wenn das hier mal so beiläufig als Tip angegeben wird, als wenn es völlig normal und ok wäre, das Zeug einzusetzen. Aber scheinbar stehe ich wohl allein damit und halte mich ab jetzt auch raus aus der Diskussion, in der Hoffung euch niemals im reellen Leben zu treffen, wäre mir etwas zu gefährlich.

    Zitat Zitat von 'Mausilla',index.php?page=Thread&postID=963017#pos t963017
    In den meisten Hundeverordnungen werden für solche Fälle z.T. sogar recht drastische Maßnahmen gegen Hund und Halter vorgesehen.
    Und ich persönlich halte es für besser, wenn Gespräche nichts bringen, dem fremden Hund selber beizubiegen - es ist unangenehm sich mit mir anzulegen. Als ein möglicherweise übereifriges Amt in Bewegung zu setzen mit u.U. langfristigen Folgen, wie ständiger Leinenzwang.
    Ich bin bestimmt der letzte der zum Amt rennen würde. Wenn ein Gespräch mit den Leuten nichts bringt, dann arrangiert man sich vielleicht, vielleicht muss man den Hund wirklich mal anschnauzen, vielleicht reicht es ja auch, den Leuten das Amt anzudrohen, damit die mal den Kopf frei bekommen. Ich kann über die konkrete Situation nicht viel sagen da ich sie nicht wirklich kenne. Vielleicht sieht es von der anderen Seite ja auch völlig anders aus.

    Zitat Zitat von 'Mausilla',index.php?page=Thread&postID=963017#pos t963017
    Es ist ja hier kein Aufruf zu brachialer Gewalt, es werden Möglichkeiten aufgezeigt, sich fremde Hunde fernzuhalten.
    Doch, in meinen Augen ist es das. Vielleicht stehe ich da allein da und bin möglicherweise etwas empfindlich in dieser Richtung. Aber das ist nun mal meine Meinung.
    Hätte jemand Wasserpistole statt Pfefferspray geschrieben hätte ich kein Problem damit. Auch kleine Steine werfen oder wenn es gar nicht anders geht ein Tritt ist in meinen Augen irgendwo adäquat, aber Pfefferspray ist nun mal (zumindest für mich) eine andere Kategorie und gehört meiner Meinung nach nicht hierher.

    Hab leider keine Zeit mehr, muss arbeiten gehen... aber eigentlich hab ich mich jetzt eh genug ausgelassen :huh:

    Tschö,
    Indie

  27. #26
    vertical leader

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    Oh weia.

    Wenn sich ein Hund von Anschnauzen oder einer Wasserpistole beeindrucken lässt, ist ja alles wunderbar und jeder zufrieden.
    Das wäre natürlich ideal, denn man macht sich "die Hände nicht schmutzig" und hat das Problem trotz uneinsichtiger Halter gelöst.

    Es kann natürlich passieren, dass dem eigenen Hund irgendwann der Kragen platzt und ob der dann noch so diplomatisch und sanftmütig handelt.. ich weiß nicht.. wer schon mal ne richtige Zickenbeißerei erlebt hat, tritt einem Hund vermutlich lieber auf die Pfoten oder setzt, wenn er nix anderes hat, sogar Pfefferspray ein..
    Ist mir lieber als ein schwer verletzter Hund, ein Hund mit langfristigen psychischen Schäden oder wenn ich selber krankenhausreif gebissen werd bei dem Versuch zu verhindern, dass die sich kaputt machen..

    Ne, Gala weiß garantiert, was sie tun kann und wird und was sie von den Tipps annehmen möchte oder nicht.

    Ist nur nicht so schön, wenn hier den Usern erzählt wird, ein bisschen Schimpfen oder ein Spritzpistölchen, und ein triebstarker oder vielleicht auch angstaggressiver Hund ergreift nachhaltig die Flucht - und wird nicht noch mehr aufgestachelt..
    Weil auch ein wenig selbstbewusster, normaler Hund kann heftig zulangen, wenn er über seine Verhältnisse lebt, Unsicherheit durch Aggression ausgleicht und dergleichen..


    Stay Safe,
    Verticalis

  28. #27
    Leonberger

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    vertical leader: Das mit der Wasserpistole ist mir auch eingefallen.
    Kenne aber so eine Hündin auch. Nur ich sehe sie meist schon kommen. Nachdem ich dann halt meinen immer angeleint habe wenn sie kam, hat es die Frau ihrrrgendwann mal eingesehen. Aber meiner hatt halt auch ein bellen(aus Angst und Unsicherheit), daß es schon den Leuten angst macht.
    Leider kann ich da nur jetzt aus dem Bauch entscheiden und da wer der "Wasserwerfer", die Lösung wo mir einfallen würde. Ich mache es sonst wie du, lieber aus dem Weg gehen, wenn es möglich ist!

  29. #28
    Galadriel

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    So was ist nun passiert...

    Kurz und knapp..einiges..zumindest für mich.

    Ich hab die letzten Wochen eine Arbeitszeitverschiebung gehabt und dadurch diese netten Hundebesis fast nie gesehen.
    Einmal hatte ich noch die Situation, wo ich mit ner Bekannten die 2 Möpse hat, an einem kleinen Parkplatz stand und quatschte, als diese Hündin auch um die Ecke geschossen kam.
    4 angeleinte Hunde und das durchgeknallte Viech, war natürlich zuviel in dem Moment konnte ich meinerseits nur den Rückzug antreten und die Hunde wegschleifen. Die zwei Möpse sind auch so richtig unerzogen und meine Bekannte kämpfte mit dem Wollknäuel...
    Als dann der Mann irgendwann mal in seinem normalem Gang..(.. :cursing: ..) ankam, war ich schon wieder auf 180, bemühte mich aber um meine gute Erziehung und sagte, das das so einfach nicht geht, das er seinen Hund nicht so auf andere zu schiessen lassen kann, ob er denn nicht sehen würde was das für ein Stress auch für die Tiere ist...blablabla...meine Bekannte kämpfte dabei immernoch ihre 2 Hunde zu beruhigen...
    Er sah mich belächelnd an und meinte nur, wo denn eigentlich mein Problem sei.. :cursing: :cursing: , die Hunde bräuchten doch nunmal ihre Bewegung und er würde seinen Hund nicht anleinen, die Hunde regeln das doch super alleine, es sei doch nix passiert und zeigte auf meine Hunde die derweil tatsächlich ganz ruhig da saßen und auch seine Hündin stand ruhig bei Seite.
    Da wars mir echt zu bunt, ich habe dann in ziemlich angefressenen Tonfall gesagt das wenn es nochmal vorkommt das sein Hund unangeleint und unkontrolliert über Fußwege und Strassen rennt und andere in Gefahr bringt, ich ihn beim Ordnungsamt/Polizei melden werde..

    Dann erst heute nach Wochen bin ich der Frau begegnet und was mich erschrak ist das ich sie erst nicht gesehen habe, sondern das mein Murphy..
    Der nun echt noch niemals böse oder aggressiv war, auf einmal seinen ganzen Körper anspannte, nach vorne zog und ein Knurren aus ihm rauskam was ich noch hie gehört habe bei ihm...dann kam schon die Frau um die Ecke mit der Hündin an der Leine (!).
    Sie war fürchterlich aufgeregt, fletschte die Zähne, bellte und bürstelte...also die is einfach auch nicht ganz ohne, Hütehund hin oder her..von der Hundeschule die sie angeblich besucht merkt man auch nicht soviel...... Ich hab zu der Frau nur gesagt das ich es gut finde das sie den Hund an der Leine hat, sie hatte Mühe die Hündin zu halten..

    Also ich bin froh wenn ich die von Hinten sehe, ganz ehrlich...

    Ich verdau jetzt erstmal das mein kleiner immer gut gelaunter Hund auch böse sein kann..
    Da hat sie wohl einmal zu oft nach ihm geschnappt..
    Nur leider wäre er ihr im Ernstfall körperlich total unterlegen...

    gr gala

  30. #29
    Galadriel

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    Tja und es geht weiter...

    Hier in meiner Strasse ist ein kleiner Markt, wo ich kleinere Einkäufe auch mit Hund schnell erledige und die Hunde am "Hundeparkplatz" anbinde.
    Ich stand grad an der Kasse, als ein Riesenradau startete. Sogar den Kassiererinnen fiel auf das es was ernstes sein musste, da sie meine Hunde gut kennen nach den Jahren.
    Ich stand natürlich ganz hinten, musste erstmal mich durchquetschen, sah dann schon den Mann mit dieser Hündin, die Leute guckten auch alle und die Kassiererin meinte dann während ich vorbeiging, das der Mann mit der "roten" Leine schon oft Ärger mit anderen Hundebesitzern hatte, die ihre Hunde da anbinden..etc pp

    Lange Rede kurzer Sinn, es ist nix passiert.
    Ich hab natürlich zuerst meine Hunde gecheckt der Mann war schon wieder weg, da waren auch noch andere die ihn Laut zur Rede stellten, er ging einfach weiter.
    Aber was wäre wenn? Ich war nicht da, die Hunde angeleint an dafür eingerichteter Stelle, abseits des Kundeneingangs.
    Die Hündin wie immer unangeleint. Wer bekommt die Schuld wenn da was passiert? Werde ich auch zur Kasse gebeten, weil ich nicht da war? Und was kann ich tun, damit der Mensch endlich mal einsieht das er andere gefährdet, also nicht nur seine Hündin die dann echt blindlings über Strassen, Parkplätze und Radwege läuft.
    Ich bin echt Ratlos, der Mann so ignorant wie es nur geht, ich weiss mittlerweile in welchem Haus die wohnen.

    Wenn ich ihn beim normalen Spaziergang treffe und ausweichen unumgänglich ist, kann ich meine beiden mittlerweile mit Nix beruhigen, die Große hört nur nach einem scharfen Kommando auf, ist dann aber immernoch angespannt und mein Kleiner der eigentlich nie irgendwelche Aggressionen zeigt, geht nun auch drauf auf die Hündin. Er kann zwar keinen Schaden anrichten aber ich hab Angst um ihn.
    Einmal ging es nämlich so schnell da hab ich ihn abgeleint damit er ausweichen kann, aber er ging drauf und es gab ne Keilerei..diese Hündin ist 3 mal so groß und schwer wie er selber.
    Bislang ist es immer alles heisse Luft, sie fletscht Zähne, knurrt, stellt Haare auf, geht so nah ran wie es geht und schnappt. Aber wie lange wird das so bleiben? Ich traue mich nicht mit meiner Unsicherheit da körperlich zwischen zugehen, weil ich nicht alles noch schlimmer machen möchte, keine Aggressionen zusätzlich schüren will..etc pp

    Polizei sagt ich soll zum Ordungsamt/Abteilung Hundewesen mich wenden. Das werde ich jetzt auch tun...
    Ich bin ja echt innerlich ein geduldiger Mensch, kann viel aushalten..aber das kann ich in keiner Form verantworten. Ich sehe nicht ein meine Hunde da nicht mehr kurz anbinden zu können, weil er mit seiner komischen Einstellung den Anspruch das Hunde soviel Freiraum wie möglich brauchen, meine Hunde und seinen eigenen gefährdet.

    :cursing: :cursing:

  31. #30
    Dalmatiner

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    Hallo!
    Wenn dieser Typ mit seinem Hund in Hundemenschenkreisen und anderweitig mehrmalig aufgefallen ist, würde ich auch mal zu OA gehen.
    Oder, was ja auch noch eine vorherige Maßnahme wäre, ihm mit Gleichgeschädigten einen Besuch abstatten.
    Wenn das nichts bringt evtl. mit mehreren zum OA gehen.

    Wie es rechtlich aussieht, wenn mit Deinen angebundenen, unbeaufsichtigen Hundes etwas passiert, kann ich nicht
    genau sagen.
    Ich denke aber, daß Du immer eine Teilschuld bekommen wirst. Sie sind halt unbeaufsichtigt.

    Viel Glück und halte mich/uns auf dem Laufenden.

 

 
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